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Dienstag, 1. November 2016

Passionsfrucht-Zitronen-Tarte - ich lade zu Tee und Kuchen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Herbst, die Jahreszeit in der man wieder mehr zu Hause in den eigenen 4 Wänden verbringt. In der man umdekoriert und in der man es sich am Sonntagnachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich macht. Nur Tee ist aber etwas arg langweilig und spartanisch. Dazu braucht es schon etwas Süsses. Deshalb packt mich im Herbst auch jeweils wieder die Backlust. Da rackert man sich im Frühling ab für die Bikini Figur und im Herbst sind jegliche Vorsätze vergessen und man schlemmt wieder vermehrt Süsses. Egal. Das gehört irgendwie zum Jahresende dazu. Das leichte Anfressen von Winterspeck. Dafür hat man dann aber gleich wieder gute Vorsätze für das nächste Jahr und eine Aufgabe für den Frühling. Was wäre das Leben ohne Konstante, ohne das sich ständig Wiederholende. ;-) Und täglich grüsst das Murmeltier oder in diesem Zusammenhang und jährlich grüsst der Winterspeck.


Auch ich möchte eine „gute“ Figur. Und ja, ich motze immer mal wieder über das ein oder andere Speckröllchen. Grundsätzlich bin ich aber mit meinen mittlerweile doch gut 35 Jahren zufrieden mit meiner Figur. Ich bin halt nicht mehr 20 und mein Stoffwechsel nicht mehr gleich schnell wie früher, auch wenn ich mich wirklich nicht beklagen kann. Ich kann wirklich genug essen und man sieht es mir nicht sofort an, auch wenn ich nicht mehr das Sixpack habe, das ich mit Mitte 20 noch hatte. Aber ganz ehrlich. Ich habe lieber 2 – 3 kg mehr auf den Rippen, als dass ich mir alles Leckere verbieten lassen oder verzichten würde. Und für oft Sport, bin ich meist zu faul und erschlagen vom Alltag. Es gibt zudem einfach viel zu viele Köstlichkeiten, die einige zusätzliche Gramm mehr als wert sind.


Ich bin diejenige, die an einem Buffet ALLES probieren will, egal ob es fettig ist oder gesund. Egal, ob es Zucker hat oder nicht. Egal, ob es ein kleines Bömbchen ist oder nicht. Ich liebe das Essen, schon von klein auf war es eine wichtige Komponente und der Innbegriff für gemütliches Beisammensein mit der Familie. Sei es zu Hause oder aber auch oft auswärts im Restaurant. Mein Grossvater konnte noch während dem üppigen Frühstück fragen, wohin wir den zum Mittagessen gehen wollen. Schon als Kind habe ich gerne von den Erwachsenen probiert und mochte Fischstäbchen oder Würstchen so gar nicht. Dafür habe ich Crevetten, Spargeln oder auch Rindfleischtatar geliebt. Das Essen war für mich schon immer etwas Schönes und Vielseitiges, ohne Einschränkung oder Verzicht. Ich habe mich schon als Kind immer auf das leckere Essen im Restaurant oder die hausgemachten Crêpes meiner Grossmutter gefreut.


Und so gibt es halt im Herbst zu meinem Tee auch das ein oder andere Törtchen. Das eine geht kaum ohne das andere. Heute serviere ich eine super leckere und auch hübsche Tarte mit Passionsfrucht und Zitrone. Hat also noch Vitamine mit drin. Ist also gar nicht soooo schlimm. ;-) Lecker, saftig, frisch. Und solltet ihr zu viel Mürbeteig übrig haben, so könnt ihr gleich noch ein paar Plätzchen ausstechen. Hab ich auch gemacht, wie ihr seht. Der Teig ist so leicht und zart, dass die Plätzchen fast auf der Zunge zergehen. Wegwerfen ist definitiv zu schade und einfrieren bei dieser kleinen Menge auch nicht wirklich sinnvoll.

Das Rezept habe ich via Pinterest hier gefunden. Ihr könnt auch eine reine Zitronentarte zubereiten, wenn ihr den Passionsfrucht- durch Zitronensaft ersetzt. Für 2 Tartes à 35 x 11 cm oder eine runde Form braucht ihr:

Zutaten

Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Puderzucker (plus etwas mehr zum Bestäuben)
3 Eigelb
3 EL Wasser

Füllung
5 Eier
150 g Zucker
70 ml Passionsfruchtsaft (ca. 3 Passionsfrüchte)
25 ml Zitronensaft (frisch)
1 EL Zitronen Zeste
150 ml Halbfett Sahne

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Butter und Puderzucker vermischen, so dass grobe „Brotkrumen“ entstehen. Eigelbe einzeln zugeben und jeweils gut vermengen (bei mir hat die Arbeit die Kitchenaid übernommen). Anschliessend 1 – 3 EL (ich habe 3 genommen) Wasser zugeben, bis sich der Teig schön verbindet. Für 30 Sekunden kneten. In Plastikfolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Anschliessend Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen und in die Form geben. Überschüssigen Teig abschneiden. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals 30 Minuten kühl stellen.


Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig mit Backpapier belegen und getrockneten Bohnen o.ä. zum Blindbacken belegen. Für 10 Minuten backen. Anschliessend Backpapier entfernen und weitere 15 Minuten backen bis der Teig goldgelb ist.


Für den Passionsfruchtsaft das Fruchtfleisch in einen Zerhacker geben und den Saft durch ein Sieb passieren. Nun für die Füllung die Eier, den Zucker, den Passionsfrucht- und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen. Anschliessend Sahne unterrühren. Die Füllung nun bei mittlerer Hitze für 5 Minuten oder bis die Masse warm ist unter Rühren auf dem Herd aufwärmen. Anschliessend in die vorgebackenen Formen füllen und für 25 Minuten ebenfalls bei 160°C backen. Tartes für 1 Stunde abkühlen lassen, aus der Form lösen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Das nächste Törtchen oder besser der nächste Kuchen ist schon fest eingeplant und wird euch an dieser Stelle auch gezeigt.

Kennt ihr diese Herbstbacklust?

Alles Liebe,

Dienstag, 23. August 2016

Aprikosen Galette - oder Aprikosen Wähe im Kleid einer Galette

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Dieses Jahr habe ich mir bisher noch fast keine Aprikosen gegönnt. Dabei mag ich diese knalligen, süss-säuerlichen Sommerfrüchte unheimlich gerne. Als mir das bewusst wurde, war mir auch schlagartig klar, dass ich das ändern muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie das passieren konnte und weshalb Aprikosen dieses Jahr so nicht auf meinem Radar waren. Also ab in den Supermarkt und Aprikosen kaufen.


Am liebsten mag ich sie ja pur. Aber ich kann euch nicht einfach ein paar Fotos von Aprikosen auf den Blog stellen und dazu schreiben „esst die“. Also theoretisch könnte ich das ja schon. Ist schliesslich meine Ecke hier. ;-) Auch wenn ich durchaus eine bequeme und faule Ader habe und nichts gegen einfache Gerichte, ist das dann auch mir zu wenig. Dass ihr alle denkt, jetzt spinne ich total, will ich natürlich auch nicht. Also habe ich mir noch ein kleines Rezept für die Aprikosen ausgedacht. Einige habe ich aber natürlich pur verdrückt. Als Inspiration sozusagen.


Früher gab es bei uns mit Aprikosen oft eine schlichte Wähe. Die mag ich, denn auch dort stehen die Aprikosen absolut im Zentrum. Das ist jetzt aber foodtechnisch so gar nicht mehr in, habe ich das Gefühl. Im Moment wird alles als Bowl serviert. So ganz im Foodtrend Strom schwimmen wollte ich dann doch nicht und was soll ich mit den Aprikosen schon für eine Bowl zubereiten, ausser etwas mit Quinoa, was es hier aber schon vor dem Bowl Trend gab. Und irgendwie brachte ich auch die Wähe nicht mehr aus dem Kopf. Wenn sich in meinem Kopf mal etwas festgesetzt hat, dann....Ich bin ein kleiner Sturkopf. Hab ich mir sagen lassen. ;-)


Damit es etwas foodbloggerischer und foodtrendiger daher kommt, mache ich aus der Wähe ganz einfach eine Galette. Ha, an sich das Gleiche, aber doch nicht dasselbe und klingt zudem viel sexier. Versteht mich überhaupt noch irgend jemand? Was war klar, doch wie genau noch nicht. Also habe ich etwas recherchiert und das www durchforstet. Da fand ich so exquisite Aprikosen Galetten mit Lavendel, Vanille, Thymian… Hm, ich weiss nicht. Das lenkt geschmacklich doch zu sehr vom Hauptakteur den Aprikosen ab. Genau die will ich aber ins Zentrum stellen. Wenn schon nicht ganz pur, dann aber fast und ohne Schnick Schnack. Für solch eher ungewöhnliche Kombinationen bin ich wahrscheinlich zu einfach gestrickt. Nichts fancy hier. Teig, etwas gemahlene Mandeln, Aprikosen und für die Galette untypisch auch etwas Guss. So stelle ich mir das vor. Also, alle Rezepte wieder geschlossen und meine Vorstellung in die Tag umgesetzt.


Ähm ja ich gebe es zu. Ich habe die Wähe in das Kleid der Galette gepackt. Eigentlich wollte ich von meinem Wähenrezept von vornherein keinen Schritt abweichen, fand das aber unsexy (Wähe assoziiere ich mit Oma, wahrscheinlich weil meine Oma die immer gebacken hat), habe diese einfach in ein attraktiveres Gewand gesteckt und unter neuem Namen verkauft. Aber ich brauch mich hier gar nicht zu rechtfertigen. Ist schliesslich meine Ecke hier (ich wiederhole mich). :-) Und so darf ich die traditionelle Wähe einfach als Galette ausgeben. Zumindest sieht sie wie eine aus. Lecker ist das Ganze, egal unter welchem Namen auch immer man das nun verkaufen will. :-) Ihr dürft auch gerne Wähe zu ihr sagen. Voilà. Für 2 Galtetten von jeweils einem Durchmesser von ca. 20 cm braucht ihr:

Zutaten

Für den Teig
400 g Mehl
110 g Zucker
1/4 TL Salz
225 g kalte Butter
120 ml Wasser

Für den Belag
ca. 900 g Aprikosen
3 EL gemahlene Mandeln
1 Ei
100 ml Milch

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz vermengen. Butter in Flocken zugeben und nur kurz unter den Teig mischen. Es dürfen ruhig noch erbsengrosse Butterstückchen zu sehen sein. Nun die Flüssigkeit zufügen und das ganze zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, platt drücken und in Klarsichtfolie für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.


Aprikosen, waschen, entsteinen und vierteln. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick auswallen. Teigkreise je auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Je 1.5 EL gemahlene Mandeln auf den Teigkreisen verteilen. Dabei einen Rand von sicher 3 cm lassen, so dass man diesen am Schluss gut umklappen kann. Nun die Aprikosenviertel schön auf die gemahlenen Mandeln legen. Teigrand umklappen. Ei mit der Milch vermengen (ihr solltet insgesamt ca. 150 ml Flüssigkeit haben). Etwas von der Ei Milch Masse auf den Rand pinseln, so dass dieser beim Backen schön golden wird. Den Rest der Flüssigkeit vorsichtig und gleichmässig auf die beiden Galetten verteilen. Im auf 220°C vorgeheizten Backofen je ca. 30 Minuten backen.


Ihr könnt auch beide Galetten gleichzeitig backen. Dann solltet ihr nach 15 Minuten die Bleche tauschen, so dass beide einmal oben waren und die Ränder schön goldig werden können. Zudem am Schluss noch zusätzlich jede Galette 5 Minuten einzeln backen. Auskühlen lassen und geniessen. Die Galette ist wunderbar zart im Teig. Wer es süsser mag, kann noch Puderzucker drüberstreuen oder etwas Zucker dem Guss zufügen. Ich liebe die leichte Säure der Aprikosen, weshalb ich nie noch zusätzlich Zucker zufüge. Achtet deshalb darauf, dass eure Aprikosen reif und nicht total sauer sind.

Wie esst ihr eure Aprikosen am liebsten?

Alles Liebe,

Freitag, 11. März 2016

Lemon Bars - eine süss-saure Leckerei

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es gibt da einen Witz über Zitronen und Orangen. Leider kann ich ihn euch hier nicht erzählen, denn er ist an sich herzig und unschuldig, aber nicht ganz jugendfrei. Zudem geht es hier heute nicht um Zitronen und Orangen, sondern um Zitronen und Schokolade. Aber sobald ich an diese beiden Zutaten dachte, kam mir irgendwie dieser Witz in den Sinn. Egal.


Kommen wir auf das eigentliche Thema zu sprechen. Ich liebe Schokolade und ich liebe Zitronen. Die Frage, wie ich ausgerechnet diese beiden Dinge in einem Satz erwähne und in Zusammenhang bringe, ist berechtigt. Nur um eines gleich vorweg klar zu stellen: ich kombiniere heute diese beiden Zutaten nicht in einem Rezept. Das stell ich mir dann doch nicht sooo toll vor.


Aber, wenn ich etwas backe ist es oft entweder mit Schokolade oder mit Zitrone. Und meist fällt es mir schwer, mich zwischen einem Rezept mit Schokolade und einem mit Zitronen zu entscheiden. Unterschiedlicher im Geschmack geht kaum, aber ich mag nun mal beides auf seine Weise unheimlich gerne. Auch auf dem Blog gab es schon einige Rezepte mit der ein oder anderen Zutat. Mit Zitronen gab es hier z.B. schon Zitronenküchlein, Zitronen-Tartlettes mit Baiser Haube oder auch Zitronen Gugl. Mit Schokolade u.a. Schoko Mini Gugl und Schoggi S oder auch Bananen-Schoko-Marmor Muffins.


Dass ich für den Geburtstag von Mr. C. den weltbesten Schokoladenkuchen gebacken hatte, das wisst ihr schon. Er ist aber nicht sooo ein Schokofan, muss ich zugeben. Und auch wenn ich absolut sicher war, dass auch er den Schokokuchen lieben wird, so wollte ich doch noch auf Nummer sicher gehen und habe zusätzlich etwas mit Zitronen gebacken. Die mag er nämlich genau so gerne wie ich. Das Geburtstagkind sollte etwas bekommen, das es mag und nicht etwas, das ich will. Klar war einfach, nein nicht schon wieder ein Cheesecake.


Also habe ich mich an die Zubereitung von Lemon Bars gemacht, die ich via Pinterest hier entdeckt habe. Schliesslich heisst es dort, es seien die perfekten Lemon Bars. Gut, ob es wirklich die besten sind, kann ich nicht abschliessend beurteilen. Oberlecker waren sie und fanden auch allseitig regen Zuspruch. Die Bitte folgte sogleich, diese bald wieder zu backen. Das heisst schon was. Nachbacken deshalb wärmstens empfohlen. Sie sind schön saftig, leicht säuerlich, süss mit einem Knusperboden. Bei einem Cup handelt es sich um eine Tasse mit 250 ml Inhalt. Die Menge reicht für eine Backform von ca. 23x23 cm. Die Menge der Stücke hängt natürlich davon ab, wie klein ihr diese wollt. Ich habe sie zu mundgerechten Stücken zugeschnitten und so gab es reichlich.

Zutaten

Für die Kruste
1 1/2 Cups Mehl
1/3 Cup Zucker
1/4 TL Salz
1 EL Zitronenabrieb
½ Cup Butter, Zimmertemperatur

Für die Füllung
4 grosse Eier, Kategorie L
1 1/3 Cups Zucker
250 ml frisch gepresster Zitronensaft, gesiebt.

Zubereitung

Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform mit Alufolie auskleiden. Für die Kruste Mehl, Zucker, Salz und Zitronenabrieb vermengen. Butter in Stückchen schneiden und zufügen. Alles bei kleiner Geschwindigkeit mixen, bis sich grobe, sandige Krümel bilden. Masse in die Backform geben und die Mischung mit den Fingern oder einem Löffel gleichmässig verteilen und festdrücken. Für 15-20 Minuten backen, bis die Kruste an den Ecken leicht anbräunt.


Während dem die Kruste im Ofen ist, kann man sich an die Zubereitung der Füllung machen. Dafür alle Zutaten in einer grossen Schüssel miteinander vermengen. Sobald die Kruste fertig gebacken ist, die Füllung auf die noch heisse Kruste giessen. Für 20 Minuten backen, bis die Füllung fest ist. Sie sollte noch leicht wackelig sein (aber durch), wenn ihr die Form aus dem Ofen nehmt. Keine Angst, sie wird beim Abkühlen noch fester. Wenn das Gebäck abgekühlt ist, diese noch für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, bevor ihr das Ganze in Stücke schneidet. Andernfalls kann es sein, dass die Füllung noch etwas davon läuft. Wer will, kann die Bars vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Ich habe darauf verzichtet. Sie sind so schon genug süss.


Nächstes Jahr liegt es also auf der Hand, dass ich dem Liebsten einen richtigen Zitronencake zu seinem Geburtstag backen werde.

Was mögt ihr lieber, Zitronen oder Schokolade?

Alles Liebe,

Samstag, 19. September 2015

Johannisbeerherzen - zum Tag der Organspende

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Heute ist Tag der Organspende. Ich habe mir sehr lange überlegt, ob ich hier auf dem Blog etwas darüber schreiben möchte. Coco's Cute Corner soll ein Ort sein, der Spass macht, wo man sich unterhalten, entspannen, schöne Bilder ansehen und das ein oder andere Rezept für sich mitnehmen kann. Ernste Themen wurden bisher nicht angesprochen und das möchte ich grundsätzlich auch so beibehalten.


Als ich für die Weiterentwicklung der Transplantationskampagne des Bundesamtes für Gesundheit angefragt wurde, ob ich bei der Kampagne zur Organspende - natürlich unentgeltlich, der Sache wegen - mitmachen möchte, konnte ich deshalb nicht einfach so zusagen. Passt das Ganze auf den Blog? Wie verbinde ich das heikle Thema überhaupt mit dem üblichen Inhalt? Da es aber ein sehr wichtiges Thema ist, worüber jeder einzelne sich Gedanken machen sollte, habe ich mich nach reiflicher Überlegung dafür entschieden.


Es geht hier nicht darum, euch zu überzeugen, dass ihr euch für die Organspende entscheidet. Das ist jedem einzelnen selber überlassen und ich würde nie, nie, nie über eine solche Entscheidung ein Urteil fällen. Jeder soll und darf über seinen Körper auch nach dem Tod zum Glück frei verfügen. Aber es geht darum, dass man sich entscheidet, was man persönlich will und diese Entscheidung festhält. Entweder informiert man die Familie darüber und hofft, dass sie im Falle des Falles nach diesem Willen handeln oder am besten, man füllt einen Spenderausweis aus. So ist die Sache für jeden klar. Man kann definieren, ob und wenn ja welche Organe gespendet werden dürfen. Das geht übrigens ganz einfach. Auch online.


Es ist sicherlich kein schöner Gedanke, wenn man sich mit seinem eigenen Tod und was danach mit einem passiert auseinandersetzten muss. Aber man sollte es tun, auch wenn man den Gedanken am liebsten weit, weit weg schieben würde und ihn ganz einfach verdrängen kann. Aber lieber man entscheidet jetzt und heute selber und nimmt so den Angehörigen diese schwierige und unangenehme  Entscheidung ab. Je nach dem kann man so das ein oder andere Menschenleben retten. Eigentlich ein tröstlicher Gedanke, dass man im letzten Moment noch helfen kann, wenn es für einem selber leider nicht mehr möglich sein sollte. Ich habe meinen Spenderausweis übrigens online ausgefüllt und spende alle meine Organe. In der Hoffnung natürlich, dass sich die Frage trotzdem für die nächsten, sagen wir 60 Jahre, nicht stellen wird.


Und damit das Ganze doch irgendwie auf Coco's Cute Corner passt, darf ein Rezept nicht fehlen. Um den Link zur Organspende doch im entferntesten hinzukriegen, habe ich kleine Herzen gebacken, gefüllt mit Johannisbeergelee. Die Menge ergibt eine Silikonbackform à 24 Herzen. Ich habe eine Form, die bei den Herzen bereits eine kleine Einbuchtung hat, so dass das Gelee nicht davon läuft. Sie ist aus der Migros.

Zutaten

1 Ei
2 EL Wasser
2 EL flüssige Butter
50 g Zucker
2 TL Vanillezucker
2 TL abgeriebene Orangenschale
60 g Mehl
1 TL Backpulver
ca. 3 EL Johannisbeergelee (entweder gekauft oder z.B. nach diesem Rezept)

Zubereitung

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Ein trennen. Eigelb, Wasser, flüssige Butter, Zucker, Vanillezucker und die abgeriebene Orangenschale schaumig rühren. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel miteinander vermengen und sieben. Eiweiss steif schlagen.


Zuerst die Mehlmischung und dann den Eischnee unter die schaumig gerührte Masse heben. Nun die Förmchen zu ca. 2/3 befüllen und anschliessend für 15 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Sobald die Herzen kalt sind, Johannisbeergelee verrühren und je einen kleinen Kleks in die Mulden geben.


Die Küchlein sind fluffig, fruchtig und dank dem Gelee ganz leich säuerlich. Einfach herrlich. Die 24 Stück wurden von 6 Personen im Nullkommanichts verputzt.


Wer mer zur Organspende erfahren will, findet hier sämtliche wichtigen Informationen. Den dafür gedrehten Werbespot finde ich übrigens sehr passend. Heute verzichte ich ganz bewusst auf die Abschlussfrage. Ihr sollt euch für euch entscheiden und ich brauch diese Entscheidung nicht zu wissen.

Alles Liebe,

Freitag, 29. Mai 2015

Blueberry Muffins - Kuchen zum Frühstück

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich würde so gerne öfter Kuchen backen. Aber, wer isst denn nachher den ganzen Kuchen? Angeschnittene Stücke zu verschenken, finde ich einfach nicht hübsch und deshalb mache ich das nicht gerne. Freunde haben wir eher zum Brunch, Apero oder Abendessen auf Besuch und selten zu Tee und Kuchen. Und wenn doch, mag ich optisch die kleinen Häppchen wie Mini Gugl lieber, die sich schön auf einer Etagere drapieren und präsentieren lassen (wie z.B. hier beim Afternoon Tea mit Freunden). Eine Woche lang ein Stück Kuchen nach dem Abendessen oder zum Frühstück erachte ich ebenfalls nicht als die ideale Lösung, schon gar nicht, wenn es Richtung Sommer geht und meine Arbeitskollegen möchte ich auch nicht nötigen, ständig von mir mit Süssigkeiten vollgestopft zu werden.


Die Alternative? Muffins z.B. Da kann ich einfach die halbe Menge zubereiten. Die Anzahl hält sich somit in Grenzen und verschenken lassen die sich auch besser. Dann darf die kleine Nascherei gerne auch schon zum Frühstück genossen werden, ist ja eine Ausnahme und bei der übersichtlichen Anzahl von 6 Stück nicht eine Woche lang der Fall. Eine solche Ausnahme - Kuchen zum Frühstück - gab es am letzten Pfingstwochenende mit Blueberry Muffins. In den USA werden sie auch schon zum Frühstück vernascht. Dann dürfen wir das auch, war schliesslich Feiertag. Mit den Haferflocken und dem Joghurt haben sie ja beinahe schon einen frühstücklichen und gesunden Charakter (jaja, man kann sich auch alles schön reden).

Das Rezept stammt von der Donna Hay Homepage. Für 12 Stück braucht ihr:

Zutaten

375 g Mehl
11 g Backpulver
110 g Puderzucker
3 Eier
180 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
140 g Griechischer Joghurt
1 TL Vanilleextrakt
30 g Haferflocken (plus noch etwas für die Deko)
150 g Heidelbeeren

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. Muffinblech mit Förmchen auslegen. Mehl und Backpulver sieben. Eier leicht aufschlagen.


Mehl, Zucker, Öl, Eier, Joghurt und Vanilleextrakt in einer Schüssel mischen, bis die Zutaten gerade so vermengt sind. Vorsichtig Haferflocken und Heidelbeeren unterheben. Teig in die 12 Förmchen gleichmässig verteilen. Einige Haferflocken auf die Muffins geben und mit wenig extra Puderzucker bestreuen.


Anschliessend für 20-30 Minuten backen bis sie golden sind. Muffins aus dem Muffinblech lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


An meine lieben Mitblogger, wie macht ihr das mit Kuchen?

Alles Liebe und vielleicht gibt es bei euch am Wochenende ja Kuchen zum Frühstück?

Donnerstag, 5. Februar 2015

Afternoon Tea - was es alles braucht


Liebe Coco's Cute Corner Leser

Mit Kleinkind stellt sich immer die Frage, wann man sich treffen soll. Allzu früh, da schlaf ich noch :-). Am Abend ist für die Eltern oft schwierig, da das Kind zeitig ins Bett sollte und zwischendrin ist irgendwann noch der Mittagsschlaf angesagt. So dachte ich, dass ein Treffen zum klassischen Afternoon Tea doch perfekt wäre für unsere Freunde mit einer kleinen Tochter. Mittagsschlaf ist rum und bis die Bettzeit wieder angesagft ist, bleibt ausreichend Zeit.


Eingeladen haben wir eine liebe Freundin, die sage und schreibe jeden meiner Blogposts gelesen hat. :-O Vielen Dank liebe G. für deine Treue! Ich glaube, das kann sonst nur Mr. C. behaupten, dass er alles gelesen hat. Und er muss, ansonsten wäre ich sauer. :-D


Kaum die Idee für den Afternoon Tea im Kopf, so kam schon die Vorfreude auf und zig Ideen für Rezepte. Was natürlich nie fehlen darf, sind Scones mit Erdbeermarmelade und Original Clotted Cream. Dazu etwas Süsses wie die Zitronentörtchen oder etwas mit Schokolade wie Mini Gug (noch nicht verbloggt, aber hier oder hier hab ich andere Mini Gugl Rezepte für euch). Und auch Tea Sandwiches sind ein Muss. Ich habe mich für Gurkensandwiches mit Frischkäse und Lachsbrötchen mit Meerrettichkfrischkäse entschieden.


Der Kleinen (gut 1.5 Jahre alt) hat alles übrigens auch sehr gut geschmeckt. Kinder lügen nicht und sind von Grund auf ehrlich. Und so war es das grösste Kompliment, dass die Kleine bei jedem Bissen gestrahlt, lauthals njamnjam gesagt hat und so viel verdrückt hat wie die Erwachsenen. :-D


Zwischendurch hat sich die Kleine an meinem Kleiderschrank vergnügt und meine Taschen und Schuhe vorgeführt. Süss und Geschmack hat sie auch. ;-) Lustig, wie Mädchen schon von klein auf anders ticken als Jungs. Meinen Patenjungs ist mein Schrank völlig egal. Da ist Action angesagt. Sie war total glücklich vor meinem Schrank. Und hat alles wieder ganz brav alleine aufgeräumt. Ich war echt beeindruckt.

Was jeweils euer Plan, wenn ihr Freunde mit kleinen Kindern zu Besuch habt?

Alles Liebe,

Montag, 24. November 2014

Lebkuchen Mini Gugl - let's start with the Christmas Bakery

Liebe Coco's Cute Corner

Ich schwebe noch immer etwas durch die Gegend wegen dem Artikel in der Freundin. :-) Und dank dem Adventszauber Beilagenheft, durch das ich schon mehrfach geblättert habe, ist bei mir die Adventslaune ungebrochen. Dieses Jahr so früh wie fast noch nie (wahrscheinlich weil ich im September schon mal kurz Weihnachten habe aufblühen lassen) und ich sprudele vor Ideen. Nur Zeit habe ich zu wenig, um alles umzusetzen. Aber ich spüre, das wird mal wieder eine richtig besinnliche Vorweihnachtszeit. Ich freu mich drauf.


So haben wir am Wochenende heisse Schokolade mit viel Schlagsahne getrunken, es wurden Kerzen angezündet und ich habe die Weihnachtsbäckerei gestartet. Es gab süsse Lebkuchen Mini Gugls, die echt zum reinlegen waren. Ich hätte ja schon den Teig in der Schüssel auslöffeln können, aber habe mich brav zurückgehalten. Nach dem Backen waren aber alle 18 resp. 14 Stück ratz fatz verputzt. 4 habe ich für meine Eltern gerettet.


Sie sind so schnell und einfach gemacht, dass es diese leckeren Häppchen sicherlich noch einmal in diesem Jahr geben wird. Durch meine Googlesuche nach Lebkuchen Gugl bin ich ich hier gelandet und habe das Rezept 1:1 übernommen. Es war nämlich mal wieder höchste Zeit für Mini Gugls. Die letzten mit Banane und Mandeln waren schon eine Weile her und jetzt sollten es weihnachtliche werden. Dafür sind sie wirklich perfekt.

Zutaten

50 g Butter
40 g Zucker
1 Ei
3 EL Milch
50 g Mehl
5 g Kakao
1 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung

Butter mit Zucker verrühren, Ei und Milch zugeben und schaumig schlagen. Mehl, Kakao und Lebkuchengewürz zugeben und den Teig glatt rühren.


Ofen auf 210°C vorheizen und den Teig mit einem Löffel in die Form verteilen. für ca. 12 Minuten im unteren Drittel backen.


Gugls auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Dazu eine heisse Schokolade geniessen und sich in Weihnachtsstimmung versetzen lassen.


Ich wollte ja schon die Weihnachts-CD laufen lassen und Weihnachtssterne kaufen. Allerdings habe ich dafür ein Verbot bis Anfang Dezember vom Liebsten auferlegt bekommen. Nicht mehr ganz eine Woche und dann geht es bei uns zu Hause los mit dem richtigen Weihnachtszauber. ;-)

Was habt ihr am Wochenende gemacht?

Alles Liebe,