Liebe Coco's Cute Corner Leser
Es war sehr, sehr, sehr lange viel zu ruhig hier auf dem Blog. Ich möchte mich als Erstes von Herzen dafür entschuldigen und hoffe, ihr habt mich trotzdem noch nicht ganz vergessen und besucht mich immer noch ab und zu hier in meiner Ecke. Es soll nun wieder öfter ein Beitrag online gehen, deshalb lohnt sich ein Besüchlein hie und da sicherlich auch in Zukunft. Ich würde mich auf alle Fälle sehr freuen. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, wissen, was mich in den letzten Monaten so beschäftigt hat, dass ich keine Zeit für den Blog habe. Allen anderen werde ich es heute gerne erzählen. Was das Schlafzimmer damit zu tun hat? Es wird nicht schlüpfrig, keine Angst ;-). Aber irgendwie passt es doch…
Ich habe euch unser Schlafzimmer hier bereits mal gezeigt und damals MTV Cribs erwähnt, wo beim Besuch des Schlafzimmers von den Stars und Sternchen immer gesagt wird „this is where the magic happens“. Naja, nebst dem, dass sich in unserem Schlafzimmer das ein oder andere Dekoteil verändert hat, das ich euch nachher gerne noch etwas genauer zeigen möchte, ist tatsächlich etwas ganz Wunderbares und Magisches passiert. An Ostern (nach meinem letzten Blogpost) haben wir nämlich erfahren, dass wir um Weihnachten herum unser Wunschkind erwarten. Unser süsses Überraschungsei, das um Weihnachten herum schlüpfen soll. Ich finde das einfach zu süss. Ich war also die letzten Monate mit Schwangerschaft und Babysachen beschäftigt. Denn, auch wenn ich eigentlich bisher eine unproblematische und sehr schöne Schwangerschaft geniessen durfte (von den anfänglichen höllischen Rückenschmerzen mal abgesehen, bei denen ich mich kaum mehr bewegen oder sitzen konnte und einer sehr lange andauernden Morgenübelkeit, die weit über die 12. Schwangerschaftswoche hinausging und ich als Erstes am Morgen ein kleines Date mit der Kloschüssel haben durfte), so braucht alles zu organisieren – nebst dem Vollzeitjob – einfach Zeit. Diese wollte ich mir auch nehmen, da so eine Schwangerschaft einzigartig und einmalig ist und ich alles aufsaugen will. Ich will jeden Tritt, jede Woche, jeden Arzttermin bewusst wahrnehmen und verinnerlichen, so dass ich mich auch noch nach Jahren an dieses Wunder erinnern kann. Auch ist natürlich die Müdigkeit grösser, am Anfang sowieso und jetzt gegen Ende auch wieder.
Lasst euch aber dadurch nicht abschrecken. Ich empfinde, die Schwangerschaft wirklich als etwas Wunderschönes und auch die lange Übelkeit fand ich wirklich nicht schlimm. Klar, es gibt angenehmeres, aber wir wollten ja unbedingt ein Baby und das gehört dann einfach dazu. Ich nehme all das für unser kleines Wunder noch so gerne in Kauf, bin einfach nur dankbar, dies erleben zu dürfen und all die schönen, emotionalen, liebevollen Momente überwiegen bei Weitem. Ich werde vielleicht mal noch einen separaten Post dazu machen, wie ich die Schwangerschaft erlebe. Hier geht es heute nämlich an sich um die neuen Teile in unserem Schlafzimmer. Etwas aber noch, ich hatte noch nie, nie, nie im Leben so tolle Haare, die ich so wenig waschen musste und eine so unkomplizierte Haut. Irgendwie würde ich das nachher gerne so behalten. Vielleicht kompensiert es aber auch nur das Gefühl, dass ich mich manchmal wie ein Wal fühle oder wenn ich vom Sofa aufstehen will, wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt und mit allen Vieren zappelt.
Kommen wir aber jetzt zum Schlafzimmer. Auch die Neuanschaffungen haben aber etwas mit dem Baby zu tun. Das Erste, was ich mir nämlich für das Baby angeschafft habe, war die Miffy Lampe. Sobald ich das erste Trimester durch hatte, das mir im Übrigen wie eine Ewigkeit vorkam, habe ich sie bestellt. Noch als Anmerkung, das zweite Trimester ist an mir vorbeigeflogen und das dritte schreitet auch schon sehr zügig voran. Auf alle Fälle sah die Lampe etwas einsam aus, so alleine auf dem Boden. Also habe ich kurzerhand unseren "alten" Nachttisch ins Kinderzimmer gezügelt, habe festgestellt, dass die Lampe darauf perfekt zur Geltung kommt und somit hatte ich eine Ausrede, mir das schon soooooo lange gewünschte Frame Modul von by Lassen zu kaufen.
Und wenn ich schon dabei bin, das Schlafzimmer umzumodeln, braucht auch der Stuhl ein neues Kissen*. Soll schliesslich bequem sein. Dieses habe ich aus dem zauberhaften Shop NØA+GINGER. Die beiden Shopinhaber entdecken auf ihren jeweiligen Reisen ihre handerlesenen und mit viel Liebe ausgesuchten Produkte, die wirklich einzigartig sind und sich so von den üblichen Produkten, die man sonst überall in den Läden findet, unterscheiden. Wer also auf der Suche ist nach schönen, ausgewählten und handgemachten Sachen für das Zuhause, der schaut am besten bei ihnen im Shop vorbei und lässt sich durch das Stöbern mit auf ihre Reisen nehmen. Ihr werdet sicherlich auch so begeistert sein wie ich. Demnächst zeige ich euch übrigens auch ein Rezept, mit Geschirr von ihnen. Das führen sie nämlich auch.
Das Tolle am schwanger Sein ist übrigens nicht nur, dass wir bald ein Baby in den Armen halten dürfen, das ist sicherlich mit Abstand das Wunderbarste, sondern auch, dass ich ein Zimmer komplett neu einrichten kann. Für mich als Interior Junkie mit einer eigentlich komplett eingerichteten Wohnung ein echtes Highlight. Bei all dem Angebot bin aber selbst ich fast etwas überfordert. Aber mittlerweile haben wir uns auf einen Stil festgelegt und wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, wird es zu der übrigen Wohnung passen. Das heisst, wenig und sehr dezente Farben und viel Weiss und Grau. Aber dazu ein anderes Mal mehr, denn das Babyzimmer zeige ich euch bestimmt auch noch. Dann verrate ich euch auch, was es wird. Oder ihr schaut bei Instagram vorbei, dort habe ich es schon verraten. ;-) Das Zimmer ist aber leider noch nicht ganz fertig. Uns bleiben aber zum Glück noch ca. 8-9 Wochen. Bis dann sollte es fertig sein und ich denke, das schaffen wir.
So das wäre es mal wieder von mir. Sind auch genug News für den ersten Blogpost nach meiner langen Sendepause. Ich freu mich, wenn ihr mich nun wieder regelmässiger besuchen kommt. Den Blog möchte ich nämlich, als mein erstes kleines Baby, nebst der richtigen Baby weiterführen.
Wie ist es euch in den letzten Monaten so ergangen? Ihr habt bestimmt auch eine Menge zu erzählen...
Alles Liebe,
*Kooperation (das Produkt wurde mir gratis zur Verfügung gestellt)
Posts mit dem Label Interior werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Interior werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 23. Oktober 2017
Mittwoch, 8. März 2017
Wohnzimmer zum zigsten - mit dem perfekten Teppich
Liebe Coco's Cute Corner Leser
Einen Interior Post gab es schon eine Weile nicht mehr. Das mag daran liegen, dass ich euch mit der Lieferung des neuen Sofas vor ziemlich genau einem Jahr gesagt habe, dass ich fertig eingerichtet bin *klick*. Nun ja, ich habe schon damals angemerkt, dass ich noch nicht ganz, ganz sicher bin, ob sich vielleicht ein Teppich im Wohnzimmer noch gut machen würde. Ich war wirklich und allen Ernstes bis Ende Oktober 2016 - also mehr als ein halbes Jahr - auf der Suche nach einem passenden Objekt. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass ich dann doch noch endlich fündig wurde und ich einfach falsch gesucht habe. Aber an dieser Stelle möchte ich das doch noch etwas ausführen.
Ich dachte ja, dass ich einen hellgrauen Kurzflorteppich so lang und breit wie das Sofa möchte. Ziemlich gross also. Aber zum einen fand ich weder die passende Farbe. Die meisten waren mir zu dunkel und das dünkte mich mit dem grauen Sofa dann alles etwas schwer sowie erdrückend. Zum anderen fand ich nicht die richtigen Materialen. Diejenigen Teppiche, die mir an sich gefielen oder die richtige Farbe hatten, waren alle Hochflor und das find ich mit Staub etc. irgendwie etwas naja, unhygienisch, bin ich doch ohnehin kein grosser Fan von Teppichen. Ja, wenn ich an sich kein Teppichfan bin, wieso denn überhaupt einen. Auch das kann ich euch erklären. Ich fand die Hay Tray Tables resp. den DLM Hay Tisch auf dem nackten Parkett irgendwie nicht schön. Mir hätten sie besser auf einer farblich anderen Unterlage als dem Ocker gefallen. Wie auf etwas Hellem. Der Wichtigste Punkt allerdings, weshalb mich die Teppichsuche nicht restlos überzeugt hat, war, dass ich das Ganze irgendwie zu gross fand und unpraktisch für den Sommer. Der Teppich befände sich nämlich in der Schneise zum Balkon und dort draussen ist der Boden im Sommer nicht immer makellos. Komm ich dann mit nicht sauberen Füssen wieder rein und latsche über einen hellgrauen Teppich, ja dann viel Spass. Hinzu kommt die Giesskanne mit der ich auch immer dort durch laufe, um die Blumen auf dem Balkon zu giessen und da schwappt mir regelmässig etwas über. Einen Teppich nur im Winter und im Sommer das Ganze aufrollen und irgendwo verstauen, fand ich bei einer Grösse von sicherlich 160x230cm doch eher unpraktisch. Und auch schwer.
Also habe ich immer gezögert den Bestellknopf final abzudrücken. Zig mal habe ich mir irgendeinen Teppich in meinen Warenkorb gelegt. Bis ich auf Instagram die Erleuchtung fand. Die Erleuchtung, die an sich schon immer diskret und in etwas anderer Art auf mich im Schlafzimmer wartete. Auf Instagram bin ich nämlich über ein Bild gestolpert, das ein ähnliches Wohnzimmer wie unseres zeigt. Zumindest waren ein graues Sofa, die Hay Tray Tables und eben ein Teppich mit drin. Kommt unserem sehr nahe. Bis auf eben den Teppich. Und genau auf diesem Bild habe ich mich in den Snohvit Teppich von Molekule verliebt, die grosse Schwester von Peter, der bereits unser Schlafzimmer verschönert und bevor das neue Sofa kam unser Wohnzimmer (hier und hier). Beim Nachfragen, was für ein Teppich das denn ist, bekam ich die Antwort, die ich eigentlich hätte kennen müssen. Von Molekule. Ah ja, das kenn ich doch. Von denen habe ich ja bereits einen. Vor die Stirn klatsch. Hätt ich mir auch denken können. Und wieso kam mir diese Idee nicht schon viel, viel früher!? Dabei war an sich alles schon immer direkt vor meiner Nase. Nochmals vor die Stirn klatsch.
Auch über Peter bin ich damals übrigens auf Instagram gestolpert und die norwegischen Shopinhaber waren so lieb und haben mir den Teppich in die Schweiz geliefert. Mittlerweile schiffen sie aber ohnehin international und so war es ganz einfach zu meinem Teppich zu kommen. Snohvit hat die perfekte Grösse, so dass ich Sommer mit den Füssen nicht drüberlatsche. Er bringt aber dennoch die Tische besser zur Geltung, so wie ich mir das vorgestellt habe. Er ist diskret in der Farbe, hell, so dass das Ganze nicht dominant, dunkel und überladen wirkt. Er lässt sich gut staubsaugen, da sich der Staub nicht in den Filzkugeln versteckt, wie in einem Hochflorteppich. Auch wenn Mr. C. meint, der Teppich sei heikel, so finde ich das gar nicht. Klar sieht man Brösel oder Fusseln. Aber das ist nichts, was unser Dyson nicht schaffen würde. Der Teppich ist also alles, was ich wollte und doch so anders als ich mir das ursprünglich vorgestellt habe. Dies könnte ich übrigens nicht nur für den Teppich so unterschreiben, sondern auch für mein Leben, aber das ist eine andere Geschichte….Bleiben wir beim Interior.
Was auch ersetzt oder zumindest der Jahreszeit entsprechend ausgetauscht wurde, sind die rosa Kissen auf dem Sofa. An sich wollte ich damit ja einen kleinen Farbtupfer in der sonst sehr monochromen Einrichtung schaffen. Aber mir war das – obwohl dezent – doch immer irgendwie zu viel an Farbe. Ich muss selbst über mich lachen, wenn ich das schreibe. Aber ganz ehrlich, es stach mir immer sofort ins Auge und so habe ich die kürzeren Tage als Ausrede genommen, passend zum Herbst und Winter, die Farbkissen durch welche in Schwarz-Weiss-Optik zu ersetzen. Auch wurden die mehrheitlich weissen Accessoires – wie die Kerzenständer oder Vasen – durch Schwarze von by Lassen ersetzt. Die hatte ich schon, sie haben einfach im Sommer einer helleren Dekoration Platz gemacht. Diesen Frühling mache ich das bestimmt wieder gleich. Ganz bald also. Das Fell auf dem Sofa ist jetzt nach unseren Skiferien nämlich schon wieder verstaut. Ob die rosa Kissen allderings auch wieder auf dem Sofa Platz nehmen dürfen, weiss ich noch nicht. So gefällt es mir wirklich gut, auch wenn die Tage wieder länger werden.
Wer ganz genu hinschaut, sieht übrigens auch das mein geliebter Eames Schaukelstuhl aus dem Wohnzimmer ausgezogen ist. Nun steht dort ein grosser, grauer Puff mit Knot Kissen, der Mr. C. als Fussablage für TV Abende dient. Aber keine Angst, den Schaukelstuhl habe ich natürlich behalten. Er ziert jetzt das Schlafzimmer. Und der Stuhl von dort ist ins Arbeitszimmer gezogen. Wenn man irgendwo anfängt, führt das eine zum anderen und es wird alles umgekrempelt. Wenigstens kann ich so immer ein klein wenig neu einrichten. Macht schliesslich Spass.
Zu guter Letzt haben wir auch noch einen neuen Mitbewohner. Das Zebra von Kay Bojesen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Zebra und dem Äffchen. Dreimal dürft ihr raten, weshalb ich mich dann für das Zebra entschieden habe. Genau, weil es monochrom ist. Wobei das Äffchen vielleicht doch noch irgendwann einziehen wird, ich fände es noch süss, wenn es vom Regal hängen und uns anlachen würde. Dann hätten wir mit dem Vitra Vogel auch einen kleinen Zoo in unserem Wohnzimmer. Nun bin ich rundum zufrieden, aber ich muss zugeben, dass das Wohnzimmer schon wieder etwas anders aussieht, da ihr, wenn ihr euch an meinen letzten Post erinnert, wisst, dass in der Zwischenzeit noch ein digitales Piano bei uns eingezogen ist. Jetzt hat es aber keinen Platz mehr und zudem liebe ich den Anblick des Klaviers. Trotzdem kann ich nicht versprechen, dass ich das nun für immer alles so belassen werde. Wäre auch langweilig irgendwie. ;-) Findet ihr nicht?
Aber, so habe ich Futter für einen neuen Wohnzimmer Post mit Klavier (und zum Glück ohne Ton, meine Anfänge mute ich nur mir zu) und Schlafzimmer mit Schaukelstuhl. Zudem ist klar. Erstens wird dieses Jahr nun endlich auch die Verkleidung des grässlichen Heizkörpers im Wohnzimmer in Angriff genommen und ebenso wichtig, unser Arbeitszimmer braucht dringend eine Neugestaltung und Optimierung. Der Stuhl vom Schlafzimmer packt das nicht alleine. So bin ich dann wieder für eine Weile beschäftigt und ich habe einen Raum mehr, den ich euch zeigen kann. Ach ja, und unser Balkon Loungetisch hat seinen Geist aufgegeben. Den gilt es dieses Jahr auch zu ersetzen. Und wenn ich schon mal dran bin..... :-) Ich halte euch an dieser Stelle (wieder regelmässiger) auf dem Laufenden. Hach, einrichten. Macht euch das auch so Spass?!
Wieso ich euch den Teppich nicht gleich im November gezeigt habe? Ich hab damals schon langsam das Wohnzimmer auf die Festtage eingestimmt. Ich wollte aber einen Interior Post, der zeigt wie unser Wohnzimmer ist und zwar im Alltag, nicht in der Adventszeit. Ihr sollt euer Augenmerk schliesslich auf den Teppich richten und nicht durch Lichterketten da und dort oder die Schale mit Weihnachtskugeln abgelenkt werden. Deshalb habe ich so lange gewartet, auch wenn es mir immer wieder in den Fingern gezuckt hat. Ich wollte euch mein Schätzchen schon sooooo lange zeigen. Heute hat es die ganze Bühne gekommen und ich hoffe, es erntet von euch einen tosenden Applaus.
Wie gefällt euch unser nicht mehr ganz sooo neue Teppich?
Alles Liebe,
Einen Interior Post gab es schon eine Weile nicht mehr. Das mag daran liegen, dass ich euch mit der Lieferung des neuen Sofas vor ziemlich genau einem Jahr gesagt habe, dass ich fertig eingerichtet bin *klick*. Nun ja, ich habe schon damals angemerkt, dass ich noch nicht ganz, ganz sicher bin, ob sich vielleicht ein Teppich im Wohnzimmer noch gut machen würde. Ich war wirklich und allen Ernstes bis Ende Oktober 2016 - also mehr als ein halbes Jahr - auf der Suche nach einem passenden Objekt. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass ich dann doch noch endlich fündig wurde und ich einfach falsch gesucht habe. Aber an dieser Stelle möchte ich das doch noch etwas ausführen.
Ich dachte ja, dass ich einen hellgrauen Kurzflorteppich so lang und breit wie das Sofa möchte. Ziemlich gross also. Aber zum einen fand ich weder die passende Farbe. Die meisten waren mir zu dunkel und das dünkte mich mit dem grauen Sofa dann alles etwas schwer sowie erdrückend. Zum anderen fand ich nicht die richtigen Materialen. Diejenigen Teppiche, die mir an sich gefielen oder die richtige Farbe hatten, waren alle Hochflor und das find ich mit Staub etc. irgendwie etwas naja, unhygienisch, bin ich doch ohnehin kein grosser Fan von Teppichen. Ja, wenn ich an sich kein Teppichfan bin, wieso denn überhaupt einen. Auch das kann ich euch erklären. Ich fand die Hay Tray Tables resp. den DLM Hay Tisch auf dem nackten Parkett irgendwie nicht schön. Mir hätten sie besser auf einer farblich anderen Unterlage als dem Ocker gefallen. Wie auf etwas Hellem. Der Wichtigste Punkt allerdings, weshalb mich die Teppichsuche nicht restlos überzeugt hat, war, dass ich das Ganze irgendwie zu gross fand und unpraktisch für den Sommer. Der Teppich befände sich nämlich in der Schneise zum Balkon und dort draussen ist der Boden im Sommer nicht immer makellos. Komm ich dann mit nicht sauberen Füssen wieder rein und latsche über einen hellgrauen Teppich, ja dann viel Spass. Hinzu kommt die Giesskanne mit der ich auch immer dort durch laufe, um die Blumen auf dem Balkon zu giessen und da schwappt mir regelmässig etwas über. Einen Teppich nur im Winter und im Sommer das Ganze aufrollen und irgendwo verstauen, fand ich bei einer Grösse von sicherlich 160x230cm doch eher unpraktisch. Und auch schwer.
Also habe ich immer gezögert den Bestellknopf final abzudrücken. Zig mal habe ich mir irgendeinen Teppich in meinen Warenkorb gelegt. Bis ich auf Instagram die Erleuchtung fand. Die Erleuchtung, die an sich schon immer diskret und in etwas anderer Art auf mich im Schlafzimmer wartete. Auf Instagram bin ich nämlich über ein Bild gestolpert, das ein ähnliches Wohnzimmer wie unseres zeigt. Zumindest waren ein graues Sofa, die Hay Tray Tables und eben ein Teppich mit drin. Kommt unserem sehr nahe. Bis auf eben den Teppich. Und genau auf diesem Bild habe ich mich in den Snohvit Teppich von Molekule verliebt, die grosse Schwester von Peter, der bereits unser Schlafzimmer verschönert und bevor das neue Sofa kam unser Wohnzimmer (hier und hier). Beim Nachfragen, was für ein Teppich das denn ist, bekam ich die Antwort, die ich eigentlich hätte kennen müssen. Von Molekule. Ah ja, das kenn ich doch. Von denen habe ich ja bereits einen. Vor die Stirn klatsch. Hätt ich mir auch denken können. Und wieso kam mir diese Idee nicht schon viel, viel früher!? Dabei war an sich alles schon immer direkt vor meiner Nase. Nochmals vor die Stirn klatsch.
Auch über Peter bin ich damals übrigens auf Instagram gestolpert und die norwegischen Shopinhaber waren so lieb und haben mir den Teppich in die Schweiz geliefert. Mittlerweile schiffen sie aber ohnehin international und so war es ganz einfach zu meinem Teppich zu kommen. Snohvit hat die perfekte Grösse, so dass ich Sommer mit den Füssen nicht drüberlatsche. Er bringt aber dennoch die Tische besser zur Geltung, so wie ich mir das vorgestellt habe. Er ist diskret in der Farbe, hell, so dass das Ganze nicht dominant, dunkel und überladen wirkt. Er lässt sich gut staubsaugen, da sich der Staub nicht in den Filzkugeln versteckt, wie in einem Hochflorteppich. Auch wenn Mr. C. meint, der Teppich sei heikel, so finde ich das gar nicht. Klar sieht man Brösel oder Fusseln. Aber das ist nichts, was unser Dyson nicht schaffen würde. Der Teppich ist also alles, was ich wollte und doch so anders als ich mir das ursprünglich vorgestellt habe. Dies könnte ich übrigens nicht nur für den Teppich so unterschreiben, sondern auch für mein Leben, aber das ist eine andere Geschichte….Bleiben wir beim Interior.
Was auch ersetzt oder zumindest der Jahreszeit entsprechend ausgetauscht wurde, sind die rosa Kissen auf dem Sofa. An sich wollte ich damit ja einen kleinen Farbtupfer in der sonst sehr monochromen Einrichtung schaffen. Aber mir war das – obwohl dezent – doch immer irgendwie zu viel an Farbe. Ich muss selbst über mich lachen, wenn ich das schreibe. Aber ganz ehrlich, es stach mir immer sofort ins Auge und so habe ich die kürzeren Tage als Ausrede genommen, passend zum Herbst und Winter, die Farbkissen durch welche in Schwarz-Weiss-Optik zu ersetzen. Auch wurden die mehrheitlich weissen Accessoires – wie die Kerzenständer oder Vasen – durch Schwarze von by Lassen ersetzt. Die hatte ich schon, sie haben einfach im Sommer einer helleren Dekoration Platz gemacht. Diesen Frühling mache ich das bestimmt wieder gleich. Ganz bald also. Das Fell auf dem Sofa ist jetzt nach unseren Skiferien nämlich schon wieder verstaut. Ob die rosa Kissen allderings auch wieder auf dem Sofa Platz nehmen dürfen, weiss ich noch nicht. So gefällt es mir wirklich gut, auch wenn die Tage wieder länger werden.
Wer ganz genu hinschaut, sieht übrigens auch das mein geliebter Eames Schaukelstuhl aus dem Wohnzimmer ausgezogen ist. Nun steht dort ein grosser, grauer Puff mit Knot Kissen, der Mr. C. als Fussablage für TV Abende dient. Aber keine Angst, den Schaukelstuhl habe ich natürlich behalten. Er ziert jetzt das Schlafzimmer. Und der Stuhl von dort ist ins Arbeitszimmer gezogen. Wenn man irgendwo anfängt, führt das eine zum anderen und es wird alles umgekrempelt. Wenigstens kann ich so immer ein klein wenig neu einrichten. Macht schliesslich Spass.
Zu guter Letzt haben wir auch noch einen neuen Mitbewohner. Das Zebra von Kay Bojesen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Zebra und dem Äffchen. Dreimal dürft ihr raten, weshalb ich mich dann für das Zebra entschieden habe. Genau, weil es monochrom ist. Wobei das Äffchen vielleicht doch noch irgendwann einziehen wird, ich fände es noch süss, wenn es vom Regal hängen und uns anlachen würde. Dann hätten wir mit dem Vitra Vogel auch einen kleinen Zoo in unserem Wohnzimmer. Nun bin ich rundum zufrieden, aber ich muss zugeben, dass das Wohnzimmer schon wieder etwas anders aussieht, da ihr, wenn ihr euch an meinen letzten Post erinnert, wisst, dass in der Zwischenzeit noch ein digitales Piano bei uns eingezogen ist. Jetzt hat es aber keinen Platz mehr und zudem liebe ich den Anblick des Klaviers. Trotzdem kann ich nicht versprechen, dass ich das nun für immer alles so belassen werde. Wäre auch langweilig irgendwie. ;-) Findet ihr nicht?
Aber, so habe ich Futter für einen neuen Wohnzimmer Post mit Klavier (und zum Glück ohne Ton, meine Anfänge mute ich nur mir zu) und Schlafzimmer mit Schaukelstuhl. Zudem ist klar. Erstens wird dieses Jahr nun endlich auch die Verkleidung des grässlichen Heizkörpers im Wohnzimmer in Angriff genommen und ebenso wichtig, unser Arbeitszimmer braucht dringend eine Neugestaltung und Optimierung. Der Stuhl vom Schlafzimmer packt das nicht alleine. So bin ich dann wieder für eine Weile beschäftigt und ich habe einen Raum mehr, den ich euch zeigen kann. Ach ja, und unser Balkon Loungetisch hat seinen Geist aufgegeben. Den gilt es dieses Jahr auch zu ersetzen. Und wenn ich schon mal dran bin..... :-) Ich halte euch an dieser Stelle (wieder regelmässiger) auf dem Laufenden. Hach, einrichten. Macht euch das auch so Spass?!
Wieso ich euch den Teppich nicht gleich im November gezeigt habe? Ich hab damals schon langsam das Wohnzimmer auf die Festtage eingestimmt. Ich wollte aber einen Interior Post, der zeigt wie unser Wohnzimmer ist und zwar im Alltag, nicht in der Adventszeit. Ihr sollt euer Augenmerk schliesslich auf den Teppich richten und nicht durch Lichterketten da und dort oder die Schale mit Weihnachtskugeln abgelenkt werden. Deshalb habe ich so lange gewartet, auch wenn es mir immer wieder in den Fingern gezuckt hat. Ich wollte euch mein Schätzchen schon sooooo lange zeigen. Heute hat es die ganze Bühne gekommen und ich hoffe, es erntet von euch einen tosenden Applaus.
Wie gefällt euch unser nicht mehr ganz sooo neue Teppich?
Alles Liebe,
Montag, 20. Juni 2016
Badezimmer - Tipps für das kleine Bad
Liebe Coco's Cute Corner Leser
So gross unser Balkon ist, so klein sind unser Flur (der ist so klein, der hat das Wort Flur gar nicht verdient), unser Gäste-WC, unsere Küche und unser Badezimmer. Ich habe euch das bereits erzählt. Auch wenn nicht alle Räume meinen Wunschvorstellungen entsprechen, was die Grösse und Ausstattung angeht, möchte ich sie euch trotzdem zeigen. Interior Fotos machen mir wirklich unheimlich viel Spass und immer nur das Wohnzimmer auf den Blog stellen, das ist doch arg langweilig und öde. Auch wenn ich noch immer ganz verliebt in das Sofa bin und das Wohnzimmer grundsätzlich mein liebster Raum ist. Auch das Schlafzimmer habe ich euch erst gerade gezeigt. Somit auch das: keine Option. Aber es leben wahrscheinlich die wenigstens in einem Haus, in dem alles perfekt ist. In dem auch Küche und Bad genau dem Geschmack entsprechen. Insbesondere in Mietwohnungen ist man ja nicht frei. In der Schweiz ist die Küche übrigens jeweils auch fix in der Mietwohnung mit drin. Die kann also auch nicht angepasst oder ausgetauscht werden. Also zeige ich euch heute das unperfekte Bad.
Das Problem bei den kleinen Räumen, insbesondere von Badezimmer und Küche, ist aber, dass ich kaum weiss, wie ich mich drehen und wenden soll, um anständige Fotos schiessen zu können. Ich habe da kaum Platz mich gross zu bewegen oder ein Objekt aus der Entfernung ablichten zu können. Je nach Objektiv der Kamera ist es dann nicht ganz einfach, die Dinge hübsch festzuhalten. Nichtsdestotrotz habe ich es so gut es ging versucht. Teilweise mit halsbrecherischen Manövern, bei denen ich auf dem Badewannenrand gestanden bin und balanciert habe. Dabei keine verwackelten Bilder zu schiessen oder nichts zu brechen, ist schon fast eine hohe Kunst. ;-)
An unserem Bad mag ich ganz besonders, dass es ein Fenster und somit Tageslicht hat. Es macht einen riesigen Unterschied, wenn man sich im Frühling bis Frühherbst im Bad bei Tageslicht schminken kann. Mit dem Kunstlicht und diesen unsäglichen Neonröhren, die auch einem Topmodel bestimmt nicht schmeicheln würden, ist man sonst schon am Morgen frustriert. So viel ungeschönte Wahrheit am frühen Morgen ist einfach too much. Da sieht man jede Rötung, jede Pore und jede Falte. In solch einem Licht sieht keiner gut aus und zudem besteht die Tendenz zu viel aufzutragen, womit man aber dann bei Tageslicht nicht wirklich besser aussieht. Wenn immer möglich möchte ich immer nur ein zu Hause mit Tageslichtbad. Dann sieht man wenigstens, wie man in der freien Natur auch effektiv wirkt.
Ich bewundere ja all die offen gehaltenen Badezimmer, in denen sich nur eine dekorative Handseife, die Zahnbürste und die schön drapierten Badetücher befinden. Gleichzeitig frage ich mich immer, wo diese Menschen ihren ganzen Kram verstaut haben. Bis auf meine Aesop Sammlung, mit der ich so langsam meinen eigenen Laden eröffnen könnte, sind die anderen Produkte nicht wirklich dekorativ, so dass ich diese ausstellen möchte. Brauchen tue ich sie aber. Dazu gehören div. Sachen für die Haare, wie Haarspray, Spitzenöl, oder auch Haarklammern, aber auch Deo, Gesichtspeeling und Masken oder mein Make Up, etc. Und davon gibt es halt je nach Bedürfnis und Anlass unterschiedliche. Also auch im Badezimmer brauche ich Platz und Stauraum. Ich gebe mir wirklich Mühe nicht unnötig Dinge zu horten und anzusammeln, aber wohin damit, wenn nicht im Bad. Dort wo ich sie brauche. Oder brauchen diese Leute wirklich nicht mehr als ihre Zahnbürste und eine Handseife? Das kann ich mir wirklich beim besten Willen kaum vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Die Dinge, die ich praktisch jeden Tag brauche, habe ich mittlerweile in dekorative Schalen gelegt, so dass ich nicht immer danach kramen muss. Am Morgen ist jede Minute durchorganisiert und kostbar. Da hab ich nicht unnötig Zeit. Meist, weil ich einfach gerne noch etwas länger im Bett liegen bleibe. Ich gebe es zu. Also brauche ich die Alltagsdinge möglichst griffbereit. Chaotisch soll aber deswegen das Bad trotzdem nicht sein, weshalb solche Schalen die ideale Lösung sind. Zudem schaffen sie ZUSÄTZLICHEN Stauraum. ;-) Ohne aber das Bad überladen erscheinen zu lassen. Wichtig in einem kleinen Bad ist es, dass alles hübsch versorgt und aufgeräumt wirkt. Ein Chaos lässt den ohnehin kleinen Raum noch viel kleiner erscheinen und man fühlt sich erstickt, sobald man ihn betritt. Zumindest ginge das mir so.
Damit alles harmonisch und leicht wirkt, habe ich mich mittlerweile für weisse Accessoires entschieden. Ursprünglich hatte ich dunkle Rattankörbchen. Auch schön, aber für das kleine Bad ist eine cleane und schlichte Variante besser. Diese lässt das Bad optisch grösser erscheinen. Für sonst schon grosse Badezimmer finde ich es aber sehr schön, mit Kontrasten zu arbeiten, auch etwas Holz in ein Badezimmer zu bringen. Das nimmt die Sterilität und schafft Wohnlichkeit. Ist der Platz da, finde ich auch eine Pflanze und einen Hocker im Bad wunderschön. Das schafft eine gemütliche Atmosphäre und wirkt wie in einem kleinen Privat-Spa. Bei uns wüsste ich nicht wohin damit, weshalb ich bei der ganz schlichten Variante bleibe und zähneknirschend darauf verzichte. Wer weiss, wie es in der nächsten Wohnung sein wird.
Auch wichtig für Harmonie und Ruhe im Bad ist es, gleiche Handtücher und einen passenden Badezimmerteppich zu wählen. Mix and Match mag z.B. auf einer Terrasse für das Ibiza Feeling toll wirken, in einem Bad - insbesondere einem kleinen - wäre es mir too much. Da wüsste ich nicht, welche Farbe ich zuerst ansehen sollte und mein Auge wäre ständig abgelenkt und in Bewegung. Ein in sich stimmiges Gesamtkonzept mit dezenten Farben, Leichtigkeit und Helligkeit lässt auch ein kleines Bad, gemütlich und wohnlich erscheinen. Leicht und hell muss nicht steril heissen. Aber insbesondere in einem kleinen Bad hilft die Helligkeit, dass man vom kleinen Raum nicht erdrückt wird. Hübsch finde ich auch, wenn man schöne Stücke - wie bei mir die Aesop Sammlung oder mein Chloé Parfum offen präsentiert. Ich finde es wichtig, dass ein Raum Leben ausstrahlt. Ordnung ja, aber ich muss sehen, dass der Raum belebt ist und er nicht nur zu Dekorationszwecken dient. Zudem soll es zu Hause auch praktisch sein und nicht nur hübsch aussehen.
Um in einem kleinen Bad zusätzlichen Stauraum zu schaffen, kann ich wie gesagt hübsche Schalen und Körbe empfehlen sowie auch Bilderleisten, auf denen man Parfüm und schöne Cremedosen, die Wattepads in einem schönen Spender (ich habe z.B von den Diptyque Duftkerzen das Glas ausgewaschen), die Handcreme und alles Dekorative aufstellen kann. Hätte ich nicht so viel Kram, fände sogar eine kleine Sukkulente dort noch einen Platz für etwas Grün im kleinen Badezimmer. Da bringe ich mich gleich selber auf eine Idee. Irgendetwas kann ich dafür bestimmt in den Spiegelschrank verfrachten. ;-)
Wie habt ihr euer Bad eingerichtet?
Alles Liebe,
So gross unser Balkon ist, so klein sind unser Flur (der ist so klein, der hat das Wort Flur gar nicht verdient), unser Gäste-WC, unsere Küche und unser Badezimmer. Ich habe euch das bereits erzählt. Auch wenn nicht alle Räume meinen Wunschvorstellungen entsprechen, was die Grösse und Ausstattung angeht, möchte ich sie euch trotzdem zeigen. Interior Fotos machen mir wirklich unheimlich viel Spass und immer nur das Wohnzimmer auf den Blog stellen, das ist doch arg langweilig und öde. Auch wenn ich noch immer ganz verliebt in das Sofa bin und das Wohnzimmer grundsätzlich mein liebster Raum ist. Auch das Schlafzimmer habe ich euch erst gerade gezeigt. Somit auch das: keine Option. Aber es leben wahrscheinlich die wenigstens in einem Haus, in dem alles perfekt ist. In dem auch Küche und Bad genau dem Geschmack entsprechen. Insbesondere in Mietwohnungen ist man ja nicht frei. In der Schweiz ist die Küche übrigens jeweils auch fix in der Mietwohnung mit drin. Die kann also auch nicht angepasst oder ausgetauscht werden. Also zeige ich euch heute das unperfekte Bad.
Das Problem bei den kleinen Räumen, insbesondere von Badezimmer und Küche, ist aber, dass ich kaum weiss, wie ich mich drehen und wenden soll, um anständige Fotos schiessen zu können. Ich habe da kaum Platz mich gross zu bewegen oder ein Objekt aus der Entfernung ablichten zu können. Je nach Objektiv der Kamera ist es dann nicht ganz einfach, die Dinge hübsch festzuhalten. Nichtsdestotrotz habe ich es so gut es ging versucht. Teilweise mit halsbrecherischen Manövern, bei denen ich auf dem Badewannenrand gestanden bin und balanciert habe. Dabei keine verwackelten Bilder zu schiessen oder nichts zu brechen, ist schon fast eine hohe Kunst. ;-)
An unserem Bad mag ich ganz besonders, dass es ein Fenster und somit Tageslicht hat. Es macht einen riesigen Unterschied, wenn man sich im Frühling bis Frühherbst im Bad bei Tageslicht schminken kann. Mit dem Kunstlicht und diesen unsäglichen Neonröhren, die auch einem Topmodel bestimmt nicht schmeicheln würden, ist man sonst schon am Morgen frustriert. So viel ungeschönte Wahrheit am frühen Morgen ist einfach too much. Da sieht man jede Rötung, jede Pore und jede Falte. In solch einem Licht sieht keiner gut aus und zudem besteht die Tendenz zu viel aufzutragen, womit man aber dann bei Tageslicht nicht wirklich besser aussieht. Wenn immer möglich möchte ich immer nur ein zu Hause mit Tageslichtbad. Dann sieht man wenigstens, wie man in der freien Natur auch effektiv wirkt.
Ich bewundere ja all die offen gehaltenen Badezimmer, in denen sich nur eine dekorative Handseife, die Zahnbürste und die schön drapierten Badetücher befinden. Gleichzeitig frage ich mich immer, wo diese Menschen ihren ganzen Kram verstaut haben. Bis auf meine Aesop Sammlung, mit der ich so langsam meinen eigenen Laden eröffnen könnte, sind die anderen Produkte nicht wirklich dekorativ, so dass ich diese ausstellen möchte. Brauchen tue ich sie aber. Dazu gehören div. Sachen für die Haare, wie Haarspray, Spitzenöl, oder auch Haarklammern, aber auch Deo, Gesichtspeeling und Masken oder mein Make Up, etc. Und davon gibt es halt je nach Bedürfnis und Anlass unterschiedliche. Also auch im Badezimmer brauche ich Platz und Stauraum. Ich gebe mir wirklich Mühe nicht unnötig Dinge zu horten und anzusammeln, aber wohin damit, wenn nicht im Bad. Dort wo ich sie brauche. Oder brauchen diese Leute wirklich nicht mehr als ihre Zahnbürste und eine Handseife? Das kann ich mir wirklich beim besten Willen kaum vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Die Dinge, die ich praktisch jeden Tag brauche, habe ich mittlerweile in dekorative Schalen gelegt, so dass ich nicht immer danach kramen muss. Am Morgen ist jede Minute durchorganisiert und kostbar. Da hab ich nicht unnötig Zeit. Meist, weil ich einfach gerne noch etwas länger im Bett liegen bleibe. Ich gebe es zu. Also brauche ich die Alltagsdinge möglichst griffbereit. Chaotisch soll aber deswegen das Bad trotzdem nicht sein, weshalb solche Schalen die ideale Lösung sind. Zudem schaffen sie ZUSÄTZLICHEN Stauraum. ;-) Ohne aber das Bad überladen erscheinen zu lassen. Wichtig in einem kleinen Bad ist es, dass alles hübsch versorgt und aufgeräumt wirkt. Ein Chaos lässt den ohnehin kleinen Raum noch viel kleiner erscheinen und man fühlt sich erstickt, sobald man ihn betritt. Zumindest ginge das mir so.
Damit alles harmonisch und leicht wirkt, habe ich mich mittlerweile für weisse Accessoires entschieden. Ursprünglich hatte ich dunkle Rattankörbchen. Auch schön, aber für das kleine Bad ist eine cleane und schlichte Variante besser. Diese lässt das Bad optisch grösser erscheinen. Für sonst schon grosse Badezimmer finde ich es aber sehr schön, mit Kontrasten zu arbeiten, auch etwas Holz in ein Badezimmer zu bringen. Das nimmt die Sterilität und schafft Wohnlichkeit. Ist der Platz da, finde ich auch eine Pflanze und einen Hocker im Bad wunderschön. Das schafft eine gemütliche Atmosphäre und wirkt wie in einem kleinen Privat-Spa. Bei uns wüsste ich nicht wohin damit, weshalb ich bei der ganz schlichten Variante bleibe und zähneknirschend darauf verzichte. Wer weiss, wie es in der nächsten Wohnung sein wird.
Auch wichtig für Harmonie und Ruhe im Bad ist es, gleiche Handtücher und einen passenden Badezimmerteppich zu wählen. Mix and Match mag z.B. auf einer Terrasse für das Ibiza Feeling toll wirken, in einem Bad - insbesondere einem kleinen - wäre es mir too much. Da wüsste ich nicht, welche Farbe ich zuerst ansehen sollte und mein Auge wäre ständig abgelenkt und in Bewegung. Ein in sich stimmiges Gesamtkonzept mit dezenten Farben, Leichtigkeit und Helligkeit lässt auch ein kleines Bad, gemütlich und wohnlich erscheinen. Leicht und hell muss nicht steril heissen. Aber insbesondere in einem kleinen Bad hilft die Helligkeit, dass man vom kleinen Raum nicht erdrückt wird. Hübsch finde ich auch, wenn man schöne Stücke - wie bei mir die Aesop Sammlung oder mein Chloé Parfum offen präsentiert. Ich finde es wichtig, dass ein Raum Leben ausstrahlt. Ordnung ja, aber ich muss sehen, dass der Raum belebt ist und er nicht nur zu Dekorationszwecken dient. Zudem soll es zu Hause auch praktisch sein und nicht nur hübsch aussehen.
Um in einem kleinen Bad zusätzlichen Stauraum zu schaffen, kann ich wie gesagt hübsche Schalen und Körbe empfehlen sowie auch Bilderleisten, auf denen man Parfüm und schöne Cremedosen, die Wattepads in einem schönen Spender (ich habe z.B von den Diptyque Duftkerzen das Glas ausgewaschen), die Handcreme und alles Dekorative aufstellen kann. Hätte ich nicht so viel Kram, fände sogar eine kleine Sukkulente dort noch einen Platz für etwas Grün im kleinen Badezimmer. Da bringe ich mich gleich selber auf eine Idee. Irgendetwas kann ich dafür bestimmt in den Spiegelschrank verfrachten. ;-)
Wie habt ihr euer Bad eingerichtet?
Alles Liebe,
Montag, 23. Mai 2016
Balkon - eine kleine Ruheoase für den Kurzurlaub
Liebe Coco's Cute Corner Leser
* enthält Werbung für ikea.ch
Ich meckere ja hin und wieder über unsere Wohnung: kein Flur, das heisst nur so ein Mini-Ding, in dem man sich schon zu zweit auf den Füssen steht, nur ein Mini-Gäste WC, kleines Bad, das auch kaum für 2 Personen Platz bietet, die Küche hat für mich viel zu wenig Stauraum (gut, wahrscheinlich sollte ich mich da auch nicht als Massstab nehmen, aber sie hat auch objektiv nicht viel), die alten Heizkörper….Aber! Wir haben uns ja freiwillig für die Wohnung entschieden und das hatte nebst einer guten Raumaufteilung und komplett neu renovierten Räumen hauptsächlich einen Grund. Die Terrasse. Die ist nämlich, im Gegensatz zu Bad, Flur und Küche, mit ihren 20 qm schön gross. Nebst der Grösse bietet sie sogar teilweise Seesicht. Herrlich sag ich euch. Als Mr. C. und ich bei der Wohnungsbesichtigung auf dem Balkon standen, war für uns beide klar, dass wir diese Wohnung haben wollen.
Sollten wir mal umziehen, wird es wirklich schwierig, die Grösse und den Ausblick unserer Terrasse zu toppen. Man gewöhnt sich wahnsinnig schnell an die Grösse und kleiner dürfte sie auch in Zukunft nicht sein. Noch grösser natürlich gerne. All die Wohnungen, die wir jeweils aus reiner Neugier im Internet anschauen, können da nicht mithalten. Oder sie sind einfach unbezahlbar.
Die Terrasse bietet nebst einem Tisch für 6 Personen und natürlich einem Grill noch Platz für eine Lounge. So eine wollte ich schon immer haben, denn das ist für mich Ferienfeeling pur. Insbesondere wenn wir abends auf der Lounge sitzen und die Lichter am anderen Seeufer betrachten, fühlen für uns wie im Urlaub. Da brauch ich im Sommer gar nicht weg zu fahren, wenn es zu Hause so schön und gemütlich ist. Da kann man nach einem anstrengenden Arbeitstag wieder seine Batterien laden und Energie tanken.
Auf dem Balkon fehlt einzig eine Steckdose. Klar, eine solche könnten wir ziehen lassen, aber in einer Mietwohnung bin ich mit Umbauten immer sehr zurückhaltend. Auch wenn wir uns entschieden haben, noch eine Weile drin wohnen zu bleiben, weil der Preis wirklich mehr als fair ist, will ich das nicht. So ganz ohne Licht, ist es aber doch etwas ungemütlich. Zu zweit kann man auf romantisch machen, aber insbesondere wenn Besuch da ist, braucht es für gemütliche Stunden am Abend doch eeeetwas Licht. Zum Glück gibt es Alternativen, in Form von Solarlampen. Erst noch umweltfreundlich und keine Steckdose nötig. Brauch ich also gar keine zu ziehen und für etwas Musik auf dem Balkon stecken wir eine Sonos Box einfach im Arbeitszimmer ein, öffnen das Fenster und stellen die Box auf den Fenstersims.
Also, ab auf die Suche nach hübschen Solarlampen. Ich stellte mir eine Art Lampion* und auch eine Lichterkette* vor. Wie gut, dass Ikea auch Solarlampen* führt und für jeden Geschmack etwas passendes dabei hat. So konnte ich meine Vorstellung in die Tat umsetzen. Ein schöner Nebeneffekt, nachdem bekanntlich nicht mehr viel in der Wohnung übrig bleibt, das ich verändern könnte, war, dass ich meiner Veränderungswut mal wieder frönen konnte. Und das erst noch jedes Jahr, da bei mir sämtliche Pflanzen den Winter nicht überleben. Denn natürlich gehört – nebst der Beleuchtung – auch etwas Grün auf einen Balkon. Hübsche Blumen für etwas Farbe und zudem auch diverse Kräuter. Ich liebe es, einen eigenen kleinen Kräutergarten zu haben. Gerne würde ich mich auch mal an Cherry Tomaten probieren. Die Chilizucht vor zwei Jahren verlief so gut, dass wir gar nicht mehr wussten, wohin mit den ganzen Schoten. Ich habe mich dann für ein Chili Chutney entschieden.
Jetzt, da die Terrasse fertig ist, freue ich mich schon richtig auf den Sommer. Heute ist zwar so gar nicht das passende Wetter für einen Balkonpost, aber ab Mittwoch soll es wieder schön werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag als kleine Inspiration, wie ihr eure Outdoor Oase gestalten könnt. Gestern konnte ich bereits einen kleinen Vorgeschmack erhaschen. Es war so schön sonnig und warm, dass ich den halben Tag gemütlich auf der Lounge mit der inStyle und einem Gurkenwasser verbracht habe. Einfach nur toll, sag ich euch! Ich bin wirklich mehr als happy mit dem Ergebnis. So schön wie dieses Jahr war unser Balkon noch nie. Hoffentlich können wir so viele entspannte und gemütliche Grillabende auf ihm verbringen wie letztes Jahr. Das war einfach nur herrlich. Die Fotos sind übrigens relativ früh am Morgen entstanden, da wir ab ca. 10h bis Abends voll Sonne haben und dann die Lichtverhältnisse relativ schwierig gewesen wären. Was mache ich nicht alles für den Blog.... ;-)
Was habt ihr alles auf eurem Balkon?
Alles Liebe,
* enthält Werbung für ikea.ch
Ich meckere ja hin und wieder über unsere Wohnung: kein Flur, das heisst nur so ein Mini-Ding, in dem man sich schon zu zweit auf den Füssen steht, nur ein Mini-Gäste WC, kleines Bad, das auch kaum für 2 Personen Platz bietet, die Küche hat für mich viel zu wenig Stauraum (gut, wahrscheinlich sollte ich mich da auch nicht als Massstab nehmen, aber sie hat auch objektiv nicht viel), die alten Heizkörper….Aber! Wir haben uns ja freiwillig für die Wohnung entschieden und das hatte nebst einer guten Raumaufteilung und komplett neu renovierten Räumen hauptsächlich einen Grund. Die Terrasse. Die ist nämlich, im Gegensatz zu Bad, Flur und Küche, mit ihren 20 qm schön gross. Nebst der Grösse bietet sie sogar teilweise Seesicht. Herrlich sag ich euch. Als Mr. C. und ich bei der Wohnungsbesichtigung auf dem Balkon standen, war für uns beide klar, dass wir diese Wohnung haben wollen.
Sollten wir mal umziehen, wird es wirklich schwierig, die Grösse und den Ausblick unserer Terrasse zu toppen. Man gewöhnt sich wahnsinnig schnell an die Grösse und kleiner dürfte sie auch in Zukunft nicht sein. Noch grösser natürlich gerne. All die Wohnungen, die wir jeweils aus reiner Neugier im Internet anschauen, können da nicht mithalten. Oder sie sind einfach unbezahlbar.
Die Terrasse bietet nebst einem Tisch für 6 Personen und natürlich einem Grill noch Platz für eine Lounge. So eine wollte ich schon immer haben, denn das ist für mich Ferienfeeling pur. Insbesondere wenn wir abends auf der Lounge sitzen und die Lichter am anderen Seeufer betrachten, fühlen für uns wie im Urlaub. Da brauch ich im Sommer gar nicht weg zu fahren, wenn es zu Hause so schön und gemütlich ist. Da kann man nach einem anstrengenden Arbeitstag wieder seine Batterien laden und Energie tanken.
Auf dem Balkon fehlt einzig eine Steckdose. Klar, eine solche könnten wir ziehen lassen, aber in einer Mietwohnung bin ich mit Umbauten immer sehr zurückhaltend. Auch wenn wir uns entschieden haben, noch eine Weile drin wohnen zu bleiben, weil der Preis wirklich mehr als fair ist, will ich das nicht. So ganz ohne Licht, ist es aber doch etwas ungemütlich. Zu zweit kann man auf romantisch machen, aber insbesondere wenn Besuch da ist, braucht es für gemütliche Stunden am Abend doch eeeetwas Licht. Zum Glück gibt es Alternativen, in Form von Solarlampen. Erst noch umweltfreundlich und keine Steckdose nötig. Brauch ich also gar keine zu ziehen und für etwas Musik auf dem Balkon stecken wir eine Sonos Box einfach im Arbeitszimmer ein, öffnen das Fenster und stellen die Box auf den Fenstersims.
Also, ab auf die Suche nach hübschen Solarlampen. Ich stellte mir eine Art Lampion* und auch eine Lichterkette* vor. Wie gut, dass Ikea auch Solarlampen* führt und für jeden Geschmack etwas passendes dabei hat. So konnte ich meine Vorstellung in die Tat umsetzen. Ein schöner Nebeneffekt, nachdem bekanntlich nicht mehr viel in der Wohnung übrig bleibt, das ich verändern könnte, war, dass ich meiner Veränderungswut mal wieder frönen konnte. Und das erst noch jedes Jahr, da bei mir sämtliche Pflanzen den Winter nicht überleben. Denn natürlich gehört – nebst der Beleuchtung – auch etwas Grün auf einen Balkon. Hübsche Blumen für etwas Farbe und zudem auch diverse Kräuter. Ich liebe es, einen eigenen kleinen Kräutergarten zu haben. Gerne würde ich mich auch mal an Cherry Tomaten probieren. Die Chilizucht vor zwei Jahren verlief so gut, dass wir gar nicht mehr wussten, wohin mit den ganzen Schoten. Ich habe mich dann für ein Chili Chutney entschieden.
Jetzt, da die Terrasse fertig ist, freue ich mich schon richtig auf den Sommer. Heute ist zwar so gar nicht das passende Wetter für einen Balkonpost, aber ab Mittwoch soll es wieder schön werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag als kleine Inspiration, wie ihr eure Outdoor Oase gestalten könnt. Gestern konnte ich bereits einen kleinen Vorgeschmack erhaschen. Es war so schön sonnig und warm, dass ich den halben Tag gemütlich auf der Lounge mit der inStyle und einem Gurkenwasser verbracht habe. Einfach nur toll, sag ich euch! Ich bin wirklich mehr als happy mit dem Ergebnis. So schön wie dieses Jahr war unser Balkon noch nie. Hoffentlich können wir so viele entspannte und gemütliche Grillabende auf ihm verbringen wie letztes Jahr. Das war einfach nur herrlich. Die Fotos sind übrigens relativ früh am Morgen entstanden, da wir ab ca. 10h bis Abends voll Sonne haben und dann die Lichtverhältnisse relativ schwierig gewesen wären. Was mache ich nicht alles für den Blog.... ;-)
Was habt ihr alles auf eurem Balkon?
Alles Liebe,
Montag, 11. April 2016
Schlafzimmer - this is where the Magic happens :-)
Liebe Coco's Cute Corner Leser
Könnt ihr euch eigentlich noch an MTV Cribs erinnern? Hat das jemand von euch auch so interessiert geschaut wie ich? Das ist die Sendung, in der die Stars in ihr Heim einladen. Meist natürlich sehr, sehr üppig mit 10 Bädern, Kinosaal und Pool. Sowie einer Garage, die jeden Autofan zum Schreien brachte. Natürlich wurde jeweils auch das Schlafzimmer gezeigt. Und praktisch jeder hat beim Betreten des Schlafzimmers gesagt „this is where the magic happens“. Nun gut. Meine Crib ist nicht so üppig und hat nur ein Mini Bad und schon gar keinen Pool. Garage haben wir beim naheliegenden Altersheim eingemietet, wo definitiv keine Luxuskarossen stehen. Aber, ein Schlafzimmer haben wir auch. So take a look were my magic happens. ;-)
Unser Wohnzimmer hab ich euch nämlich schon einige Male gezeigt zuletzt hier mit neuem Sofa). Das Gästezimmer kennt ihr auch schon. Ebenso unser Mini Gäste-WC. Aber unser Schlafzimmer, das habe ich euch noch nie gezeigt. Einmal ein ganz kleiner Sneak Peak, aber wirklich nur ansatzweise.
Das soll sich heute ändern. Heute möchte ich euch noch einiges mehr zeigen, das ganze Schlafzimmer nämlich. Wie in MTV Cribs. Nun gut, vielleicht nicht ganz alles. Auf die eine Wand, die einfach aus einem 3 Meter langen Pax Schrank besteht, der von mir gefüllt ist, verzichte ich. Ich denke, damit könnt ihr leben. So interessant ist ein Schrank von aussen nicht, wie ich finde. Im Schrank drin, da gäbe es bestimmt das ein oder andere Schätzchen zu entdecken. Aber etwas Privatsphäre, die behalte ich für mich. ;-) Wie der Schrank aussieht, resp. die Front, das könnt ihr ansatzweise sehen, wenn ihr ganz genau in den kleinen Normann Copenhagen Flip Spiegel auf dem Sideboard blickt (das zweitletzte Bild).
Ich finde es immer etwas schwierig, das Schlafzimmer einzurichten, weil man einfach nicht wirklich flexibel ist. Ausser man hat einen begehbaren Kleiderschrank oder ein übriges Zimmer, das man in einen solchen umwandeln kann, so gehört ein grosser Schrank, ein Bett, Nachttisch(e) und ein Stuhl in ein Schlafzimmer. Je nach Grösse ist es dann schon voll oder es hat noch Platz für eine Kommode.
Zudem wurde mir gesagt, dass das Bett nie unmittelbar neben oder vor der Heizung stehen sollte. Das sei für den Schlaf nicht gut. Also auch da wieder eine Einschränkung, wo man was hinstellen soll. Unsere Zimmer sind alle quadratisch, grundsätzlich einfach einzurichten. Leider aber eher klein, vor allem in Anbetracht dessen, dass viel verstaut werden muss und der Schrank alleine schon sehr viel Platz einnimmt. Und egal, wie oft ich ausmiste, ich brauche die 3 Meter. So hat es in unserem Schlafzimmer nur Platz für einen Nachttisch, was aber auch ohne Schrank so wäre. Dafür konnten wir noch eine Kommode unterbringen (auch von mir gefüllt).
Ich hab mich jeweils sehr übern meinen fehlenden Nachttisch geärgert und mich gefragt, wo ich das Buch oder das Handy hinlegen soll. V.a. war es schwierig, wenn Mr. C. schon geschlafen hat, da ich an der Wand liege und ich ihn für so was natürlich nicht noch einmal wecken wollte. Deshalb wollte ich etwas hinter dem Bett, auf dem ich diese Dinge ablegen kann, wenn ich schon keinen eigenen Nachttisch habe. So musste der Liebste Handwerker spielen und mir ein Regal anbohren, das übrigens sauschwer ist und ich alleine mit den ÖV nach Hause geschleppt hatte. Der Ikea Mensch hat mich ausgelacht und gesagt, ich schaffe das nie ohne Auto. Ich hätte mich an sich schon wundern und hintersinnen müssen, als es bei dem Regal hiess, dass ich es bei der Warenausgabe abholen muss. Kam mir natürlich nicht in den Sinn. Es war aber, als ich in der Warenausgabe stand und der Typ die beiden Regale auf einem Wagen angerollt brachte, bereits bezahlt und somit musste ich da wohl oder übel durch. Irgendwie schaffte ich es nach Hause, auch wenn es wirklich ein Höllenkrampf war und für meinen sonst schon damals sehr lädierten Rücken bestimmt nicht das Beste. Zudem wurde ich im Zug etwas schräg angeschaut, als ich keuchend mit dem Ding einstieg und mich irgendwie an einen Platz kämpfte. Es ist ja auch nicht so, dass ich von Ikea direkt zu uns nach Hause fahren kann. Nein. Insgesamt musste ich 3 mal umsteigen. Eine wahre Tortur...
Kennt ihr die Momente, in denen ihr euch dermassen über euch selber ärgert und euch fragt, wieso ihr immer so doofe Ideen haben müsst? Wieso ihr so ungeduldig seid? Und nicht einfach hättet warten können und z.B. am nächsten Tag völlig entspannt das Ding bei Ikea mit dem Auto besorgen? Das war genau ein solcher. Innerlich habe ich so was von über mich geflucht. Das Regal wurde schliesslich nicht am gleichen Abend noch angebohrt. Nein. Es lag bestimmt noch zwei Wochen rum. Würde ich es beim nächsten Mal anders machen? Wohl kaum. So wie ich mich kenne. Manchmal überlege ich einfach zu wenig weit. Nun bin ich aber froh, habe auch ich eine Ablagefläche für mein Buch, das Handy, das iPad und den Alltagsschmuck, den ich zum Schlafen gerne ablege. Hat sich der Aufwand also gelohnt. Irgendwie.
Das Schlafzimmer ist übrigens auch fertig. Zumindest noch für eine ganze Weile. Umstellen ist kaum möglich und auf ein neues Bett oder Kommode habe ich keine Lust. Die sind beide erst 5 Jahre alt. Allenfalls wird die Deko auf dem Regal oder der Kommode mal wieder verändert, aber ansonsten, wohl nichts. Macht mir fast etwas Angst, da dann alle Zimmer fertig sind. Wie lebe ich dann nur meine Einrichtungswut aus?
Was steht alles in eurem Schlafzimmer?
Alles Liebe,
Könnt ihr euch eigentlich noch an MTV Cribs erinnern? Hat das jemand von euch auch so interessiert geschaut wie ich? Das ist die Sendung, in der die Stars in ihr Heim einladen. Meist natürlich sehr, sehr üppig mit 10 Bädern, Kinosaal und Pool. Sowie einer Garage, die jeden Autofan zum Schreien brachte. Natürlich wurde jeweils auch das Schlafzimmer gezeigt. Und praktisch jeder hat beim Betreten des Schlafzimmers gesagt „this is where the magic happens“. Nun gut. Meine Crib ist nicht so üppig und hat nur ein Mini Bad und schon gar keinen Pool. Garage haben wir beim naheliegenden Altersheim eingemietet, wo definitiv keine Luxuskarossen stehen. Aber, ein Schlafzimmer haben wir auch. So take a look were my magic happens. ;-)
Unser Wohnzimmer hab ich euch nämlich schon einige Male gezeigt zuletzt hier mit neuem Sofa). Das Gästezimmer kennt ihr auch schon. Ebenso unser Mini Gäste-WC. Aber unser Schlafzimmer, das habe ich euch noch nie gezeigt. Einmal ein ganz kleiner Sneak Peak, aber wirklich nur ansatzweise.
Das soll sich heute ändern. Heute möchte ich euch noch einiges mehr zeigen, das ganze Schlafzimmer nämlich. Wie in MTV Cribs. Nun gut, vielleicht nicht ganz alles. Auf die eine Wand, die einfach aus einem 3 Meter langen Pax Schrank besteht, der von mir gefüllt ist, verzichte ich. Ich denke, damit könnt ihr leben. So interessant ist ein Schrank von aussen nicht, wie ich finde. Im Schrank drin, da gäbe es bestimmt das ein oder andere Schätzchen zu entdecken. Aber etwas Privatsphäre, die behalte ich für mich. ;-) Wie der Schrank aussieht, resp. die Front, das könnt ihr ansatzweise sehen, wenn ihr ganz genau in den kleinen Normann Copenhagen Flip Spiegel auf dem Sideboard blickt (das zweitletzte Bild).
Ich finde es immer etwas schwierig, das Schlafzimmer einzurichten, weil man einfach nicht wirklich flexibel ist. Ausser man hat einen begehbaren Kleiderschrank oder ein übriges Zimmer, das man in einen solchen umwandeln kann, so gehört ein grosser Schrank, ein Bett, Nachttisch(e) und ein Stuhl in ein Schlafzimmer. Je nach Grösse ist es dann schon voll oder es hat noch Platz für eine Kommode.
Zudem wurde mir gesagt, dass das Bett nie unmittelbar neben oder vor der Heizung stehen sollte. Das sei für den Schlaf nicht gut. Also auch da wieder eine Einschränkung, wo man was hinstellen soll. Unsere Zimmer sind alle quadratisch, grundsätzlich einfach einzurichten. Leider aber eher klein, vor allem in Anbetracht dessen, dass viel verstaut werden muss und der Schrank alleine schon sehr viel Platz einnimmt. Und egal, wie oft ich ausmiste, ich brauche die 3 Meter. So hat es in unserem Schlafzimmer nur Platz für einen Nachttisch, was aber auch ohne Schrank so wäre. Dafür konnten wir noch eine Kommode unterbringen (auch von mir gefüllt).
Ich hab mich jeweils sehr übern meinen fehlenden Nachttisch geärgert und mich gefragt, wo ich das Buch oder das Handy hinlegen soll. V.a. war es schwierig, wenn Mr. C. schon geschlafen hat, da ich an der Wand liege und ich ihn für so was natürlich nicht noch einmal wecken wollte. Deshalb wollte ich etwas hinter dem Bett, auf dem ich diese Dinge ablegen kann, wenn ich schon keinen eigenen Nachttisch habe. So musste der Liebste Handwerker spielen und mir ein Regal anbohren, das übrigens sauschwer ist und ich alleine mit den ÖV nach Hause geschleppt hatte. Der Ikea Mensch hat mich ausgelacht und gesagt, ich schaffe das nie ohne Auto. Ich hätte mich an sich schon wundern und hintersinnen müssen, als es bei dem Regal hiess, dass ich es bei der Warenausgabe abholen muss. Kam mir natürlich nicht in den Sinn. Es war aber, als ich in der Warenausgabe stand und der Typ die beiden Regale auf einem Wagen angerollt brachte, bereits bezahlt und somit musste ich da wohl oder übel durch. Irgendwie schaffte ich es nach Hause, auch wenn es wirklich ein Höllenkrampf war und für meinen sonst schon damals sehr lädierten Rücken bestimmt nicht das Beste. Zudem wurde ich im Zug etwas schräg angeschaut, als ich keuchend mit dem Ding einstieg und mich irgendwie an einen Platz kämpfte. Es ist ja auch nicht so, dass ich von Ikea direkt zu uns nach Hause fahren kann. Nein. Insgesamt musste ich 3 mal umsteigen. Eine wahre Tortur...
Kennt ihr die Momente, in denen ihr euch dermassen über euch selber ärgert und euch fragt, wieso ihr immer so doofe Ideen haben müsst? Wieso ihr so ungeduldig seid? Und nicht einfach hättet warten können und z.B. am nächsten Tag völlig entspannt das Ding bei Ikea mit dem Auto besorgen? Das war genau ein solcher. Innerlich habe ich so was von über mich geflucht. Das Regal wurde schliesslich nicht am gleichen Abend noch angebohrt. Nein. Es lag bestimmt noch zwei Wochen rum. Würde ich es beim nächsten Mal anders machen? Wohl kaum. So wie ich mich kenne. Manchmal überlege ich einfach zu wenig weit. Nun bin ich aber froh, habe auch ich eine Ablagefläche für mein Buch, das Handy, das iPad und den Alltagsschmuck, den ich zum Schlafen gerne ablege. Hat sich der Aufwand also gelohnt. Irgendwie.
Das Schlafzimmer ist übrigens auch fertig. Zumindest noch für eine ganze Weile. Umstellen ist kaum möglich und auf ein neues Bett oder Kommode habe ich keine Lust. Die sind beide erst 5 Jahre alt. Allenfalls wird die Deko auf dem Regal oder der Kommode mal wieder verändert, aber ansonsten, wohl nichts. Macht mir fast etwas Angst, da dann alle Zimmer fertig sind. Wie lebe ich dann nur meine Einrichtungswut aus?
Was steht alles in eurem Schlafzimmer?
Alles Liebe,
Abonnieren
Posts
(
Atom
)