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Montag, 30. Oktober 2017

Kürbispesto - für den goldenen Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ha, das hättet ihr jetzt wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich mich so schnell nach dem letzten Blogpost wieder bei euch melde! ;-) Ha, nur eine Woche dazwischen! Aber, nachdem der letzte Foodpost ja auch schon viel zu lange her ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein Rezept. Solange ich noch zum Kochen komme und nicht mit der Baby Brei Produktion beschäftigt bin.


Im letzten Blogpost über das Schlafzimmer habe ich euch den Shop NØA+GINGER vorgestellt und euch auch schon verraten, dass es nebst hübschen Teilen für euer Zuhause auch Geschirr oder besser diverse Küchenutensilien gibt und ich euch ein Rezept zeigen werde. Dem komme ich jetzt heute nach. Serviert wird passend zum goldenen Herbst ein Kürbispesto in einem hübschen Canella Becher* auf einem der wunderschönen Holzbretter*. Holzbretter kann man in meinen Augen ja nie genug haben. Unsere Schränke sind voll und ich sehe immer wieder tolle Stücke. Aber sie sind auch so praktisch, Antipasti, Tapas oder einfach Käse zu servieren. Und je nach Anzahl der Personen braucht man dazu verschiedene Grössen. Hach… Aber ich hör jetzt auf, ein Blogpost über Holzbretter ist nicht wirklich soooo spannend. :-) Aber ich hoffe, unter meinen Lesern ist die eine oder andere Person, die meine Liebe nachvollziehen kann.


Dass es sich beim Shop NØA+GINGER um einen ganz zauberhaften handelt, der handerlesene Produkte aus aller Welt anbietet, habe ich euch im letzten Blogpost schon ausführlich erzählt. Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass jedes Produkt liebevoll ausgesucht wird, wirklich etwas Besonderes ist und ich mich somit auch sofort verliebt habe. Und nein, das sind nicht meine Hormone, die mich zugegebenermassen noch emotionaler machen, als ich sonst schon bin. Nein, ich kannte den Shop schon vor meiner Schwangerschaft, habe gerne darin gestöbert und fand die Sachen wunderschön. So.


Jetzt aber zum Rezept. Für das Pesto, das für 4 Portionen reicht, braucht ihr:

Zutaten

260 gr Kürbis (am besten Hokkaido, den müsst ihr nicht schälen)
2 EL Rapsöl
1 Chili / Peperoncini
4 Knoblauch Zehen
3 Zweige Thymian
2 Hand voll Kürbis Kerne
2 EL gemahlene Mandeln
Salz und Pfeffer
8 EL Olivenöl

Zubereitung

Hokkaido waschen, entkernen und ca. 260 gr in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine ofenfeste Form geben. Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Ebenfalls zu den Kürbiswürfeln geben. Chilischote halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Ebenfalls zu dem Kürbis und Knoblauch geben. Thymianblättchen drüberstreuen und 2 EL Rapsöl drüber träufeln. Nun kommt das Ganze für 30 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten. Anschliessend vom Herd nehmen. Sind die Kürbiswürfel gar alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäss pürieren. Fertig. Vielleicht mal mit 6 EL Olivenöl starten und schauen wie die Konsistenz ist. Bei Bedarf kann dann mehr Olivenöl dazugegeben werden. Wer will auch gerne mehr als 8. Ich mag das Pesto eher dick.


Die süsse des Kürbis kommt schön durch und die Chili Schote verleiht einen klitzekleinen Hauch Schärfe. Probiert es doch gerne mal aus, solange es noch so wunderbare Kürbisse gibt. Am besten Pasta dazu servieren und wer will darf gerne noch etwas Käse frisch drüber geben. Braucht es aber nicht zwingend. Im Kühlschrank hält das Pesto ca. 5 Tage.


Wenn ihr noch mehr Kürbis Rezepte haben wollt: Hier gibt es überbackenen Kürbis, Kürbisquiche mit Ziegenkäse, Kürbiszwiebelkuchen oder ein Alltime Favorite Kürbisflammkuchen.

Was ist euer liebstes Kürbis Rezept?

Alles Liebe,






*Kooperation (die Produkte wurden mir gratis zur Verfügung gestellt)

Freitag, 7. April 2017

Zweierlei Osterhäschen - das Must Have für den Osterbrunchch

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Hat das Jahr 2017 nicht erst begonnen? Gefühlt ja, trotzdem steht in einer Woche bereits der Osterhase vor der Türe. Ich habe bis jetzt weder Eier gefärbt, noch unser Zuhause irgendwie österlich dekoriert. Bis auf eine Etagere mit einem Hasenkopf. Aber das zählt nicht wirklich. Wahrscheinlich werde ich einfach die Beton Eier vom letzten Jahr wieder raus holen und irgendwo aufstellen. Zum Glück war ich letztes Jahr fleissig. Aber an sich mag ich diese Zeit der verlängerten Wochenenden, an denen man sich immer mal wieder eine kleine Pause gönnen oder auch mal einen Ausflug machen kann. Nur wird mir erst jetzt richtig bewusst, dass diese Zeit im 2017 schon da ist. Dabei waren im letzten Jahr die Ostertage sogar früher.


Damit der Osterhase vielleicht trotzdem gnädig ist mit mir und mir ein kleines Nestchen bringt, habe ich etwas für ihn gebacken. Zweierlei Hasen. Die fluffigsten überhaupt, die beinahe die Ofentür gesprengt hätten und von selbst rausgesprungen sind. So sehen die einen Hasen eher wie explodierte Mäuse aus. Aber es sollen Hasen sein. Zumindest war das meine Absicht. Ich schwör’s. Die anderen sind hübsch geworden. Zwar auch gross, aber immerhin erkennt man, dass es Hasen sein sollen. Also werde ich in Zukunft nur noch diese backen. Ich hoffe, der Osterhase freut sich trotzdem, denn schmecken tun beide herrlich.


Ich habe dazu einfach den Grittibänz Teig gemacht und statt Männchen Hasen geformt. Ich hätte es eigentlich wissen müssen, dass die Hasen dermassen aufgehen werden. Denn damals sind meine Grittibänze schon aufgegangen wie noch etwas und an eine hübsche Dekoration derselben war gar nicht zu denken. Das liegt sicherlich daran, dass ich den Teig wirklich 10 Minuten von meiner Kitchenaid gemächlich habe kneten lassen, so dass die Hefe ordentlich angeregt wird und der Teig wunderbar aufgeht. Ich habe vorher nie, nie, nie einen so fluffigen, luftigen und weichen Teig hinbekommen. Für was diese Küchenmaschine nicht alles gut ist. Ich würde sie echt nie wieder hergeben.


Der Teig braucht etwas Vorlaufzeit. Wie halt so üblich bei Hefeteigen. Aber steht ihr am Ostersonntag etwas früher auf und gebt dem Teig seine zwei Stunden, in denen ihr nochmals unter die Decke kriechen oder die Ostereier verstecken könnt, so habt ihr am Schluss etwas Hübsches für den Osterbrunch. Ich würde sagen, das lohnt sich alleweil. Zudem finde ich einfach den Duft von Frischgebackenem am frühen Morgen Zuhause das Beste. Fast nichts gibt ein heimeligeres Gefühl. Auch wenn ich das Rezept für den Teig an sich schon bei den Grittibänzen gepostet habe, schreibe ich es an dieser Stelle für euch gerne nochmals auf.

Zutaten

500 g Mehl
1.5 TL Salz
3 EL Zucker
20 g Hefe zerbröckelt
60 g weiche Butter, in Stückchen
3 dl lauwarme Milch
1 Ei verklopft
Rosinen für die Deko

Zubereitung

Mehl, Salz, Zucker und zerbröckelte Hefe in einer Schüssel mischen. Butterstücken und lauwarme Milch beigeben. Für ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (oder von der Küchenmaschine kneten lassen). Anschliessend zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden aufs Doppelte aufgehen lassen.


Teig in 6 Portionen teilen. 2 Portionen nochmals halbieren. Das gibt die kleinen Hasen. Für diese ein kleines Stück Teig wegnehmen, das gibt das Bommelschwänzchen. Aus dem Teig eine Kugel formen und die Ohren mit einer Schere einschneiden. Aus dem weggenommenen Teig eine kleine Kugel formen und mit Wasser am Hasen festkleben. Für die Augen und den Mund mit einem Holzstab Löcher eindrücken.


Für die grossen Hasen ca. 1/3 des Teigs für den Kopf und den Schwanz bei Seite legen. Aus dem Rest eine Rolle formen und diese zu einem Kreis aufrollen. Einen Teil des zur Seite gelegten Teils zu einer Kugel für das Schwänzchen formen. Aus dem anderen Teil eine ovale Kugel formen und die Ohren einschneiden. Ebenfalls mit wenig Wasser bepinseln und auf den Hasenkörper draufsetzen. Als Auge habe ich eine Rosine angedrückt. Wer keine Rosinen mag, kann auch eine kleine Nuss nehmen oder mit einem Stab ein Loch formen.


Hasen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Ei bestreichen. Ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen.

Am besten schmecken die Hasen ganz frisch. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch mehr als geniessbar.

Was gibt es bei euch zum Osterbrunch?

Alles Liebe,

Montag, 3. April 2017

Poké Bowl - zumindest so ähnlich

Liebe Coco's Cute Corner Leser

* Werbung

Auch wenn mein heutiger Blogpost vermuten lässt, dass ich den Food Trends nur so hinterher renne, stimmt das an sich überhaupt nicht. Ich koche, was mir schmeckt und dieses Gericht gibt es bei uns schon lange immer wieder in verschiedener Komposition. Meist auf dem Teller serviert, oft sieht es dann wie hingeklatscht aus. Ähm ja... Entstanden ist es, weil Mr. C. Lust hatte auf Brokkoli (wie fast immer), ich auf Linsen. Hm, wie weiter. Fisch passt und das Ganze habe ich noch mit Avocado und Edamame abgerundet. Fertig. Es hat uns dann aber soooo gut geschmeckt, dass es auf die "mach das mal wieder Schatz Liste" kam.


Am Wochenende hatten wir dann beide wieder wahnsinnig Lust darauf. Wie praktisch, dass ich ohnehin etwas für Ikea zum Thema "healthy living" zubereiten durfte. Passt wie die Faust aufs Auge. Was ist gesünder als Fisch mit Gemüse? Damit das Ganze aber hübscher und nicht wie hingeklatscht aussieht, habe ich das Gericht in die Schälchen der SKYN Geschirr Serie* gepackt. Die grossen* und kleinen* Schälchen zählen zu meinen absoluten Lieblingen. In den kleinen richte ich auch gerne Häppchen für einen Aperitiv an. Da das Gericht so um Welten besser aussieht, habe ich einer lieben Freundnin noch ein Bild geschickt mit dem Kommentar. "Schau mal Süsse, das gibt es heute bei uns zum Abendessen." Daraufhin die Antwort: "Mmhhh, das ist der Hit. Sieht aus wie aus dem neuen Hawaiianischen Restaurant in Zürich." In meinem Kopf so: Hä? Hawaii? Restaurant? Zürich? Was kochen denn die dort? Auch wenn ich vor ca. 8 Jahren knapp 3 Wochen auf Hawaii war und ich wirklich ein Elefanten Hirn habe, mag ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass ich dort jemals eine solche Schüssel gegessen oder gesehen habe. Egal.


Zum Glück konnte mir Tante Google helfen. Die Rede ist von Poké Bowls. Aha, das half mir noch nicht wirklich weiter. Aber nach einiger Recherche hat sich ergeben, dass diese Bowls anscheinend ein absoluter Food Trend sind zur Zeit und auf Hawaii als Vorspeise serviert werden. Ok, schön. Nur hab ich weder von dem neuen Restaurant, noch von den Poké Bowls irgendetwas mitbekommen. Und eigentlich ist mein Gericht auch gar keine richtige Poké Bowl, denn mein Fisch ist gekocht. Wiederum egal, ich wusste nämlich nicht wie ich das Ding sonst nennen sollte. Fischschüssel mit Brokkoli, Edamame und Linsen klingt irgendwie so gar nicht sexy. Also kam mir der Input meiner lieben Freundin gerade richtigt, dass das Ding als Poké Bowl durchgeht. Also nenn ich das jetzt einfach mal so. Die leichte Abwandlung ist die kreative Freiheit eines Foodbloggers. Immerhin mariniere ich den Fisch vorher in einer Soja Marinade, wie an sich bei der Poké Bowl üblich. Einfach ohne das Ganze anschliessend zu kochen. Passt doch, findet ihr nicht?


Also, wenn ihr etwas Gesundes kochen wollt und erst noch etwas, das anscheinend als Food Trend durchgeht, dann kann ich euch meine abgewandelte Poké Bowl nur wärmstens ans Herz legen. Schmecken tut das Ganze übrigens auch ausgezeichnet. Avocado und Linsen sind eine herrliche Kombination, probiert das unbedingt aus. Ich werde uns die gesunden Schälchen auch weiterhin kochen, auch wenn der Food Trend irgendwann wieder vorbei ist. Die Zubereitung sieht auf den ersten Blick komplizierter aus, als es ist. Das Gericht steht in 30 Minuten auf dem Tisch. Einzig braucht ihr einige Pfannen.

Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Fisch
2 grosse Lachsfilets ohne Haut
4 EL Soja Sauce
Saft von 1/2 Limette
1/4 TL gemahlener Ingwer
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 TL Sriracha Sauce

Gemüse
1 Tasse grünse oder braune Linsen
1 Brokkoli (ca. 400 g)
300 g Edamame
Salz

Avocadomousse
1 reife Avocado
Saft von 1/2 Zitrone
1/4 TL Knoblauchpulver
3-4 Spritzer Tabasco
Salz und wenig Pfeffer

Sauce
1 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Lachsfilets trocken tupfen und in ca. 2x2 cm grosse Würfel schneiden. Für die Marinade die Soja Sauce, den Limettensaft, den gemahlenen Ingwer, die gepresste Knoblauchzehe und die Sriracha Sauce miteinander vermengen. Lachswürfel dazugeben und umrühren. Den Fisch für ca. 20 Minuten marinieren lassen. Dabei immer mal wieder umrühren, so dass auch alle Fischwürfel gleichmässig marinieren.


Die Tasse Linsen mit 2 Tassen Wasser für ca 15-20 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist. Anschliessend salzen. In der Zwischenzeit die Edamame für 5 Minuten kochen und anschliessend die Bohnen rauspulen. etwas salzen. Acovado mit dem Zitronensaft, dem Knoblauchpulver, Tabasco sowie Salz und Pfeffer zu einer Art Guacamole zerstampfen. In zwei Schälchen anrichten. Für die Sauce die andere Hälfte der Zitrone auspressen und mit einem Esslöffel sowie Salz und Pfeffer mischen.Die Sauce könnt ihr am Schluss über das Gericht geben.


Die Röschen vom Brokkoli abschneiden und in kochendem Salzwasser für 5 Minuten blanchieren. Sind die Linsen praktisch gar, den Lachs samt Marinade in eine heisse Bratpfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 5 Minuten und regelmässigem Wenden anbraten.


Ist alles fertig, können die Schälchen angerichtet werden. Linsen, Lachswürfel, Brokkoli und Edamame in die Schüssel geben. Guacamole und Sauce dazu servieren. Die Sauce kann über alles drüber geben werden oder auch nur wo es euch passt. So bekommt der Brokkoli einen leicht säuerlichen Touch und die Linsen sind nicht trocken. Und probiert mal die Linsen mit der Guacamole. Wie schon gesagt eine erstaunlich gute Kombination.

Ich wünsche en Guete und lasst mich wissen, wie euch das Gericht schmeckt. Nachkochen wird von mir mehr als empfohlen.

Kennt ihr Poké Bowls?

Alles Liebe,

Montag, 27. März 2017

Pancakes - die fluffigsten

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das bei euch auch so, dass im Frühling wieder die Energie und Motivation ansteigt? Ich finde es einfach nur herrlich, wenn mich am Morgen beim Verlassen des Zuhauses ein blauer Himmel anlacht und es vor allen Dingen hell ist. Wenn die Vögel zwitschern und man so langsam wieder seine Halbschuhe ohne Strümpfe anziehen kann. Wenn man am Nachmittag am Wochenende den Kaffee draussen geniessen kann. Wenn man nur mit einer dünnen Jacke bekleidet am Sonntagnachmittag einen Spaziergang machen kann mit Sonnenbrille und von wärmenden Sonnenstrahlen geküsst wird. Alles beginnt zu blühen und auch die Menschen erwachen aus dem Winterschlaf. Als es das letzte Wochenende so schön und warm war, war die Stadt voll. Ich glaube, es sind alle in der Region in die Stadt gepilgert und haben es sich draussen in einem Kaffee an der Limmat oder der Innenstadt gemütlich gemacht. Mir war es ehrlich gesagt schon fast zu voll und so haben wir den Sonntag dann Zuhause auf dem Land genossen. Für einen gemütlichen Spaziergang ist das ohnehin einfacher und auch angenehmer. Zudem kann man am Sonntag sowieso nicht bummeln, da alles zu ist.


Am Sonntagmorgen wurde ich früh wach, obwohl mir eine Stunde gestohlen wurde. Die Sonne hat schon gestrahlt, der See geglitzert und ich innerlich gejubelt. So schön, wenn man so aufwachen kann. Hoch motiviert begab ich mich in die Küche für ein leckeres Sonntagsfrühstück. Zur Feier des Frühlings mal nicht der gewöhnliche Brunch mit 5 Minuten Ei, Käse, Aufschnitt und Brot. Nein, ich wollte die leckersten und fluffigsten Pancakes mit frischen Erdbeeren und natürlich Ahornsirup. Nur ein solches Frühstück wurde dem Frühlingstag gerecht. Und da es ein solch perfekter Frühlingstag war, sollten auch die Pancakes perfekt werden.


Das heisst: alle plus minus gleich gross. Wie macht man das am besten? Natürlich mit einem kleinen Torten- oder Servierring. Zwar eine ganz schöne Arbeit und das Frühstück steht nicht wirklich fix auf dem Tisch wie das 5 Minuten Ei, der Käse, Aufschnitt und das Brot, aber egal. Wir feiern den Frühling. Nur wenn sie einigermassen gleich gross sind, kann ich ein hübsches Pancakes Törtchen stapeln, wie mir das vorschwebte. Und richtig fluffig sollten sie sein. Das werden sie, indem man die Eier trennt, das Eiweiss separat aufschlägt und den Eischnee vorsichtig unter die Masse hebt. Auch das nicht unbedingt etwas für diejenigen, die schnell essen wollen. Aber die Arbeit lohnt sich. Was hatte ich schon unfluffige, zähe Pancakes. Bäh. Die Pancakes werden mit dieser Mehrarbeit so luftig, dass man sie selbst pur ohne irgendetwas geniessen kann und sie ein Träumchen sind. Zudem macht die Hauptarbeit ohnehin meine Kitchenaid und ich muss mir um den perfekten Eischnee keine Gedanken machen. Mr. C. ist zwar in der Zwischenzeit auf der Couch fast verhungert, aber egal. Dafür wurde er nachher mit leckeren und abslut famosen Pancakes belohnt. Gut Ding will Weile haben.


Wenn ihr euch an einem herrlichen Frühlingssonntag auch mal mit den luftigsten und fluffigsten Pancakes belohnen wollt und ihr etwas Geduld mitbringt, dann habe ich das perfekte Rezept für euch. Die Menge ergibt ca. 11 Pancakes. Das Rezept hat Frollein Klein übrigens mal auf ihrem Instagram Account gepostet.

Zutaten

3 Eier
1 Prise Salz
170 g Mehl
1 TL Backpulver
140 ml Milch
90 g Zucker
etwas geschmacksneutrales Öl oder geschmolzene Butter

Zubereitung

Die Eier trennen. Eiweiss mit Salz sehr steif schlagen. Mehl, Backpulver, Milch, Zucker und Eigelbe gut miteinander verrühren. Das Eiweiss vorsichtig unterheben.





Die Pfanne auf sehr niedriger Stufe (2 oder absolut max. 3) erhitzen und den Pfannenboden mit wenig Öl bestreichen. Etwas Teig in die Pfanne geben oder die für die Perfektionisten einen kleinen Tortenring in die Pfanne stellen und den Teig dort hinein geben. Der Kreis solle ca. 7 cm Durchmesser haben und der Pancake etwa 0.5 cm hoch werden.



Den Pancake wenden, sobald er wenig kleine Blasen wirft. Mit Tortenring: diesen früher entfernen, so dass nichts festklebt (ich spreche aus Erfahrung). So verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Ab besten schmeckt das ganze mit Ahornsirup und frischen (Erd-) Beeren, die man jetzt zum Glück schon kriegt. Auch die schmecken einfach nur nach Frühling.

Wie zelebriert ihr den Frühling?

Alles Liebe,

Freitag, 17. Februar 2017

Gesunde Bananen Muffins - Brain Food

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Kürzlich habe ich einen Vortrag von einem Neurowissenschaftler gehört zum Thema lebenslanges Lernen und das Hirn im Alter. Es war so spannend, ich hätte dem Professor den ganzen Tag (statt nur 1.5 Stunden) zuhören können und hätte am liebsten sogleich seinen Kurs an der Uni belegt. Nun gut, ich kann wegen einem spannenden Vortrag nicht gleich mein ganzes Leben umkrempeln und nochmals die Schulbank drücken. Aber ich habe einige wichtige Erkenntnisse aus den 1.5 Stunden ziehen können. Nämlich: Demenz trifft nur ca. 1% der Bevölkerung. Wenn man also bei vielen älteren Leuten das Gefühl hat, sie werden dement, hat das hauptsächlich damit zu tun, dass sie ihr Hirn nicht mehr trainieren. Das heisst also, wenn man sein Leben lang sein Hirn fordert und etwas für den Kopf macht, dann schrumpft das Hirn im Alter nur geringfügig und man ist im Kopf fast noch so fit wie in jungen Jahren. Das Hirn besteht aus einem riesigen Netzwerk, das einfach immer gefüttert werden muss. Das können einfache Dinge sein, wie Tetris spielen oder Sudoku. Besser als nichts. Noch besser ist es allerdings, wenn man etwas Neues versucht zu lernen, um neue Netzwerke aufbauen zu können, andere Hirnregionen zu aktivieren. Und dann einfach immer üben, üben, üben.


Also habe ich mir überlegt, wie ich mein Hirn neu herausfordern könnte. Klar fordere ich meinen Kopf jeden Tag bei der Arbeit. Ich lese viel und muss dann natürlich das Gelesenen auch auf den Fall auf meinem Tisch anwenden, Analogien ziehen, schlüssige Argumente finden und überzeugen können. Aber das ist ja trotzdem irgendwie immer das Gleiche. Mir ist mein Kopf wirklich wichtig, ich bin ständig am Denken und so will ich natürlich, dass das auch noch bis ins hoffentlich hohe Alter so bleibt. Also wollte ich etwas Neues lernen.


Eine neue Sprache ist zwar toll, aber das Hirn hat auch die Fähigkeit zu vergessen, um Platz zu machen. Braucht man eine Sprache nicht immer wieder, so vergisst man sie effektiv. Geht mir so mit dem Französisch, das ich im Gymnasium wirklich gut beherrschte und nun ausser Bonjour fast keinen ganzen Satz mehr herausbringe. Eine Sprache eignet sich also nur, wenn ich die auch wirklich immer anwende und das geht fast nur, wenn ich entweder Leute im Umfeld habe, die diese Sprache sprechen oder ich regelmässig in ein Land mit dieser Sprache reise. Also schloss ich diese Möglichkeit eher wieder aus.


Und dann kam die Erleuchtung. Als Kind habe ich eifrig Ballett getanzt. Musik war und ist ein Teil von meinem Leben. Aber ich habe nie selber gelernt ein Instrument zu spielen. Ich hatte zwar mal ein Keyboard zu Hause und konnte etwas Noten lesen und wusste, welche Noten ich mit der rechten Hand, wo auf der Klaviatur drücken musste. Das war aber schon alles. Ich wollte zwar als Kind an sich Klavier spielen, aber da ich dafür erst ein Jahr den Flötenkurs hätte besuchen müssen und ich mit meinen erwachsenen 7 Jahren den Sinn daran absolut nicht erkannte, kam es dann nicht dazu und ich hatte die Musik ausschliesslich beim Tanzen. Klavier lernen ist also das ideale Projekt um mein Hirn bis ins hohe Alter auf Kurs zu halten. Ich muss lernen Noten lesen (was echt noch eine Herausforderung und eine Anstrengung für das Gehirn ist). Ich muss das Gelesene umsetzen und dabei entsteht erst noch ein wunderbarer Klang.


Wer mich kennt, der weiss, dass wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird das auch gleich umgesetzt. Umso überzeugender war mein Vorhaben, da Mr. C. Klavier spielen kann, er mir also dabei helfen kann es zu lernen. Zugleich kann er sich wieder an die schwierigen Stücke wagen, übt selber und trainiert sein Hirn, so dass auch er bis ins hohe Alter fit im Kopf bleibt. Also habe ich mich nach digitalen Pianos umgesehen. Die Dinger lassen sich mit Kopfhörer spielen, was bei einem blutigen Anfänger wie mir wichtig ist. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass mittlerweile ein wunderschönes, weisses Digitalpiano in unserem Wohnzimmer steht. Ich bin verliebt und übe fleissig, so dass ich nun bereits Hänsel und Gretel mit beiden Händen spielen kann. Ich bin schon ein klein wenig stolz, auch wenn Mr. C. natürlich ganz andere Kaliber spielt. Ich zeig euch dann bestimmt beim Instagram Rückblick vom März das ein oder andere Bild. Ich habe zwar schon einen neuen Wohnzimmer Post vorbereitet, noch ohne Klavier, den zeige ich euch trotzdem und dann natürlich irgendwann auch einer mit dem Klavier. Die grosse Pflanze musste nämlich Platz machen.


Nebst üben, üben, üben um sein Hirn fit zu halten, braucht es zwischendurch aber auch etwas Entspannung. Sonst ist man irgendwann einfach nur ausgepowert und dann geht gar nichts mehr. Am besten geht Entspannung bei mir mit Essen und da kann man mit etwas Brain Food (Bananen, Nüssen, Vollkorn, Haferflocken etc.) sogar auch noch etwas für den Kopf machen (jetzt ist mir doch tatsächlich doch noch irgendwie der Link zum heutigen Rezept geglückt ;-)).

Das Rezept habe ich leicht angepasst von hier.

Zutaten

1/3 Cup geschmolzenes Kokosöl
1/2 Cup Ahornsirup (ca. 125 ml)
2 Eier (Raumtemperatur)
3 zerstampfte, reife Bananen (ca. 1 Cup)
1/4 Cup Milch (kann auch Nussmilch sein)
1 TL Natron
1 TL Vanille Extrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 3/4 Cups Vollkornmehl
1/3 Cup Haferflocken (plus etwas mehr zum Bestreuen)

Zubereitung

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wenn nötig, die Muffinform einfetten. Da ich mit Silikonförmchen arbeite, ist das nicht nötig. In einer grossen Schüssel das Kokosöl und den Ahornsirup vermischen. Eier zugeben und das Ganze gut schlagen. Die zerstampften Bananen, die Milch, das Backpulver, den Vanille Extrakt, das Salz und den Zimt unterheben. Mehl und Haferflocken in die Schüssel geben und alles mit einem Löffel so miteinander vermischen, bis der Teig gerade so vermengt ist.


Den Teig gleichmässig in die Förmchen verteilen. Nun noch etwas mehr Haferflocken auf die Muffins streuen und anschliessend kommen sie für 25 Minuten in den Ofen. Meine brauchten sogar noch etwas länger. Prüft am besten mit einem Zahnstocher, ob der Teig durch ist. Nach der Backzeit Muffins leicht auskühlen lassen, anschliessend aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen. Sie schmecken frisch am besten, sind aber auch nach einigen Tagen luftdicht verpackt noch schön saftig und lecker.

Spielt ihr ein Instrument?

Alles Liebe,

Freitag, 3. Februar 2017

Quinoa Porridge mit Apfel und Zimt - ein warmer und gesunder Morgenbooster

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Meine treuen Leser wissen, wie gross meine Liebe zu Quinoa ist. Und wer mich noch nicht so gut kennt, der findet, wenn in meinem Rezepte A-Z gestöbert wird, dort so einige Rezepte mit dieser Zutat. Nebst Avocado einer meiner absoluten Favoriten und gern gesehener Gast hier in meiner Ecke. Meist besucht uns Quinoa in Form von einem Salat. Quinoa ist aber noch ganz anders einsetzbar und so hab ich es für einmal nicht als Abend- oder Mittagessen zubereitet, sondern zum Frühstück. Es soll hier schliesslich spannend und aufregend bleiben. Neues Jahr mit vielen neuen Überraschungen (auch wenn ich bisher etwas ruhig war). Ich möchte wirklich wieder mehr bloggen....



Hier in meiner Ecke zeige ich euch nur Rezepte, die mich wirklich überzeugen und die ich wirklich mag, so finden sich halt meine Lieblinge immer wieder. Damit es aber eben trotzdem nicht langweilig wird, bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen. Meist hilft mir Pinterest bei dieser Suche und ist eine wahre Quelle an Inspiration egal in welcher Hinsicht. Sei es Food, Interior, Mode, Beauty, DIY….Meine Pinnwände und Ideen werden immer mehr und leider werde ich in meinem Leben nicht alle Ideen umsetzen können. Aber immerhin sind sie so irgendwo festgehalten und wer weiss, was ich so mache, wenn ich dann in vielleicht 30 Jahren mal in Rente gehe. Ideen habe ich bis dann sicherlich mehr als genug. ;-)


Kommen wir aber zurück zum Quinoa. Ich muss sagen, Quinoa zum Früstück ist top. Es schmeckt und sättigt wirklich lange, ist so also der ideale Start in den Tag. Der nussige Geschmack von Quinoa passt zudem auch ganz wunderbar am Morgen. Insbesondere in Kombination mit Zimt und Apfel, wie im heutigen Rezept. Eine Kombination die einfach nur herrlich ist an einem kalten Wintertag. Und von denen gibt es in nächster Zeit bestimmt noch mehr als genug. Auch wenn es wieder etwas wärmer ist, so ist mir die eisige Kälten der letzten Wochen noch fest in den Knochen verankert.


Wer Quinoa mag, muss dieses Rezept wirklich mal ausprobieren. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Porridge statt mit Haferflocken einfach mit Quinoa in Milch gekocht. Ich muss zugeben, ich mag den Quinoa Porridge fast noch besser als den normalen. Auch von der Konsistenz her. Ich bevorzuge das leicht Knackige, den Biss, den man beim normalen Porridge definitiv nicht hat. Im fortgeschrittenen Rentenalter werde ich vielleicht dann den normalen Porridge bevorzugen. ;-) Ich werde berichten, falls ich mich bis dann noch an diesen Post erinnern mag…

Für 2 Portionen braucht ihr:

Zutaten

1 Tasse Quinoa
2 Tassen Milch
1 ½ TL Zimt
1 Apfel
Wenig Butter
1 Hand voll Pekannüsse
2 Datteln
2 TL geschrotete Leinsamen
2 Schuss Mandelmilch (es geht auch normale Milch oder eine andere vegane Milch)

Zubereitung

Quinoa in einem Sieb kalt abwaschen und mit der Milch und dem Zimt in einem Topf mischen. Auf mittlerer Hitze aufkochen und für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampf und aufgesogen ist. Noch kurz ziehen lassen.


In der Zwischenzeit den Apfel in Scheiben schneiden und diese in ganz wenig Butter von beiden Seiten je ca. 1-2 Minuten anbraten. Zur Seite stellen. Datteln halbieren, entsteinen und in Streifen schneiden. Pekannüsse grob hacken.



Ist der Quinoa gar, diesen auf 2 Schüsseln verteilen und je einen Schuss Mandelmilch drüber giessen, damit das Ganze nicht zu trocken wird. Mit den Apfelscheiben, den Dattelstreifen, den Pakannüssen und den Leinsamen garnieren und noch warm geniessen.

Habt ihr Quinoa schon einmal zum Frühstück probiert?

Alles Liebe,

Dienstag, 17. Januar 2017

Tomaten Chili und Ingwer Chutney - der ideale Käsepartner

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Inspiriert durch den Besuch an den Feiertagen bei Mr. C.‘s Eltern hatte ich mal wieder Lust ein Chutney zu kochen. Dort gabt es nämlich an einem Abend ganz wunderbare Chutneys, in die ich mich hätte reinlegen können. Schön feurig scharf und eine wahre Geschmacksexplosion im Mund mit all den leckeren Gewürzen. Obwohl es noch zig andere Leckereien gab, ass ich dazu einfach etwas Käse und eine Scheibe Brot. Mehr braucht es nicht, damit mein Foodie Herz glücklich ist und höher hüpft. Das (Food) Leben kann so einfach sein…


Also hab ich Pinterest nach Chutney Rezepten befragt. Keine so gute Idee, denn dort wird man förmlich erschlagen. Nun gut, meine Suche war auch etwas unspezifisch. Einfach mit dem Suchbegriff „Chutney“. Muss ich mich eigentlich nicht wundern. Genauso unspezifisch habe ich dann angefangen die Rezepte zu pinnen. So ganz ohne Plan, wie, wo, was. Egal. „Klingt gut, wird gepinnt“ war mein Motto. Ein paar Tage später dann habe ich die Rezepte mal etwas genauer studiert. „Mango Chutney, mmmhhhhhh lecker, aber das passt irgendwie besser zum Frühling.“ „Feigen Chutney, juhu, aber wo bekomme ich denn jetzt noch frische Feigen zu einem angemessenen Preis? Nächsten Herbst dann.“ „Da muss ich ja nur zwei, drei Zutaten miteinander vermischen, das ist zu einfach für einen Kochblog.“ „Huch, was für Gewürze und Zutaten sind das denn?! Wo krieg ich die denn überhaupt her?!“ Also auch keine Option. Und so hab ich mich von Rezept zu Rezept durchgehangelt, bis ich beim Tomaten Chili Chutney hängen geblieben bin. Einfach in der Zubereitung, mit Zutaten, die ich einfach im Supermarkt finde oder schon Zuhause habe. Das einzig einigermassen Exotische sind die Senfsamen. Aber auch die sind problemlos aufzutreiben (ich hatte sie schon). Ding, ding, ding, der Kandidat hat hundert Punkte und die Ehre ausprobiert zu werden.


Also habe ich mich ans Werk gemacht. Die Zubereitung an sich geht schnell und ist einfach. Einzig beim Einköcheln muss man etwas Geduld haben. Aber das geht ja praktisch von selbst. Nur hin und wieder braucht das Chutney etwas Aufmerksamkeit, indem man es umrührt und seine Konsistenz überprüft. Hat aber etwas Meditatives, das Köcheln lassen und Umrühren wie ich finde. Und der Geschmack, der in der Wohnung versprüht wird. Herrlich. Ein Hauch Exotik. Und bei den kalten Tagen, an denen ich das Haus nicht verlassen will (ihr erinnert euch *klick*), die ideale Beschäftigung.


Das Chutney ist geling sicher und wirklich lecker. Für mich persönlich dürfte es noch einen grossen Ticken schärfer sein. Also wer es scharf mag, der kann problemlos die doppelte Menge Chili zugeben. Oder die kleinen, scharfen, fiesen Chilis verwenden. So ist es nämlich überhaupt nicht scharf. Schmecken tut es aber natürlich trotzdem, insbesondere zu einem würzigen Hartkäse wie Gruyère. Ich stelle es mir auch ganz wunderbar zu einem Steaksandwich vor oder zu einem Kirchererbsenbratling.

Das Rezept habe ich von hier. Die Menge ergibt ca. 750 ml.

Zutaten

800g gehackte Tomaten aus der Dose (800 g mit dem Saft, das entspricht 2 Büchsen)
2 – 4 rote Chili, entsteint und grob gehackt
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
15 g Ingwer, grob gehackt
450 g Zucker
200 ml Weiss- oder Apfelessig (ich nahm Apfelessig, da ich den schon hatte)
1 TL Senfsamen
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die gehackten Tomaten in ein Sieb geben und Saft in eine Schüssel abtropfen lassen. Ein Viertel des Saftes (das entsprach bei mir ca. 125 ml) braucht ihr dann für das Chutney. Den Rest könnt ihr als Tomatensaft trinken oder für eine Tomatensugo verwenden.


Chili, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in einen Hacker oder einen Blender geben und zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten. Zusammen mit dem Zucker, dem Essig, den 125 ml Tomatensaft und den Senfsamen in einen Topf geben.


Das Ganze gut vermischen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Weiterköcheln lassen bis 1/3 der Flüssigkeit eingekocht ist. Das geht ca. 15 Minuten. Die abgetropften und gehackten Tomaten sowie die Senfsamen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Die Hitze leicht reduzieren und das ganze nun für 1 bis 1.5 Stunden einkochen lassen. Das Chutney ist fertig, wenn es dick und glänzend ist. Bei mir dauerte das Ganze 1 Stunde und 15 Minuten, bis die richtige Konsistenz erreicht war. Vor dem Servieren abkühlen lassen. In Glasbehältern ist es im Kühlschrank ca. 1 Monat haltbar.

Gerne möchte ich noch ein scharfes Chutney zaubern. Wer hat mit ein Rezept?

Alles Liebe,