Posts mit dem Label Dessert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dessert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 29. November 2016

Nutella Baisers - eine Notlösung, die auch als Vorweihnachtsgebäck durchgeht

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es ist Sonntagmorgen. Ich stehe hochmotiviert um 8.30h auf, weil ich einen Kuchen backen möchte, der noch kühl gestellt werden muss. Die Zutaten stehen bereit. Es wird abgewogen, die Küchenmaschine angeworfen, der Ofen vorgeheizt und das Rezept genau studiert. Es läuft alles nach Plan und schon bald ist der Kuchen im Ofen. Gut 35 Minuten später ist er fertig. Nach kurzer Auskühlzeit wird der Ring entfernt und noch etwas weiter ausgekühlt. So wie es im Rezept steht. Anschliessend, so heisst es gemäss Rezept, muss ich den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen und danach noch für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ich bin im Zeitplan, so dass ich am frühen Nachmittag einen leckeren Maronenkuchen servieren kann. Hach, ein Sonntag wie im Bilderbuch mit einem Maronenkuchen, der mit der Vermicelle Masse und ohne Mehl zubereitet wird, so dass er schön saftig ist. Das wird lecker!


Also versuche ich nun den Kuchen von der Form auf das Gitter zu schieben. Nicht ganz einfach, wie sich heraus stellt. Es machen sich kleine Risse breit. Hm…. Aber alles noch im Rahmen. Ich warte besser noch etwas. Beim nächsten Versuch ziehe und schiebe ich etwas fester. Die Risse werden grösser und dann passiert das Unglück. Flatsch der ganze Kuchen zerfällt. Nichts zu retten. Nur noch zerfledderte Stücke übrig. Gnaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie ich das hasse! Dabei wollte ich doch noch hübsche Fotos machen. So dass ich mal wieder etwas Spezielles für den Blog habe. Da geht meine gute Laune kurzzeitig echt in den Keller. Also muss eine Alternative her. Ich will etwas für den Blog! Eine Alternative, bei der ich nicht nochmalig aus dem Haus muss. Erstens hat der Tankstellenladen, der am Sonntag in der Nähe offen ist ohnehin nur ein beschränktes Angebot und zweitens regnet es in Strömen. Ich bin noch im Schlafanzug und habe ehrlich gesagt so gar keine Lust mich anzuziehen, nur weil der Diva Kuchen meine Pläne durchkreuzt. Ich hab mir das alles so ganz anders vorgestellt. Also schmoll ich erst mal eine Runde.


Was fällt diesem Kuchen eigentlich ein!? Meine Pläne einfach so mir nichts, dir nichts über den Haufen zu werfen. Meine ganze Arbeit und mein ganzes Frühaufstehen für NICHTS!!! Ich find das echt Sch….! Auf Instagram Stories hab ich gross den Mixer geschwungen und die Erwartungen geschürt. Das Endresultat kann ich aber nicht zeigen. Wie peinlich ist das denn?! Ich mach mich hier ja voll zum Affen. Da nenn ich mich Foodblogger und backe so einen Schrott. Das geht gar nicht. Wieso muss ich auch immer alles live posten. Zum Glück ist dort alles nach 24h wieder weg. Vielleicht fällt es dann gar niemandem auf. Und es mag sich mittlerweile niemand mehr erinnern. Hoffentlich...Das ganze Desaster ist nämlich schon 3 Wochen her.


Beim Alternativrezept bin ich dann nicht mehr so wählerisch und Hauptsache etwas. Das Rezept muss schnell in der Zubereitung sein. Die Motivation ist durch das Malheur in den Keller gesunken. Gelingsicher auch. Ich habe keinen Bock eine dritte Ehrenrunde zu drehen. Zwei reichen mir vollkommen. Da wir noch Eier und Nutella vorrätig haben, kommt mir die Idee für Nutella Meringues. Wow! Wie kreativ. Egal, ich schnappe mein iPad und stelle mir das Rezept mit Hilfe von Pinterest zusammen. Hübsch sind sie nicht unbedingt geworden, meine Baisers. Aber lecker sind sie. Es sei mir verziehen, dass es etwas grosse Klekse sind. Aber ich hatte keine Lust mehr auf hübsche, kleine Baiser. Meine Nerven machten das nicht mit. Ich war zack zack unterwegs. Also hab ich da einfach grosse Klekse auf das Backbleck geschmettert. Ebenso bei den Bildern. Zack zack und ohne Kreativitätseinfall, wie ich die Dinger hübsch darstellen kann. Ich werde mir in Zukunft wieder mehr Mühe geben. Versprochen. Werden die Dinger hübsch und klein gemacht, so gehen sie bestimmt auch als Weihnachtsgebäck durch. Ihr schafft das bestimmt.

Zutaten

3 Eiweiss
120 g Zucker
1/4 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
105 g Nutella

Zubereitung

Eiweiss steif schlagen. Nach und nach Zucker zufügen und weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Menge schön glänzt. Beim letzten Mal Zucker zufügen kann man auch gleich den Zitronensaft und die Prise Salz mitzugeben und unterrühren.


Nutella kurz in der Mikrowelle erhitzen, bis die Masse schön flüssig ist. Das geht wirklich ganz schnell (ca 30 Sekunden). Lasst ihr die Menge zu lange brutzeln, wird sie fest und verkocht. Lieber mehrere kurze Abstände versuchen als von Anfang an zu lange.


Die Hälfte der Nutellamasse vorsichtig etwas unter den Eischnee heben. Nicht unterrühren, es soll keine homogene Masse entstehen. Schlieren und Streifen sind gewünscht. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für grosse Baisers mit einem Esslöffel, für kleine Baisers mit einem Teelöffel Häufchen der Eischneemasse auf das Backpapier geben. Etwas mit dem Löffelrücken platt drücken und eine Spitze hochziehen. Restliches Nutella vorsichtig über die Baisers träufeln.


Nun kommen die Baisers in den auf 140°C vorgeheizten Backofen. Je nach Grösse 40-60 Minuten backen. Auskühlen lassen. In einer verschlossenen Dose halten sich die Baisers gut 2 Wochen.

Kennt ihr solche Missgeschicke in der Küche?

Alles Liebe,

Freitag, 8. Juli 2016

Oreo Cookies and Cream Eis - Coco's Cute Corner wird 3 und feiert mit dem weltbesten Eis

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Am Dienstag ist mein Blog klammheimlich 3 Jahre alt geworden. Einfach so. Ganz still und ohne Party. Ich freue mich noch immer über den Austausch mit jedem einzelnen von euch, egal auf welchem Kanal. Viele sind mir schon richtig ans Herz gewachsen, auch wenn man sich noch nie im Real Life getroffen hat. Aber genauso freue ich mich natürlich auch über jeden stillen Mitleser und ganz allgemein darüber, dass mir das Bloggen noch immer so viel Spass macht.


Mittlerweile blogge ich etwas weniger als zu den Anfangszeiten. Aber da muss jeder für sich halt erst mal den richtigen Rhythmus finden. Viel habe ich in den letzten drei Jahren gemacht und über 500 Posts online gestellt. Euch so einige Rezepte gezeigt, euch in unser Zuhause mitgenommen, einige Mode- und Reisetipps gegeben und hin und wieder ein DIY gebastelt. Und natürlich jede Woche das Quote of the Week. Diese Woche habe ich aber bewusst darauf verzichtet, da ich als ersten Post nach dem 3-jährigen kein Quote der Woche, sondern ein Rezept haben wollte. Mittlerweile zeige ich euch hauptsächlich Rezepte und Interior. Ich schliesse es aber nicht aus, auch mal wieder ein Outfit zusammen zu stellen, zu basteln, Ferienfotos oder auch etwas ganz Neues zu zeigen. Ich zeige einfach, woran ich mich erfreue und hoffe, dass euch das auch gefällt. Vielleicht nicht immer jedem, aber dem ein und anderen.


Ich muss nichts, ich darf und das ist das Schöne, wenn man den Blog „einfach so nebenbei“ betreibt. Natürlich braucht er viel Arbeit, die ich auch gerne investiere. Das nebenbei klingt jetzt etwas gar salopp. Aber ich muss nicht davon leben und bin deshalb völlig frei in jeder Hinsicht. Ich zeige euch wirklich nur Kooperationen, hinter denen ich voll und ganz stehen kann. Den grössten Teil lehne ich ab und wenn ich völlig unpersönlich angefragt werde, der Blog- oder mein Name gänzlich falsch geschrieben ist, Themen vorgeschlagen werden, die so rein gar nichts mit dem Inhalt von meinem Blog zu tun haben, dann nimm ich mir sogar die Freiheit und lösche diese Mails umgehend. Ohne eine Antwort. Wer einfach mal eine Runde an Mails raushaut, ohne sich mit dem Blog und mir befasst zu haben, für den nehme ich mir auch keine Zeit. So. Ja, etwas unhöflich. Aber meine Zeit ist begrenzt (klingt jetzt theatralischer als es ist) und die verbringe ich lieber auf euren Blogs, als mit irgendwelchen völlig lieblosen E-Mails.


Ich werde hier also mein Eckchen so weiterführen wie bisher und hoffe, ihr begleitet mich weiterhin, so dass wir gemeinsam noch so einige Bloggeburtstage feiern können. Wenn ihr Wünsche oder Anregungen habt, was ihr gerne auf Coco's Cute Corner sehen wollt (oder auch was nicht), dann immer her damit. Gerne versuche ich diese umzusetzen. So wie ich jetzt auch auf mehrfaches Feedback hin, dass man mich nicht versteht, hauptsächlich auf Hochdeutsch bei Snapchat unterwegs bin. Es kostet mich zwar schon mehr Überwindung, aber es ist natürlich blöd, wenn mich der Grossteil meiner Follower nicht versteht. Ihr seht, ich nehme eure Rückmeldungen ernst und setze sie wenn es geht auch um. :-)


Damit der Bloggeburtstag aber nicht ganz ohne kleine Party stattfindet, schmeisse ich jetzt eine Runde Cookies and Cream Eis für alle. I scream Ice Cream! Und jetzt bitte alle! Schnell und einfach, aber zum Reinlegen gut ist das Rezept. Über die Kalorien müssen wir jetzt an dieser Stelle nicht reden. Da ist das Rezept schon ein kleines Bömbchen. Aber schliesslich feiert Coco’s Cute Corner nicht jeden Tag Geburtstag. ;-) Haut rein, es hat genug für alle. Farblich erinnert das Ganze zwar an Schokoeis, aber nur, weil ich die Keksstücke zu früh reingegeben habe und sich das Ganze so zu stark vermischt hat. Beim nächsten Mal bin ich schlauer. Es wird bestimmt ein nächstes Mal geben, denn das Eis ist so sensationell (für einmal übertreibe ich wirklich nicht), das muss ich wieder machen. Vielleicht in einer kleineren Menge, denn so habe ich meine Eismaschine arg gefüllt und strapaziert, so dass ich das Eis noch für eine ganze Weile im Gefrierfach habe richtig fest werden lassen müssen. Jaja, meine Tollpatigschkeit in der Küche konnte ich auch nach 3 Jahren Bloggen noch nicht ablegen und werde sie wahrscheinlich auch für immer behalten. :-)

Das Rezept habe ich von hier. Aber da ich eine Eismaschine habe, habe ich nur die Hälfte der Sahne und dafür etwas mehr Milch für das Rezept verwendet (und ein paar wenige Kalorien eingespart ;-)):

Zutaten

400 g gesüsste Kondensmilch
250 ml Sahne / Vollrahm
250 ml Milch
1/2 TL Vanille Extrakt (man kann auch etwas mehr zugeben)
1 Prise Salz
10 Oreo Kekse, zerkrümelt

Zubereitung

Milch, Vanilleextrakt, Kondensmilch und Salz in einer Schüssel verrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Milchmasse mischen. Masse in die Eismaschine füllen und für 50 Minuten gefrieren lassen. Wie gesagt, war meine Maschine mit dieser Menge am Anschlag, es ging von der Menge her aber genau auf. einfach wurde es nicht ganz fest, so dass es noch ins Tiefkühlfach musste.


Wem die Farbe egal ist, kann die Oreos schon von Anfang an zugeben (so wie ich) oder sonst erst, wenn die Masse schon leicht angefroren ist und etwa die Konsistenz von Softeis hat. Dann sollte es im Resultat farblich einem richtigen Cookies and Cream Eis entsprechen. Geschmacklich macht es aber keinen Unterschied. Ist das Eis noch zu weich, dieses in einen Behälter füllen und bis zur gewünschten Konsistenz im Gefrierfach einfrieren.



Das Eis ist wunderbar cremig und hält sich verschlossen im Eisfach für ca. 1 Woche. Bei uns war es aber (natürlich) um einiges schneller verspeist. Es ist wirklich sooooooooo gut, ich könnte ewig schwärmen. Fragt auch Mr. C., der meinte nämlich, es sei das beste Eis, das ich jemals gemacht habe und er würde es jedem Eis aus einer Eisdiele bevorzugen. Na das ist ja mal ein Kompliment. Aber wo er recht hat, hat er recht. Beide Daumen hoch von mir und eine unbedingte Nachmachempfehlung.

Welches ist euer liebstes Eis (wenn ihr dieses nachgemacht habt, ist die Antwort klar ;-))?

Danke euch für die letzten 3 Jahre und alles Liebe,



Freitag, 11. März 2016

Lemon Bars - eine süss-saure Leckerei

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Es gibt da einen Witz über Zitronen und Orangen. Leider kann ich ihn euch hier nicht erzählen, denn er ist an sich herzig und unschuldig, aber nicht ganz jugendfrei. Zudem geht es hier heute nicht um Zitronen und Orangen, sondern um Zitronen und Schokolade. Aber sobald ich an diese beiden Zutaten dachte, kam mir irgendwie dieser Witz in den Sinn. Egal.


Kommen wir auf das eigentliche Thema zu sprechen. Ich liebe Schokolade und ich liebe Zitronen. Die Frage, wie ich ausgerechnet diese beiden Dinge in einem Satz erwähne und in Zusammenhang bringe, ist berechtigt. Nur um eines gleich vorweg klar zu stellen: ich kombiniere heute diese beiden Zutaten nicht in einem Rezept. Das stell ich mir dann doch nicht sooo toll vor.


Aber, wenn ich etwas backe ist es oft entweder mit Schokolade oder mit Zitrone. Und meist fällt es mir schwer, mich zwischen einem Rezept mit Schokolade und einem mit Zitronen zu entscheiden. Unterschiedlicher im Geschmack geht kaum, aber ich mag nun mal beides auf seine Weise unheimlich gerne. Auch auf dem Blog gab es schon einige Rezepte mit der ein oder anderen Zutat. Mit Zitronen gab es hier z.B. schon Zitronenküchlein, Zitronen-Tartlettes mit Baiser Haube oder auch Zitronen Gugl. Mit Schokolade u.a. Schoko Mini Gugl und Schoggi S oder auch Bananen-Schoko-Marmor Muffins.


Dass ich für den Geburtstag von Mr. C. den weltbesten Schokoladenkuchen gebacken hatte, das wisst ihr schon. Er ist aber nicht sooo ein Schokofan, muss ich zugeben. Und auch wenn ich absolut sicher war, dass auch er den Schokokuchen lieben wird, so wollte ich doch noch auf Nummer sicher gehen und habe zusätzlich etwas mit Zitronen gebacken. Die mag er nämlich genau so gerne wie ich. Das Geburtstagkind sollte etwas bekommen, das es mag und nicht etwas, das ich will. Klar war einfach, nein nicht schon wieder ein Cheesecake.


Also habe ich mich an die Zubereitung von Lemon Bars gemacht, die ich via Pinterest hier entdeckt habe. Schliesslich heisst es dort, es seien die perfekten Lemon Bars. Gut, ob es wirklich die besten sind, kann ich nicht abschliessend beurteilen. Oberlecker waren sie und fanden auch allseitig regen Zuspruch. Die Bitte folgte sogleich, diese bald wieder zu backen. Das heisst schon was. Nachbacken deshalb wärmstens empfohlen. Sie sind schön saftig, leicht säuerlich, süss mit einem Knusperboden. Bei einem Cup handelt es sich um eine Tasse mit 250 ml Inhalt. Die Menge reicht für eine Backform von ca. 23x23 cm. Die Menge der Stücke hängt natürlich davon ab, wie klein ihr diese wollt. Ich habe sie zu mundgerechten Stücken zugeschnitten und so gab es reichlich.

Zutaten

Für die Kruste
1 1/2 Cups Mehl
1/3 Cup Zucker
1/4 TL Salz
1 EL Zitronenabrieb
½ Cup Butter, Zimmertemperatur

Für die Füllung
4 grosse Eier, Kategorie L
1 1/3 Cups Zucker
250 ml frisch gepresster Zitronensaft, gesiebt.

Zubereitung

Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform mit Alufolie auskleiden. Für die Kruste Mehl, Zucker, Salz und Zitronenabrieb vermengen. Butter in Stückchen schneiden und zufügen. Alles bei kleiner Geschwindigkeit mixen, bis sich grobe, sandige Krümel bilden. Masse in die Backform geben und die Mischung mit den Fingern oder einem Löffel gleichmässig verteilen und festdrücken. Für 15-20 Minuten backen, bis die Kruste an den Ecken leicht anbräunt.


Während dem die Kruste im Ofen ist, kann man sich an die Zubereitung der Füllung machen. Dafür alle Zutaten in einer grossen Schüssel miteinander vermengen. Sobald die Kruste fertig gebacken ist, die Füllung auf die noch heisse Kruste giessen. Für 20 Minuten backen, bis die Füllung fest ist. Sie sollte noch leicht wackelig sein (aber durch), wenn ihr die Form aus dem Ofen nehmt. Keine Angst, sie wird beim Abkühlen noch fester. Wenn das Gebäck abgekühlt ist, diese noch für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, bevor ihr das Ganze in Stücke schneidet. Andernfalls kann es sein, dass die Füllung noch etwas davon läuft. Wer will, kann die Bars vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Ich habe darauf verzichtet. Sie sind so schon genug süss.


Nächstes Jahr liegt es also auf der Hand, dass ich dem Liebsten einen richtigen Zitronencake zu seinem Geburtstag backen werde.

Was mögt ihr lieber, Zitronen oder Schokolade?

Alles Liebe,

Freitag, 21. August 2015

Schoko Mini Gugl - ein kleiner Herbstvorbote

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wo ist denn mein geliebter Sommer hin?! Auch wenn es heute wieder etwas besser und wärmer ist und auch für das bevorstehende Wochenende Sonne und ca. 25°C gemeldet sind, so fühlte ich mich diese Woche in den Herbst versetzt. Am Morgen ist es noch dunkel, leichter Nebel macht sich über dem See breit oder noch schlimmer, es regnet. Ohne Jacke aus dem Haus, undenkbar. Sogar ein Schal musste schon sein, wobei ich da nicht wirklich repräsentativ bin. Ich liebe Schals und Halstücher und trage sie oft als Accessoire ohne zu frieren. Trotzdem, ohne war es mir zu frisch. Selbst ohne Söckchen war es jeweils am Morgen etwas sportlich.


Ich steh noch etwas unter Schock. War es doch wirklich lange Zeit einfach nur wunderbar, so ist es von jetzt auf gleich Herbst geworden. Zumindest fühlt es sich so an. Ich hoffe, nur ein kleiner Vorbote und der Sommer bäumt sich nochmals etwas auf. Ich wollte euch doch noch so viel zeigen, u.a. auch mal ein richtiges Grillrezept. Schade, wenn ich das auf nächsten Sommer verschieben muss. Aber nun gut, da hätte ich wenigstens schon eine Idee. Ich muss dann nächsten Sommer nur daran denken, es rechtzeitig umzusetzen.


Selbst wenn sich der Sommer nochmals aufbäumen sollte, steht der Herbst unmittelbar vor der Türe. Ich mag ja die kuschelige Jahreszeit auch sehr gerne. Einzig könnte es von mir auch immer am Morgen schon hell sein bis spät in den Abend. Schon alleine für die Foodfotos. ;-) Schon bald müssen wieder die Tageslichtlampen herausgekramt werden und die Fotos gefallen mir halt nie gleich gut, wie mit ganz natürlichem Tageslicht. Ich warne euch jetzt also schon mal vor.


Im Herbst steht man aber wieder mehr am Herd oder Backofen. Zumindest ticke ich so. Auch steigt das Bedürfnis nach Süssen Sünden, die das Herz von innen wärmen. Und wenn das Gebackene noch süss daherkommt, dann sprudelt das Herz über vor Wärme. Mir geht es jeweils beim Anblick von Mini Gugl so. Egal, wie oft man sie schon gesehen hat. Ich finde sie einfach süss. Auf dem Blog gab es schon welche mit Banane und an Weihnachten mit Lebkuchengeschmack. Die sind soooo toll. Heute welche mit Schokolade, die ich damals für den Afternoon Tea auftischte und das Rezept bis heute nicht verbloggt habe. Aber als kleiner Herbstvorbote passen sie heute wunderbar. Die Menge ergibt 18 süsse Gugl. Das Rezept habe ich abgewandelt von hier.

 

Zutaten

60 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
35 g dunkle Schokolade
30 ml Cranberry Muttersaft (oder ein anderer leicht säuerlicher Saft, sollte einfach nicht süss oder zusätzlich gezuckert sein)
1 Msp. Zimt
80 g Mehl
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Zucker in eine Rührschüssel geben und die flüssige Butter dazu giessen. Alles mit dem Schneebesen glatt rühren. Ei ebenfalls unterrühren.


Die Schokolade über dem heissen Wasserbad schmelzen lassen. Sobald die Schokolade flüssig ist, unter den Teig rühren. Nacheinander Cranberry Muttersaft, Zimtpulver, Mehl und Kakaopulver unterrühren.


Den Teig in die Mulden der Gugelhupfform füllen und im Ofen im unteren Drittel in ca. 11 Minuten im auf den auf 210°C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen backen.


Aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wenn ihr denn solange mit dem Vernaschen warten könnt. ;-)

Seid ihr bereit für den Herbst oder dürfte der Sommer noch etwas verweilen?

Alles Liebe,

Freitag, 31. Juli 2015

Zitronen Joghurt Buttermilch Popsicles - I scream Ice Cream

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich safte diese Woche vor mich hin, d.h. konkret, dass ich seit Montag eine Saftkur mache. Es war einfacher als gedacht, der erste Tag war was den Hunger und die Lust nach Essen anbelangt der schlimmste. In der ersten Nacht habe ich sogar vom Essen geträumt *schäm*.


Einzig das Zubeissen hat mir etwas gefehlt. Abends gab es jeweils eine Suppe, so dass ich wenigstens ansatzweise das Gefühl hatte, etwas zu essen. Das war noch recht angenehm. Heute ist schon der letzte Tag und ich freu mich, dass ich ab morgen langsam wieder normal essen kann, wobei ich im Moment absolut keinen Hunger verspüre und ich das Gefühl habe, ich könnte noch eine Weile so weitermachen.


Aber ich bin doch ein Foodie durch und durch und habe in dieser Woche festgestellt, dass ich auf Insta, Pinterest, Bloglovin vielen unglaublichen Foodies folge, die ständig die leckersten Foodfotos posten und ich beim Anblick der tollen Bilder jeweils am liebsten in den Bildschirm gebissen hätte. So wurde meine Liste, was ich alles kochen will, wenn ich wieder essen darf seeeeehr lang. Aber ich blieb hart und habe die 5 Tage durchgezogen, ohne auf die Notfallsnacks zurückzugreifen. Das macht mich schon ein wenig stolz, auch dass ich absolut kein Verlangen nach Süssem hatte in diesen Tagen. Das kann ruhig so bleiben.


Detoxnebenwirkungen hatte ich praktisch keine. Vielleicht ganz leichte Kopfschmerzen und etwas müde zu Anfang. Jetzt fühle ich mich aber energiegeladen, meine Haut strahlt, der Speck ist etwas weniger und ich möchte die Kur zum Anlass nehmen, in Zukunft wieder etwas mehr darauf zu achten, was und wie viel ich esse. Wieder bewusster, weniger und ausgewogener essen ist das Ziel.


Jetzt freu ich mich aber auf richtiges Essen. Ich hätte Lust auf gesunde Burger oder Tacos, zumindest haben mich solche auf Pinterest die ganze Woche angelacht. Aber das wird mein Magen noch nicht vertragen und so werde ich wahrscheinlich mit Gemüse starten. Wenigstens kann ich wieder zubeissen und ich werde nicht mehr so oft zur Toilette müssen. Nimmt man ständig so viel Flüssigkeit zu sich, muss man ständig Pipi. Das ist schon fast anstrengend. ;-)


Das heutige Eis habe ich also weder diese Woche zubereitet, noch hätte ich es diese Woche essen dürfen. Zeigen tue ich es euch aber trotzdem. Denn es ist sehr gesund und kalorienarm, passt also schon fast zu meiner Saftkur. Für 6 Popsicles braucht ihr:

Zutaten

170 g Griechischer Joghurt, ohne Fett
1 ½ Zitronen (Saft davon)
150 ml Buttermilch
1 Päckli Vanillezucker
1-2 EL Agavendicksaft (je nach Geschmack

Zubereitung

Joghurt, Zitronensaft und Buttermilch sorgfältig miteinander vermischen. Nun den Vanillezucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat. Mit dem Agavensirup je nach Geschmack abschmecken.


Die Masse in die Popsicle Förmchen füllen, ins Gefrierfach geben und nach ca. 1 Stunde die Holzstäbchen reinstecken. Mache ich das früher, sind sie bei mir jeweils völlig schräg im Eis drin. Nun für weitere 4 Stunden oder am besten über Nacht im Eisfach gefrieren lassen.

Habt ihr auch schon einmal eine Saftkur gemacht? Möchtet ihr noch mehr darüber erfahren?

Alles Liebe,

Sonntag, 26. Juli 2015

Kirsch Clafoutis - süsser Sommer

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Die letzten Tage war ich schräg. Und das im wahrsten Sinne des Wortes und nicht schräg in dem Sinne von komisch (das bin ich manchmal aber auch). ;-) Ausgerechnet beim schönsten Sommerwetter, wo ich eigentlich jede freie Minute im See planschen wollen würde, machte mir mein Rücken einen fetten Strich durch die Rechnung. Oder besser gesagt meine Muskeln. Die waren so verkrampft, dass mein Oberkörper wirklich schräg in der Landschaft stand und ich mich kaum bewegen konnte. Eingeklemmt hatte ich mir nichts, das hätte ich ja merken müssen. Aber irgendwie war meine ganze Rumpfmuskulatur total verspannt. Keine Ahnung woher und wieso.


Mr. C. meint ja, das käme davon, dass ich mal wieder auf dem Fahrrad gesessen bin. Aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich gebe zu, ich habe den Sport in den letzten zwei bis drei Jahren gänzlich vernachlässigt und meinen Speck mit Hilfe des Blogs gepflegt (resp. hat sich der so ganz langsam und heimlich ausgedehnt). Das soll sich wieder ändern. Aber so unsportlich bin ich nun auch wieder nicht geworden, dass ich nach einem kurzen Fahrradausflug fast verkrüpple.


Ändern an meinem unsportlichen Verhalten kann ich allerdings erst etwas, wenn die Muskeln wieder völlig normal sind, ich nicht mehr schräg und ich absolut keine Schmerzen mehr habe. Entspannungstipps und Kniffe, wie ich das Ganze wieder in den Griff bekommen kann, sind also gerne willkommen. Nebst dem dass es einfach mühsam ist, tat es auch echt weh. Schmerzmittel halfen kaum. Plus gab es mir das Gefühl, als wäre ich schon fast eine Oma. So musste ich mich irgendwie trösten, was darin resultierte, dass der Speck noch mehr gepflegt wurde. Mit etwas Süssem wie Kirsch Clafoutis. Passt auch ganz wunderbar zum aktuellen Thema von Clara's "ich back's mir". Normalerweise schaffe ich es nicht, Kirschen zu verarbeiten. Die werden in der Regel sofort pur verputzt, aber für Clara habe ich mich zusammengerissen.

Für 4 Portionen braucht ihr (von hier und von mir angepasst):

Zutaten

50 g Mehl
45 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch
gut 380 g Kirschen
1 kleine Prise Salz

 

Zubereitung

Kirschen gründlich waschen, entstielen und entsteinen. Ich habe dafür so ein Ding (was für eine genaue Beschreibung), damit geht es ganz schnell und einfach. Kirschen halbieren.


Das Mehl mit den Eiern, dem Zucker und dem Salz verrühren. Ein wenig von der Milch hinzugeben und nochmals verrühren, so dass der Teig locker wird. Nach und nach den Rest der Milch hinzugiessen, dann die halbierten Kirschen hineingeben.


4 Förmchen einfetten und den Teig in die gefetteten Förmchen giessen. Im auf Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 25 min backen. Mit Puderzucker bestäuben, dann heiss, lauwarm oder kalt servieren. Bei uns gab es sie heiss, ich bin so ungeduldig. :-)


So und jetzt genug vom Süsskram. Mehr Sport und weniger essen ist die Devise. Gestartet wird morgen mit einer 5-Tage Saftkur. :-O Drückt mir die Daumen, dass ich das druchstehe und Mr. C. mich vor lauter Launenhaftigkeit während diesen Tagen nicht verlässt ;-).


Was habt ihr für ultimative Sportmotivationsinstrumente für mich? Bitte nichts zum Thema Joggen, das kann und mag ich gar nicht.

Alles Liebe,

Freitag, 10. Juli 2015

Erdbeer-Ananas Smoothie Eis - Abkühlung gefällig?


Liebe Coco's Cute Corner Leser

Der Sommer ist da. Mit voller Wucht. So wie ich ihn liebe. Das heisst, so richtig warm mit Sonne satt. Einigen ist es ja zu heiss. Aber ich mag das so hitzig lieber, wie ein verregneter Sommer, wo Frau ihre Kleidchen und Sandalen kaum ausführen und man den Grill sowie die Terrasse kaum geniessen kann. Man verbringt über das Jahr gesehen so viel Zeit in der Wohnung, weil es einfach draussen zu kalt ist, so stören mich heisse Sommertage wie im Moment überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.


Am letzten Wochenende fühlten sich Mr. C. und ich beinahe wie im Urlaub. Kaum wach um 7.30h am Sonntag Morgen gingen wir schon für einen Morgenschwumm an den See. Anschliessend ab nach Hause frühstücken. Gegen Nachmittag nochmals einen Spaziergang zum See mit anschliessender Abkühlung im angenehmen Wasser. Am Abend ein leckeres Abendessen mit meinen Eltern in einem Seerestaurant und vor dem zu Bett gehen nochmals eine schnelle Erfrischung im See. Herrlich! Einfach nur herrlich!


Ihr seht, ich bin total seeverrückt und vermisse ihn tatsächlich, wenn ich mal eine längere Zeit weg bin. Ein Leben ohne ein Gewässer in der Nähe könnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das bedeutet, dass ich an einem Ort leben muss, wo ich den See unmittelbar sehe und auch je nach Lust ohne grosse Anreise darin planschen kann. Am liebsten würde ich natürlich direkt am Seeufer leben, aber das ist leider unbezahlbar...Ein Jahr habe ich weiter weg vom See verbracht. Man kann es ja mal ausprobieren. Da hat mir aber einfach etwas gefehlt und ich musste wieder in seine Nähe ziehen. Jetzt weiss ich es besser. Die Seenähe ist ein Privileg, das ist mir klar. Dieses geniesse ich aber auch ungemein. Es gibt mir so viel Lebensqualität sowie innere Ruhe. Und verschafft mir zudem bei so heissen Temperaturen eine willkommene Abkühlung.


Wer keinen See in der Nähe hat, braucht eine Alternativerfrischung. Wie dieses Erdbeer-Ananas Smoothie Eis. Abkühlung ja, unnötige Kalorien nein. Und so habe ich den üblichen Morgensmoothie einfach eingefroren. :-) Das Rezept ist also nach Lunst und Laune variabel, je nach Früchte-Beeren Kombination, die ihr am liebsten habt. Oder aber es gibt ein Eis am Stiel vom letzten Jahr (Himbeer Joghurt oder Oreo Cheesecake) Mit diesem Rezept mache ich übrigens gerne mal wieder bei let's cook together von Ina mit.

Die Menge ergibt 8 Eis am Stiel plus 2 Smoothies, die Zubereitung ist gänzlich einfach:

Zutaten

1 Ananas
500 g Erdbeeren
1-2 TL Agavendicksaft (je nach Süsse, die man will)

Zubereitung

Ananas schälen und Strunck entfernen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und in einen Blender geben. Erdbeeren waschen und das Grün abschneiden. Ebenfalls in den Blender geben. Agavendicksaft zufügen und alles ordentlich durchmixen.


Nun die für die Eisformen benötigte Menge durch ein Sieb streichen und in die Eisförmchen füllen. Beim Smoothie stören mich ansonsten die Erdbeerkerne nicht, im Eis wollte ich sie aber nicht haben. Stäbchen in die Formen stecken und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht im Eisfach gefrieren lassen.


Fertig ist eine gesunde und schnelle Erfrischung. Dieses Wochenende soll es übrigens so herrlich bleiben! Ich freu mich schon wie ein kleines Kind darauf. Wahrscheinlich mach ich dann Ananas-Mango Smotthie Eis.

Seid ihr auch so Wasserratten?

Alles Liebe,