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Montag, 30. Oktober 2017

Kürbispesto - für den goldenen Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ha, das hättet ihr jetzt wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich mich so schnell nach dem letzten Blogpost wieder bei euch melde! ;-) Ha, nur eine Woche dazwischen! Aber, nachdem der letzte Foodpost ja auch schon viel zu lange her ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein Rezept. Solange ich noch zum Kochen komme und nicht mit der Baby Brei Produktion beschäftigt bin.


Im letzten Blogpost über das Schlafzimmer habe ich euch den Shop NØA+GINGER vorgestellt und euch auch schon verraten, dass es nebst hübschen Teilen für euer Zuhause auch Geschirr oder besser diverse Küchenutensilien gibt und ich euch ein Rezept zeigen werde. Dem komme ich jetzt heute nach. Serviert wird passend zum goldenen Herbst ein Kürbispesto in einem hübschen Canella Becher* auf einem der wunderschönen Holzbretter*. Holzbretter kann man in meinen Augen ja nie genug haben. Unsere Schränke sind voll und ich sehe immer wieder tolle Stücke. Aber sie sind auch so praktisch, Antipasti, Tapas oder einfach Käse zu servieren. Und je nach Anzahl der Personen braucht man dazu verschiedene Grössen. Hach… Aber ich hör jetzt auf, ein Blogpost über Holzbretter ist nicht wirklich soooo spannend. :-) Aber ich hoffe, unter meinen Lesern ist die eine oder andere Person, die meine Liebe nachvollziehen kann.


Dass es sich beim Shop NØA+GINGER um einen ganz zauberhaften handelt, der handerlesene Produkte aus aller Welt anbietet, habe ich euch im letzten Blogpost schon ausführlich erzählt. Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass jedes Produkt liebevoll ausgesucht wird, wirklich etwas Besonderes ist und ich mich somit auch sofort verliebt habe. Und nein, das sind nicht meine Hormone, die mich zugegebenermassen noch emotionaler machen, als ich sonst schon bin. Nein, ich kannte den Shop schon vor meiner Schwangerschaft, habe gerne darin gestöbert und fand die Sachen wunderschön. So.


Jetzt aber zum Rezept. Für das Pesto, das für 4 Portionen reicht, braucht ihr:

Zutaten

260 gr Kürbis (am besten Hokkaido, den müsst ihr nicht schälen)
2 EL Rapsöl
1 Chili / Peperoncini
4 Knoblauch Zehen
3 Zweige Thymian
2 Hand voll Kürbis Kerne
2 EL gemahlene Mandeln
Salz und Pfeffer
8 EL Olivenöl

Zubereitung

Hokkaido waschen, entkernen und ca. 260 gr in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine ofenfeste Form geben. Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Ebenfalls zu den Kürbiswürfeln geben. Chilischote halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Ebenfalls zu dem Kürbis und Knoblauch geben. Thymianblättchen drüberstreuen und 2 EL Rapsöl drüber träufeln. Nun kommt das Ganze für 30 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten. Anschliessend vom Herd nehmen. Sind die Kürbiswürfel gar alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäss pürieren. Fertig. Vielleicht mal mit 6 EL Olivenöl starten und schauen wie die Konsistenz ist. Bei Bedarf kann dann mehr Olivenöl dazugegeben werden. Wer will auch gerne mehr als 8. Ich mag das Pesto eher dick.


Die süsse des Kürbis kommt schön durch und die Chili Schote verleiht einen klitzekleinen Hauch Schärfe. Probiert es doch gerne mal aus, solange es noch so wunderbare Kürbisse gibt. Am besten Pasta dazu servieren und wer will darf gerne noch etwas Käse frisch drüber geben. Braucht es aber nicht zwingend. Im Kühlschrank hält das Pesto ca. 5 Tage.


Wenn ihr noch mehr Kürbis Rezepte haben wollt: Hier gibt es überbackenen Kürbis, Kürbisquiche mit Ziegenkäse, Kürbiszwiebelkuchen oder ein Alltime Favorite Kürbisflammkuchen.

Was ist euer liebstes Kürbis Rezept?

Alles Liebe,






*Kooperation (die Produkte wurden mir gratis zur Verfügung gestellt)

Montag, 3. April 2017

Poké Bowl - zumindest so ähnlich

Liebe Coco's Cute Corner Leser

* Werbung

Auch wenn mein heutiger Blogpost vermuten lässt, dass ich den Food Trends nur so hinterher renne, stimmt das an sich überhaupt nicht. Ich koche, was mir schmeckt und dieses Gericht gibt es bei uns schon lange immer wieder in verschiedener Komposition. Meist auf dem Teller serviert, oft sieht es dann wie hingeklatscht aus. Ähm ja... Entstanden ist es, weil Mr. C. Lust hatte auf Brokkoli (wie fast immer), ich auf Linsen. Hm, wie weiter. Fisch passt und das Ganze habe ich noch mit Avocado und Edamame abgerundet. Fertig. Es hat uns dann aber soooo gut geschmeckt, dass es auf die "mach das mal wieder Schatz Liste" kam.


Am Wochenende hatten wir dann beide wieder wahnsinnig Lust darauf. Wie praktisch, dass ich ohnehin etwas für Ikea zum Thema "healthy living" zubereiten durfte. Passt wie die Faust aufs Auge. Was ist gesünder als Fisch mit Gemüse? Damit das Ganze aber hübscher und nicht wie hingeklatscht aussieht, habe ich das Gericht in die Schälchen der SKYN Geschirr Serie* gepackt. Die grossen* und kleinen* Schälchen zählen zu meinen absoluten Lieblingen. In den kleinen richte ich auch gerne Häppchen für einen Aperitiv an. Da das Gericht so um Welten besser aussieht, habe ich einer lieben Freundnin noch ein Bild geschickt mit dem Kommentar. "Schau mal Süsse, das gibt es heute bei uns zum Abendessen." Daraufhin die Antwort: "Mmhhh, das ist der Hit. Sieht aus wie aus dem neuen Hawaiianischen Restaurant in Zürich." In meinem Kopf so: Hä? Hawaii? Restaurant? Zürich? Was kochen denn die dort? Auch wenn ich vor ca. 8 Jahren knapp 3 Wochen auf Hawaii war und ich wirklich ein Elefanten Hirn habe, mag ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass ich dort jemals eine solche Schüssel gegessen oder gesehen habe. Egal.


Zum Glück konnte mir Tante Google helfen. Die Rede ist von Poké Bowls. Aha, das half mir noch nicht wirklich weiter. Aber nach einiger Recherche hat sich ergeben, dass diese Bowls anscheinend ein absoluter Food Trend sind zur Zeit und auf Hawaii als Vorspeise serviert werden. Ok, schön. Nur hab ich weder von dem neuen Restaurant, noch von den Poké Bowls irgendetwas mitbekommen. Und eigentlich ist mein Gericht auch gar keine richtige Poké Bowl, denn mein Fisch ist gekocht. Wiederum egal, ich wusste nämlich nicht wie ich das Ding sonst nennen sollte. Fischschüssel mit Brokkoli, Edamame und Linsen klingt irgendwie so gar nicht sexy. Also kam mir der Input meiner lieben Freundin gerade richtigt, dass das Ding als Poké Bowl durchgeht. Also nenn ich das jetzt einfach mal so. Die leichte Abwandlung ist die kreative Freiheit eines Foodbloggers. Immerhin mariniere ich den Fisch vorher in einer Soja Marinade, wie an sich bei der Poké Bowl üblich. Einfach ohne das Ganze anschliessend zu kochen. Passt doch, findet ihr nicht?


Also, wenn ihr etwas Gesundes kochen wollt und erst noch etwas, das anscheinend als Food Trend durchgeht, dann kann ich euch meine abgewandelte Poké Bowl nur wärmstens ans Herz legen. Schmecken tut das Ganze übrigens auch ausgezeichnet. Avocado und Linsen sind eine herrliche Kombination, probiert das unbedingt aus. Ich werde uns die gesunden Schälchen auch weiterhin kochen, auch wenn der Food Trend irgendwann wieder vorbei ist. Die Zubereitung sieht auf den ersten Blick komplizierter aus, als es ist. Das Gericht steht in 30 Minuten auf dem Tisch. Einzig braucht ihr einige Pfannen.

Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Fisch
2 grosse Lachsfilets ohne Haut
4 EL Soja Sauce
Saft von 1/2 Limette
1/4 TL gemahlener Ingwer
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 TL Sriracha Sauce

Gemüse
1 Tasse grünse oder braune Linsen
1 Brokkoli (ca. 400 g)
300 g Edamame
Salz

Avocadomousse
1 reife Avocado
Saft von 1/2 Zitrone
1/4 TL Knoblauchpulver
3-4 Spritzer Tabasco
Salz und wenig Pfeffer

Sauce
1 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Lachsfilets trocken tupfen und in ca. 2x2 cm grosse Würfel schneiden. Für die Marinade die Soja Sauce, den Limettensaft, den gemahlenen Ingwer, die gepresste Knoblauchzehe und die Sriracha Sauce miteinander vermengen. Lachswürfel dazugeben und umrühren. Den Fisch für ca. 20 Minuten marinieren lassen. Dabei immer mal wieder umrühren, so dass auch alle Fischwürfel gleichmässig marinieren.


Die Tasse Linsen mit 2 Tassen Wasser für ca 15-20 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist. Anschliessend salzen. In der Zwischenzeit die Edamame für 5 Minuten kochen und anschliessend die Bohnen rauspulen. etwas salzen. Acovado mit dem Zitronensaft, dem Knoblauchpulver, Tabasco sowie Salz und Pfeffer zu einer Art Guacamole zerstampfen. In zwei Schälchen anrichten. Für die Sauce die andere Hälfte der Zitrone auspressen und mit einem Esslöffel sowie Salz und Pfeffer mischen.Die Sauce könnt ihr am Schluss über das Gericht geben.


Die Röschen vom Brokkoli abschneiden und in kochendem Salzwasser für 5 Minuten blanchieren. Sind die Linsen praktisch gar, den Lachs samt Marinade in eine heisse Bratpfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 5 Minuten und regelmässigem Wenden anbraten.


Ist alles fertig, können die Schälchen angerichtet werden. Linsen, Lachswürfel, Brokkoli und Edamame in die Schüssel geben. Guacamole und Sauce dazu servieren. Die Sauce kann über alles drüber geben werden oder auch nur wo es euch passt. So bekommt der Brokkoli einen leicht säuerlichen Touch und die Linsen sind nicht trocken. Und probiert mal die Linsen mit der Guacamole. Wie schon gesagt eine erstaunlich gute Kombination.

Ich wünsche en Guete und lasst mich wissen, wie euch das Gericht schmeckt. Nachkochen wird von mir mehr als empfohlen.

Kennt ihr Poké Bowls?

Alles Liebe,

Dienstag, 3. Januar 2017

Süsskartoffel Toast mit Avocado, Feta und Granatapfel - nach dem Schlemmen das Leckerfasten

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Als Erstes möchte ich euch natürlich nur das Beste für das neue Jahr wünschen. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins 2017 gerutscht und hattes allgemein ganz wunderbare Feiertage. Ich freue mich auf das neue Jahr mit euch. Eure Kommentare, eure Herzchen, eure Posts. Egal auf welcher Plattform. Es soll ein inspirierendes Jahr werden mit vielen schönen Bildern, leckeren Rezepten, einiges DIY und einfach viel Freude, Glück und sich erfüllenden Wünschen.


2017 möchte ich mit einem Rezept starten. Meinen Instagram Dezember Rückblick zeige ich euch noch diese Woche, aber das soll nicht der erste Post des neuen Jahres sein. Das fände ich meiner Ecke nicht angemessen und etwas arg langweilig. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Plätzchen, Schokolade und generell Süssigkeiten ich in der ganzen Weihnachtszeit verputzt habe. Eine Praline oder ein Plätzchen waren es jeden Tag und meist ist es bestimmt nicht nur bei einem geblieben. Hinzu kamen zig Raclette Abende und deftige, wärmende Gerichte. Das braucht es irgendwie in dieser kalten Jahreszeit. Zusammengefasst: es war viiiiiiieeeeeeeeeel....


Nun ja, leider geht das natürlich nicht so ganz spurlos an mir vorbei und immer so viel Süsses ist auch gar nicht gut. Da lobe ich mir meine geliebten Oversized geschnittenen Wollpullover, die die angefutterten Schwimmringe dezent überdecken. Immer kann ich mich aber nicht in diese hüllen. Deshalb neues Jahr, neues Glück und neuer, alter Vorsatz. Ich esse gesund und mache mehr Sport. Ha. Hab ich ja noch nie gehört…Das tut mir und meinem Rücken gut. Zum Glück habe ich auch schon das perfekte gesunde Essen gefunden, in das ich mich echt reinlegen könnte und aus Zauberzutaten besteht, die mein Foodie Herz in ungeahnte Höhen schlagen lässt. Es ist auch gar nichts Neues und wer mir auf Instagram folgt, der hat das Rezept schon längstens gesehen. Für den Blog erachte ich aber jetzt als den perfekten Moment. Ich bin sicherlich nicht die Einzige mit diesem Vorsatz.


Also Mädels (und Jungs) lasst uns gesund in das neue Jahr starten, so dass wir in 11 Monaten wieder hemmungslos schlemmen und uns mit Süssigkeiten vollstopfen können. :-) Es geht hier übrigens heute um Süsskartoffel Toast. Wer auch so ein Pinterest Addict ist wie ich, der kennt die bestimmt schon längt. Egal. Meine fleissigen Leser wissen auch, dass Avocado Toast bei mir eh regelmässige Freudenschreie auslöst und wenn ich das Ganze nun NOCH gesünder zubereiten kann, komm ich aus dem Kreischen gar nicht mehr raus. Zum Glück ist das hier ohne Ton, sonst wärt ihr vor lauter Gekreische meinerseits schon längst wieder weg.


Bleiben wir aber etwas auf dem Boden. Das Rezept ist wirklich GENIAL und wer Avocado Toast liebt und Süsskartoffeln mag, der wird hier echt ausflippen. Und das ist wirklich nicht übertrieben. Der Witz an der Sache ist, dass ihr die Süsskartoffelscheiben effektiv toasten könnt. 2 Mal auf der zweithöchsten Stufe. Das mag ja bei zwei Scheiben ok sein, aber bei den Mengen, die ich für uns zwei zubereite, dauert mir das zu lange. Also backe ich die Süsskartoffelscheiben einfach im Ofen. Dazu gleich mehr. Ich kann euch ja nicht das ganze Rezept schon in der Einleitung verraten. Die Scheiben werden bei beiden Varianten innen schön weich, aber doch noch etwas knackig, so dass man das Ganze wirklich wie ein Toast von Hand essen kann.

Also für 2 Personen braucht ihr als leichtes Abendessen:

Zutaten

1 grosse Süsskartoffel
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Knoblauchpulver
1 Prise Chili Flocken
Salz und Pfeffer
ca. 30 g Feta
ca. 1/4 Granatapfel
Sriracha Sauce

Zubereitung

Süsskartoffel schälen und mit einem grossen Messer der Länge nach in ca. 5 – 8 mm dicke Scheiben schneiden. Das ist das Schwierigste an der ganzen Sache. Mit einem grossen Messer klappt es aber ganz gut. Entweder die Scheiben im Toaster toasten. Zweimal auf der zweithöchsten Stufe. Oder aber im auf 180°C Unter- und Oberhitze vorgeheizten Backofen für 15 Minuten in der Ofenmitte. In der Halbzeit wenden.


In der Zwischenzeit das Fruchtfleisch der Avocado aus der Schale lösen. Zitronensaft, Knoblauchpulver, Chili Flocken, Salz und Pfeffer zugeben und mit einer Gabel zerstampfen. Feta zerbröseln und die Granatapfelkerne herauspuhlen.


Sind die Süsskartoffelscheiben fertig gebacken oder getoastet, diese mit dem Avocado Püree, dem Feta und den Granatapfelkernen belegen. Wer es so wie wir gerne etwas schärfer mag, der gibt noch einige Spritzer Sriracha Sauce drüber. Echt lecker und so gesund sag ich euch. Fertig!

Habt ihr in der Adventszeit auch so geschlemmt?

Alles Liebe,

Dienstag, 8. November 2016

Preiselbeer und Brie Toasts - ein unperfektes Rezept und ein Plädoyer für manchmal etwas mehr Ehrlichkeit

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wenn man sich so auf den Blogs umschaut, herrscht heile Welt. Das ist gut so und ich finde es grundsätzlich schön. Ich möchte nicht vom "Leid" der anderen Personen erfahren oder mir Sorgen machen müssen, sondern mich unterhalten und inspirieren lassen. Das geht nun mal besser mit schönen Geschichten und Bildern. Aber es ist auch trügerisch. So bekommt man das Gefühl, dass bei den anderen einfach alles besser ist. Nie Streit, immer Harmonie, viel Action, tolle Reisen, ein ständiges Lachen, die tollsten Projekte und Angebote, nur überschäumend vor Glück und Freude und auch das Geld scheint auf den Bäumen zu wachsen. Da gibt es nur glückliche Beziehungen, nur die tollsten Wohnungen, nur die liebsten Kinder (und davon eins nach dem anderen), nur die schönsten Reisen, die tollsten Kleider, Schuhe und Taschen (womöglich alle von Chanel oder anderen hochpreisigen Designern)… Die Liste liesse sich beliebig erweitern. Aber bestimmt gibt es nie Probleme, Streit, Trennungen, Chaos zu Hause oder andere Schicksalsschläge mit denen man hadert oder ähnliches. Auch der Teint ist immer nur frisch und rein, die Haare sitzen perfekt. Nein, es ist einfach alles nur toll, toll und nochmals toll. Natürlich etwas überspitzt formuliert.


Manchmal kann man so aber schon ins Grübeln kommen in Zeiten, in denen es bei einem selber vielleicht etwas turbulenter zu und her geht. In denen man auch mal genervt ist und schlechte Laune hat. Scheisse aussieht. Man einfach den Alltag abspult und so gar nichts Tolles passiert. Klar, man sollte aus jedem Tag das Beste machen und sich auch an kleinen Dingen freuen. Das tu ich grundsätzlich auch. Ich bin ein sehr optimistischer Mensch und lasse mich nicht schnell unterkriegen, aber jeden Tag das pure Glück erleben, das geht irgendwie nicht und kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen. Ganz ehrlich.

Ich sitze schon von morgens bis abends von Montag bis Freitag im Büro. Da bin ich an gewissen Abenden schlichtweg zu müde, als dass ich noch grossartig etwas erleben könnte. Auch Ferien habe ich nicht im Überfluss. Ich mag meine Arbeit sehr und finde sie inhaltlich toll, bin gefordert, aber es ist auch eine Verpflichtung und manchmal anstrengend. Da will ich an gewissen Abenden einfach nur noch aufs Sofa und Nichtstun, egal wie die Küche oder die Wohnung aussieht. Ja, ich könnte theoretisch weniger arbeiten und so mehr Freizeit haben. Aber das wäre natürlich auch eine finanzielle Einbusse und so könnte ich mir weniger gönnen, was ich nicht will. Und ganz unabhängig davon, gibt es einfach Zeiten, da ist alles etwas schwerfälliger, ist man weniger glücklich, aus welchen Gründen auch immer. Somit nehme ich persönlich das pure Glück und die pure Freude jeden Tag und immer niemandem ab. Das hat nichts mit Neid zu tun, absolut nicht. Ich gönne jedem sein Glück. Aber ich glaube es trotzdem nicht, wenn immer alles nur toll ist. Das Leben ist einfach nicht so. Zumindest bei niemandem, den ich persönlich kenne. ;-) Da hatte jeder Einzelne schon Probleme, Schicksalsschläge und war traurig oder gestresst.


Hin und wieder gibt es aber auch von Bloggern Geschichten über ihr Scheitern (und zwar nicht nur darüber, dass ein Kuchen nicht aufgegangen ist, sondern ein richtiges Scheitern oder Hadern). Darüber, dass eben nicht immer alles nur toll ist, sondern auch mal etwas nicht so klappt, wie man sich das gewünscht hätte und das Leben nun Kopf steht. Man einfach ein Problem hat und traurig ist. Sei das eine Trennung, Streit in der Familie oder gesundheitliche Probleme. Ich finde das ganz sympathisch, sehr ehrlich und vor allen Dingen menschlich. Hinter dem Blog steht schliesslich immer eine Person mit einem Leben. Und das Leben ist nun mal nicht immer Rosa, Sonnenschein und heile Welt. Bei niemandem. Es ist manchmal auch einfach mühsam und beschwerlich. Das mag jetzt schlimmer klingen als es ist, aber jeder von uns hat bestimmt schon einen grösseren Schicksalsschlag ertragen müssen, war schon traurig, hat sich hinterfragt und mit Problemen jeglicher Art gekämpft. So finde ich es befreiend auch mal einen so ehrlichen Post zu lesen.

Mein Blog ist zwar eine Art „Tagebuch“, aber das www ist mir dann doch zu unpersönlich und unberechenbar, als dass ich alles für immer darin festhalten möchte und ich vor allem nicht steuern kann, wer alles zu diesen Informationen kommt. Auch mir ist schon so einiges passiert, das ich nur mit meinen Freunden und meiner Familie teile und nicht der ganzen Menschheit offenbaren möchte. Gut, so viele lesen den Blog nun auch wieder nicht ;-), aber ihr wisst bestimmt, was ich meine. Somit nehme ich mich da gar nicht aus. Auch ich zeige nur die schönen Seiten und erzähle die glücklichen Episoden von meinem Leben, zeige eine heile Welt. Zumindest fast immer. Der Blog soll unterhalten. Aber ich möchte damit einfach sagen, dass man sich von den Blogs nicht blenden lassen darf und alles für bare Münze nehmen. Der Schein trügt (bei mir und bestimmt auch bei allen anderen) und das wahre Leben zeigt bestimmt auch andere Seiten. Bei jedem.


Die Wohnung sieht nicht immer so schön aufgeräumt aus oder es wird einfach so fotografiert, dass man das Chaos nicht sieht. ;-) Manchmal holen wir uns eine Pizza und der leere Karton liegt noch für drei Tage in der Küche rum. Manchmal ist der eine Schrank voll mit Flaschen, Dosen etc. die endlich mal wieder entsorgt werden müssen, aber keiner Lust dazu hat. Manchmal hätte ich Mr. C. schon auf den Mond schiessen können, habe rumgeschrien und eine Türe geschletzt. Manchmal geht es mir gesundheitlich mal schlecht oder ich bin einfach genervt oder habe schlechte Laune, bin traurig. Manchmal läuft alles so gar nicht, wie ich das gedacht habe. Gehören diese Geschichten auf den Blog? Will ich die erzählen? Nein. Aber sie gehören genauso zu meinem Leben wie all die schönen Episoden, die zum Glück bei weitem überwiegen und die ich gerne mit euch teile. :-)

Ich sehe weiterhin sehr gerne eure heile Welt und zeige euch meine. Manchmal aber finde ich es auch beruhigend zu lesen, dass es den anderen gleich geht wie mir und eben nicht alles immer nur perfekt ist. Diese Ehrlichkeit finde ich bewundernswert und ehrlich gesagt, tut sie gut. Diese Ehrlichkeit holt einen wieder auf den Boden der Realität zurück. Zeigt, wie das Leben eben ist. Und falls ihr manchmal hadert, könnt ihr sicher sein, dass das bestimmt jedem mal so geht. Bei den einen öfter als bei den anderen, aber bestimmt jedem.


Und so gibt es heute ein ganz unperfektes, total einfaches, aber absolut alltagstaugliches Rezept. Ohne Schnickschnack und eigentlich viel zu simpel für einen Foodblog. Und hübsche Bilder sind bei einem so einfachen Gericht ehrlich gesagt auch schwer. Egal, denn es passt zum heutigen Text, der mir irgendwie am Herzen lag. Ich plädiere für hin und wieder etwas mehr Authentizität und Ehrlichkeit. Auch in der heilen Welt der Blogs. Dieses Rezept ist also für genauso Tage, wo man einfach zu faul ist (aber nicht so faul, dass man sich nur schnell eine Pizza oder einen Döner holt ;-)).

Für 2 Personen:

Zutaten

8 Scheiben Toastbrot
4 EL Preiselbeer Gelee
120 g Camembert, Brie oder ein anderer Weichkäse (pro Toast 30 g)

Zubereitung

Das erklärt sich fast von selbst. Je einen EL Preiselbeer Gelee auf eine Toastscheibe geben. Brie drauf und mit einer weiteren Toastscheibe belegen. Die Grillpfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und den Toast von beiden Seiten je 4 Minuten braten bis der Brie leicht geschmolzen ist. Toasts halbieren und servieren.


Wer doch motivierter ist, etwas mehr aufzutischen, der darf gerne noch einen Salat dazu reichen. :-)


Wie geht es euch jeweils bei den immer nur tollen Geschichten auf den Blogs?

Alles Liebe,

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Pulled Lachs Burger - Gedanken zum Essen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

* Werbung

Am Morgen aufstehen, duschen, anziehen. Mit einem Coffee to Go ab zum Bus, die Arbeit ruft. Am Mittag ein Sandwich oder Salat, womöglich noch am Schreibtisch. Nach der Arbeit in den Sport oder es muss noch etwas erledigt werden in der Stadt oder Zuhause. Auch keine Zeit. Also wieder ein Sandwich oder falls zu Hause irgendetwas, was der Kühlschrank halt so hergibt. Couch, TV, Bett. Am nächsten Tag alles wieder von vorne.

 
In so einen Trott kann man in stressigen Zeiten schnell verfallen und auch mir passiert das hin und wieder. Man fokussiert sich nur auf die Arbeit und blendet alles rundherum aus. Bis auf vielleicht etwas Sport – wenn überhaupt – tut man sich nichts Gutes. Man nimmt sich keine Zeit. Keine Zeit für sich, keine Zeit für die Liebsten und keine Zeit zum Geniessen. Dabei kann man sich auch in einem stressigen Alltag kleine Auszeiten schaffen. Gerade in solchen Momenten sind diese aber besonders wichtig. Am besten man kombiniert die Auszeit mit etwas, das man ohnehin jedem Tag macht. Machen muss. Dann fühlt man sich nicht dazu genötigt und es lässt sich besser in den stressigen Alltag integrieren. Die Rede ist vom Essen.


Mahlzeiten lassen einen den Stress des Alltages für einen kurzen Moment vergessen. Man setzt sich hin, nimmt sich bewusst etwas Zeit, geniesst. Essen nährt und stärkt den Körper, Energie, die wir brauchen. Ganz besonders in anstrengenden Zeiten. Leckeres Essen füttert aber nicht nur den Körper, sondern auch das Herz. Man spricht nicht umsonst von Soul Food. Essen tut der Seele gut. Ist man zu zweit kann man sich an den ruhigen Minuten am Tisch über den Alltag austauschen. Manchmal der einzige Moment des Tages, wo man dazu wirklich Zeit hat.


Selbst in Zeiten als ich Single war, habe ich für mich ganz alleine gekocht. Bewusst. Im Wohnzimmer gegessen entweder halt mit dem Fernseher im Hintergrund oder Musik gegen die Stille. Alleinsein gilt somit nicht als Ausrede. Natürlich habe ich jeweils mehrere Portionen gekocht und was übrig war, wurde eingefroren. Das klappt mit ganz vielem. So hatte ich an gewissen Abenden gar keine Arbeit, ausser das Ganze aufzuwärmen. Und wisst ihr was? Dieses bewusste „ich kümmere mich um mich, tue mir etwas Gutes, koche das, worauf ich jetzt genau Lust habe“ hat mir wirklich gut getan. Jeden Tag. Ich genoss das Essen sehr, auch alleine. Deshalb geht für mich nichts über einen gemütlichen Essenplatz an einem grossen Tisch.


Dabei geht es überhaupt nicht darum, dass man jeden Abend ein perfektes Dinner für den Liebsten oder eine Freundin hinzaubern muss und dafür Stunden in der Küche steht. Ihr kennt mich. Ich mag es unkompliziert und so sind auch meist meine Rezepte. Es geht ja nur darum, dass man sich für sich oder füreinander etwas Zeit nimmt. Es kann auch Take Away Sushi sein. Aber es geht darum, dass man nicht immer schnell zwischendurch und auf dem Weg isst. Hinsetzten, durchatmen, entspannen und bewusst geniessen. Ihr werdet merken, wie der Stress vom Alltag von euren Schultern fällt. Wie ihr am nächsten Morgen motivierter aufsteht. Mit der schönen Erinnerung im Hinterkopf an das gemütliche Essen vom Vorabend. Lecker ist vieles. Genauso gerne wie mal Haute Cuisine in einem Restaurant liebe ich einen ganz einfachen Teller Spaghetti, der wirklich schnell gemacht ist (z.B. Pasta à la Coco).




Und wie komme ich jetzt ausgerechnet bei diesem Thema zu einem Rezept für einen Lachsburger und zeige kein Spaghetti Bolognese Rezept?! Das kann ich euch erklären. Ich wurde nämlich von Ikea* angefragt, ob ich einen Blogpost zum Thema Essen verfassen möchte. Im neuen Ikea Katalog ist das nämlich das Hauptthema. Klar, Essen und ich, das passt wie die Faust aufs Auge. Auch mir hat es übrigens im Rahmen dieses Posts gut getan, mir mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass man sich die Zeit für ein gemütliches Essen nehmen muss. Es lohnt sich, denn es tut so gut und gibt so viel. Und da es seit September in den Ikea Filialen (zumindest in der Schweiz) den neuen (und ich kann euch sagen oberleckeren) Pulled LAX Burger* gibt, habe ich mich davon inspirieren lassen und meine (sehr ähnliche) Version davon kredenzt. Falls ihr doch mal meine Bolognese Version erfahren möchtet, dann lasst es mich wissen. Alles, was ihr übrigens auf den Fotos seht, das man nicht essen kann, ist von Ikea. Wie z.B. dieses praktische Geschirr*, das die perfekte Grösse hat, kleine Sachen anzurichten oder ich auch gerne jedem Gast bei einem Aperitif in die Hand gebe. Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Lachs
200 g Lachsfilet
2 EL BBQ Sauce (z.B. nach diesem Rezept oder auch gekaufte)
2 EL Schnittlauch
½ EL Zitronensaft

Blaukraut
1/4 Rotkohl
100 ml Wasser
3 EL Balsamico Essig
1/2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
1 Prise Zimt
kleines Stück Butter (ca. 2 g)

Burgersauce
2 EL Honig-Dill-Senf
2 EL Joghurt
1 Spritzer Zitronensaft

Sonst noch
2 - 4 Vollkornbrötchen (je nach Grösse)
1 Handvoll Rucola oder Schnittsalat


Zubereitung

Als erstes das Blaukraut zubereiten. Dieses ist bewusst essiglastig, aber das macht sich im Burger hervorragend. Zum pur essen ist es leicht zu säuerlich. Also, Rotkohl ca. 2 mm dünn raspeln. Mit Wasser in einem Topf kochen, bis dieses weich ist. Das dauert ca. 30 Minuten. Überschüssiges Wasser abschütten. Essig und Zitronensaft zugeben und einkochen. Mit Salz und wenig Pfeffer sowie einer Prise Zimt abschmecken sowie Butter unterrühren. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Wer will kann auch fertiges Rotkraut nehmen und allenfalls mit etwas Essig ein wenig mehr Säure zugeben.


Lachs in heissem Wasser 10 - 15 Minuten ziehen lassen. Je nachdem wie dick eure Lachsscheibe ist. Abgiessen und in Stücke zupfen. Mit BBQ Sauce, Zitronesaft und klein geschnittenem Schnittlauch vermischen. Fertig.


Für die "Burgersauce" Honig-Dill-Senf, Joghurt und Zitronensaft verrühren. Brötchen aufschneiden und kurz mit der Schnittfläche nach unten in einer heissen Bratpfanne antoasten. Boden mit ca. einem Esslöffel Burgersauce bestreichen. Rucola drauflegen. Ordentlich Lachs draufgeben und etwas Rotkraut obendrüber, Deckel drauf und sofort geniessen. Fertig sind die pulled Lachs Burger à la Ikea. Dazu passt Salat oder auch Süsskartoffel Fries.

Habt ihr den neuen Pulled Lax Burger schon entdeckt und probiert?

Alles Liebe,


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Quinoa Salat mit Erbsen und Feta - mal wieder ein Quinoa Rezept ;-)

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wisst ihr noch, wer ich bin? Ich bin Corinne und habe da so einen Blog. Hauptsächlich über Food und Interior, aber auch andere Dinge, die das Leben schöner machen. Und ja, diesen Blog gibt es noch, auch wenn es etwas ruhig war in meiner Ecke. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass wir im wunderbaren Urlaub waren. Ich musste all das Schöne aufsaugen, da blieb ausser Insta keine Zeit zum Bloggen. Nun melde ich mich aber gerne zurück und zwar mit einem Rezept. Das letzte ist auch schon eine Weile her. Ich hätte zwar noch weitere Ideen, wie Eindrücke vom wunderbaren Mykonos oder dem Streetfood Festival in Zürich. Dazu komme ich ein anderes Mal. Ich finde aber, ein Rezept ist überfällig, deshalb starte ich meine Rückkehr damit. Und zwar mit einem für mich ganz typischen, einer Zutat, die es auf dem Blog schon mehrfach gab.


Ich weiss wirklich nicht, was mit mir los ist. Aber Quinoa geht bei mir einfach immer und auch immer überlege ich mir neue Kombinationsmöglichkeiten. Pur finde ich Quinoa etwas gar langweilig, auch wenn der nussige Geschmack lecker ist und ich das leicht knackige sehr mag. Es bildet für mich einfach eine ideale Grundlage für Salate, wobei Salat an sich gar nicht der richtige Begriff dafür ist, aber mir fällt kein besserer ein. Zumindest spricht man auch von Pastasalat, Reissalat oder sogar Wurstsalat. Also lass ich das jetzt einfach mal so durchgehen.


Gewisse Muster sind bei meinen Rezepten mit Quinoa erkennbar und wiederholen sich auch praktisch jedes Mal. Das ist zum einen, dass ich meist Frühlingszwiebeln dazu gebe, wie auch Feta. Frühlingszwiebeln geben eine gewisse Würze in das Ganze und Feta liebe ich einfach. Zudem sättigt es schön. Ein weiteres wiederkehrendes Muster ist ein leichtes Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl, manchmal noch mit etwas Honigsenf. Und als letztes kommt immer noch ein Gemüse oder mehrere mit dazu.


Das ist auch schon alles, wie ich Quinoa jeweils zubereite und wie es mir am besten schmeckt. Ich mag den Salat zu Gegrilltem oder Fleisch als Beilage. Genauso gerne esse ich aber einen solchen Salat auch als Hauptspeise, ohne weitere Zugaben. Meist fliegt mir eine Idee für einen solchen Salat einfach zu, weil ich Lust auf Quinoa habe und irgendein Gemüse – in diesem Fall Erbsen. Und da ich den Salat ja nach einem Muster zubereite, ergibt sich alles Weitere fast von selbst. Wer meine Instagram Stories verfolgt, der mag sich vielleicht noch ganz, ganz vage daran erinnern, als in den Salat zum aller ersten Mal für mich getestet hatte. Er war so lecker, dass ich das wiederholt und Fotos für diesen Blogpost geschossen habe.


Ich weiss, es ist der zigste Quinoa Salat und keine fulminante Rückkehr mit Paukenschlag und einem unsagbaren Rezept. Der Phoenix steigt also nur langsam aus der Asche, denn in der Rezeptübersicht findet ihr wirklich noch zahlreiche andere Salate mit Quinoa. Aber jeder schmeckt anders und ist auf seine Art und Weise lecker. Versprochen. Es wird bestimmt auch nicht die letzte Variation gewesen sein. Vielleicht versuche ich mich mal an einer asiatisch angehauchten Variante. Und sollte ich euch mit all meinen Quinoa Salaten langweilen, lasst es mich wissen, dann werde ich mich bessern. Versprochen. Aber ihr müsst da halt irgendwie durch. Und sonst besteht immer noch die Option, den Blog Coco's Quinoa Corner zu nennen. Selbst in den Ferien gab es übrigens einen herrlich leckeren Quinoa Salat im Hotel. Quinoa verfolgt mich also sogar in die Ferien. ;-) Aber nun zum Rezept.

Für 2 Personen als Hauptspeise braucht ihr:

Zutaten

200 g Quinoa (ungekocht)
275 g Erbsen (tiefgekühlt)
1 Frühlingszwiebel
1 Peperoncini / Chili
100 g Feta
1 Zitrone
2 EL Olivenöl
1 TL Honig
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Quinoa gründlich abspülen und nach Packungsangabe mit der doppelten Menge Wasser kochen. Erbsen mit ca. 3 Esslöffeln Wasser für 5-7 Minuten garen. Überschüssiges Wasser anschliessend abschütten. Nach der Kochzeit beides in eine grosse Schüssel geben und abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit Frühlingszwiebel inkl. Das Grün in feine Ringe schneiden. Peperoncini halbieren, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Feta zerbröseln. Zitrone auspressen, Olivenöl und Honig zum Saft dazugeben und gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Anschliessend sämtliche Zutaten miteinander vermischen und für 15 Minuten ziehen lassen. Dann kann der Salat, die Quinoaspeise oder wie auch immer ihr dieses Gericht nennen wollt, serviert werden.

Wie esst ihr Quinoa am liebsten?

Alles Liebe,

Dienstag, 30. August 2016

Salat mit Feigen und Castello Blue - ein erster herbstlicher Gruss aus Coco's Küche

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ihr wisst, ich bin ein Sommermensch und am liebsten hätte ich von Mai bis und mit Oktober durchgehend schönes Badewetter. Es muss nicht zu heiss sein, einfach so, dass man seine Kleider und offenen Schuhe tragen kann. Ihr seht, ich bin gar nicht anspruchsvoll… ;-) Ebenso liebe ich die ganzen Sommerfrüchte und Beeren. Auch davon kann ich nicht genug kriegen. Deshalb bin ich über mich selber erstaunt, dass ich mich bereits jetzt im August zu einem herbstlich angehauchten Salat inspiriert fühlte.


Wobei ich zugeben muss, ich kann den Herbst in der Luft schon förmlich riechen. Die Tage werden merklich kürzer. Die Luft am Morgen ist noch kühl, ohne Pullover, Jäckchen oder Schal sind mir die Sommerkleider schon zu kalt. Auch am Abend braucht man auf der Terrasse schnell eine Decke. Im Supermarkt entdeckte ich bereits Zwetschgen, Pflaumen und erste Kürbisse. Alles eindeutige Vorzeichen, dass der wirkliche Sommer sich so langsam dem Ende zuneigt und ein hoffentlich goldener Herbst bevorsteht.


Nebst den bereits erwähnten Früchten, sah ich auch wunderschöne, frische Feigen und voilà. Die Idee zum Herbstsalat war geboren. Ich konnte einfach nicht anders. Wahrscheinlich bin ich noch etwas ein gebranntes Kind, als ich solche Lust auf eine Feigenpizza hatte und ich nur noch leicht verschrumpelte Exemplare vorfand. Für eine Pizza war das noch knapp ok. Jetzt, da mir solche Prachtsexemplare praktisch vor die Füsse gefallen sind, musste ich einfach zuschlagen. Unverhofft kommt oft…


Wie auch schon bei den Aprikosen braucht es als Foodblogger für einen neuen Blogpost natürlich ein passendes Rezept. Und so gibt es nun, nach dem überaus sommerlichen Pfirsich Caprese, einen Herbstsalat mit Feigen, Blauschimmelkäse, krossen Speckwürfeln und Baumnüssen. Zumindest ist es ein Salat und Salat passt - egal ob mit herbstlichen Zutaten - doch auch in den August. Findet ihr nicht auch? Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

200 g Jungblattsalat
4 Feigen
50 g Castello Blue* (oder ein anderer cremiger Blauschimmelkäse)
1 Hand voll Baumnusskerne
55 g Speckwürfel
2 EL Olivenöl
1 (grosszügiger) EL Balsamico Essig
1 EL süsser Senf
1/2 TL Honig
1/4 TL Knoblauchpulver
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Salat waschen und auf einer grossen Platte anrichten. Feigen ebenfalls waschen, in Scheiben schneiden und auf dem Salat anrichten. Castello Blue mit Messer (und den Händen) in Stücke zupfen und auf die Feigen geben.


Speckwürfel in einer Pfanne ohne Fett kross braten. Das geht so ca. 5 Minuten je nach Grösse der Würfel. Das Fett schön auslassen, so dass sie wirklich kross werden. Aus 2 Schichten Haushaltpapier abtropfen lassen. Baumnusskerne in Stücke teilen und in einer separaten Pfanne, ebenfalls ohne Fett, rösten. Speckwürfel und Baumnusskerne über dem Salat verteilen.


Für das Dressing sämtliche übrigen Zutaten (ab Olivenöl :-)) miteinander vermischen. Das Dressing wird wunderbar süss-säuerlich und wegen dem Senf auch schön cremig. Dressing über den Salat giessen und sofort geniessen.

Seid ihr schon in Herbststimmung?

Alles Liebe,