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Freitag, 7. April 2017

Zweierlei Osterhäschen - das Must Have für den Osterbrunchch

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Hat das Jahr 2017 nicht erst begonnen? Gefühlt ja, trotzdem steht in einer Woche bereits der Osterhase vor der Türe. Ich habe bis jetzt weder Eier gefärbt, noch unser Zuhause irgendwie österlich dekoriert. Bis auf eine Etagere mit einem Hasenkopf. Aber das zählt nicht wirklich. Wahrscheinlich werde ich einfach die Beton Eier vom letzten Jahr wieder raus holen und irgendwo aufstellen. Zum Glück war ich letztes Jahr fleissig. Aber an sich mag ich diese Zeit der verlängerten Wochenenden, an denen man sich immer mal wieder eine kleine Pause gönnen oder auch mal einen Ausflug machen kann. Nur wird mir erst jetzt richtig bewusst, dass diese Zeit im 2017 schon da ist. Dabei waren im letzten Jahr die Ostertage sogar früher.


Damit der Osterhase vielleicht trotzdem gnädig ist mit mir und mir ein kleines Nestchen bringt, habe ich etwas für ihn gebacken. Zweierlei Hasen. Die fluffigsten überhaupt, die beinahe die Ofentür gesprengt hätten und von selbst rausgesprungen sind. So sehen die einen Hasen eher wie explodierte Mäuse aus. Aber es sollen Hasen sein. Zumindest war das meine Absicht. Ich schwör’s. Die anderen sind hübsch geworden. Zwar auch gross, aber immerhin erkennt man, dass es Hasen sein sollen. Also werde ich in Zukunft nur noch diese backen. Ich hoffe, der Osterhase freut sich trotzdem, denn schmecken tun beide herrlich.


Ich habe dazu einfach den Grittibänz Teig gemacht und statt Männchen Hasen geformt. Ich hätte es eigentlich wissen müssen, dass die Hasen dermassen aufgehen werden. Denn damals sind meine Grittibänze schon aufgegangen wie noch etwas und an eine hübsche Dekoration derselben war gar nicht zu denken. Das liegt sicherlich daran, dass ich den Teig wirklich 10 Minuten von meiner Kitchenaid gemächlich habe kneten lassen, so dass die Hefe ordentlich angeregt wird und der Teig wunderbar aufgeht. Ich habe vorher nie, nie, nie einen so fluffigen, luftigen und weichen Teig hinbekommen. Für was diese Küchenmaschine nicht alles gut ist. Ich würde sie echt nie wieder hergeben.


Der Teig braucht etwas Vorlaufzeit. Wie halt so üblich bei Hefeteigen. Aber steht ihr am Ostersonntag etwas früher auf und gebt dem Teig seine zwei Stunden, in denen ihr nochmals unter die Decke kriechen oder die Ostereier verstecken könnt, so habt ihr am Schluss etwas Hübsches für den Osterbrunch. Ich würde sagen, das lohnt sich alleweil. Zudem finde ich einfach den Duft von Frischgebackenem am frühen Morgen Zuhause das Beste. Fast nichts gibt ein heimeligeres Gefühl. Auch wenn ich das Rezept für den Teig an sich schon bei den Grittibänzen gepostet habe, schreibe ich es an dieser Stelle für euch gerne nochmals auf.

Zutaten

500 g Mehl
1.5 TL Salz
3 EL Zucker
20 g Hefe zerbröckelt
60 g weiche Butter, in Stückchen
3 dl lauwarme Milch
1 Ei verklopft
Rosinen für die Deko

Zubereitung

Mehl, Salz, Zucker und zerbröckelte Hefe in einer Schüssel mischen. Butterstücken und lauwarme Milch beigeben. Für ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (oder von der Küchenmaschine kneten lassen). Anschliessend zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden aufs Doppelte aufgehen lassen.


Teig in 6 Portionen teilen. 2 Portionen nochmals halbieren. Das gibt die kleinen Hasen. Für diese ein kleines Stück Teig wegnehmen, das gibt das Bommelschwänzchen. Aus dem Teig eine Kugel formen und die Ohren mit einer Schere einschneiden. Aus dem weggenommenen Teig eine kleine Kugel formen und mit Wasser am Hasen festkleben. Für die Augen und den Mund mit einem Holzstab Löcher eindrücken.


Für die grossen Hasen ca. 1/3 des Teigs für den Kopf und den Schwanz bei Seite legen. Aus dem Rest eine Rolle formen und diese zu einem Kreis aufrollen. Einen Teil des zur Seite gelegten Teils zu einer Kugel für das Schwänzchen formen. Aus dem anderen Teil eine ovale Kugel formen und die Ohren einschneiden. Ebenfalls mit wenig Wasser bepinseln und auf den Hasenkörper draufsetzen. Als Auge habe ich eine Rosine angedrückt. Wer keine Rosinen mag, kann auch eine kleine Nuss nehmen oder mit einem Stab ein Loch formen.


Hasen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Ei bestreichen. Ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen.

Am besten schmecken die Hasen ganz frisch. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch mehr als geniessbar.

Was gibt es bei euch zum Osterbrunch?

Alles Liebe,

Montag, 27. März 2017

Pancakes - die fluffigsten

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das bei euch auch so, dass im Frühling wieder die Energie und Motivation ansteigt? Ich finde es einfach nur herrlich, wenn mich am Morgen beim Verlassen des Zuhauses ein blauer Himmel anlacht und es vor allen Dingen hell ist. Wenn die Vögel zwitschern und man so langsam wieder seine Halbschuhe ohne Strümpfe anziehen kann. Wenn man am Nachmittag am Wochenende den Kaffee draussen geniessen kann. Wenn man nur mit einer dünnen Jacke bekleidet am Sonntagnachmittag einen Spaziergang machen kann mit Sonnenbrille und von wärmenden Sonnenstrahlen geküsst wird. Alles beginnt zu blühen und auch die Menschen erwachen aus dem Winterschlaf. Als es das letzte Wochenende so schön und warm war, war die Stadt voll. Ich glaube, es sind alle in der Region in die Stadt gepilgert und haben es sich draussen in einem Kaffee an der Limmat oder der Innenstadt gemütlich gemacht. Mir war es ehrlich gesagt schon fast zu voll und so haben wir den Sonntag dann Zuhause auf dem Land genossen. Für einen gemütlichen Spaziergang ist das ohnehin einfacher und auch angenehmer. Zudem kann man am Sonntag sowieso nicht bummeln, da alles zu ist.


Am Sonntagmorgen wurde ich früh wach, obwohl mir eine Stunde gestohlen wurde. Die Sonne hat schon gestrahlt, der See geglitzert und ich innerlich gejubelt. So schön, wenn man so aufwachen kann. Hoch motiviert begab ich mich in die Küche für ein leckeres Sonntagsfrühstück. Zur Feier des Frühlings mal nicht der gewöhnliche Brunch mit 5 Minuten Ei, Käse, Aufschnitt und Brot. Nein, ich wollte die leckersten und fluffigsten Pancakes mit frischen Erdbeeren und natürlich Ahornsirup. Nur ein solches Frühstück wurde dem Frühlingstag gerecht. Und da es ein solch perfekter Frühlingstag war, sollten auch die Pancakes perfekt werden.


Das heisst: alle plus minus gleich gross. Wie macht man das am besten? Natürlich mit einem kleinen Torten- oder Servierring. Zwar eine ganz schöne Arbeit und das Frühstück steht nicht wirklich fix auf dem Tisch wie das 5 Minuten Ei, der Käse, Aufschnitt und das Brot, aber egal. Wir feiern den Frühling. Nur wenn sie einigermassen gleich gross sind, kann ich ein hübsches Pancakes Törtchen stapeln, wie mir das vorschwebte. Und richtig fluffig sollten sie sein. Das werden sie, indem man die Eier trennt, das Eiweiss separat aufschlägt und den Eischnee vorsichtig unter die Masse hebt. Auch das nicht unbedingt etwas für diejenigen, die schnell essen wollen. Aber die Arbeit lohnt sich. Was hatte ich schon unfluffige, zähe Pancakes. Bäh. Die Pancakes werden mit dieser Mehrarbeit so luftig, dass man sie selbst pur ohne irgendetwas geniessen kann und sie ein Träumchen sind. Zudem macht die Hauptarbeit ohnehin meine Kitchenaid und ich muss mir um den perfekten Eischnee keine Gedanken machen. Mr. C. ist zwar in der Zwischenzeit auf der Couch fast verhungert, aber egal. Dafür wurde er nachher mit leckeren und abslut famosen Pancakes belohnt. Gut Ding will Weile haben.


Wenn ihr euch an einem herrlichen Frühlingssonntag auch mal mit den luftigsten und fluffigsten Pancakes belohnen wollt und ihr etwas Geduld mitbringt, dann habe ich das perfekte Rezept für euch. Die Menge ergibt ca. 11 Pancakes. Das Rezept hat Frollein Klein übrigens mal auf ihrem Instagram Account gepostet.

Zutaten

3 Eier
1 Prise Salz
170 g Mehl
1 TL Backpulver
140 ml Milch
90 g Zucker
etwas geschmacksneutrales Öl oder geschmolzene Butter

Zubereitung

Die Eier trennen. Eiweiss mit Salz sehr steif schlagen. Mehl, Backpulver, Milch, Zucker und Eigelbe gut miteinander verrühren. Das Eiweiss vorsichtig unterheben.





Die Pfanne auf sehr niedriger Stufe (2 oder absolut max. 3) erhitzen und den Pfannenboden mit wenig Öl bestreichen. Etwas Teig in die Pfanne geben oder die für die Perfektionisten einen kleinen Tortenring in die Pfanne stellen und den Teig dort hinein geben. Der Kreis solle ca. 7 cm Durchmesser haben und der Pancake etwa 0.5 cm hoch werden.



Den Pancake wenden, sobald er wenig kleine Blasen wirft. Mit Tortenring: diesen früher entfernen, so dass nichts festklebt (ich spreche aus Erfahrung). So verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Ab besten schmeckt das ganze mit Ahornsirup und frischen (Erd-) Beeren, die man jetzt zum Glück schon kriegt. Auch die schmecken einfach nur nach Frühling.

Wie zelebriert ihr den Frühling?

Alles Liebe,

Freitag, 17. Februar 2017

Gesunde Bananen Muffins - Brain Food

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Kürzlich habe ich einen Vortrag von einem Neurowissenschaftler gehört zum Thema lebenslanges Lernen und das Hirn im Alter. Es war so spannend, ich hätte dem Professor den ganzen Tag (statt nur 1.5 Stunden) zuhören können und hätte am liebsten sogleich seinen Kurs an der Uni belegt. Nun gut, ich kann wegen einem spannenden Vortrag nicht gleich mein ganzes Leben umkrempeln und nochmals die Schulbank drücken. Aber ich habe einige wichtige Erkenntnisse aus den 1.5 Stunden ziehen können. Nämlich: Demenz trifft nur ca. 1% der Bevölkerung. Wenn man also bei vielen älteren Leuten das Gefühl hat, sie werden dement, hat das hauptsächlich damit zu tun, dass sie ihr Hirn nicht mehr trainieren. Das heisst also, wenn man sein Leben lang sein Hirn fordert und etwas für den Kopf macht, dann schrumpft das Hirn im Alter nur geringfügig und man ist im Kopf fast noch so fit wie in jungen Jahren. Das Hirn besteht aus einem riesigen Netzwerk, das einfach immer gefüttert werden muss. Das können einfache Dinge sein, wie Tetris spielen oder Sudoku. Besser als nichts. Noch besser ist es allerdings, wenn man etwas Neues versucht zu lernen, um neue Netzwerke aufbauen zu können, andere Hirnregionen zu aktivieren. Und dann einfach immer üben, üben, üben.


Also habe ich mir überlegt, wie ich mein Hirn neu herausfordern könnte. Klar fordere ich meinen Kopf jeden Tag bei der Arbeit. Ich lese viel und muss dann natürlich das Gelesenen auch auf den Fall auf meinem Tisch anwenden, Analogien ziehen, schlüssige Argumente finden und überzeugen können. Aber das ist ja trotzdem irgendwie immer das Gleiche. Mir ist mein Kopf wirklich wichtig, ich bin ständig am Denken und so will ich natürlich, dass das auch noch bis ins hoffentlich hohe Alter so bleibt. Also wollte ich etwas Neues lernen.


Eine neue Sprache ist zwar toll, aber das Hirn hat auch die Fähigkeit zu vergessen, um Platz zu machen. Braucht man eine Sprache nicht immer wieder, so vergisst man sie effektiv. Geht mir so mit dem Französisch, das ich im Gymnasium wirklich gut beherrschte und nun ausser Bonjour fast keinen ganzen Satz mehr herausbringe. Eine Sprache eignet sich also nur, wenn ich die auch wirklich immer anwende und das geht fast nur, wenn ich entweder Leute im Umfeld habe, die diese Sprache sprechen oder ich regelmässig in ein Land mit dieser Sprache reise. Also schloss ich diese Möglichkeit eher wieder aus.


Und dann kam die Erleuchtung. Als Kind habe ich eifrig Ballett getanzt. Musik war und ist ein Teil von meinem Leben. Aber ich habe nie selber gelernt ein Instrument zu spielen. Ich hatte zwar mal ein Keyboard zu Hause und konnte etwas Noten lesen und wusste, welche Noten ich mit der rechten Hand, wo auf der Klaviatur drücken musste. Das war aber schon alles. Ich wollte zwar als Kind an sich Klavier spielen, aber da ich dafür erst ein Jahr den Flötenkurs hätte besuchen müssen und ich mit meinen erwachsenen 7 Jahren den Sinn daran absolut nicht erkannte, kam es dann nicht dazu und ich hatte die Musik ausschliesslich beim Tanzen. Klavier lernen ist also das ideale Projekt um mein Hirn bis ins hohe Alter auf Kurs zu halten. Ich muss lernen Noten lesen (was echt noch eine Herausforderung und eine Anstrengung für das Gehirn ist). Ich muss das Gelesene umsetzen und dabei entsteht erst noch ein wunderbarer Klang.


Wer mich kennt, der weiss, dass wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird das auch gleich umgesetzt. Umso überzeugender war mein Vorhaben, da Mr. C. Klavier spielen kann, er mir also dabei helfen kann es zu lernen. Zugleich kann er sich wieder an die schwierigen Stücke wagen, übt selber und trainiert sein Hirn, so dass auch er bis ins hohe Alter fit im Kopf bleibt. Also habe ich mich nach digitalen Pianos umgesehen. Die Dinger lassen sich mit Kopfhörer spielen, was bei einem blutigen Anfänger wie mir wichtig ist. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass mittlerweile ein wunderschönes, weisses Digitalpiano in unserem Wohnzimmer steht. Ich bin verliebt und übe fleissig, so dass ich nun bereits Hänsel und Gretel mit beiden Händen spielen kann. Ich bin schon ein klein wenig stolz, auch wenn Mr. C. natürlich ganz andere Kaliber spielt. Ich zeig euch dann bestimmt beim Instagram Rückblick vom März das ein oder andere Bild. Ich habe zwar schon einen neuen Wohnzimmer Post vorbereitet, noch ohne Klavier, den zeige ich euch trotzdem und dann natürlich irgendwann auch einer mit dem Klavier. Die grosse Pflanze musste nämlich Platz machen.


Nebst üben, üben, üben um sein Hirn fit zu halten, braucht es zwischendurch aber auch etwas Entspannung. Sonst ist man irgendwann einfach nur ausgepowert und dann geht gar nichts mehr. Am besten geht Entspannung bei mir mit Essen und da kann man mit etwas Brain Food (Bananen, Nüssen, Vollkorn, Haferflocken etc.) sogar auch noch etwas für den Kopf machen (jetzt ist mir doch tatsächlich doch noch irgendwie der Link zum heutigen Rezept geglückt ;-)).

Das Rezept habe ich leicht angepasst von hier.

Zutaten

1/3 Cup geschmolzenes Kokosöl
1/2 Cup Ahornsirup (ca. 125 ml)
2 Eier (Raumtemperatur)
3 zerstampfte, reife Bananen (ca. 1 Cup)
1/4 Cup Milch (kann auch Nussmilch sein)
1 TL Natron
1 TL Vanille Extrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 3/4 Cups Vollkornmehl
1/3 Cup Haferflocken (plus etwas mehr zum Bestreuen)

Zubereitung

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wenn nötig, die Muffinform einfetten. Da ich mit Silikonförmchen arbeite, ist das nicht nötig. In einer grossen Schüssel das Kokosöl und den Ahornsirup vermischen. Eier zugeben und das Ganze gut schlagen. Die zerstampften Bananen, die Milch, das Backpulver, den Vanille Extrakt, das Salz und den Zimt unterheben. Mehl und Haferflocken in die Schüssel geben und alles mit einem Löffel so miteinander vermischen, bis der Teig gerade so vermengt ist.


Den Teig gleichmässig in die Förmchen verteilen. Nun noch etwas mehr Haferflocken auf die Muffins streuen und anschliessend kommen sie für 25 Minuten in den Ofen. Meine brauchten sogar noch etwas länger. Prüft am besten mit einem Zahnstocher, ob der Teig durch ist. Nach der Backzeit Muffins leicht auskühlen lassen, anschliessend aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen. Sie schmecken frisch am besten, sind aber auch nach einigen Tagen luftdicht verpackt noch schön saftig und lecker.

Spielt ihr ein Instrument?

Alles Liebe,

Freitag, 3. Februar 2017

Quinoa Porridge mit Apfel und Zimt - ein warmer und gesunder Morgenbooster

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Meine treuen Leser wissen, wie gross meine Liebe zu Quinoa ist. Und wer mich noch nicht so gut kennt, der findet, wenn in meinem Rezepte A-Z gestöbert wird, dort so einige Rezepte mit dieser Zutat. Nebst Avocado einer meiner absoluten Favoriten und gern gesehener Gast hier in meiner Ecke. Meist besucht uns Quinoa in Form von einem Salat. Quinoa ist aber noch ganz anders einsetzbar und so hab ich es für einmal nicht als Abend- oder Mittagessen zubereitet, sondern zum Frühstück. Es soll hier schliesslich spannend und aufregend bleiben. Neues Jahr mit vielen neuen Überraschungen (auch wenn ich bisher etwas ruhig war). Ich möchte wirklich wieder mehr bloggen....



Hier in meiner Ecke zeige ich euch nur Rezepte, die mich wirklich überzeugen und die ich wirklich mag, so finden sich halt meine Lieblinge immer wieder. Damit es aber eben trotzdem nicht langweilig wird, bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen. Meist hilft mir Pinterest bei dieser Suche und ist eine wahre Quelle an Inspiration egal in welcher Hinsicht. Sei es Food, Interior, Mode, Beauty, DIY….Meine Pinnwände und Ideen werden immer mehr und leider werde ich in meinem Leben nicht alle Ideen umsetzen können. Aber immerhin sind sie so irgendwo festgehalten und wer weiss, was ich so mache, wenn ich dann in vielleicht 30 Jahren mal in Rente gehe. Ideen habe ich bis dann sicherlich mehr als genug. ;-)


Kommen wir aber zurück zum Quinoa. Ich muss sagen, Quinoa zum Früstück ist top. Es schmeckt und sättigt wirklich lange, ist so also der ideale Start in den Tag. Der nussige Geschmack von Quinoa passt zudem auch ganz wunderbar am Morgen. Insbesondere in Kombination mit Zimt und Apfel, wie im heutigen Rezept. Eine Kombination die einfach nur herrlich ist an einem kalten Wintertag. Und von denen gibt es in nächster Zeit bestimmt noch mehr als genug. Auch wenn es wieder etwas wärmer ist, so ist mir die eisige Kälten der letzten Wochen noch fest in den Knochen verankert.


Wer Quinoa mag, muss dieses Rezept wirklich mal ausprobieren. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Porridge statt mit Haferflocken einfach mit Quinoa in Milch gekocht. Ich muss zugeben, ich mag den Quinoa Porridge fast noch besser als den normalen. Auch von der Konsistenz her. Ich bevorzuge das leicht Knackige, den Biss, den man beim normalen Porridge definitiv nicht hat. Im fortgeschrittenen Rentenalter werde ich vielleicht dann den normalen Porridge bevorzugen. ;-) Ich werde berichten, falls ich mich bis dann noch an diesen Post erinnern mag…

Für 2 Portionen braucht ihr:

Zutaten

1 Tasse Quinoa
2 Tassen Milch
1 ½ TL Zimt
1 Apfel
Wenig Butter
1 Hand voll Pekannüsse
2 Datteln
2 TL geschrotete Leinsamen
2 Schuss Mandelmilch (es geht auch normale Milch oder eine andere vegane Milch)

Zubereitung

Quinoa in einem Sieb kalt abwaschen und mit der Milch und dem Zimt in einem Topf mischen. Auf mittlerer Hitze aufkochen und für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampf und aufgesogen ist. Noch kurz ziehen lassen.


In der Zwischenzeit den Apfel in Scheiben schneiden und diese in ganz wenig Butter von beiden Seiten je ca. 1-2 Minuten anbraten. Zur Seite stellen. Datteln halbieren, entsteinen und in Streifen schneiden. Pekannüsse grob hacken.



Ist der Quinoa gar, diesen auf 2 Schüsseln verteilen und je einen Schuss Mandelmilch drüber giessen, damit das Ganze nicht zu trocken wird. Mit den Apfelscheiben, den Dattelstreifen, den Pakannüssen und den Leinsamen garnieren und noch warm geniessen.

Habt ihr Quinoa schon einmal zum Frühstück probiert?

Alles Liebe,

Freitag, 27. Mai 2016

Avocado Toast mit Pilzen und Kernen - Frühstück für eine Königin

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich bin relativ einfach gestrickt und ticke immer gleich. Es gibt Zutaten, wenn ich die in einem Rezept lese, dann läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen und die Chance ist gross, dass ich es einfach ausprobieren muss. Insbesondere fällt mir das bei Pinterest auf. Da pinne ich immer in etwa ähnliche Rezepte mit ähnlichen Zutaten. Magische Wörter sind meist: Qunioa, Trüffel, Süsskartoffel, Lachs und auch Avocado.


Sehe ich irgendwo einen Avocadotoast und sei es der Tausendste, so wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit unter „Breakfast“ gepinnt. Man könnte jetzt denken, dass ein Avocadotoast total simpel ist und ein Rezept dafür genügt oder dass man das gar nicht erst zu pinnen braucht. Aber selbst bei einem so einfachen Rezept gibt es zig verschiedene Zubereitungsarten und Variationen. Die Avocado hübsch aufgeschnitten auf etwas Frischkäse, mit Erdbeeren und Feta, als Guacamole zubereitet mit pochierem Ei, mit Kräutern oder Kernen und und und. Da ich keine dieser Ideen vergessen will, wird halt jede einzelne festgehalten. Mit Pinterest geht das zum Glück auch spielend leicht.


So ist es nicht weiter überraschend, dass es - nach dem getrüffeltem Avocadomousse auf Toast mit pochiertem Ei - heute mal wieder ein Avocadotoast auf den Blog schafft. Es wird wahrscheinlich auch nicht der Letzte sein. Wer also Avocadotoasts genauso gerne mag wie ich, der sollte sich dieses Rezept merken. Die Kombination mit Hüttenkäse ergibt eine angenehme Konsistenz und milden Geschmack. Die Kresse die gewisse Würze, die Pilze etwas Erdiges und die Kerne den Knack. Selbst Mr. C., der gar kein Pilzchenfan ist, war absolut begeistert und hat sich doch gleich 3 solcher Toasts zum Frühstück gegönnt.


Das Rezept stammt jetzt aber nicht, wie ihr vielleicht denkt, von Pinterest und verweist auf einen anderen Blog. Nein, ich habe es aus dem Kochbuch "Eat better not less", ein Motto ganz nach meinem Geschmack. Verfressen wie ich bin, verzichte ich nur ungern und wenn etwas schmeckt, haue ich rein. Handelt es sich aber um "gute" Zutaten, so kann man auch ungeniert zugreifen. Die erst kürzlich auf dem Blog gezeigten Dinkelwaffeln mit Mandelcreme und Beeren habe ich auch aus diesem Kochbuch. 


Die im Kochbuch angegebene Menge hat bei uns für 2 Personen und insgesamt 6 Toasts gereicht, auch wenn im Rezept die Menge für 1 Person angegeben ist. Wir sind auch Vielfrasse, aber das wäre für mich alleine zum Frühstück dann doch arg viel. Mit meinen 3 Toasts war ich wirklich schön satt.

Zutaten

6 Scheiben Vollkorntoast
1 Avocado
2 EL Hüttenkäse (körniger Frischkäse)
1 TL Zwiebelpulver
Wenig Knoblauchpulver
Salz und Pfeffer
1 TL Kokosöl
150 g Champignons, in Scheiben
1 EL Kürbiskerne
Kresse Sprossen
Wenig Zitronensaft


Zubereitung

Avocado halbieren, entsteinen und aus der Schale lösen. ¼ der Avocado in Scheiben schneiden (für die Garnitur). Die restliche Avcado mit dem Hüttenkäse, dem Zwiebel- und Knoblauchpulver, etwas Salz und Pfeffer sowie einem Spritzer Zitronensaft mit einer Gabel zu einer Creme zerstampfen.


Kürbiskerne in einer kleinen Bratpfanne ohne Fett rösten. Zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne Kokosöl erhitzen und die Champignons darin braten, bis sie einfallen und die Flüssigkeit verdampft ist. Das dauert ca. 5 Minuten. Ebenfalls leicht salzen und pfeffern.


Die Brotscheiben toasten. Diese mit der Avocadocreme, etwas Champignons und Kürbiskernen belegen. 2 Avocadoscheiben und Kresse Sprossen als Garnitur drauf legen und sofort geniessen. Ein wirklich tolles, gesundes und sättigendes Frühstück, auf das „eat better not less“ definitiv zutrifft. Dazu gab es übrigens frisch gepressten Orangensaft. Ein wahrlich königliches Frühstück.

Bei welchen Zutaten werdet ihr immer schwach?

Alles Liebe,

Freitag, 13. Mai 2016

Erdbeer Kokos Konfitüre - damit der Frühling zurück kommt

Liebe Coco's Cute Corner Leser

So sehr ich den Frühling liebe, so sehr finde ich ihn in unseren Breitengraden unberechenbar. Erstens ist er nicht konstant und zweitens kommt er meistens dann doch irgendwie plötzlich. Will heissen, plötzlich ist es so richtig sonnig und warm, so dass man schon den Grill anwerfen und gemütlich auf der Terrasse liegen kann, was man dann natürlich auch gerne machen würde. Oft sieht aber genau dann der Balkon noch aus wie eine Wüste mit den verdorrten Blumen und Kräutern vom letzten Sommer. Mal wieder haben sie den Winter bei mir nicht überlebt. Meist kommt mir erst dann die Idee, dass ich den Balkon frühlingsfrisch gestalten könnte. Etwas spät und auch nicht der ideale Zeitpunkt bei schönem Wetter, da alle anderen auch genau dann diese Idee haben und man sich im Gartencenter um die schönsten Kräuter prügeln muss. Das sicherlich nicht ganz, aber oft schon erlebt, dass der halbe Laden schon abgegrast ist und man wieder kommen muss.


Darauf hatte ich keine Lust. Dieses Jahr wollte ich es besser machen und habe deshalb frühzeitig einen fixen Termin Mitte April für mich und Mr. C. reserviert. In der Vergangenheit war es dann nämlich schon oft richtig warm. An diesem fixierten Tag hiess es Gartencenter, egal wie das Wetter ist. Ich hoffte auf etwas Glück. Das hatte ich natürlich nicht, denn es war einfach nur grausig und kalt. Ich hielt aber natürlich an meinem Vorhaben fest und natürlich musste der Liebste mit. Ich kann ja die Säcke Erde schlecht alleine tragen. Wenn die Pflanzen schon gekauft sind, müssen sie natürlich auch eingetopft werden. Sonst bringt das Ganze ja mal gerade gar nichts. Ein schöneres Wochenende hätte ich mir wirklich nicht aussuchen können. Also bin ich Mitte April dick eingepackt mit Gummistiefeln und Schal auf dem Balkon herumgeturnt. Von Regen, bis Schnee und einem Hauch Sonnenstrahl war alles dabei. Vorwiegend wurde ich aber mit Regen verwöhnt.


Als dann alles schön fertig war (bis auf eine Pflanze, die ich einfach direkt aus dem Blumentopf gerissen habe und so nur noch die Blüten in der Hand hielt, so dass ich am Montag noch ein weiteres Pflänzchen besorgen durfte), schaute ich mir die Prognose für die kommenden Tage an und…. Ich erschrak. Es kündigten sich Temperaturen um 0°C an. Zumindest in der Nacht. Das ist natürlich nichts für frisch eingetopfte Pflanzen. Vor allem mein Nachtschatten Bäumchen mag keinen Frost, dann geht es ein. Auch wenn sie bei mir so einiges aushalten müssen und es gut ist, wenn sie das frühzeitig lernen, so war das doch etwas zu viel und einen Test, den ich nicht machen wollte. Also mit Mr. C. die Lage besprochen und leicht angesäuert alle Kübel, Kisten und Töpfe wieder in die Wohnung gezügelt, so dass nicht die ganze Arbeit umsonst war und meine Pflanzen den Kältetod erleiden müssen.


Für zwei Wochen lebten wir dann quasi in einem kleinen botanischen Garten. Aber meine Mühen wurden belohnt. Zumindest kurzzeitig. Denn letztes Wochenende kam der Frühling in seiner vollen Pracht. Sonne pur und so richtig warm! Ich musste nicht erst ins Gartencenter eilen, um dem traurigen Bild von verdorrten Pflanzen Abhilfe schaffen zu können. Nein, ich konnte meine eingetopften Pflanzen einfach nach draussen stellen und der Balkon zeigte sich wie eine schöne Ruheoase. Wer mir auf Instagram folgt, der konnte schon einen Blick erhaschen. Ein Beitrag über den Balkon ist aber ohnehin schon in Vorbereitung. Der Grill konnte angeworfen, das erste Glas Weisswein gemütlich auf der Lounge getrunken und die eingetopften Kräuter bereits verarbeitet werden. Hach, wie herrlich. Ich hatte schon Angst ich war dieses Jahr zu früh, aber es war gerade noch ok. Zumindest dachte ich das letztes Wochenende.


Da es aber seit gestern wie aus Kübeln schüttet, will ich – nach dem Kältetod – meine Blumen natürlich auch vor dem Ertrinken bewahren. Und so habe ich gestern, wieder im strömenden Regen, alle Pflanzen mal vorsorglich unter das Dach gestellt. Meist wähle ich nämlich Töpfe ohne Abfluss (ich finde keine andere und selbst Löcher bohren, ist mir zu aufwändig) und Staunässe ist der Todfeind Nr. 1. Es scheint also, als hätte ich dieses Jahr so einiges an Arbeit mit meinen Pflanzen. Bis jetzt belohnen sie mich aber mit ihrem schönen Anblick. Deshalb mache ich das gerne. Und da ich hoffe, dass der Frühling ganz, ganz bald wieder zurück kommt, habe ich für euch heute – trotz Regen – ein Frühlingsrezept mit im Gepäck. Eine leckere Erdbeer-Kokos Konfitüre. So habt ihr die Sonne wenigstens auf dem Frühstücksteller. Eine ganz normale Erdbeer Konfitüre habe ich euch hier bereits einmal gezeigt.

Das Rezept habe ich hier entdeckt:

Zutaten

750 g Erdbeeren
200 g Kokosmilch
1 TL Vanillezucker
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL Kokosflocken (ca. 15 g)
10 g Zitronensaft oder Msp. Zitronensäure

 

Zubereitung

Zuerst die Erdbeeren waschen, entstielen und pürieren. Nun alle Zutaten in einen  Topf gehen und entsprechend der Angabe auf der Gelierzucker die Marmelade kochen. In der Regel müsst ihr das Ganze aufkochen und für 4-5 Minuten sprudelnd kochen.



Gelierprobe machen und wenn diese gelingt, die Marmelade heiss in sterilisierte Gläser füllen. Sofort verschliessen. Die Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen, anschliessend umdrehen und warten bis das Ganze abgekühlt ist. Wie ihr Gläser sterilisiert, das habe ich euch hier schon erzählt.

Seid ihr schon bereit für den Frühling?

Alles Liebe,

Freitag, 1. April 2016

Dinkelwaffeln mit Mandelcreme und Beeren - das perfekte Sportlerfrühstück

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Etwas stolz bin ich ja schon und vor allen Dingen selber von mir überrascht. Wie zig andere auch, haben Mr. C. und ich Anfang des Jahres den Vorsatz gefasst, wieder mehr Sport zu treiben. Also ab ins Fitness Center ein Abo besorgen und übermotiviert starten. Klischee pur. Oft lässt diese Motivation aber schnell nach, der Vorsatz wird vergessen und man findet sich in seinem alten Muster wieder.


Bisher allerdings haben wir es tatsächlich geschafft, sicherlich 2x in er Woche unser Sportprogramm durchzuziehen. Meist an einem Abend unter der Woche und am Sonntagmorgen. Man stelle sich das vor. Ich strample um 9h an einem Sonntag für 50 Minuten auf dem Crosstrainer und absolviere anschliessend noch einige Bauchübungen, die auch meinen Rücken stärken. Nichts mit im Bett liegen bleiben, sich von Pinterest inspirieren lassen und ein Käffchen trinken. Nein. Erst Sport und anschliessend wird zu Hause gefrühstückt. Mag hart und unentspannt klingen, aber im Anschluss fühle ich mich jeweils super. Ist erstmal das Sportprogramm erledigt, so kann der Rest vom Sonntag einfach nur genossen werden.


Ich muss allerdings zugeben, wenn ich alleine wäre, würde ich wahrscheinlich an jedem Sonntag eine Ausrede finden, weshalb das Bett doch die bessere Lösung ist. „Bäh, es regnet. Da geh ich erst gar nicht raus.“ „Ach, die Sonne scheint, da ist es schade, Zeit im Fitnessstudio zu verbringen.“ „Hach, ich bin noch soooo müde.“ „Im Bett ist es doch soooo gemütlich.“ „Später kann ich auch noch los. Jetzt mag ich noch nicht.“ „Ich könnte doch mal die Gewürze alphabetisch sortieren.“ Bis auf die letzte Ausrede alles durchaus realistische Szenarien. Die Hauptmotivation liegt also darin, dass ich den Liebsten nicht hängen lassen will, weil wir uns gegenseitig versprochen haben, das Sportprogramm durchzuziehen.


Nun gut, auch wenn ich mich an sich nur Dank Mr. C. zum Sport aufraffe, so sehe ich langsam die ersten Resultate. Zum einen ist meine Kondition besser geworden und die Bauchübungen fallen mir von Mal zu Mal leichter. Auch die Rückenprobleme sind viel besser und habe nur noch selten Schmerzen. Zum anderen ist mein Bauch tatsächlich schon flacher geworden. Vielleicht grüsst irgendwann wieder das Six Pack, welches ich mit Mitte 20 hatte. Wer weiss. Durch die unzähligen Schokoeier über Ostern allerdings bin ich von diesem Ziel wieder etwas weiter entfernt.


Nichtsdestotrotz möchte ich die hart erarbeiteten Resultate nicht durch ungesundes Essen gleich wieder vernichten. Die Ostertage betrachte ich einfach mal als eine kleine Ausnahme. Deshalb achte ich seit Anfang Jahr auch mehr darauf, was wir essen. Oft gibt es am Abend irgendeine Art Buddha Bowl mit Quinoa. Oder auch Fisch mit Reis und Gemüse. Aber bereits am Morgen kann man damit anfangen. Unter der Woche muss ich mich da noch etwas an der Nase nehmen. Da esse ich meist etwas (Ungesundes) im Büro. In Zukunft sollte ich mir ein gesundes Müsli zum Frühstück zubereiten, das ich mitnehmen kann. Am Wochenende aber gibt es für nach dem Sport eine Stärkung wie z.B mit diesen gesunden Waffeln. Da darf man ungeniert und ohne schlechtes Gewissen zugreifen, denn sie sind vollgepackt mit guten Zutaten. Das Rezept stammt aus dem Buch Eat Besser not Less (es gibt auch den gleichnamigen Blog) mit ganz leichten Abwandlungen meinerseits. Die Menge reicht für 2 Personen und hat bei uns 6 Waffeln ergeben.

Zutaten

Für die Waffeln
4 EL Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 EL Haferflocken
100 ml Milch, Sorte nach belieben (ich nahm Mandelmilch)
1 Ei
1 Banane
2 TL Kokosöl, flüssig
2 TL Honig
1 EL Mandelmus

Für die Mandelcreme
4 EL Magerquark
1 EL Mandelmus
2 TL Honig
etwas Vanilleextrakt
4 EL gemischte Beeren (ich nahm gefrohrene Beeren, vor Gebrauch aufgetaut)
2 EL Wasser
1 TL Honig

etwas Kokosöl für das Waffeleisen
einige Beeren für die Garnitur

Zubereitung

Für den Waffelteig Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Restliche Zutaten pürieren und anschliessend zum Mehl geben. Zu einem glatten Teig rühren und 10 Minuten ruhen lassen.


Für die Mandelcreme die Zutaten bis und mit  Vanilleextrakt cremig rühren. DIe Beeren mit dem Wasser und Honig pürieren. Wer will kann das Beerenpüree unter die Mandelcreme mischen. Ich habe beide Saucen separat dazu gereicht. Cremes bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.


Waffeleisen aufheizen und mit etwas Kokosöl einfetten. Teig (Menge je nach Grösse des Waffeleisens) portionenweise in das Waffeleisen geben und 3 bis 4 Minuten goldbraun backen. Waffeln auf einen Teller legen mit Beeren garnieren und die Mandelcreme sowie das Beerenpüree dazu reichen.


Fertig ist ein sättigendes und gesundes Frühstück. Perfekt für nach dem morgendlichen Workout.

Wie steht es mit euren Vorsätzen?

Alles Liebe,