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Freitag, 17. Februar 2017

Gesunde Bananen Muffins - Brain Food

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Kürzlich habe ich einen Vortrag von einem Neurowissenschaftler gehört zum Thema lebenslanges Lernen und das Hirn im Alter. Es war so spannend, ich hätte dem Professor den ganzen Tag (statt nur 1.5 Stunden) zuhören können und hätte am liebsten sogleich seinen Kurs an der Uni belegt. Nun gut, ich kann wegen einem spannenden Vortrag nicht gleich mein ganzes Leben umkrempeln und nochmals die Schulbank drücken. Aber ich habe einige wichtige Erkenntnisse aus den 1.5 Stunden ziehen können. Nämlich: Demenz trifft nur ca. 1% der Bevölkerung. Wenn man also bei vielen älteren Leuten das Gefühl hat, sie werden dement, hat das hauptsächlich damit zu tun, dass sie ihr Hirn nicht mehr trainieren. Das heisst also, wenn man sein Leben lang sein Hirn fordert und etwas für den Kopf macht, dann schrumpft das Hirn im Alter nur geringfügig und man ist im Kopf fast noch so fit wie in jungen Jahren. Das Hirn besteht aus einem riesigen Netzwerk, das einfach immer gefüttert werden muss. Das können einfache Dinge sein, wie Tetris spielen oder Sudoku. Besser als nichts. Noch besser ist es allerdings, wenn man etwas Neues versucht zu lernen, um neue Netzwerke aufbauen zu können, andere Hirnregionen zu aktivieren. Und dann einfach immer üben, üben, üben.


Also habe ich mir überlegt, wie ich mein Hirn neu herausfordern könnte. Klar fordere ich meinen Kopf jeden Tag bei der Arbeit. Ich lese viel und muss dann natürlich das Gelesenen auch auf den Fall auf meinem Tisch anwenden, Analogien ziehen, schlüssige Argumente finden und überzeugen können. Aber das ist ja trotzdem irgendwie immer das Gleiche. Mir ist mein Kopf wirklich wichtig, ich bin ständig am Denken und so will ich natürlich, dass das auch noch bis ins hoffentlich hohe Alter so bleibt. Also wollte ich etwas Neues lernen.


Eine neue Sprache ist zwar toll, aber das Hirn hat auch die Fähigkeit zu vergessen, um Platz zu machen. Braucht man eine Sprache nicht immer wieder, so vergisst man sie effektiv. Geht mir so mit dem Französisch, das ich im Gymnasium wirklich gut beherrschte und nun ausser Bonjour fast keinen ganzen Satz mehr herausbringe. Eine Sprache eignet sich also nur, wenn ich die auch wirklich immer anwende und das geht fast nur, wenn ich entweder Leute im Umfeld habe, die diese Sprache sprechen oder ich regelmässig in ein Land mit dieser Sprache reise. Also schloss ich diese Möglichkeit eher wieder aus.


Und dann kam die Erleuchtung. Als Kind habe ich eifrig Ballett getanzt. Musik war und ist ein Teil von meinem Leben. Aber ich habe nie selber gelernt ein Instrument zu spielen. Ich hatte zwar mal ein Keyboard zu Hause und konnte etwas Noten lesen und wusste, welche Noten ich mit der rechten Hand, wo auf der Klaviatur drücken musste. Das war aber schon alles. Ich wollte zwar als Kind an sich Klavier spielen, aber da ich dafür erst ein Jahr den Flötenkurs hätte besuchen müssen und ich mit meinen erwachsenen 7 Jahren den Sinn daran absolut nicht erkannte, kam es dann nicht dazu und ich hatte die Musik ausschliesslich beim Tanzen. Klavier lernen ist also das ideale Projekt um mein Hirn bis ins hohe Alter auf Kurs zu halten. Ich muss lernen Noten lesen (was echt noch eine Herausforderung und eine Anstrengung für das Gehirn ist). Ich muss das Gelesene umsetzen und dabei entsteht erst noch ein wunderbarer Klang.


Wer mich kennt, der weiss, dass wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird das auch gleich umgesetzt. Umso überzeugender war mein Vorhaben, da Mr. C. Klavier spielen kann, er mir also dabei helfen kann es zu lernen. Zugleich kann er sich wieder an die schwierigen Stücke wagen, übt selber und trainiert sein Hirn, so dass auch er bis ins hohe Alter fit im Kopf bleibt. Also habe ich mich nach digitalen Pianos umgesehen. Die Dinger lassen sich mit Kopfhörer spielen, was bei einem blutigen Anfänger wie mir wichtig ist. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass mittlerweile ein wunderschönes, weisses Digitalpiano in unserem Wohnzimmer steht. Ich bin verliebt und übe fleissig, so dass ich nun bereits Hänsel und Gretel mit beiden Händen spielen kann. Ich bin schon ein klein wenig stolz, auch wenn Mr. C. natürlich ganz andere Kaliber spielt. Ich zeig euch dann bestimmt beim Instagram Rückblick vom März das ein oder andere Bild. Ich habe zwar schon einen neuen Wohnzimmer Post vorbereitet, noch ohne Klavier, den zeige ich euch trotzdem und dann natürlich irgendwann auch einer mit dem Klavier. Die grosse Pflanze musste nämlich Platz machen.


Nebst üben, üben, üben um sein Hirn fit zu halten, braucht es zwischendurch aber auch etwas Entspannung. Sonst ist man irgendwann einfach nur ausgepowert und dann geht gar nichts mehr. Am besten geht Entspannung bei mir mit Essen und da kann man mit etwas Brain Food (Bananen, Nüssen, Vollkorn, Haferflocken etc.) sogar auch noch etwas für den Kopf machen (jetzt ist mir doch tatsächlich doch noch irgendwie der Link zum heutigen Rezept geglückt ;-)).

Das Rezept habe ich leicht angepasst von hier.

Zutaten

1/3 Cup geschmolzenes Kokosöl
1/2 Cup Ahornsirup (ca. 125 ml)
2 Eier (Raumtemperatur)
3 zerstampfte, reife Bananen (ca. 1 Cup)
1/4 Cup Milch (kann auch Nussmilch sein)
1 TL Natron
1 TL Vanille Extrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 3/4 Cups Vollkornmehl
1/3 Cup Haferflocken (plus etwas mehr zum Bestreuen)

Zubereitung

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wenn nötig, die Muffinform einfetten. Da ich mit Silikonförmchen arbeite, ist das nicht nötig. In einer grossen Schüssel das Kokosöl und den Ahornsirup vermischen. Eier zugeben und das Ganze gut schlagen. Die zerstampften Bananen, die Milch, das Backpulver, den Vanille Extrakt, das Salz und den Zimt unterheben. Mehl und Haferflocken in die Schüssel geben und alles mit einem Löffel so miteinander vermischen, bis der Teig gerade so vermengt ist.


Den Teig gleichmässig in die Förmchen verteilen. Nun noch etwas mehr Haferflocken auf die Muffins streuen und anschliessend kommen sie für 25 Minuten in den Ofen. Meine brauchten sogar noch etwas länger. Prüft am besten mit einem Zahnstocher, ob der Teig durch ist. Nach der Backzeit Muffins leicht auskühlen lassen, anschliessend aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen. Sie schmecken frisch am besten, sind aber auch nach einigen Tagen luftdicht verpackt noch schön saftig und lecker.

Spielt ihr ein Instrument?

Alles Liebe,

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Erdnussbutter Kekse - die anderen Weihnachtsplätzchen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wieso ereilen mich Magen-Darm Geschichten eigentlich immer in der Vorweihnachtszeit?! Genau in dieser Zeit, in der ich eigentlich hemmungslos schlemmen möchte, kann ich nicht so wie ich will. Ich mag mich erinnern, als wir vor zwei Jahren Anfang Dezember in Paris waren und ich plötzlich von Magenkrämpfen geplagt wurde und so gar nichts mehr essen konnte. Nicht mal auf Macarons von La Durée hatte ich Lust. Stellt euch vor, ihr seid in Paris und habt nicht mal Lust auf Macarons?! Das grenzt schon an Folter. ;-) Das geht gar nicht. Von all den anderen Köstlichkeiten ganz zu schweigen. Auch nichts mit leckerem Rotwein. Mir wurde schon beim Gedanken an Alkohol gleich schlecht. Die Magenprobleme hielten damals sogar eine ganze Weile an.


Nun hat es mich dieses Jahr Ende November eiskalt erwischt. Von Null auf Hundert. Wie ich das hasse. Da ist man erst noch quietschfidel und plötzlich wird man von Magenkrämpfen und einer Übelkeit geplagt, für die ich gar keine Worte finde. Ich war so unruhig in der Nacht, dass sich Mr. C. ausquartiert hat. Und das braucht bei ihm wirklich viel. Aber er musste schliesslich am nächsten Tag arbeiten. Für mich war klar, ich kann nicht. Es war wirklich eine der schlimmsten Nächte meines Lebens und ich habe mich so elend gefühlt. Zum Glück war es einfach "nur" eine absolut grauenvolle Horror-Nacht und ein schlimmer Tag, konnte aber schon bald wieder normal essen. Allerdings merkte ich noch eine ganze Weile, dass mein Magen etwas sensibler als war sonst. Damit konnte ich aber leben. Mittlerweile ist alles wieder gut und ich habe den ganzen Dezember hindurch geschlemmt und gefuttert, wie es sein soll.


Die ersten Plätzchen dieses Jahr habe ich aber genau einen Tag vor diesem Magenkäfer gebacken. Ich hab euch ja gesagt, ich war dieses Jahr echt früh dran mit allem. Plätzchen im November. Wow. Essen konnte ich sie nur leider nicht. Ich hatte schlichtweg keine Lust darauf und als sich mein Magen wieder erholt hat, hatte Mr. C. alle Kekse schon verputzt. Auch nicht so schlimm. Leider erinnerten mich die Kekse aber immer an meine Horrornacht und ich konnte mich bisher nicht durchringen, sie online zu stellen. Total blöd, denn an den Keksen lag es bestimmt nicht, dass es mir so schlecht ging. Und die Bilder mit den Keksen auf dem Hochzeitsgeschirr meiner Grosseltern müssen einfach gezeigt werden. Zum Glück sind die Kekse ganz einfach und schnell gemacht, so dass ihr diese noch vor Weihnachten zubereiten könnt. Sie sind auch mal etwas Anderes als die Klassiker, wobei ich in der Weihnachtszeit an Traditionen festhalte und in der Zwischenzeit noch Zimtsterne, Mailänderli und Lebkuchen gebacken habe.


Die Kekse habe ich übrigens aus dem wunderschönen Weihnachtsbuch "New York Christmas" nachgebacken. Irgendwann möchte ich diese Stadt in der Vorweihnachtszeit (mit meinem kleinen Weihnachtsgrinch *herzchenmal*) besuchen. Ich stell mir die Stadt einfach nur traumhaft vor. Alles total üppig und kitschig dekoriert. Überall werden Weihnachtslieder abgespielt. Natürlich würde ich dann auch vor dem Rockefeller Center Eislaufen gehen. Das volle Vorweihnachts-Klischee-Programm. Wenn schon, denn schon. Da muss auch der Grinch mitmachen. Ob es ihm passt oder nicht. Vielleicht würde er in New York sogar mit dem Christmas Spirit verzaubert. Bis dahin schmökere ich gerne ich diesem Weihnachtsbuch und lasse mich von den New York Geschichten kurz in die Stadt beamen.   Die Menge ergibt etwa 18 Cookies.

Zutaten

100 g weiche Butter
120 g Erdnussbutter (crunchy oder creamy, ganz wie ihr mögt. Ich hab creamy genommen, da ich den schon zu Hause hatte)
100 g brauner Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 Ei
220 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Für den Teig das Ei, die Butter, den Zucker, den Vanillezucker sowie die Erdnussbutter miteinander zu einer cremigen Masse verrühren. Anschliessend das Mehl und das Backpulver mischen und portionenweise unter den Teig rühren, bis ihr einen schön geschmeidigen Teig habt.


Hackt die gerösteten Erdnüsse grob mit einem großen Messer oder gebt die Erdnüsse in einen Klarsichtbeutel und rollt mit dem Nudelholz drüber, bis ihr grobe Stücke habt. So habe ich das gemacht. Gebt diese anschliessend in einen tiefen Teller. Nun aus dem Keksteig walnussgroße Kugeln formen, diese mit einer Seite in die gehackten Erdnüsse und gleichzeitig etwas flach drücken. Dann legt ihr sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Schiebt sie für ca. 14 – 18 Minuten in den Ofen und genießt den süßen Erdnussduft im Haus!


Die Kekse sind wirklich super schnell fertig, so dass ihr sie auch last Minute noch für den morgigen Weihnachtskaffee zubereiten könnt. Ich verabschiede mich jetzt in die Feiertage. Vielleicht stell ich noch etwas online, vielleicht wird es aber auch erst 2017. Ich lass mir das noch offen. Euch wünsche ich deshalb allen schon jetzt wunderschöne Weihnachten und nur das Beste für das neue Jahr. Ich freu mich schon auf 2017 mit euch. Mit vielen leckeren und schönen Beiträgen und einem regen Austausch. Danke für eure immer lieben Kommentare. Das freut mich wirklich sehr.

Wie verbringt ihr eure Weihnachtstage?

Alles Liebe,

Dienstag, 29. November 2016

Nutella Baisers - eine Notlösung, die auch als Vorweihnachtsgebäck durchgeht

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es ist Sonntagmorgen. Ich stehe hochmotiviert um 8.30h auf, weil ich einen Kuchen backen möchte, der noch kühl gestellt werden muss. Die Zutaten stehen bereit. Es wird abgewogen, die Küchenmaschine angeworfen, der Ofen vorgeheizt und das Rezept genau studiert. Es läuft alles nach Plan und schon bald ist der Kuchen im Ofen. Gut 35 Minuten später ist er fertig. Nach kurzer Auskühlzeit wird der Ring entfernt und noch etwas weiter ausgekühlt. So wie es im Rezept steht. Anschliessend, so heisst es gemäss Rezept, muss ich den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen und danach noch für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ich bin im Zeitplan, so dass ich am frühen Nachmittag einen leckeren Maronenkuchen servieren kann. Hach, ein Sonntag wie im Bilderbuch mit einem Maronenkuchen, der mit der Vermicelle Masse und ohne Mehl zubereitet wird, so dass er schön saftig ist. Das wird lecker!


Also versuche ich nun den Kuchen von der Form auf das Gitter zu schieben. Nicht ganz einfach, wie sich heraus stellt. Es machen sich kleine Risse breit. Hm…. Aber alles noch im Rahmen. Ich warte besser noch etwas. Beim nächsten Versuch ziehe und schiebe ich etwas fester. Die Risse werden grösser und dann passiert das Unglück. Flatsch der ganze Kuchen zerfällt. Nichts zu retten. Nur noch zerfledderte Stücke übrig. Gnaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie ich das hasse! Dabei wollte ich doch noch hübsche Fotos machen. So dass ich mal wieder etwas Spezielles für den Blog habe. Da geht meine gute Laune kurzzeitig echt in den Keller. Also muss eine Alternative her. Ich will etwas für den Blog! Eine Alternative, bei der ich nicht nochmalig aus dem Haus muss. Erstens hat der Tankstellenladen, der am Sonntag in der Nähe offen ist ohnehin nur ein beschränktes Angebot und zweitens regnet es in Strömen. Ich bin noch im Schlafanzug und habe ehrlich gesagt so gar keine Lust mich anzuziehen, nur weil der Diva Kuchen meine Pläne durchkreuzt. Ich hab mir das alles so ganz anders vorgestellt. Also schmoll ich erst mal eine Runde.


Was fällt diesem Kuchen eigentlich ein!? Meine Pläne einfach so mir nichts, dir nichts über den Haufen zu werfen. Meine ganze Arbeit und mein ganzes Frühaufstehen für NICHTS!!! Ich find das echt Sch….! Auf Instagram Stories hab ich gross den Mixer geschwungen und die Erwartungen geschürt. Das Endresultat kann ich aber nicht zeigen. Wie peinlich ist das denn?! Ich mach mich hier ja voll zum Affen. Da nenn ich mich Foodblogger und backe so einen Schrott. Das geht gar nicht. Wieso muss ich auch immer alles live posten. Zum Glück ist dort alles nach 24h wieder weg. Vielleicht fällt es dann gar niemandem auf. Und es mag sich mittlerweile niemand mehr erinnern. Hoffentlich...Das ganze Desaster ist nämlich schon 3 Wochen her.


Beim Alternativrezept bin ich dann nicht mehr so wählerisch und Hauptsache etwas. Das Rezept muss schnell in der Zubereitung sein. Die Motivation ist durch das Malheur in den Keller gesunken. Gelingsicher auch. Ich habe keinen Bock eine dritte Ehrenrunde zu drehen. Zwei reichen mir vollkommen. Da wir noch Eier und Nutella vorrätig haben, kommt mir die Idee für Nutella Meringues. Wow! Wie kreativ. Egal, ich schnappe mein iPad und stelle mir das Rezept mit Hilfe von Pinterest zusammen. Hübsch sind sie nicht unbedingt geworden, meine Baisers. Aber lecker sind sie. Es sei mir verziehen, dass es etwas grosse Klekse sind. Aber ich hatte keine Lust mehr auf hübsche, kleine Baiser. Meine Nerven machten das nicht mit. Ich war zack zack unterwegs. Also hab ich da einfach grosse Klekse auf das Backbleck geschmettert. Ebenso bei den Bildern. Zack zack und ohne Kreativitätseinfall, wie ich die Dinger hübsch darstellen kann. Ich werde mir in Zukunft wieder mehr Mühe geben. Versprochen. Werden die Dinger hübsch und klein gemacht, so gehen sie bestimmt auch als Weihnachtsgebäck durch. Ihr schafft das bestimmt.

Zutaten

3 Eiweiss
120 g Zucker
1/4 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
105 g Nutella

Zubereitung

Eiweiss steif schlagen. Nach und nach Zucker zufügen und weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Menge schön glänzt. Beim letzten Mal Zucker zufügen kann man auch gleich den Zitronensaft und die Prise Salz mitzugeben und unterrühren.


Nutella kurz in der Mikrowelle erhitzen, bis die Masse schön flüssig ist. Das geht wirklich ganz schnell (ca 30 Sekunden). Lasst ihr die Menge zu lange brutzeln, wird sie fest und verkocht. Lieber mehrere kurze Abstände versuchen als von Anfang an zu lange.


Die Hälfte der Nutellamasse vorsichtig etwas unter den Eischnee heben. Nicht unterrühren, es soll keine homogene Masse entstehen. Schlieren und Streifen sind gewünscht. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für grosse Baisers mit einem Esslöffel, für kleine Baisers mit einem Teelöffel Häufchen der Eischneemasse auf das Backpapier geben. Etwas mit dem Löffelrücken platt drücken und eine Spitze hochziehen. Restliches Nutella vorsichtig über die Baisers träufeln.


Nun kommen die Baisers in den auf 140°C vorgeheizten Backofen. Je nach Grösse 40-60 Minuten backen. Auskühlen lassen. In einer verschlossenen Dose halten sich die Baisers gut 2 Wochen.

Kennt ihr solche Missgeschicke in der Küche?

Alles Liebe,

Dienstag, 1. November 2016

Passionsfrucht-Zitronen-Tarte - ich lade zu Tee und Kuchen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Herbst, die Jahreszeit in der man wieder mehr zu Hause in den eigenen 4 Wänden verbringt. In der man umdekoriert und in der man es sich am Sonntagnachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich macht. Nur Tee ist aber etwas arg langweilig und spartanisch. Dazu braucht es schon etwas Süsses. Deshalb packt mich im Herbst auch jeweils wieder die Backlust. Da rackert man sich im Frühling ab für die Bikini Figur und im Herbst sind jegliche Vorsätze vergessen und man schlemmt wieder vermehrt Süsses. Egal. Das gehört irgendwie zum Jahresende dazu. Das leichte Anfressen von Winterspeck. Dafür hat man dann aber gleich wieder gute Vorsätze für das nächste Jahr und eine Aufgabe für den Frühling. Was wäre das Leben ohne Konstante, ohne das sich ständig Wiederholende. ;-) Und täglich grüsst das Murmeltier oder in diesem Zusammenhang und jährlich grüsst der Winterspeck.


Auch ich möchte eine „gute“ Figur. Und ja, ich motze immer mal wieder über das ein oder andere Speckröllchen. Grundsätzlich bin ich aber mit meinen mittlerweile doch gut 35 Jahren zufrieden mit meiner Figur. Ich bin halt nicht mehr 20 und mein Stoffwechsel nicht mehr gleich schnell wie früher, auch wenn ich mich wirklich nicht beklagen kann. Ich kann wirklich genug essen und man sieht es mir nicht sofort an, auch wenn ich nicht mehr das Sixpack habe, das ich mit Mitte 20 noch hatte. Aber ganz ehrlich. Ich habe lieber 2 – 3 kg mehr auf den Rippen, als dass ich mir alles Leckere verbieten lassen oder verzichten würde. Und für oft Sport, bin ich meist zu faul und erschlagen vom Alltag. Es gibt zudem einfach viel zu viele Köstlichkeiten, die einige zusätzliche Gramm mehr als wert sind.


Ich bin diejenige, die an einem Buffet ALLES probieren will, egal ob es fettig ist oder gesund. Egal, ob es Zucker hat oder nicht. Egal, ob es ein kleines Bömbchen ist oder nicht. Ich liebe das Essen, schon von klein auf war es eine wichtige Komponente und der Innbegriff für gemütliches Beisammensein mit der Familie. Sei es zu Hause oder aber auch oft auswärts im Restaurant. Mein Grossvater konnte noch während dem üppigen Frühstück fragen, wohin wir den zum Mittagessen gehen wollen. Schon als Kind habe ich gerne von den Erwachsenen probiert und mochte Fischstäbchen oder Würstchen so gar nicht. Dafür habe ich Crevetten, Spargeln oder auch Rindfleischtatar geliebt. Das Essen war für mich schon immer etwas Schönes und Vielseitiges, ohne Einschränkung oder Verzicht. Ich habe mich schon als Kind immer auf das leckere Essen im Restaurant oder die hausgemachten Crêpes meiner Grossmutter gefreut.


Und so gibt es halt im Herbst zu meinem Tee auch das ein oder andere Törtchen. Das eine geht kaum ohne das andere. Heute serviere ich eine super leckere und auch hübsche Tarte mit Passionsfrucht und Zitrone. Hat also noch Vitamine mit drin. Ist also gar nicht soooo schlimm. ;-) Lecker, saftig, frisch. Und solltet ihr zu viel Mürbeteig übrig haben, so könnt ihr gleich noch ein paar Plätzchen ausstechen. Hab ich auch gemacht, wie ihr seht. Der Teig ist so leicht und zart, dass die Plätzchen fast auf der Zunge zergehen. Wegwerfen ist definitiv zu schade und einfrieren bei dieser kleinen Menge auch nicht wirklich sinnvoll.

Das Rezept habe ich via Pinterest hier gefunden. Ihr könnt auch eine reine Zitronentarte zubereiten, wenn ihr den Passionsfrucht- durch Zitronensaft ersetzt. Für 2 Tartes à 35 x 11 cm oder eine runde Form braucht ihr:

Zutaten

Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Puderzucker (plus etwas mehr zum Bestäuben)
3 Eigelb
3 EL Wasser

Füllung
5 Eier
150 g Zucker
70 ml Passionsfruchtsaft (ca. 3 Passionsfrüchte)
25 ml Zitronensaft (frisch)
1 EL Zitronen Zeste
150 ml Halbfett Sahne

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Butter und Puderzucker vermischen, so dass grobe „Brotkrumen“ entstehen. Eigelbe einzeln zugeben und jeweils gut vermengen (bei mir hat die Arbeit die Kitchenaid übernommen). Anschliessend 1 – 3 EL (ich habe 3 genommen) Wasser zugeben, bis sich der Teig schön verbindet. Für 30 Sekunden kneten. In Plastikfolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Anschliessend Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen und in die Form geben. Überschüssigen Teig abschneiden. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals 30 Minuten kühl stellen.


Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig mit Backpapier belegen und getrockneten Bohnen o.ä. zum Blindbacken belegen. Für 10 Minuten backen. Anschliessend Backpapier entfernen und weitere 15 Minuten backen bis der Teig goldgelb ist.


Für den Passionsfruchtsaft das Fruchtfleisch in einen Zerhacker geben und den Saft durch ein Sieb passieren. Nun für die Füllung die Eier, den Zucker, den Passionsfrucht- und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen. Anschliessend Sahne unterrühren. Die Füllung nun bei mittlerer Hitze für 5 Minuten oder bis die Masse warm ist unter Rühren auf dem Herd aufwärmen. Anschliessend in die vorgebackenen Formen füllen und für 25 Minuten ebenfalls bei 160°C backen. Tartes für 1 Stunde abkühlen lassen, aus der Form lösen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Das nächste Törtchen oder besser der nächste Kuchen ist schon fest eingeplant und wird euch an dieser Stelle auch gezeigt.

Kennt ihr diese Herbstbacklust?

Alles Liebe,

Freitag, 14. Oktober 2016

Apfelkuchen - Einstimmung auf den Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

So langsam freunde ich mich nach unserem Urlaub, den ich immer noch ganz präsent im Herzen trage, noch immer rege auf Instagram teile und gerne verlängert hätte, mit dem Herbst an. Von Meer, Sonne und weit über 20 Grad in die Kälte und den Herbst. Ein kleiner Schock für mich, ehrlich gesagt. Mittlerweile sind alle Strand- und Sommerkleider gewaschen und auch schon im Keller verstaut. Wie auch die Sandalen. Sie haben den dicken Jacken und den Stiefeln Platz gemacht und warten jetzt auf ihren Einsatz im nächsten Jahr. Da kommt bei mir immer ein wenig Wehmut auf.



Was mir den Übergang vom Sommer zum Herbst leichter macht, sind herbstliche Gerichte. Bei mir geht halt so einiges übers Essen. Ist auch nicht wirklich erstaunlich bei einem Foodblogger. Aber auch ganz objektiv betrachtet sind Kürbis, Zwetschgen, Pflaumen und Co. einfach nur wunderbar. Und auch wenn es mir immer schwer fällt, mich von den langen Sommertagen zu verabschieden, so ist die Freude immer gross, wenn ich z.B. den ersten Kürbis im Supermarkt entdecke. Meist schlage ich dann auch relativ schnell das erste Mal zu.


Heute kommt aber keine der oben aufgezählten Zutaten zum Zuge und ja, Äpfel, der Hauptakteur heute, die gibt es das ganze Jahr. Aber geerntet werden sie typischerweise im Herbst und somit sind sie jetzt am frischesten. Auch wenn es so genannte Sommer- und Wintersorten gibt, werden alle von Anfang August bis Oktober geerntet und das fällt im weitesten Sinne in den Herbst und so passen auch Äpfel als herbstliches Gericht. Insbesondere passt es, wenn das Ganze zum Kuchen verarbeitet wird. Denn was passt besser zum Herbst, als sich zu Hause auf dem Sofa in die Kuscheldecke zu hüllen mit einem Stück Kuchen und einer wärmenden Tasse Tee? Zudem „an Apple a day keeps the doctor away“ oder so und ich hoffe, das gilt auch, wenn man den Apfel in Form von Apfelkuchen verdrückt. Zumindest macht so ein Stück lauwarmer Apfelkuchen super glücklich. Aber ich denke auch er nützt. Rund um mich wird schon geschnieft und gehustet. Ich hingegen bin super fit. Liegt bestimmt am Kuchen. ;-)


Wer hier schon länger mitliest, der weiss, dass die meisten meiner Rezepte wirklich geling sicher sind und auch schnell gemacht. Bei diesem Kuchen gibt es keine Ausnahme. Das Rezept ist super einfach, aber der Kuchen wird lecker, luftig und er schmeckt. Alles, was ein Kuchen sein muss. Am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser. Und da die Äpfel einfach auf den Teig gelegt werden, kann der Kuchen auch mit anderen Früchten, je nach Geschmack und Saison, zubereitet werden. Die Zutaten sind so einfach, dass ihr das Rezept bald im Schlaf auswendig könnt. Es wird auch "Gleichschwer" genannt, da es von allen Zutaten die gleiche Menge im Teig hat.

Für eine Springform braucht ihr:

Zutaten

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 Zitrone (Saft und Abrieb der Schale)
1 TL Backpulver
250 g Mehl
3 Äpfel (oder andere Früchte)

Zubereitung

Butter in einer Schüssel weich rühren, so dass dich Spitzchen bilden. Zucker und Salz unterrühren. Anschliessend ein Ei nach dem anderen darunter rühren und weiterrühren, bis die Masse hell ist.


Den Saft und Abrieb der halben Zitrone zugeben. Mehl und Backpulver mischen und unter die Masse rühren. In die gefettete Springform füllen. Ofen auf 180°C vorheizen.



Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Schnitze schneiden. Ziegelartig auf der Kuchenmasse verteilen (bei mir haben 2.5 Äpfel ausgereicht, aber sie waren ziemlich gross). Den Kuchen nun für 70 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Er schmeckt lauwarm, aber auch am nächsten Tag ist er wunderbar saftig.

Wie stimmt ihr euch auf den Herbst ein?

Alles Liebe,

Dienstag, 23. August 2016

Aprikosen Galette - oder Aprikosen Wähe im Kleid einer Galette

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Dieses Jahr habe ich mir bisher noch fast keine Aprikosen gegönnt. Dabei mag ich diese knalligen, süss-säuerlichen Sommerfrüchte unheimlich gerne. Als mir das bewusst wurde, war mir auch schlagartig klar, dass ich das ändern muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie das passieren konnte und weshalb Aprikosen dieses Jahr so nicht auf meinem Radar waren. Also ab in den Supermarkt und Aprikosen kaufen.


Am liebsten mag ich sie ja pur. Aber ich kann euch nicht einfach ein paar Fotos von Aprikosen auf den Blog stellen und dazu schreiben „esst die“. Also theoretisch könnte ich das ja schon. Ist schliesslich meine Ecke hier. ;-) Auch wenn ich durchaus eine bequeme und faule Ader habe und nichts gegen einfache Gerichte, ist das dann auch mir zu wenig. Dass ihr alle denkt, jetzt spinne ich total, will ich natürlich auch nicht. Also habe ich mir noch ein kleines Rezept für die Aprikosen ausgedacht. Einige habe ich aber natürlich pur verdrückt. Als Inspiration sozusagen.


Früher gab es bei uns mit Aprikosen oft eine schlichte Wähe. Die mag ich, denn auch dort stehen die Aprikosen absolut im Zentrum. Das ist jetzt aber foodtechnisch so gar nicht mehr in, habe ich das Gefühl. Im Moment wird alles als Bowl serviert. So ganz im Foodtrend Strom schwimmen wollte ich dann doch nicht und was soll ich mit den Aprikosen schon für eine Bowl zubereiten, ausser etwas mit Quinoa, was es hier aber schon vor dem Bowl Trend gab. Und irgendwie brachte ich auch die Wähe nicht mehr aus dem Kopf. Wenn sich in meinem Kopf mal etwas festgesetzt hat, dann....Ich bin ein kleiner Sturkopf. Hab ich mir sagen lassen. ;-)


Damit es etwas foodbloggerischer und foodtrendiger daher kommt, mache ich aus der Wähe ganz einfach eine Galette. Ha, an sich das Gleiche, aber doch nicht dasselbe und klingt zudem viel sexier. Versteht mich überhaupt noch irgend jemand? Was war klar, doch wie genau noch nicht. Also habe ich etwas recherchiert und das www durchforstet. Da fand ich so exquisite Aprikosen Galetten mit Lavendel, Vanille, Thymian… Hm, ich weiss nicht. Das lenkt geschmacklich doch zu sehr vom Hauptakteur den Aprikosen ab. Genau die will ich aber ins Zentrum stellen. Wenn schon nicht ganz pur, dann aber fast und ohne Schnick Schnack. Für solch eher ungewöhnliche Kombinationen bin ich wahrscheinlich zu einfach gestrickt. Nichts fancy hier. Teig, etwas gemahlene Mandeln, Aprikosen und für die Galette untypisch auch etwas Guss. So stelle ich mir das vor. Also, alle Rezepte wieder geschlossen und meine Vorstellung in die Tag umgesetzt.


Ähm ja ich gebe es zu. Ich habe die Wähe in das Kleid der Galette gepackt. Eigentlich wollte ich von meinem Wähenrezept von vornherein keinen Schritt abweichen, fand das aber unsexy (Wähe assoziiere ich mit Oma, wahrscheinlich weil meine Oma die immer gebacken hat), habe diese einfach in ein attraktiveres Gewand gesteckt und unter neuem Namen verkauft. Aber ich brauch mich hier gar nicht zu rechtfertigen. Ist schliesslich meine Ecke hier (ich wiederhole mich). :-) Und so darf ich die traditionelle Wähe einfach als Galette ausgeben. Zumindest sieht sie wie eine aus. Lecker ist das Ganze, egal unter welchem Namen auch immer man das nun verkaufen will. :-) Ihr dürft auch gerne Wähe zu ihr sagen. Voilà. Für 2 Galtetten von jeweils einem Durchmesser von ca. 20 cm braucht ihr:

Zutaten

Für den Teig
400 g Mehl
110 g Zucker
1/4 TL Salz
225 g kalte Butter
120 ml Wasser

Für den Belag
ca. 900 g Aprikosen
3 EL gemahlene Mandeln
1 Ei
100 ml Milch

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz vermengen. Butter in Flocken zugeben und nur kurz unter den Teig mischen. Es dürfen ruhig noch erbsengrosse Butterstückchen zu sehen sein. Nun die Flüssigkeit zufügen und das ganze zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, platt drücken und in Klarsichtfolie für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.


Aprikosen, waschen, entsteinen und vierteln. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick auswallen. Teigkreise je auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Je 1.5 EL gemahlene Mandeln auf den Teigkreisen verteilen. Dabei einen Rand von sicher 3 cm lassen, so dass man diesen am Schluss gut umklappen kann. Nun die Aprikosenviertel schön auf die gemahlenen Mandeln legen. Teigrand umklappen. Ei mit der Milch vermengen (ihr solltet insgesamt ca. 150 ml Flüssigkeit haben). Etwas von der Ei Milch Masse auf den Rand pinseln, so dass dieser beim Backen schön golden wird. Den Rest der Flüssigkeit vorsichtig und gleichmässig auf die beiden Galetten verteilen. Im auf 220°C vorgeheizten Backofen je ca. 30 Minuten backen.


Ihr könnt auch beide Galetten gleichzeitig backen. Dann solltet ihr nach 15 Minuten die Bleche tauschen, so dass beide einmal oben waren und die Ränder schön goldig werden können. Zudem am Schluss noch zusätzlich jede Galette 5 Minuten einzeln backen. Auskühlen lassen und geniessen. Die Galette ist wunderbar zart im Teig. Wer es süsser mag, kann noch Puderzucker drüberstreuen oder etwas Zucker dem Guss zufügen. Ich liebe die leichte Säure der Aprikosen, weshalb ich nie noch zusätzlich Zucker zufüge. Achtet deshalb darauf, dass eure Aprikosen reif und nicht total sauer sind.

Wie esst ihr eure Aprikosen am liebsten?

Alles Liebe,

Freitag, 11. März 2016

Lemon Bars - eine süss-saure Leckerei

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es gibt da einen Witz über Zitronen und Orangen. Leider kann ich ihn euch hier nicht erzählen, denn er ist an sich herzig und unschuldig, aber nicht ganz jugendfrei. Zudem geht es hier heute nicht um Zitronen und Orangen, sondern um Zitronen und Schokolade. Aber sobald ich an diese beiden Zutaten dachte, kam mir irgendwie dieser Witz in den Sinn. Egal.


Kommen wir auf das eigentliche Thema zu sprechen. Ich liebe Schokolade und ich liebe Zitronen. Die Frage, wie ich ausgerechnet diese beiden Dinge in einem Satz erwähne und in Zusammenhang bringe, ist berechtigt. Nur um eines gleich vorweg klar zu stellen: ich kombiniere heute diese beiden Zutaten nicht in einem Rezept. Das stell ich mir dann doch nicht sooo toll vor.


Aber, wenn ich etwas backe ist es oft entweder mit Schokolade oder mit Zitrone. Und meist fällt es mir schwer, mich zwischen einem Rezept mit Schokolade und einem mit Zitronen zu entscheiden. Unterschiedlicher im Geschmack geht kaum, aber ich mag nun mal beides auf seine Weise unheimlich gerne. Auch auf dem Blog gab es schon einige Rezepte mit der ein oder anderen Zutat. Mit Zitronen gab es hier z.B. schon Zitronenküchlein, Zitronen-Tartlettes mit Baiser Haube oder auch Zitronen Gugl. Mit Schokolade u.a. Schoko Mini Gugl und Schoggi S oder auch Bananen-Schoko-Marmor Muffins.


Dass ich für den Geburtstag von Mr. C. den weltbesten Schokoladenkuchen gebacken hatte, das wisst ihr schon. Er ist aber nicht sooo ein Schokofan, muss ich zugeben. Und auch wenn ich absolut sicher war, dass auch er den Schokokuchen lieben wird, so wollte ich doch noch auf Nummer sicher gehen und habe zusätzlich etwas mit Zitronen gebacken. Die mag er nämlich genau so gerne wie ich. Das Geburtstagkind sollte etwas bekommen, das es mag und nicht etwas, das ich will. Klar war einfach, nein nicht schon wieder ein Cheesecake.


Also habe ich mich an die Zubereitung von Lemon Bars gemacht, die ich via Pinterest hier entdeckt habe. Schliesslich heisst es dort, es seien die perfekten Lemon Bars. Gut, ob es wirklich die besten sind, kann ich nicht abschliessend beurteilen. Oberlecker waren sie und fanden auch allseitig regen Zuspruch. Die Bitte folgte sogleich, diese bald wieder zu backen. Das heisst schon was. Nachbacken deshalb wärmstens empfohlen. Sie sind schön saftig, leicht säuerlich, süss mit einem Knusperboden. Bei einem Cup handelt es sich um eine Tasse mit 250 ml Inhalt. Die Menge reicht für eine Backform von ca. 23x23 cm. Die Menge der Stücke hängt natürlich davon ab, wie klein ihr diese wollt. Ich habe sie zu mundgerechten Stücken zugeschnitten und so gab es reichlich.

Zutaten

Für die Kruste
1 1/2 Cups Mehl
1/3 Cup Zucker
1/4 TL Salz
1 EL Zitronenabrieb
½ Cup Butter, Zimmertemperatur

Für die Füllung
4 grosse Eier, Kategorie L
1 1/3 Cups Zucker
250 ml frisch gepresster Zitronensaft, gesiebt.

Zubereitung

Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform mit Alufolie auskleiden. Für die Kruste Mehl, Zucker, Salz und Zitronenabrieb vermengen. Butter in Stückchen schneiden und zufügen. Alles bei kleiner Geschwindigkeit mixen, bis sich grobe, sandige Krümel bilden. Masse in die Backform geben und die Mischung mit den Fingern oder einem Löffel gleichmässig verteilen und festdrücken. Für 15-20 Minuten backen, bis die Kruste an den Ecken leicht anbräunt.


Während dem die Kruste im Ofen ist, kann man sich an die Zubereitung der Füllung machen. Dafür alle Zutaten in einer grossen Schüssel miteinander vermengen. Sobald die Kruste fertig gebacken ist, die Füllung auf die noch heisse Kruste giessen. Für 20 Minuten backen, bis die Füllung fest ist. Sie sollte noch leicht wackelig sein (aber durch), wenn ihr die Form aus dem Ofen nehmt. Keine Angst, sie wird beim Abkühlen noch fester. Wenn das Gebäck abgekühlt ist, diese noch für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, bevor ihr das Ganze in Stücke schneidet. Andernfalls kann es sein, dass die Füllung noch etwas davon läuft. Wer will, kann die Bars vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Ich habe darauf verzichtet. Sie sind so schon genug süss.


Nächstes Jahr liegt es also auf der Hand, dass ich dem Liebsten einen richtigen Zitronencake zu seinem Geburtstag backen werde.

Was mögt ihr lieber, Zitronen oder Schokolade?

Alles Liebe,