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Montag, 30. Oktober 2017

Kürbispesto - für den goldenen Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ha, das hättet ihr jetzt wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich mich so schnell nach dem letzten Blogpost wieder bei euch melde! ;-) Ha, nur eine Woche dazwischen! Aber, nachdem der letzte Foodpost ja auch schon viel zu lange her ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein Rezept. Solange ich noch zum Kochen komme und nicht mit der Baby Brei Produktion beschäftigt bin.


Im letzten Blogpost über das Schlafzimmer habe ich euch den Shop NØA+GINGER vorgestellt und euch auch schon verraten, dass es nebst hübschen Teilen für euer Zuhause auch Geschirr oder besser diverse Küchenutensilien gibt und ich euch ein Rezept zeigen werde. Dem komme ich jetzt heute nach. Serviert wird passend zum goldenen Herbst ein Kürbispesto in einem hübschen Canella Becher* auf einem der wunderschönen Holzbretter*. Holzbretter kann man in meinen Augen ja nie genug haben. Unsere Schränke sind voll und ich sehe immer wieder tolle Stücke. Aber sie sind auch so praktisch, Antipasti, Tapas oder einfach Käse zu servieren. Und je nach Anzahl der Personen braucht man dazu verschiedene Grössen. Hach… Aber ich hör jetzt auf, ein Blogpost über Holzbretter ist nicht wirklich soooo spannend. :-) Aber ich hoffe, unter meinen Lesern ist die eine oder andere Person, die meine Liebe nachvollziehen kann.


Dass es sich beim Shop NØA+GINGER um einen ganz zauberhaften handelt, der handerlesene Produkte aus aller Welt anbietet, habe ich euch im letzten Blogpost schon ausführlich erzählt. Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass jedes Produkt liebevoll ausgesucht wird, wirklich etwas Besonderes ist und ich mich somit auch sofort verliebt habe. Und nein, das sind nicht meine Hormone, die mich zugegebenermassen noch emotionaler machen, als ich sonst schon bin. Nein, ich kannte den Shop schon vor meiner Schwangerschaft, habe gerne darin gestöbert und fand die Sachen wunderschön. So.


Jetzt aber zum Rezept. Für das Pesto, das für 4 Portionen reicht, braucht ihr:

Zutaten

260 gr Kürbis (am besten Hokkaido, den müsst ihr nicht schälen)
2 EL Rapsöl
1 Chili / Peperoncini
4 Knoblauch Zehen
3 Zweige Thymian
2 Hand voll Kürbis Kerne
2 EL gemahlene Mandeln
Salz und Pfeffer
8 EL Olivenöl

Zubereitung

Hokkaido waschen, entkernen und ca. 260 gr in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine ofenfeste Form geben. Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Ebenfalls zu den Kürbiswürfeln geben. Chilischote halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Ebenfalls zu dem Kürbis und Knoblauch geben. Thymianblättchen drüberstreuen und 2 EL Rapsöl drüber träufeln. Nun kommt das Ganze für 30 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten. Anschliessend vom Herd nehmen. Sind die Kürbiswürfel gar alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäss pürieren. Fertig. Vielleicht mal mit 6 EL Olivenöl starten und schauen wie die Konsistenz ist. Bei Bedarf kann dann mehr Olivenöl dazugegeben werden. Wer will auch gerne mehr als 8. Ich mag das Pesto eher dick.


Die süsse des Kürbis kommt schön durch und die Chili Schote verleiht einen klitzekleinen Hauch Schärfe. Probiert es doch gerne mal aus, solange es noch so wunderbare Kürbisse gibt. Am besten Pasta dazu servieren und wer will darf gerne noch etwas Käse frisch drüber geben. Braucht es aber nicht zwingend. Im Kühlschrank hält das Pesto ca. 5 Tage.


Wenn ihr noch mehr Kürbis Rezepte haben wollt: Hier gibt es überbackenen Kürbis, Kürbisquiche mit Ziegenkäse, Kürbiszwiebelkuchen oder ein Alltime Favorite Kürbisflammkuchen.

Was ist euer liebstes Kürbis Rezept?

Alles Liebe,






*Kooperation (die Produkte wurden mir gratis zur Verfügung gestellt)

Dienstag, 10. Januar 2017

Kale Chips - ein gesunder Superfood Snack

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das kalt draussen. So kalt, dass ich am liebsten die Wohnung gar nicht mehr verlassen möchte und das obwohl ich die Kälte eigentlich gewohnt sein sollte, habe ich doch meine ersten Lebensjahre in den Bergen auf 1‘800 M.ü.M. verbracht. Winter in den Bergen finde ich herrlich, aber bei uns mag ich das irgendwie so gar nicht. Erstens, weiss ich nicht, was ich zur Arbeit anziehen soll. Immer nur die dicken Kuschelpullis zu Hosen sind einfach langweilig. Im Moment aber die einzige Option, friere ich mir doch sonst meinen A…. ab. Zweitens die Schuhe. Immer die dicken Stiefel sind genauso langweilig. Aber mit anderen Schuhen breche ich mir ein Bein plus mache ich sie zur Sau, wenn die Trottoirs gesalzen sind. Die Salzränder gehen einfach nie wieder aus. Irgendwelche „schönen“ Schuhe mit ins Büro nehmen, das könnte ich ja schon, aber die Dinger immer hin- und herschleppen, habe ich auch keine Lust. So. Und drittens mag ich bei der Kälte einfach so gar nichts unternehmen, auch wenn die Schneelandschaft im Wald wunderschön ist.


Wie gesagt, ich liebe den Winter und den Schnee in den Bergen. Hier muss ich so viele Schichten anziehen, dass ich mich anschliessend kaum mehr bewegen kann. Und das Gesicht friert trotzdem noch immer. Meine Thermowäsche ist – wo könnte es anders sein – eben in den Bergen, wo ich sie eigentlich normalerweise brauche. Hätte doch nicht gedacht, dass ich die nun hier so dringend benötigen würde, bei den arktischen Temperaturen gerade. Egal. 2017 ist noch jung und es wird nicht gejammert. Zuhause mache ich aber trotzdem schon eine Runde auf Frühling, indem ich die ersten Tulpen gekauft und unser Wohnzimmer damit geschmückt habe. Ich konnte einfach nicht widerstehen, als bei uns im Supermarkt schon Tulpen ausgestellt wurden. Kaum ist die Weihnachtsdeko weg, darf ein Hauch Frühling einziehen. Schliesslich werden auch die Tage schon wieder länger, auch wenn ich das bewusst noch nicht merke. Es ist so.


Da ich keine Lust habe in die Kälte zu gehen und irgendwann genug genetflixt habe, habe ich die Zeit Zuhause genutzt, etwas zu kochen und für den Blog zu shooten. Bei der Kälte hätte ich an sich gerne gebacken. Aber ihr erinnert euch bestimmt an den ersten Post im 2017 und meine Süssigkeiten Fressorgien über die Festtage. Noch mehr Winterspreck brauch ich definitiv nicht, einen Snack für den Netflix Nachmittag aber unbedingt. Und so habe ich vor einer Weile Kale Chips für mich entdeckt. Ja, auch das ein alter Zopf. Grünkohl oder wie er bei uns heisst Federkohl gilt in den USA schon lange als der Superfood und auch die Zubereitung als Chips ist so gar nicht neu und wurde auch schon auf diversen Blogs gezeigt. Egal. Hier hole ich das heute nach. Ich bin ja solchen Trends immer eher skeptisch gegenüber eingestellt. Hat man Lust auf Chips, soll man Chips essen und nicht eine halbherzige Alternative. Die befriedigt dann nämlich nicht. Wie zum Beispiel die Blumenkohlpizza, die bei uns fast Brechreiz ausgelöst hat. DAS war ja mal so gar nichts. Der Food Fail 2016 und deshalb auch nicht auf dem Blog zu finden. So etwas grässliches würde ich euch nicht zumuten. Sollte ich es nochmals ausprobieren und sollte dann das Rezept schmecken, werde ich berichten. Bei den Kale Chips ist das aber so ganz anders. Sie schmecken wirklich und weil sie auch wirklich kross werden, versprühen sie absolutes Chips Feeling.



Das Rezept habe ich übrigens von einer lieben Freundin. Bei ihr wächst der Federkohl im Garten, anscheinend wie Unkraut und ich muss zugeben, ich bin fast etwas neidisch auf die endlose Chipsquelle. Reichen bei uns 400 g Federkohl und zwei Bleche doch knapp als Snack für 2 Personen für einen Nachmittag.

Zutaten

Ca. 400 g Federkohl oder Grünkohl oder wie Kale bei euch auch immer heissen mag
3 EL frischen Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Ordentlich Salz
Etwas Pfeffer
2 Prisen Chilipulver (Curry, Paprika, Knoblauchpulver oder was euch schmeckt, geht auch)

Zubereitung

Als erstes müsst ihr den Kale chipsfertig rüsten. Dazu gilt es die dicken Stängel zu entfernen. Ich schneide einfach am dicken Stängel am Rand entlang, so ist der mal weg. Dann zerzupfe ich den Kale in grössere Stücke. Zu klein sollten sie nicht sein, gehen sie doch bei trocknen ziemlich ein. Ihr seht das hoffentlich auf den Bildern etwas besser, wie gross die Stücke sein sollten.


Kale waschen, trocken schleudern und dann noch für ca. 30 Minuten auf etwas Haushaltpapier vollständig trocknen lassen. In der Zwischenzeit Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Zitronensaft, das Öl und die Gewürze in einer Schüssel zu einer Marinade mischen. Kale ebenfalls in die Schüssel geben, alles miteinander vermengen und die Marinade mit den Händen gut in die Blätter einkneten.


Kale auf beide Bleche verteilen, so dass die einzelnen Stücke etwas Platz haben. Das ist wichtig, dass sie schön trocknen und kross werden. Nun kommt das Ganze für ca. 10 Minuten in die Ofenmitte. Nach 5 Minuten Backofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.


Behaltet die Chips etwas im Auge. Bei mir müssen es 10 Minuten sein, andernfalls sind die Chips nur am Rande kross und sonst noch etwas latschig. Bei meiner Freundin sind die Chips allerdings schon nach 7 Minuten fertig. Nach 10 wären sie verbrannt. Das hängt etwas von eurem Ofen ab. Die Chips sind fertig, wenn sie etwas wie Pergamentpapier aussehen. Am einfachsten probiert ihr und entscheidet dann.


Das ist auch schon alles. Ich kann euch diesen gesunden Snack wirklich nur wärmstens empfehlen. Es geht schnell und schmeckt. Beim nächsten Besuch werde ich bestimmt anstatt Chips die Variante mit Kale auftischen.

Mögt ihr diese Kälte?

Alles Liebe,

Dienstag, 2. August 2016

Coco's Tomaten Ketchup - da kann der Heinz einpacken

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ja, ich gebe es zu. Es war etwas ruhig hier in letzter Zeit. Ebenso auf Instagram. Das Sommerloch sozusagen. Letzte Woche hatte ich Ferien und war in den Bergen und in der Woche davor gab es bei der Arbeit noch so einiges zu erledigen, so dass ich keine Zeit für meinen Blog oder meine Social Media hatte. Leider. In den Ferien selber habe ich mir dann spontan eine kleine Auszeit gegönnt. Das muss hin und wieder auch sein. Wer mir auf Snapchat folgt, der konnte aber den ein oder anderen Eindruck gewinnen, was ich in dieser Woche so alles gemacht habe. Einen Beitrag über Arosa im Sommer habe ich euch hier gezeigt. Deshalb gibt es heute keine Ferienfotos.


Den Laptop und die Kamera habe ich natürlich beides mit in die Berge geschleppt, aber nie benutzt. Der Wille war ursprünglich aber da. Mr. C. hat schon reklamiert, dass wenn ich Dinge mitnehme, ich diese gefälligst auch gebrauchen soll, andernfalls kommen sie im nächsten Jahr nicht mehr mit. Jaha, so streng ist er zu mir ;-). Wenn man mit dem Auto in die Ferien fährt und das Auto noch dazu ein Kombi ist, dann ist die Versuchung aber auch zu gross, so einiges mitzunehmen. Nur für den Fall der Fälle. Wir hatten so Glück mit dem Wetter, so dass wir wandern und in das Schwimmbad konnten. Hätte es geregnet, so hätte ich mich bestimmt an den Laptop gesetzt und einen Blogpost geschrieben. Die Prognose war nämlich schlecht. Sie hat einfach zu unserem Glück so überhaupt nicht gestimmt. Da wäre es schade gewesen sich an den Laptop zu setzen.


Nun bin ich aber wieder da. Gestärkt mit frischer Bergluft für die nächsten Wochen. Der "richtige" Sommer- und Strandurlaub steht nämlich erst noch an. Aber darüber erzähle ich euch ein anderes Mal. Und da das Wetter noch immer schön sommerlich ist, habe ich ein sommerliches Rezept für euch. Ich hoffe, damit kann ich meine längere Abwesenheit wieder etwas wett machen. Mitgebracht habe ich euch hausgemachtes Ketchup. Ja klar, Ketchup geht immer, das ganze Jahr, aber es passt im Moment einfach so herrlich zu Gegrilltem, dass ich es einfach unter die Sommerrezepte einordne. Das Grundrezept habe ich von hier, allerdings habe ich es noch mit weiteren Gewürzen gepimpt. Die Menge ergibt gut 1 Liter Ketchup.

Zutaten

1kg reife Strauchtomaten
5 Zwiebeln
150 g Tomatenmark
170 g brauner Zucker
250 ml Apfelessig oder weisser Balsamico
1 Chili / Peperoncini
1 EL Worcestersauce
1/2 - 1 TL Zimt (je nach Geschmack)
1 EL Fleur de Sel
2 TL Rapsöl
wenig frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Tomaten vom Strunk befreien, kurz mit kochendem Wasser überbrühen (ca. 5 Minuten) und häuten, anschließend vierteln. Die Zwiebeln schälen und in mittelgroße Stücke würfeln. Die Chili entkernen und fein hacken.



Das Öl in einen großen, hohen Topf geben. Die Zwiebelwürfel darin ganz kurz anbraten, dann den braunen Zucker dazugeben und karamellisieren lassen (Achtung, brennt schnell an). Die karamellisierten Zwiebeln mit dem Balsamico-Essig ablöschen. Die Masse sollte jetzt leicht köcheln.





Die Tomatenviertel und die feingehackte Chili dazugeben. Das Tomatenmark gut unterrühren. Die Gewürze zugeben und ebenfalls untermischen. Jetzt das Ganze auf mittlerer Flamme unter gelegentlichem Rühren ca. 45 Minuten einköcheln lassen.


Das fertige Ketchup pürieren und noch heiß in zuvor ausgekochte Glasflaschen oder Gläser mit Schraubverschluss füllen und gut verschließen. So hält es sich gut vier Monate lang frisch. Es kann natürlich auch gerne für die Zubereitung dieser BBQ Sauce verwendet werden. Ebenfalls eine Sauce, die einfach perfekt passt zu Gegrilltem.


So, das wäre er schon, mein kleiner Beitrag nach meiner kleinen Pause. Jetzt gebe ich mir wieder Mühe regelmässig zu bloggen. Zumindest versuche ich es....

Was habt ihr in den letzten zwei Wochen alles erlebt?

Alles Liebe,


Freitag, 15. Januar 2016

Vegane Buddha Bowl - Neujahrsvorsätze 2016

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Neues Jahr, neues Leben? Mit den Neujahrsvorsätzen ist das so eine Sache. Ein neues Jahr beginnt und man will voll motiviert alle schlechten Gewohnheiten über Board werfen und sein Leben umkrempeln. Zum Besseren. Ich nehme mir jeweils nicht wirklich etwas vor. Meist kann man sich ohnehin nicht daran halten und so hat man nur ein schlechtes Gewissen. Das ist unnötig. Weshalb sollte sich - nur weil es 31. Dezember 0.00 Uhr ist - ab den nächsten Moment alles ändern? Wieso sollte man plötzlich mehr Motivation für etwas haben? Alte Laster einfach ablegen können? Der Jahreswechsel alleine hilft da meines Erachtens nicht.



Trotzdem ist es ein Zeitpunkt, in dem man reflektiert. Sich überlegt, was alles passiert ist im vergangenen Jahr. Was schön war, was weniger. Und auch, was man vielleicht ändern könnte und möchte. Ich möchte wirklich wieder etwas mehr Sport machen, wieder bewusster kochen und essen. Das hat aber nicht mit dem Jahreswechsel als solcher zu tun. Es ist einfach ein guter Zeitpunkt das umzusetzen und neu zu starten. Letztes Jahr hatte ich z.B. mit ziemlichen Rückenproblemen zu kämpfen, welche fast, aber noch nicht ganz überwunden sind. Das kommt bestimmt von mangelnder Bewegung und zu viel arbeiten im Sitzen. Auch gibt es das ein oder andere Speckröllchen, welches ich gerne so nicht mehr hätte. Auch hier der Grund zu wenig Sport und Bequemlichkeit. Meiner Gesundheit zu Liebe steht also Sport auf dem Programm.


Und gesunde und bewusste Ernährung. Das tut mir ebenfalls gut. Man ist, was man isst. Wenn das gesunde Essen dann noch so hervorragend schmeckt wie diese Buddha Bowl, dann ist das kein gesetztes Ziel, das schwierig zu erreichen ist oder gar eine Qual, ein Verzicht auf etwas. Nein. Wenn es so lecker schmeckt, dann geht das ohne Probleme und sogar mit viel Freude. Natürlich gönne ich mir weiterhin etwas Süsses oder auch mal Junk Food. Das Leben soll Genuss sein. Aber eine solche Buddha Bowl ist Genuss pur. Nicht umsonst wird sie auch teilweise als Happy Bowl bezeichnet. Nach dem Essen war ich nämlich wirklich happy. Eine wahre Geschmacksexplosion und zudem sehr gesund. Sogar vegan, wobei das nicht meine primäre Absicht war. So einige Gründe, um happy zu sein. Finder ihr nicht? 


Genug aber geschrieben, ich erkläre euch am besten das Rezept. Nur noch ein Hinweis. Die Bowl ist beliebig abwandelbar. Je nach Geschmack und Vorlieben. Wichtig ist, dass die Bowl eine sättigende Basis hat wie Quinoa, Couscous oder Reis und verschiedene Gemüsesorten. Ich habe das Ganze noch mit Sprossen und einer würzigen Sauce abgerundet. Für 2 Portionen braucht ihr:

Zutaten

160 g Quinoa
1 mittelgrosse Süsskartoffel
1 rote Paprika
ca. 20 Kirschtomaten
1 Avocado
je 1 Hand voll Kresse und Sprossen
1/2 Zitrone
3 EL Olivenöl
1 1/2 EL Rapsöl
1/2 TL Sriracha (wer es schärfer oder milder will, passt die Menge einfach an)
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Süsskartoffel schälen und in Würfel schneiden. Die Paprika in Streifen. 1 EL Rapsöl in einer Bratpfanne erwärmen und sowohl die Süsskartoffelwürfel sowie die Paprikastreifen darin braten bis der Quinoa fertig ist. Quinoa abspülen und mit der doppelten Menge Wasser aufkochen. Für ca. 10 Minuten kochen lassen.


Kirschtomaten halbieren. 1/2 EL Rapsöl in einer Bratpfanne erwärmen und die Kirschtomaten darin anbraten. Sobald diese weich werden, aus der Pfanne nehmen. Also bevor sie verkocht sind. Avocado halbieren, entsteinen, aus der Schale lösen und in Würfel schneiden. Für die Sauce Zitrone auspressen und mit dem Olivenöl und Sriracha mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Sobald der Quinoa gar ist, diesen auf zwei Teller verteilen. Rundherum die Süsskartoffelwürfel, die Paprikastreifen, die Kirschtomaten und die Avocadowürfel geben. Mit Kresse und Sprossen abrunden sowie die Hälfte der Sauce drüber giessen. Sofort geniessen. Natürlich habe ich zum Essen alle Zutaten miteinander vermischt. Das wäre aber nicht ein so schönes Bild geworden, wie wenn alles fein säuberlich nebeneinander drapiert ist. :-)


Ein Hochgenuss sag ich euch. Das wird es jetzt genau so und auch in anderen Varianten oft geben.

Habt ihr euch für 2016 etwas vorgenommen?

Alles Liebe,






PS: die heutigen Fotos sind übrigens mit einer Tageslichtlampe entstanden und ich bin gar nicht so unglücklich mit dem Ergebnis. :-)

Freitag, 27. November 2015

Bananen Cookies - mit nur 4 Zutaten und ohne Mehl, Zucker und Eiern

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich habe euch vor kurzem über meinen Schuhtick oder meine doch etwas fragwürdige Beziehung zu Schuhen und Kleidern im Zusammenhang mit meiner Ausmistaktion zu Hause berichtet (hier). Irgendwie lässt mich das Thema Schuhe nicht mehr los und ich habe mir noch einige Gedanken dazu gemacht.


Wie gesagt, musste ich feststellen, dass ich in Bezug auf meine Schuhe - oder zumindest gewisse Modelle - eine echte Verlustangst entwickle. Da gibt es Modelle, für die ich sehr frühzeitig nach einem Backup suche (das ich natürlich nicht finde oder dann zwei fast gleiche Paare im Schrank stehen habe), solche die ich kaum trage, aus Angst, sie gehen irgendwann kaputt (macht wahnsinnig viel Sinn, ich weiss) und solche, die ich einfach nicht wegwerfen kann, obwohl sie völlig abgetragen sind und ich sie so nicht mehr anziehen kann. Von letzteren habe ich mich in der Zwischenzeit getrennt. Immerhin.


Teilweise lasse ich aber auch Schuhe reparieren, die so günstig waren und sich das vom Preis her so gar nicht lohnt. Aber ich hänge einfach an ihnen. Mein generelles Platzproblem, das sich auch durch die Ausmistaktion nicht gelöst hat, wird durch dieses Verhalten nur noch viel schlimmer. Ich bewundere da Mr. C. Der hängt überhaupt nicht an materiellen Dingen und kann einfach wegschmeissen, ohne zu überlegen. Dank meinem Elefantenhirn weiss ich noch, zu welchem Anlass ich welches Teil getragen habe oder wofür ich es gekauft habe, was dem Teil einen ganz anderen emotionalen Wert gibt.


Wer sich jetzt fragt, wieviele Schuhe ich denn habe, dem kann ich leider nicht antworten. Ich werde sie auch nicht zählen, sonst würde ich wahrscheinlich selber in Ohnmacht fallen und müsste mich einweisen lassen. Es sind sicherlich viele. Aber wenn ich lese, dass eine Frau im Durchschnitt 13 Paar Schuhe hat, frage ich mich echt, wie das gehen soll. Ich meine da braucht man, also Frau, für Schmuddelwetter Gummistiefel, für legere Anlässe oder in der Freizeit 2 paar Turnschuhe (hell und dunkel), für den Job 2 Paar High Heels (hell und dunkel), 2 Paar Ballerinas (hell und dunkel), 2 paar flache Stiefel (braun und schwarz) und 2 paar Stiefel mit Absatz (braun und schwarz). Das alleine ergibt ja schon 11 Stück. Da sind aber noch keine richtigen Schneeschuhe für die Berge, Flip Flops, Wedges, Peep Toes, Espadrilles, Sandalen oder Stiefeletten mit dabei. Geschweige denn gross Farbe oder ein spezielles Modell für einen speziellen Anlass. Oder einfach ein Schuh, den man kauft, weil er so toll ist, den man aber an sich gar nicht braucht (was bei mir wahrscheinlich auf 80% der Schuhe zutreffen würde).


Ich gehe bei dieser absolut nicht repräsentativen Auflistung der benötigten Schuhe von einer Frau mit einem Bürojob aus, die eben nicht jeden Tag in Jeans und Turnschuhen zur Arbeit kann, die aber auch nicht jeden Tag in den High Heels rumstöckeln mag. Die schwarze Schuhe eben nicht zu hellen oder braunen oder dunkelblauen Kleidern tragen will und die sowohl Hosen als auch Röcke und Kleider in diversen Farben trägt. So, und jetzt soll mir einer das mit den 13 Stück erklären. :-) Ich bin ja durchaus lernwillig. 13 Stück werden es bei mir glaube ich nie sein, da hätte ich für mich viel zu wenig Spielraum. Auch was die Farben angeht. Ich habe ja bestimmt schon, 13 Ballerinas, die eine sehr breite Farbpalette abdecken, von Pink, über Orange, zu Rot und Blau, bis zu Grün oder Lila und natürlich, Schwarz, Braun und Beige. Und ja ich bin sehr heikel, was die Farbabstimmung angeht. Mich wird man nie mit schwarzen Schuhen zu einem braunen oder dunkelblauen Outfit antreffen. Am liebsten greife ich die Farbe des Outfits in den Schuhen und der Tasche wieder auf. Aber mich interessiert es trotzdem, wie das konkret so reduziert aussieht.



Wo ich dafür total reduziert habe, ist bei diesen Keksen. Sie bestehen nämlich aus gerade mal vier Zutaten und keine davon sind Mehl oder Eier oder Zucker. Ja, ich bin schwer beeindruckt. Schmecken tun sie übrigens trotzdem, auch wenn die Zutatenliste absolut minimal ist. So minimal wie die Zutaten, so minimal ist auch der Aufwand. Gesund sind sie – bis auf etwas Schokolade – auch. Das Rezept ist von hier. Ihr braucht:

Zutaten

2 reife Bananen
1 Cup Haferkleie (oder Haferflocken, dann halten die Kekse aber weniger gut zusammen)
1 Hand voll Schokostücken
Einige Walnüsse, gehackt

Zubereitung

Bananen mit einer Gabel zu einem Brei zerstampfen. Anschliessend die Haferkleie dazugeben und gründlich vermengen, so dass eine teigige Konsistenz entsteht. Schokostücken und gehackte Walnüsse unterheben. Ist die Masse noch sehr flüssig, etwas mehr Haferkleie zugeben.


Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backbleck mit Backpapier auslegen. Mit einem Suppenlöffel nun von der Masse Klekse auf das Backblech geben. Diese brauchen nicht hübsch geformt zu sein. Sie sollten nur einigermassen gleich gross sein. Anschliessend für ca. 15 Minuten backen, auskühlen lassen und geniessen. Das ist echt schon alles.



Uns haben die Kekse herrlich geschmeckt. Wer es süsser mag, kann gerne noch etwas Reissirup, Agavendicksaft, Honig oder Maple Sirup zufügen. Für uns waren sie ohne süss genug. Je nach Schokolade sind die Kekse sogar vegan.

Wie sieht euer Schuhschrank aus? Und lebt ihr schuhtechnisch reduziert oder so wie ich?

Alles Liebe,

Freitag, 20. November 2015

Kartoffelgratin und Pilzpfanne - ein veganes Herbstmenü

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich durfte wieder einmal ein Rezept aus einem Kochkurs angeboten vom Globus am Bellevue testen. Dieses Mal wurde ein veganer Kurs angeboten und ich war natürlich sehr gespannt, was für Rezepte da zur Auswahl stehen. Von einer Roten Bete Spuma mit Birnen Chutney über veganes Sushi zu einem Duett vom Kräuterseitling war alles dabei.


Es las sich sehr exquisit und oberlecker, teilweise ein wenig aufwändig für den Alltag und deshalb habe ich einfach den dort beschriebenen Kartoffelgratin 1:1 übernommen, mir aber ansonsten einen gewissen Interpretationsspielraum gegönnt. Für einen Kochkurs sind spezielle Gerichte toll, da will man schliesslich etwas lernen. Aber, ihr kennt mich mittlerweile. Ich mag unkomplizierte Gerichte, die sich ganz einfach nach der Arbeit zubereiten lassen. Zumindest, wenn ich sie kochen darf.


Ich wollte aber natürlich, dass das Gericht vegan bleibt. Und nur Gratin war mir dann doch zu simpel. Vom Duett der Kräuterseitlinge habe ich mich deshalb zu einer Pilzpfanne inspirieren lassen. Die geht schnell, ist auch vegan, passt zum Herbst und das Wichtigste sie schmeckt. Selbst Mr. C. war schwer begeistert und es hat uns an gar nichts gefehlt, auch wenn absolut keine tierischen Produkte im Gericht drin waren. Ich war ja mehr als skeptisch, was den Gratin angeht, da der normalerweise noch mit einer Schicht Käse überbacken wird. Aber er war toll, auch ohne Käse.


Ich werde in Zukunft sicherlich nicht vegan leben. Ich gebe zu, mir würde einfach zu viel fehlen und ich müsste auf zu viel verzichten, was mir wirklich schmeckt. Aber so hin und wieder ein veganer Tag, dagegen ist absolut nicht einzuwenden. Und dank den Rezepten hab ich nun neue Ideen im Kopf.

Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Gratin
500 g Kartoffeln, weichkochend*
1/2 Stange Lauch*
1.5 dl Weisswein, fruchtig (z.B. Riesling)*
1 EL vegane Butter / Margarine*
1 kleine Zwiebel*
1 Knoblauchzehe*
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
Muskat, ganz
Sojarahm*

Pilzpfanne
100 g Maronen, aufgetaut
250 g braune Champignons*
125 g Kräuterseitling*
125 g Eierschwämme / Pfifferlinge*
1 Zwiebel*
1 Knoblauchzehe*
1 Bund glatte Petersilie, gehackt*
etwas Rosmarin*
etwas Thymian*
1 EL Pflanzenöl oder vegane Margarine
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Für den Kartoffelgratin die Kartoffeln schälen und mit dem Küchenhobel in 3 mm dicke Scheiben hobeln. Den Lauch halbieren (der Länge nach) und in sehr feine Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und mit wenig Öl glasig dünsten. Den Lauch zugeben und kurz mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und kurz köcheln lassen, bis der Alkohol verdampft ist.


Danach die Kartoffeln, Rahm und Margarine beigeben, so dass die Kartoffeln knapp nicht bedeckt sind. Unter bisweiligem Rühren kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat (am besten frisch reiben) abschmecken. Ich hab von allem ordentlich zugegeben, aber ich mag es würzig. Nun die Masse in eine Gratinform geben oder so wie ich auf zwei Förmchen verteilen. Im auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen goldbraun backen (30-45 Minuten).


Für die Pilzpfanne Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Die aufgetauten Maronen ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Pilze säubern. Champignons vom Stiel entfernen und halbieren oder je nach Grösse vierteln. Kräuterseitlinge ebenfalls in Würfel schneide. Pfifferlinge ebenfalls etwas zerkleinern.


Anschliessend wenig Pflanzenöl oder Margarine in einer tiefen Bratpfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten. Maronen zufügen und kurz mitbraten. Nun die Pilze zugeben und so lange bei mittlerer Hitze braten bis das Wasser verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kräuter unterheben. Zusammen mit dem Gratin servieren und ihr habt ein herrliches Herbstmenü. Dazu passt Feldsalat mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und süssem Senf.


Wer gerne höchst persönlich beim Koch ein veganes Menü ausprobieren will, der schaut am besten gleich direkt in der Marktküche in Zürich vorbei.

Was tischt ihr als veganes Herbstmenü auf?

Alles Liebe,






* Die Produkte wurden mir freundlicherweise vom Globus am Bellevue zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Montag, 9. November 2015

Acai Bowl - das absolute Super Food Frühstück

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wollt ihr nach den Acai Pancakes das absolute Super Food Frühstück? Dann servier ich euch das heute liebend gerne. Mehr Super Food geht nämlich kaum. Verpackt in einem kleinen Schälchen. Ich spreche von einer Acai Bowl. Die sieht man momentan auf Instagram ja überall und sie sind auch zu Hause ganz leicht nachzumachen. Wenn auch mit Pulver. Das Acai Pürée ist nämlich kaum zu bekommen oder nur in Mengen, die meinen Kühlschrank sprengen würden.


Weshalb aber ist denn momentanen Acai in aller Munde? Was ist dran an diesen Beeren? Sie sind im Amazonasgebiet beheimatet und wachsen in Trauben auf Palmen und werden seit tausenden von Jahren als Medizin und natürlich Nahrung genutzt. Vor allem als geballter Energielieferant. Die Acai Beere zählt zu den Quellen mit der höchsten Konzentration an Antioxitantien. Dazu beinhaltet die Beere eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren sowie nur einen geringen Zuckergehalt. Eine wirkliche Power Beere also. All die Informationen habe ich übrigens aus dem Buch Die Superfood Küche. Auswendig hätte ich jetzt all das nämlich nicht gewusst. ;-)


Da bei mir wie gesagt das Pulver zur Anwendung kam, braucht es natürlich noch andere Früchte, damit eine Früchte Bowl zusammengestellt werden kann. Man ist da grundsätzlich sehr flexibel und kann nehmen, was schmeckt. Ich hab etwas gegoogelt, damit ich weiss, was üblicherweise in einer Acai Bowl drin ist und mir dann nach meinem Geschmack das Rezept zusammengestellt. Genau so bei den Toppings. Ich entschied mich für Bananen, Kokosraspeln, Haferflocken und ein weiterer Super Food und Energielieferant Chia Samen. Geschmeckt hat es übrigens auch mega lecker, so dass ich nun öfter mit einem solchen Schälchen in den Tag starten werde. Ich hatte danach nämlich wirklich Energie wie zum Bäume ausreissen. Für 1 Portion braucht ihr:

Zutaten 

Für die Bowl:
1/2 - 1 Tasse gefrorene, gemischte Beeren (je nach Hunger)
1/2 Tasse gefrorene Kirschen
1 Banane
1 TL Acai Pulver
1 EL Mandelmus
1 EL Kokoswasser

Topping:
1 EL Chiasamen
1 EL Kokosraspeln
1 EL Haferflocken
Einige Bananenscheiben

Zubereitung

Alle Zutaten für die Bowl in einen Blender geben und mixen bis eine cremige Mass daraus entstanden ist.


Entweder pur geniessen (schmeckt auch sehr gut) oder Topping drüber. Am besten sofort auflöffeln. Die Bowl verliert natürlich ihre Cremigkeit, wenn die Beeren vollständig aufgetaut sind. Dann habt ihr einen Acai Smoothie :-). Schmeckt bestimmt auch.

Habt ihr schon einmal eine Acai Bowl probiert? (Falls nein, unbedingt nachholen)

Alles Liebe,






PS: Da ich nach meiner Bowl Energie ohne Ende hatte, habe ich gleich noch ein weiteres Acai Rezept gezaubert. Plätzchen. Jaha! Die zeig ich euch dann am Freitag. :-)