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Montag, 12. September 2016

Arosa ClassicCar 2016 - das spektakuläre Bergrennen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Heute kommt ein Beitrag auf den Blog der so ganz atypisch ist und vom Grundthema her so gar nicht in meine Ecke passt. Es geht um Autos. Jaha. Bevor ihr aber gleich wieder wegklickt, lasst mich euch das genauer erklären.


Einmal jährlich findet nämlich in meinem zweiten Zuhause, in Arosa, ein Classic Car Rennen statt. Das heisst ein Bergrennen mit Oldtimern. Obwohl das Rennen in diesem Jahr bereits zum 12. Mal durchgeführt wurde, habe ich es bisher kein einziges Mal geschafft, mir das Spektakel anzusehen. Dieses Jahr sollte sich das ändern. Mr. C. hatte den Termin vom 2. – 4. September 2016 schon lange fett in der Agenda eingetragen. Komme, was wolle, wir gehen nach Arosa.


Von Arosa habe ich euch schon mehrfach berichtet (unter anderem hier und hier). Meine Familie hat meine ersten sechs Lebensjahre dort gelebt und noch immer ist es jedes Mal wie nach Hause kommen. Dieser Ort ist mit vielen wunderschönen Erinnerungen verbunden. Weihnachten feiern wir ohnehin immer oben, aber auch im Sommer und im Winter verbringen Mr. C. und ich eine Woche in den Bergen sowie auch hin und wieder ein Wochenende. Nun aber zurück aber zum Classic Car Rennen.


Grundsätzlich mag ich schöne Autos, aber ich muss mir die jetzt nicht ständig ansehen und Autorennen, ich weiss nicht. Ich ging also völlig ohne Erwartungen in die Berge und war mehr als positiv überrascht, ja eigentlich begeistert. Es war eine so tolle Atmosphäre. Die herrscht in Arosa natürlich immer, aber sie war so ganz anders als sonst. Der Lärm der alten Motoren, die Foodstände, die gesperrten Strassen, die vielen Leute, die internationalen Teilnehmer, die ihre Schmuckstücke präsentieren…. Man muss sich das vorstellen: eine Strecke von über 7,8 km von Langwies nach Arosa mit sage und schreibe76 Kurven, einer Höhendifferenz von 422 Metern und einer Bergabstrecke von 1,2 km (Informationen von hier). Das Ziel liegt auf 1700 Metern über Meer. Für die Oldtimer sicherlich eine echte Herausforderung. Das älteste Fahrzeug in diesem Jahr hatte Baujahr 1917 (!!!) und ich weiss nicht, ob ich mich gewagt hätte, damit diese Strecke zu absolvieren. Einige Fahrzeuge haben im Ziel dann doch etwas geraucht oder getropft.


Am spannendsten fand ich persönlich aber die Ausstellung der Oldtimer, die man kostenlos besuchen konnte. Dort konnte man die Schmuckstücke der Teilnehmer bestaunen, begutachten und natürlich fotografieren. Dort sind auch all die Bilder entstanden, die ich euch hier zeige. Für etwas mehr Stimmung habe ich diese schwarz weiss eingefärbt. Mir gefallen einige dieser Bilder so gut, dass ich mir ernsthaft überlege, diese auf Aludibond drucken zu lassen. Insbesondere zwei Autos haben mein Herz höher schlagen lassen. Ein alter Mercedes mit Flügeltüren und ein schwarzer Austin Healey. Wahrliche Prachtsexemplare und ich hätte nichts gegen eine Probefahrt eingewendet. Es blieb allerdings bei den Fotos.


Zum Abschluss sei auch die Organisation an dieser Stelle gelobt. Ich hätte nie gedacht, was für einen immensen Aufwand so ein Bergrennen bedeutet. Das nächste Rennen findet übrigens vom 31. August bis 3. September 2017 statt. Wer also mal eine ganz andere Bergwelt erleben will, dem kann ich diesen Event nur wärmstens empfehlen. Und wer schöne Autos liebt, der fühlt sich wahrlich wie im Himmel. Hier findet ihr alle Informationen dazu. Und nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt, aber mein Herz schlägt nun mal für Arosa.

Würdet ihr ein solches Autorennen besuchen?

Alles Liebe,


Montag, 23. Mai 2016

Balkon - eine kleine Ruheoase für den Kurzurlaub

Liebe Coco's Cute Corner Leser

* enthält Werbung für ikea.ch

Ich meckere ja hin und wieder über unsere Wohnung: kein Flur, das heisst nur so ein Mini-Ding, in dem man sich schon zu zweit auf den Füssen steht, nur ein Mini-Gäste WC, kleines Bad, das auch kaum für 2 Personen Platz bietet, die Küche hat für mich viel zu wenig Stauraum (gut, wahrscheinlich sollte ich mich da auch nicht als Massstab nehmen, aber sie hat auch objektiv nicht viel), die alten Heizkörper….Aber! Wir haben uns ja freiwillig für die Wohnung entschieden und das hatte nebst einer guten Raumaufteilung und komplett neu renovierten Räumen hauptsächlich einen Grund. Die Terrasse. Die ist nämlich, im Gegensatz zu Bad, Flur und Küche, mit ihren 20 qm schön gross. Nebst der Grösse bietet sie sogar teilweise Seesicht. Herrlich sag ich euch. Als Mr. C. und ich bei der Wohnungsbesichtigung auf dem Balkon standen, war für uns beide klar, dass wir diese Wohnung haben wollen.


Sollten wir mal umziehen, wird es wirklich schwierig, die Grösse und den Ausblick unserer Terrasse zu toppen. Man gewöhnt sich wahnsinnig schnell an die Grösse und kleiner dürfte sie auch in Zukunft nicht sein. Noch grösser natürlich gerne. All die Wohnungen, die wir jeweils aus reiner Neugier im Internet anschauen, können da nicht mithalten. Oder sie sind einfach unbezahlbar.


Die Terrasse bietet nebst einem Tisch für 6 Personen und natürlich einem Grill noch Platz für eine Lounge. So eine wollte ich schon immer haben, denn das ist für mich Ferienfeeling pur. Insbesondere wenn wir abends auf der Lounge sitzen und die Lichter am anderen Seeufer betrachten, fühlen für uns wie im Urlaub. Da brauch ich im Sommer gar nicht weg zu fahren, wenn es zu Hause so schön und gemütlich ist. Da kann man nach einem anstrengenden Arbeitstag wieder seine Batterien laden und Energie tanken.


Auf dem Balkon fehlt einzig eine Steckdose. Klar, eine solche könnten wir ziehen lassen, aber in einer Mietwohnung bin ich mit Umbauten immer sehr zurückhaltend. Auch wenn wir uns entschieden haben, noch eine Weile drin wohnen zu bleiben, weil der Preis wirklich mehr als fair ist, will ich das nicht. So ganz ohne Licht, ist es aber doch etwas ungemütlich. Zu zweit kann man auf romantisch machen, aber insbesondere wenn Besuch da ist, braucht es für gemütliche Stunden am Abend doch eeeetwas Licht. Zum Glück gibt es Alternativen, in Form von Solarlampen. Erst noch umweltfreundlich und keine Steckdose nötig. Brauch ich also gar keine zu ziehen und für etwas Musik auf dem Balkon stecken wir eine Sonos Box einfach im Arbeitszimmer ein, öffnen das Fenster und stellen die Box auf den Fenstersims.


Also, ab auf die Suche nach hübschen Solarlampen. Ich stellte mir eine Art Lampion* und auch eine Lichterkette* vor. Wie gut, dass Ikea auch Solarlampen* führt und für jeden Geschmack etwas passendes dabei hat. So konnte ich meine Vorstellung in die Tat umsetzen. Ein schöner Nebeneffekt, nachdem bekanntlich nicht mehr viel in der Wohnung übrig bleibt, das ich verändern könnte, war, dass ich meiner Veränderungswut mal wieder frönen konnte. Und das erst noch jedes Jahr, da bei mir sämtliche Pflanzen den Winter nicht überleben. Denn natürlich gehört – nebst der Beleuchtung – auch etwas Grün auf einen Balkon. Hübsche Blumen für etwas Farbe und zudem auch diverse Kräuter. Ich liebe es, einen eigenen kleinen Kräutergarten zu haben. Gerne würde ich mich auch mal an Cherry Tomaten probieren. Die Chilizucht vor zwei Jahren verlief so gut, dass wir gar nicht mehr wussten, wohin mit den ganzen Schoten. Ich habe mich dann für ein Chili Chutney entschieden.


Jetzt, da die Terrasse fertig ist, freue ich mich schon richtig auf den Sommer. Heute ist zwar so gar nicht das passende Wetter für einen Balkonpost, aber ab Mittwoch soll es wieder schön werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag als kleine Inspiration, wie ihr eure Outdoor Oase gestalten könnt. Gestern konnte ich bereits einen kleinen Vorgeschmack erhaschen. Es war so schön sonnig und warm, dass ich den halben Tag gemütlich auf der Lounge mit der inStyle und einem Gurkenwasser verbracht habe. Einfach nur toll, sag ich euch! Ich bin wirklich mehr als happy mit dem Ergebnis. So schön wie dieses Jahr war unser Balkon noch nie. Hoffentlich können wir so viele entspannte und gemütliche Grillabende auf ihm verbringen wie letztes Jahr. Das war einfach nur herrlich. Die Fotos sind übrigens relativ früh am Morgen entstanden, da wir ab ca. 10h bis Abends voll Sonne haben und dann die Lichtverhältnisse relativ schwierig gewesen wären. Was mache ich nicht alles für den Blog.... ;-)

Was habt ihr alles auf eurem Balkon?

Alles Liebe,

Montag, 11. April 2016

Schlafzimmer - this is where the Magic happens :-)

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Könnt ihr euch eigentlich noch an MTV Cribs erinnern? Hat das jemand von euch auch so interessiert geschaut wie ich? Das ist die Sendung, in der die Stars in ihr Heim einladen. Meist natürlich sehr, sehr üppig mit 10 Bädern, Kinosaal und Pool. Sowie einer Garage, die jeden Autofan zum Schreien brachte. Natürlich wurde jeweils auch das Schlafzimmer gezeigt. Und praktisch jeder hat beim Betreten des Schlafzimmers gesagt „this is where the magic happens“. Nun gut. Meine Crib ist nicht so üppig und hat nur ein Mini Bad und schon gar keinen Pool. Garage haben wir beim naheliegenden Altersheim eingemietet, wo definitiv keine Luxuskarossen stehen. Aber, ein Schlafzimmer haben wir auch. So take a look were my magic happens. ;-)


Unser Wohnzimmer hab ich euch nämlich schon einige Male gezeigt zuletzt hier mit neuem Sofa). Das Gästezimmer kennt ihr auch schon. Ebenso unser Mini Gäste-WC. Aber unser Schlafzimmer, das habe ich euch noch nie gezeigt. Einmal ein ganz kleiner Sneak Peak, aber wirklich nur ansatzweise.


Das soll sich heute ändern. Heute möchte ich euch noch einiges mehr zeigen, das ganze Schlafzimmer nämlich. Wie in MTV Cribs. Nun gut, vielleicht nicht ganz alles. Auf die eine Wand, die einfach aus einem 3 Meter langen Pax Schrank besteht, der von mir gefüllt ist, verzichte ich. Ich denke, damit könnt ihr leben. So interessant ist ein Schrank von aussen nicht, wie ich finde. Im Schrank drin, da gäbe es bestimmt das ein oder andere Schätzchen zu entdecken. Aber etwas Privatsphäre, die behalte ich für mich. ;-) Wie der Schrank aussieht, resp. die Front, das könnt ihr ansatzweise sehen, wenn ihr ganz genau in den kleinen Normann Copenhagen Flip Spiegel auf dem Sideboard blickt (das zweitletzte Bild).


Ich finde es immer etwas schwierig, das Schlafzimmer einzurichten, weil man einfach nicht wirklich flexibel ist. Ausser man hat einen begehbaren Kleiderschrank oder ein übriges Zimmer, das man in einen solchen umwandeln kann, so gehört ein grosser Schrank, ein Bett, Nachttisch(e) und ein Stuhl in ein Schlafzimmer. Je nach Grösse ist es dann schon voll oder es hat noch Platz für eine Kommode.


Zudem wurde mir gesagt, dass das Bett nie unmittelbar neben oder vor der Heizung stehen sollte. Das sei für den Schlaf nicht gut. Also auch da wieder eine Einschränkung, wo man was hinstellen soll. Unsere Zimmer sind alle quadratisch, grundsätzlich einfach einzurichten. Leider aber eher klein, vor allem in Anbetracht dessen, dass viel verstaut werden muss und der Schrank alleine schon sehr viel Platz einnimmt. Und egal, wie oft ich ausmiste, ich brauche die 3 Meter. So hat es in unserem Schlafzimmer nur Platz für einen Nachttisch, was aber auch ohne Schrank so wäre. Dafür konnten wir noch eine Kommode unterbringen (auch von mir gefüllt).


Ich hab mich jeweils sehr übern meinen fehlenden Nachttisch geärgert und mich gefragt, wo ich das Buch oder das Handy hinlegen soll. V.a. war es schwierig, wenn Mr. C. schon geschlafen hat, da ich an der Wand liege und ich ihn für so was natürlich nicht noch einmal wecken wollte. Deshalb wollte ich etwas hinter dem Bett, auf dem ich diese Dinge ablegen kann, wenn ich schon keinen eigenen Nachttisch habe. So musste der Liebste Handwerker spielen und mir ein Regal anbohren, das übrigens sauschwer ist und ich alleine mit den ÖV nach Hause geschleppt hatte. Der Ikea Mensch hat mich ausgelacht und gesagt, ich schaffe das nie ohne Auto. Ich hätte mich an sich schon wundern und hintersinnen müssen, als es bei dem Regal hiess, dass ich es bei der Warenausgabe abholen muss. Kam mir natürlich nicht in den Sinn. Es war aber, als ich in der Warenausgabe stand und der Typ die beiden Regale auf einem Wagen angerollt brachte, bereits bezahlt und somit musste ich da wohl oder übel durch. Irgendwie schaffte ich es nach Hause, auch wenn es wirklich ein Höllenkrampf war und für meinen sonst schon damals sehr lädierten Rücken bestimmt nicht das Beste. Zudem wurde ich im Zug etwas schräg angeschaut, als ich keuchend mit dem Ding einstieg und mich irgendwie an einen Platz kämpfte. Es ist ja auch nicht so, dass ich von Ikea direkt zu uns nach Hause fahren kann. Nein. Insgesamt musste ich 3 mal umsteigen. Eine wahre Tortur...


Kennt ihr die Momente, in denen ihr euch dermassen über euch selber ärgert und euch fragt, wieso ihr immer so doofe Ideen haben müsst? Wieso ihr so ungeduldig seid? Und nicht einfach hättet warten können und z.B. am nächsten Tag völlig entspannt das Ding bei Ikea mit dem Auto besorgen? Das war genau ein solcher. Innerlich habe ich so was von über mich geflucht. Das Regal wurde schliesslich nicht am gleichen Abend noch angebohrt. Nein. Es lag bestimmt noch zwei Wochen rum. Würde ich es beim nächsten Mal anders machen? Wohl kaum. So wie ich mich kenne. Manchmal überlege ich einfach zu wenig weit. Nun bin ich aber froh, habe auch ich eine Ablagefläche für mein Buch, das Handy, das iPad und den Alltagsschmuck, den ich zum Schlafen gerne ablege. Hat sich der Aufwand also gelohnt. Irgendwie.


Das Schlafzimmer ist übrigens auch fertig. Zumindest noch für eine ganze Weile. Umstellen ist kaum möglich und auf ein neues Bett oder Kommode habe ich keine Lust. Die sind beide erst 5 Jahre alt. Allenfalls wird die Deko auf dem Regal oder der Kommode mal wieder verändert, aber ansonsten, wohl nichts. Macht mir fast etwas Angst, da dann alle Zimmer fertig sind. Wie lebe ich dann nur meine Einrichtungswut aus?

Was steht alles in eurem Schlafzimmer?

Alles Liebe,

Freitag, 18. März 2016

Dekoration für den Ostertisch - so dezent das geht das ganze Jahr

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Nachdem ich für die diesjährige Osterdeko Betoneier gegossen habe, machte ich mir Gedanken, wie denn der Ostertisch aussehen könnte. An einem langen Wochenende wie Ostern darf ein Osterbrunch mit hübsch gedeckter Tafel natürlich nicht fehlen. Endlich ein paar Tage Zeit, an denen man einfach abschalten und geniessen kann. Ich freu mich schon. Was es alles für einen Brunch braucht, egal ob Ostern, Weihnachten oder einfach so, das habe ich euch hier schon einmal gezeigt.


Deshalb geht es heute nicht um das Thema Brunch an sich, sondern einzig und allein um die Tischdekoration. Ich habe euch auf dem Blog bereits zweimal einen Vorschlag für einen Weihnachtstisch gezeigt (hier und hier). Ebenso eine Idee für eine Silvester Tischdekoration. Einen Ostertisch hatten wir bisher noch nicht, weshalb es höchste Zeit wird dafür. Eine weihnachtliche Tafel ist meist etwas üppiger, heute wird es einiges schlichter und dezenter.


Mit grauen Betoneiern als Deko lag es auf der Hand, den ganzen Tisch in dieser Farbe zu halten. Andernfalls passen sie ja gar nicht richtig ins Bild. Wie ihr wisst, muss sich an Ostern die Wohnung nicht in ein pastelliges Irgendwas verwandeln. Zumindest für mich nicht. So sehr ich unseren Teaktisch liebe und das Holz mit all seinen Macken Geschichten erzählt, so sieht eine Dekoration für gewisse Anlässe und mit gewissen Farben einfach hübscher auf einem weissen Untergrund aus. Deshalb wurde als erstes ein weisses Leinentischtuch über den Tisch geworfen.


In der Tischmitte stehen – nebst Teelichtern ebenfalls in Grau, Weiss und Glas – die Betoneier. Um das Grau der Eier aufzunehmen, sind auch die Leinenservietten in dieser Farbe gewählt und eine Schieferplatte dient als Besteckablage. Als Blumendeko weisse Tulpen, Hyazinthen, Ranunkeln oder Weidenkätzchen in einer weissen Prozellanvase. Damit das Ganze doch noch etwas Osterfeeling verstreut, könnt ihr auf jede Schieferplatte ein kleines Schokohäschen stellen. Wer will, kann diese sogar noch mit den Namen der Gäste beschriften. Mehr braucht es nicht und fertig ist euer Ostertisch. Ganz dezent und schlicht, aber so mag ich das zu Ostern.


Diese Tischedeko gefällt mir übrigens so gut, dass ich den Tisch auch unabhängig von Ostern in Zukunft hin und wieder so decken werde. Dann natürlich einfach ohne die Betoneier und ohne Schokohasen auf dem Teller. Will man seinen Gästen eine kleine Freude machen, so kann man irgendeine andere Aufmerksamkeit auf oder neben den Teller stellen. Die Teelichter und Blumen in Weiss dürfen aber gerne bleiben. Wobei ich die Teelichter dann eher nur mittig auf dem Tisch und nicht über die ganze Länger verteilt lassen werde. Die dezenten Farben Grau und Weiss sind aber etwas für das ganze Jahr. Wenn eine weisse Tischdecke nur nicht so heikel wäre...

Wie deckt ihr euren Tisch dieses Jahr an Ostern?

Alles Liebe,

Dienstag, 20. Oktober 2015

Brunch - ein perfekter Start in den Sonntag

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich merke, wir werden älter. Mittlerweile treffen wir uns mit Freunden oft zum Brunch. Zu Unizeiten gab es höchstens das Katerfrühstück nach einer ausgiebigen Party. Gut, wenn Freunde kleine Kinder haben, ist ein Brunch bedeutend einfacher einzurichten, als ein Abendessen. Da ich ohnehin ein grosser Frühstücksfan bin, freue ich mich jedes Mal - nebst natürlich auf die Freunde - auch auf das Essen. Denn, einen gemütlichen Brunch finde ich einfach nur herrlich. Den Tag schlemmend starten, lässt mein Foodie-Herz definitiv höher schlagen.


Gerne laden wir auch Freunde am Sonntag zu uns zum Brunch ein. Noch gemütlicher wie in einem Restaurant und man kann vor allem viel besser und ausgelassener quatschen. Wenn dann doch länger als ursprünglich gedacht geblieben wird, können die Kinder ihren Mittagsschlaf gerne in unserem Bett machen und ist ein Kind mal quengelig (was wirklich bei uns bisher nur ganz, ganz selten vorkam), so ist es einfacher als in einem Restaurant, wo bestimmt irgendein Gast einen genervten Blick zuwirft. Diese Person hat bestimmt nie gequengelt...


Was bei mir natürlich nicht fehlen darf und worauf ich mich - nebst den Freunden und dem Essen - noch dazu immer freue, ist einen hübschen und stimmigen Tisch zu zaubern. Da schlägt dann nicht das Foodie, sondern das Deko-Herz höher. Und glücklicherweise habe ich auch viele schöne und passende Gefässe, um alles schön zu präsentieren. In solchen Momenten liebe ich übrigens unseren grossen Teakholz Tisch noch mehr als sonst schon immer und würde mir manchmal sogar wünschen, dass er noch einen Ticken grösser wäre. Aber er ist perfekt so und bietet Platz, um viele Freunde zu verköstigen und viele Speisen aufzutischen.


Aufgetischt wird jeweils sicher immer eine Mischung aus Weich- und Hartkäse, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Auch diverse Wurstwaren und etwas Lachs mit Meerrettich, selbstgemachte Konfitüre wie z.B. diese mit Banane und Stachelbeere sowie Honig und verschiedene Säfte. Alles selbstverständlich in hübsche Flaschen oder Gläschen abgefüllt. Wie gesagt, davon habe ich zum Glück genug. Zu viel würde Mr. C. wahrscheinlich sagen. ;-) Nie, nie, nie würd ich bei Besuch einfach das Konfitüre Glas oder die Saftpackung so auf den Tisch stellen. Das zerstört mein ganzes Konzept, das ich jeweils im Kopf habe. Und natürlich wird jeweils auch Kaffee serviert. Dass ich am Morgen meine Tasse Kaffee brauche, versteht sich ja fast von selbst.

 
Ein Brunch ist deutlich schneller zubereitet als ein Abendessen. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt einer Brunch Einladung. Auch wenn alles hübsch angerichtet wird, ist man doch sehr zügig fertig. Selbstgemachtes darf trotzdem nicht fehlen, eine eigene Note muss sein, meist in Form von selbstgebackenem Brot. Braucht es schliesslich auch bei einem Brunch. Was gibt es zudem besseres als frischgebackenes Brot am Sonntag Morgen. Vor allem duftet dann jeweils auch die ganze Wohnung so herrlich. Ein Vorteil der offenen Küche. Auch das geht übrigens ganz schnell, wenn man die ruck zuck Quarkbrötchen und das noch einfachere Dinkelvollkornbrot mit Kernen zubereitet. Beides problemlos an einem Sonntagmorgen innerhalb von einer guten Stunde zu erledigen. Ohne Witz. Und beeindruckt sind eure Gäste dann bestimmt. Braucht ja keiner zu wissen, wie schnell und einfach das geht. ;-)


Ein Ei gibt es auf Wunsch natürlich auch und meist mache ich auch ein schnelles Müsli einfach mit Joghurt und vielen, verschiedenen Kernen, allenfalls noch Beeren. Je nach Saison tische ich zusätzlich noch diverse Beeren oder Früchte auf. Das aber eher im Sommer. So ist glaube ich für jeden Geschmack etwas dabei. Was meint ihr?

Was tischt ihr bei einem Brunch alles auf? Und würdet ihr bei uns satt?

Alles Liebe,