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Montag, 30. Oktober 2017

Kürbispesto - für den goldenen Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ha, das hättet ihr jetzt wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich mich so schnell nach dem letzten Blogpost wieder bei euch melde! ;-) Ha, nur eine Woche dazwischen! Aber, nachdem der letzte Foodpost ja auch schon viel zu lange her ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein Rezept. Solange ich noch zum Kochen komme und nicht mit der Baby Brei Produktion beschäftigt bin.


Im letzten Blogpost über das Schlafzimmer habe ich euch den Shop NØA+GINGER vorgestellt und euch auch schon verraten, dass es nebst hübschen Teilen für euer Zuhause auch Geschirr oder besser diverse Küchenutensilien gibt und ich euch ein Rezept zeigen werde. Dem komme ich jetzt heute nach. Serviert wird passend zum goldenen Herbst ein Kürbispesto in einem hübschen Canella Becher* auf einem der wunderschönen Holzbretter*. Holzbretter kann man in meinen Augen ja nie genug haben. Unsere Schränke sind voll und ich sehe immer wieder tolle Stücke. Aber sie sind auch so praktisch, Antipasti, Tapas oder einfach Käse zu servieren. Und je nach Anzahl der Personen braucht man dazu verschiedene Grössen. Hach… Aber ich hör jetzt auf, ein Blogpost über Holzbretter ist nicht wirklich soooo spannend. :-) Aber ich hoffe, unter meinen Lesern ist die eine oder andere Person, die meine Liebe nachvollziehen kann.


Dass es sich beim Shop NØA+GINGER um einen ganz zauberhaften handelt, der handerlesene Produkte aus aller Welt anbietet, habe ich euch im letzten Blogpost schon ausführlich erzählt. Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass jedes Produkt liebevoll ausgesucht wird, wirklich etwas Besonderes ist und ich mich somit auch sofort verliebt habe. Und nein, das sind nicht meine Hormone, die mich zugegebenermassen noch emotionaler machen, als ich sonst schon bin. Nein, ich kannte den Shop schon vor meiner Schwangerschaft, habe gerne darin gestöbert und fand die Sachen wunderschön. So.


Jetzt aber zum Rezept. Für das Pesto, das für 4 Portionen reicht, braucht ihr:

Zutaten

260 gr Kürbis (am besten Hokkaido, den müsst ihr nicht schälen)
2 EL Rapsöl
1 Chili / Peperoncini
4 Knoblauch Zehen
3 Zweige Thymian
2 Hand voll Kürbis Kerne
2 EL gemahlene Mandeln
Salz und Pfeffer
8 EL Olivenöl

Zubereitung

Hokkaido waschen, entkernen und ca. 260 gr in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine ofenfeste Form geben. Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Ebenfalls zu den Kürbiswürfeln geben. Chilischote halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Ebenfalls zu dem Kürbis und Knoblauch geben. Thymianblättchen drüberstreuen und 2 EL Rapsöl drüber träufeln. Nun kommt das Ganze für 30 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten. Anschliessend vom Herd nehmen. Sind die Kürbiswürfel gar alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäss pürieren. Fertig. Vielleicht mal mit 6 EL Olivenöl starten und schauen wie die Konsistenz ist. Bei Bedarf kann dann mehr Olivenöl dazugegeben werden. Wer will auch gerne mehr als 8. Ich mag das Pesto eher dick.


Die süsse des Kürbis kommt schön durch und die Chili Schote verleiht einen klitzekleinen Hauch Schärfe. Probiert es doch gerne mal aus, solange es noch so wunderbare Kürbisse gibt. Am besten Pasta dazu servieren und wer will darf gerne noch etwas Käse frisch drüber geben. Braucht es aber nicht zwingend. Im Kühlschrank hält das Pesto ca. 5 Tage.


Wenn ihr noch mehr Kürbis Rezepte haben wollt: Hier gibt es überbackenen Kürbis, Kürbisquiche mit Ziegenkäse, Kürbiszwiebelkuchen oder ein Alltime Favorite Kürbisflammkuchen.

Was ist euer liebstes Kürbis Rezept?

Alles Liebe,






*Kooperation (die Produkte wurden mir gratis zur Verfügung gestellt)

Donnerstag, 28. Januar 2016

Ricotta Walnuss Pesto - ein Pesto nicht nur für Pasta

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Nachdem ich eine Freundin zu ihrem eigenen Blog inspiriert habe, habe ich eine andere Freundin mit dem Blog animieren können, sich überhaupt erst mal an den Herd zu stellen (sehr zur Freude ihres Mannes :-)) und zu kochen. Sie kümmert sich mit aller Liebe um ihre Familie, einfach das Kochen, das lag ihr bisher überhaupt nicht. Ich konnte ihr aber versichern, dass die meisten von mir geposteten Rezepte wirklich einfach sind und gelingen. Ich bin schliesslich auch alles andere als ein Starkoch und durch meine leicht tollpatschige und manchmal chaotische Art sind mir auch schon so einige Missgeschicke passiert. Ich will also bei meinen Rezepten auf Nummer sicher gehen. Zudem habe ich auch eine minimalistische Ader und bin ungeduldig, so dass ich nicht einen halben Tag für ein Rezept in der Küche stehen mag. Auch wenn ich wirklich gerne koche.


Nachdem sie jeden einzelnen (!!!) meiner Blogposts gelesen hat (das freut mich so und ich bin nicht mal sicher, ob Mr. C. jeden gelesen hat) und ich ihr auf ihre Nachfrage mehrfach versprochen habe, dass sie dieses oder jenes Rezept hinkriegt und es dann tatsächlich auch immer gelang, hat sie sich als Geschenk für Weihnachten sogar für eine Kitchenaid und nicht für Schmuck entschieden, was mich dann doch mehr als überrascht hat. Ihr Mann hat ihr beides angeboten und selbst ich habe ihr von der Kitchenaid abgeraten. Ich, die diese Maschine wirklich liebt (auch optisch, gebe ich zu). Aber es ist sicherlich nicht zwingend, dass man dieses Gerät besitzt und schon gar nicht, wenn man nicht gerne kocht und backt. Ich hätte wetten können, dass sie sich anders entscheidet. So wird man auch von guten Freunden noch überrascht. Sogar den Pasta Maker und die Eismaschine hat sie dazu bestellt. :-) Ich bin gespannt, was sie alles damit zaubert und ob sie ihren Kauf bereuen wird. Ich lasse mich weiter gerne überraschen.


Aber meine Freundin scheint wirklich hochmotiviert. Selbst als Weihnachtsgeschenk hat sie sich für ein Geschenk aus der Küche entschieden und mir zwei wunderbare Pestos geschenkt, die innerhalb von zwei Tagen aufgegessen waren. Beim einen habe ich die Hälfte des Pestos pur ausgelöffelt. Spätestens in diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass dieses Pesto auf den Blog muss. Dank mir und dem Blog hat meine liebe G. etwas Freude für das Kochen entwickelt und dank ihr hab ich nun ein wunderbares Rezept, das ich mit euch teilen kann. Ich kann euch versichern. Auch wenn meine Freundin sagt, sie kann nicht kochen, kann ich das nicht bestätigen. Das Pesto ist ein Traum (und wer jetzt anmerken will, dass die Zubereitung eines Pestos nicht kochen ist, der sei bitte still ;-)).Das Rezept hat sie aus dem Chutneys, Peso & Co. Buch von Butlers. Online habe ich es leider nicht gefunden.

Für 4 kleine Portionen zu Pasta braucht ihr:

Zutaten

2 Basilikumstängel
2 Knoblauchzehen
125 g Ricotta
50 g Parmesan, frisch gerieben
50 g Walnusskerne
3 EL Tomatenmark
3 EL Walnussöl (und noch etwas Walnussöl zum Abfüllen)
1/2 TL Weissweinessig
 1 Prise Chilipulver
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter abzupfen. Knoblauch schälen und grob zerteilen. Beides zusammen mit den restlichen Zutaten in ein grosses, hohes Gefäss geben und mit einem Pürierstab fein zerkleinern. Anschliessend mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Das Pesto in saubere Gläser füllen und mit einer dünnen Schicht Walnussöl abdichten. Die Gläser gut verschliessen. Ungeöffnet hält sich das Peso so im Kühlschrank für ca. 1 Monat.


Ich habe übrigens gleich die doppelte Portion gemacht. So kann ich auch bei einem kleinen Hunger, einfach mal ein Löffelchen nehmen.

Welches ist euer liebstes Pesto?

Alles Liebe,

Freitag, 26. Juni 2015

Zoodles à la Puttanesca - glutenfreie Nudeln

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich habe etwas ganz Neues ausprobiert, eine Premiere sozusagen. Etwas, das es bei uns im Hause Coco noch nie gab. Zoodles. Mir ist schon klar, dass Zoodles  - also Nudeln aus Zucchini - absolut nichts Bahnbrechendes sind und in der Bloggerwelt schon lange die Runde machen. Ich bin also bei Weitem kein Vorreiter oder Pionier, das weiss ich. Sondern eher ein Nachahmer. Aber für uns war es trotzdem etwas Neues, hab ich doch bisher einfach immer ganz gewöhnliche Pasta zubereitet. Da weiss ich, was ich am Schluss am dem Teller haben werde. Neugierig auf Zoodles war ich schon lange, jetzt habe ich es endlich gewagt.


Einen Spiralschneider hatte ich, als der Trend aufkam, vorsorglich mal gekauft. Braucht man schliesslich, man will ja mit der Zeit gehen. ;-) Bisher lag er aber völlig ungebraucht und unbeachtet in einer Schublade und fristete ein trostloses Dasein. Bis jetzt. Sagt das aber bitte nicht Mr. C.! Ich verkauf ihm schliesslich all meine Errungenschaften immer als sofort dringend nötig. ;-)


Irgendwie war ich auch immer skeptisch, was dieses Ding angeht. Also den Spiralschneider. Meist sehen solche Tools in der Werbung ja total einfach in der Handhabung aus und zu Hause ist dann der Frust gross, weil es so gar nicht funktioniert. Diese Befürchtung hatte ich auch beim Spiralschneider. Es ging aber besser als erwartet. Zumindest mit der breiteren Seite des Geräts. Mit der Seite, die ganz zarte Julienne Nudeln zaubert, habe ich noch etwas zu kämpfen. Für Zoodles passt mir aber die breitere Grösse ohnehin besser.So hat man wenigstens etwas zwischen den Zähnen. Zart sind die Zoodles noch immer. Serviert werden sie mit einer Puttanesca Sauce. Die Kombination einfach nur ein kulinarisches Träumchen .

Entdeckt habe ich das Rezept hier. Für 2 Porionen braucht ihr:

Zutaten

3 grosse Zucchini
3-4 Sardellen (keine Angst, die schmeckt man nicht. Ich mag sie sonst nicht, aber sie geben eine schön salzige Note ab, die die Sauce braucht)
2 Knoblauchzehen
1 Hand voll Kapern
1 Hand voll schwarze Oliven
Chiliflocken (je nach Vorliebe)
1 Dose gehackte Tomaten
2-3 EL Olivenöl
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

Eine Bratpfanne auf höchster Stufe erhitzen und anschliessend den Herd auf mittlere Hitze reduzieren. Olivenöl zugeben, so dass der Boden der Pfanne bedeckt ist. Knoblauchzehen dazu pressen und die Sardellen zufügen. Diese sollten sich im Öl leicht auflösen und der Knoblauch sollte etwas anbräunen. Einige Chiliflocken in das köchelnde Öl geben.


Oliven und Kapern grob hacken und ebenfalls zufügen. Gut umrühren und für eine Minute braten. Nun die gehackten Tomaten zufügen und für einige Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Anschliessend Sauce kurz etwas auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit mit dem Spiralschneider die Zoodles zubereiten. Dafür muss man die gewaschenen Zucchini einfach durch den Spiralschneider drehen. Das geht wie von selbst. Werden die Zoodles endlos lang - so wie bei mir - diese kürzen. Ansonsten kann man sie kaum essen. Die Zoodles in eine Schüssel geben und mit der nicht mehr ganz kochend heissen Sauce vermischen. Die Zoodles erhalten durch die Wärme die perfekte Konsistenz. Sie müssen nicht gekocht werden. Mit frischem Parmesan servieren.


Das ist schon alles. Ein denkbar einfaches, gesundes und schnelles Gericht. So ganz nach meinem Geschmack und auch prima unter der Woche nach der Arbeit kochbar. Zoodles genau in dieser Kombination wird es von nun an sicherlich häufig bei uns geben. Der Spiralschneider wird aslo nicht mehr ungebraucht vor sich hin vegetieren. Auch wenn ich feststellen musste, dass die Zoodles nicht das beste Fotosujet sind.

Habt ihr schon einmal Zoodles zubereitet?

Alles Liebe,

Montag, 2. Februar 2015

Rucola-Sonnenblumenkernen-Pesto - eine weitere Variation

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Die Küchenchaotin Mia hat zum #pestostorm aufgerufen und da mache ich natürlich gerne mit. Wie es dazu kam, könnt ihr bei ihr genau nachlesen.


Etwas Schnelleres, Dankbareres und Abwandelbareres als Pesto gibt es wohl kaum. Und bis jetzt hat mir jede selbst ausprobierte Kreation immer geschmeckt. Etwas Grünzeug, seien es Kräuter oder ein würziger Salat wie Rucola, Nüsse oder Kerne, Salz, Pfeffer und Olivenöl. That's it. Je nach Gusto noch 1-2 Knoblauchzehen rein für etwas Würze oder auch etwas Parmesan. Den lass ich meistens weg, da ich Pesto pur so mag und man ihn ja auch individuell noch über die Pasta geben kann.


Nachdem ich euch hier schon ein Bärlauchpesto, ein Pesto Rosso und auch eine Art Pesto mit Zucchini gezeigt habe, habe ich mich für den #pestostorm auf ein ganz neues Experiment eingelassen und einfach mal wild einen Mix erstellt. Ein Pesto mit Rucola und gerösteten Sonnenblumenkernen. Knoblauch braucht es beim würzigen Rucola keinen mehr. Sonst würde der Geschmack wahrscheinlich etwas zu intensiv.

Zutaten

80 g Rucola
4 EL Sonnenblumenkerne
4 EL gemahlene Mandeln
8 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Rucola waschen und trocken schleudern. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne fett rösten, bis sie leicht anbräunen. Das intensiviert den Geschmack. 


Alle Zutaten in ein hohes gefäss geben. Und nund ist susgiebig pürieren angesagt. Der Rucola ist doch recht störrisch, was das Pürieren anbelangt. Er bleibt recht lange hartnäckig und etwas faserig. Nicht aufgeben, es lohnt sich. Schnell ist das Pesto ja noch immer zubereitet.

Welches ist euere liebste Pesto Variation?

Alles Liebe,

Montag, 19. Januar 2015

Pasta mit Zucchinipesto - Pasta geht immer

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich freu mich wirklich über jeden Einzelnen von euch, dem meine Rezepte und mein Blog gefallen. Ohne euer Feedback wäre das Ganze hier nur halb so toll und jeder Kommentar zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Wirklich. Es macht mir Spass meine alltagstauglichen und meist schnell zubereiteten Rezepte zu teilen und euch so vielleicht etwas Inspiration geben zu können, was ihr kochen könntet. Gerne darf natürlich auch jeder ein Rezept nachkochen und auf seinen Blog stellen. Dann würde ich mich über eine Verlinkung freuen.



Was ich aber nicht ausstehen kann, ist Dreistigkeit. Damit spreche ich natürlich niemanden von meinen lieben Lesern an. Letzte Woche bekam ich aber eine Nachricht einer anderen Bloggerin, die mich darauf hinwies, dass in einem österreichischen Blog eins meiner Rezepte eins zu eins abgeschrieben wurde und sogar die Fotos eins zu eins übernommen wurden. Da hört für mich der Spass definitiv auf.


Auch wenn der Blog ein Hobby ist und ich nicht davon leben muss, so investiere ich doch einige Zeit in die Vorbereitung, das Kochen, die Fotos, die Nachbereitung und auch insbesondere in meine Texte. Perfekt sind sie bei Weitem nicht und es schleichen sich auch Fehler ein, aber trotzdem braucht alles viel Zeit und ich gebe mir wirklich viel Mühe. Schliesslich habe ich "nebenbei" noch einen 100% Job und ein Privatleben. Also möge man mir Fehler verzeihen. Aber hinter jedem Blogpost steckt ein Teil von mir. Das dann einfach stinkfrech abzukupfern, ohne selber irgendeinen Beitrag zu leisten oder die Quelle anzugeben, geht Richtung Diebstahl. Zumindest von geistigem Eigentum. Und fremde Fotos ohne Nachfrage irgendwo aufzuschalten, ist ebenfalls nicht erlaubt.




Zum Glück war die absolut dreiste Person nicht wirklich clever oder so faul und einfallslos, dass sie das Bild samt Copyright von Coco's Cute Corner auf ihren Blog stellte. Als ich das sah, musste ich schon beinahe lachen. Denkt die ernsthaft, dass sich niemand fragt, weshalb auf dem Foto ein Copyright von Coco's Cute Corner drauf steht, wenn ihr Blog so ganz anders heisst? Oder ist diese Person einfach nur so blöd?


Ich verlinke den Blog absichtlich nicht. Schliesslich möchte ich nicht, dass dieser Person irgendwelche Aufmerksamkeit zukommt. Mit "Klauen" zu Aufmerksamkeit widerstrebt mir. Alle Blogger, die sich nun fürchten, dass ihre Rezepte ebenfalls kopiert wurden, kann ich beruhigen. Sie hat so ziemlich alle Posts gelöscht und ich werde das Ganze im Auge behalten. Mein Beitrag ist mittlerweile ebenfalls nicht mehr auffindbar. Irgendjemand hat netterweise einen Kommentar hinterlassen und geschrieben, von wo der Beitrag geklaut wurde. Vielen Dank dafür! Anscheinend wurde sie auch von vielen Bloggern angeschrieben, dass ihr Verhalten sorry "unter aller Sau" ist. Da hat sie offenbar irgendwann kapituliert. Zum Glück und immerhin.

Das Rezept war an sich ein ganz einfaches und nichts spektakuläres. Die Pasta mit mit Erbsen, Ricotta und Zitrone. Da anscheinend meine Pasta Rezepte Anklang finden, folgt heute ein weiteres. Die Ursprungsidee für dieses Pesto stammt von hier. Ich schmücke mich schliesslich nicht mit fremden Federn. ;-)

Zutaten

2 Zucchini
3 Knoblauchzehen
ca. 2 EL Olivenöl
einige Blätter Thymian
140g Ziegenfrischkäse
Salz und Pfeffer
250 g (Vollkorn-) Pasta
2 EL Pinienkerne

Zubereitung

Zucchini waschen und in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und die Thymianblättchen drübergeben. Knoblauch klein hacken und ebenfalls über den Zucchinischeiben verteilen. Das Ganze kommt nun für ca. 20 Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze).


Wasser aufkochen, salzen und die Pasta darin gemäss Packungsangabe al dente kochen. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne fett goldbraun rösten.


Sind die Zucchini fertig, diese mit dem Ziegenfrischkäse pürieren. Über die Pasta geben und mit den Pinienkernen garnieren. Voilà, fertig ist ein weiteres ganz einfach, aber wirklich sehr schmackhaftes Pastsrezept.

Was könnt ihr absolut nicht ausstehen?

Alles Liebe,

Montag, 18. August 2014

Pesto Rosso - Bella Italia

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Mein Basilikum auf der Terrasse wächst und wächst. Das erste Jahr, dass er so schön gedeiht. Bis jetzt ist er - naja wie soll ich sagen - meist eingegangen oder gelb geworden *schäm*. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe. Anscheinend gefällt ihm die "Landluft" und die (bis jetzt wenige) Sonne hier. Oder vielleicht mag er es auch ganz einfach, dass er sich alleine und wild im Topf entfalten darf. Die satt grünen Blätter sehen aber natürlich nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch sehr, sehr lecker und müssen verwertet werden. Was passt da besser, als ein Pesto (wie schon hier mit dem Bärlauch). Und damit es nicht ganz so alltäglich ist, habe ich mich für ein rotes Pesto entschieden. Ich liebe ohnehin getrocknete Tomaten. Die hab ich immer zu Hause. Und da ich den Geschmack von getrockneten Tomaten und Basilikum pur so mag, habe ich als riesengrosser Knoblauch Fan für einmal den Knoblauch weggelassen. Erstens kann man so noch aus dem Haus und zweitens schmeckt es auch ohne einfach nur köstlich.

Zutaten

1/2 Glas à 340g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
4 EL gemahlene Mandeln
2 EL Pininenkerne
2 Handvoll frischer Basilikum
6-8 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Tomaten etwas verkleinern und anschliessend alle Zutaten in einen Food Processor geben und pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Über Pasta geben und sofort geniessen. Im Kühlschrank ist das Pesto einige Tage haltbar. Wer will kann noch frisch geriebenen Parmesan darüber streuen. Bei diesem Pesto verzichte ich allerdings darauf. Ich mag den Geschmack am liebsten so wie er ist. Das Pesto erinnert mich an Süden, Ferien, Italien. Mit etwas mehr Olivenöl und wenig Balsamico kann man auch eine wunderbare Vinaigrette für einen mediterranen uns sommerlichen Pastasalat damit zaubern.


Ich mag ja frische Kräuter auf dem Balkon. Sie haben so ganz frisch einfach viel mehr Geschmack, als wenn man sie abgepackt kauft. Und mit getrockneten Kräutern kann man sie geschmacklich sowieso nicht vergleichen. 


Was zaubert ihr mit euren Balkonkräutern? Ich bräuchte noch Inspiration für Zitronenmelisse, die wuchert nämlich auch vor sich hin und mit ihr bin ich so ideenlos.

Alles Liebe,

Montag, 4. August 2014

Spaghetti mit Shrimps und Kirschtomaten - wer hat Lust auf Sommer?

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wo ist denn der Sommer hin?! Die letzten Tage sassen wir in den Bergen in einer Nebelsuppe. Es war so weiss, dass man hätte meinen können, es liege überall Schnee und als seien wir mitten im Winter. So stelle ich mir Sommerferien an sich nicht vor. An Wandern oder ähliches war nicht zu denken. Ich bin aber auch nicht so angefressen, dass ich bei jeder Witterung raus müsste. Wenn es wie aus Kübeln schüttet und es draussen einfach nur bäh ist, dann hocke ich lieber in der warmen und gemütlichen Stube und mache sonst etwas. Wie z.B. Just Dance auf der Nintendo Wii spielen oder ein mehrstündiger "Eile mit Weile" Marathon. Auch so kann man sich austoben. Ich habe nun Muskelkater in den Armen. ;-)


Heute ist es zum Glück etwas freundlicher, aber ich muss auch wieder zur Arbeit. Wie sollte es anders sein. Solch unkonstantes (und unfaires!) Wetter schreit nach Soul Food. Pasta ist für mich Soul Food pur und so passt diese Variante mit Schrimps perfekt zu diesem irgendwie ekligen Sommer 2014 und versprüht wenigsten eine kleine Prise Sommer auf den Teller. 2 Fliegen mit einer Klappe.

Gefunden habe ich das Rezept ursprünglich hier und habe es noch etwas nach unserem Geschmack angepasst. Für 2 Personen braucht ihr.

Zutaten

200g gefrorene Crevetten, geschält und den Darm herausgenommen
1 EL Limettensaft
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2 Knoblauchzehen, eine fein gehackt, eine in feine Ringe geschnitten
1/2 Peperoncino, fein gehackt
200g Cherrytomaten, halbiert
200g Spaghetti, ich habe Vollkorndinkelspaghetti genommen
1 Handvoll Basilikumblätter, zerrissen, einige ganz lassen
2 EL Mandlblättchen, geröstet

Zubereitung

Die Crevetten mit Salz und Pfeffer würzen und den Limettensaft, die Hälfte des Knoblauchs, des Basilikums und den Peperoncino zufügen. 10 Minuten stehen lassen. Die Spaghetti gemäss Packungsangaben al dente kochen.


Die marinierten Crevetten in Olivenöl anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen. Die Tomaten in die Pfanne geben, die zweite Hälfte des Knoblauchs und den restlichen Basilikum zufügen. Die Tomaten mit der Gabel ein wenig zerdrücken. Ist zu wenig Flüssigkeit in der Pfanne, ein wenig Pastawasser beigeben.


Sobald die Spaghetti al dente sind, diese abgiessen. Ein wenig Pastawasser zurückbehalten und die Pasta unter die Tomaten mischen. Die Crevetten und geröstete Mandelblättchen unterheben und eventuell ein wenig Pastawasser dazumischen. Mit einigen Basilikumblättern garnieren und servieren. 

Wie verbringt ihr eure Zeit bei diesem trostlosen Wetter?

Alles Liebe,

Freitag, 2. Mai 2014

Bärlauchpesto - ein Klassiker

Liebe Coco's Cute Corner Leser

An Ostern waren wir mit Freunden im Wald spazieren und sind an zig Bärlauchsträuchern vorbeigelaufen. Ich habe Mr. C. noch gesagt, ob er nicht einige der hübschen Blätter mitnehmen will, so dass ich ein Pesto daraus machen könnte. Wir waren zu faul *schäm*, aber seither hatte ich nun Lust auf Bärlauch und musste ihn dann halt im Laden besorgen. Ja, weshalb auch gratis am Waldrand etwas mitnehmen, wenn man es auch in Laden kaufen kann?! ;-) Mr. C.'s Ausrede im Wald hätten bestimmt die Hunde drangepinkelt, zieht nicht wirklich. Ich wasche den Bärlauch schliesslich gründlich. Natürlich auch den Gekauften, denn der stammt ursprünglich bestimmt auch aus dem Wald, wo die Hunde hinpinkeln können. Zum Glück habe ich noch welchen im Laden gefunden und so konnte ich endlich meiner Lust frönen und das Pesto zubereiten.


Ich mache ein Pesto, wenn ich es auch zu Pasta esse, aber jeweils ohne Käse. Den kann man ja je nach Geschmack selber noch über die Pasta geben. Das Pesto an sich mag ich aber am liebsten pur, mit den reinen Zutaten, ohne Käse. Hier soll ganz klar der Bärlauch im Vordergrund stehen. Aber was schreibe ich das schon hier oben. Zu den Zutaten und der Zubereitung kommen wir sogleich. :-)


Auf jeden Fall wurden die Fotos von mir wagemutig auf dem Balkon geschossen. Wagemutig deshalb, weil ein grosses Gewitter (inkl. Hagel) im Anzug war. Geblitzt, gedonnert und stark gewindet hat es schon. Bevor es aber dann richtig los ging, waren die Fotos zum Glück im Kasten und sie sehen zum Glück so gar nicht nach Gruselwetter und Wind aus. Aber draussen war das Licht einfach so viel besser. Ihr seht, damit ich euch schöne Fotos zeigen kann, stürze ich mich sogar in ein Unwetter :-).

Zutaten

80g Bärlauch
4 EL Pinienkerne
4-5 EL gemahlene Mandeln
8-9 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Bärlauch waschen und trocken schütteln. Alle Zutaten in die Küchenmaschine oder ein hohes Gefäss geben und pürieren. Wer das Pesto flüssiger mag, kann noch mehr Olivenöl dazugeben. Probieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Das Pesto schmeckt natürlich herrlich als Nudelsauce. Da passt dann auch frisch geriebener Parmesan wunderbar dazu. Es schmeckt aber auch pur auf dem Brot oder zu Fleisch. Ein Ciabatta mit Bärlauchpesto bestrichen, Rinderfiletstreifen und Tomaten oder gegrillte Paprika obendrauf stelle ich mir auch vorzüglich vor. Die Menge hat zwei solcher Weck Gläser à 80 ml Fassungsvermögen ergeben.


Ich als absoluter Knoblauch Liebhaber, bin natürlich auch ganz vernarrt in Bärlauch. Schade, ist die Saison so kurz....

Seid ihr auch so bärlauchverrückt?

Alles Liebe,

Freitag, 25. April 2014

Pasta mit Ricotta, Zitronen und Erbsen - wenn es schnell gehen muss

Liebe Coco's Cute Corner Leser

So, die Schränke vom Dienstag wurden aufgestellt (auch wenn die Handwerker nochmals kommen müssen, fragt nicht), alles ist geputzt und schon ein- und aufgeräumt. Man fühlt sich richtig befreit, wenn alles schön verstaut und entsortgt ist, nichts mehr unnötig herumliegt und alle Zimmer ganz ordentlich, ohne Chaos sind. Vielleicht stimmt es ja doch mit dem Feng Shui. Ohne Chaos kann das Chi - die Energie also - wieder ungehindert fliessen und so fühle auch ich mich in meinen vier Wänden wirklich pudelwohl, noch besser wie vorher. Egal, was es nun ist, ob Chi oder einfach das Aufgeräumte oder die getane Arbeit.

Am letzten Dienstag war ich dann aber vor lauter Putzen und umräumen am Abend nudelfertig. Wenn man irgendwo anfängt nimmt es kein Ende. Und da ich per se eine ungeduldige Person bin, dulden solche Aktionen auch keinerlei Aufschub und es wird - wenn möglich - alles sofort und komplett erledigt. An sich nicht schlecht, aber nach getaner Arbeit konnte ich mich nur noch auf das Sofa werfen. Nichts mit schön kochen. Der Pizzadienst hat uns an diesem Abend unser Abendessen geliefert. So musste ich mich nicht mehr bewegen.

Für Abende an denen man nich ganz so fertig ist, aber keine grosse Zeit und Lust hat zum kochen, habe ich für euch mal wieder eine Pasta Variation. Meine Pasta à la Coco ist noch immer ungeschlagen, aber auch diese  Variante ist oberlecker und im Moment bin ich irgendwie auf dem Erbsentrip. Diese kleinen Kügelchen werden völlig unterbewertet. Für 2 braucht ihr:


Zutaten

250-300g (Vollkorn-) Pasta, egal welche Sorte
4 gehäufte EL Ricotta
2 Handvoll gefrorene Erbsen (nicht die ganz kleinen, sondern die etwas grösseren, knackigen)
Saft von ca. 1/2 Zitrone und etwas abgeriebene Schale (Menge nach Geschmack)
einige Hobel Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Pasta in kochendem Salzwasser al dente kochen. Laut den Italienern soll das Salzwasser so salzig wie das Mittelmeer sein ;-). In der Zwischenzeit Erbsen mit wenig Wasser garen, bis diese durch, aber noch ganz knackig sind.


Etwas abgeriebene Zitronenschale zu den Erbsen zufügen und mitbraten. Ricotta und Zitronnensaft unterrühren, so dass eine cremige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe für das Auge vor der Zugabe vom Ricotta noch einige Erbsen entfernt und diese am Schluss schön auf die Pasta drapiert.


Ist die Sauce warm und die Pasta al dente, letztere abgiessen und unter die Sauce heben. Auf Tellern anrichten, mit den restlichen Erbsen und einigen Parmesanhobeln garnieren. Diese habe ich einfach mit dem Sparschäler vom Parmesan abgerieben.

Schon fertig, also wirklich schnell und kinderleicht. Perfekt für Abende, wo man einfach nicht gross mag. Das Leben kann so einfach sein...

Was sind eure super schnell Gerichte?

Alles Liebe,