Donnerstag, 12. Juni 2014

Bulgursalat - die Grillsaison ist eröffnet

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Der Sommer ist definitiv da und ich blühe auf. ich bin ja ein absoluter Fan von Sonne und Wärme. Bis spät Abends auf dem Balkon sitzen, schwatzen, essen. Herrlich. Es ist länger hell, was mein Bloggerherz freut, da Tageslichaufnahmen einfach so viel schöner sind. Grill anwerfen oder ein Picknick am See. Die Lebenlust steigt. Was will man mehr.

Einziger Wehrmutstropfen: mein Heuschnupfen. Und alle Medikamente, die ich bis jetzt getestet habe, machen mich soooooo müde, dass die ganze Sommer-Lebensfreude futsch ist, da ich dann um 9 schon tot ins Bett fallen könnte. Also verzichte ich auf Medikamente (ausser Augentropfen, wenn es gar nicht mehr geht) und habe die Taschentücher immer griffbereit. ;-) Trotzdem liebe ich den Frühling/Sommer. Den Winter an sich auch, aber nur in den Bergen. Nicht bei uns im Nebel.


Und als Trotz wird der Sommer erst recht genossen, grilliert (gegrillt ;-)) und gepicknickt was das Zeug hält. Genau dafür habe ich heute für euch den idealen Salat, der sich auch wunderbar im Glastöpfchen transportieren lässt. So wie ich das mag. Diese Mengen reichen für 2-4 Portionen, je nachdem ob es als Hauptspeise oder Beilage serviert wird.

Zutaten

1.5 Tassen Bulgur
2 - 3 Tassen Wasser
1 Zwiebel
1 Zucchini
1 rote Peperoni / Paprika
1 Handvoll getrocknete Aprikosen
2 EL Olivenöl
12 Cherrytomaten
1 Handvoll Cashewkerne
2 EL Ajvar
1 Limette (Saft)
Salz und Pfeffer
einige Korianderblättchen

Zubereitung

Bulgur und Wasser in einen Topf geben und gemäss Packungsangabe gar kochen. Etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel, Zucchini, Paprika und getrocknete Aprikosen klein würfeln. 1 EL Olivenöl in eine Bratpfanne geben und die soeben klein gewürfelten Zutaten darin andünsten bis die Zucchini und die Paprika gar sind. Das dauert max. 10 Minuten.


Cashewkerne etwas zerkleiner und in einer zweiten Pfanne ohne Fett leicht rösten. Cherrytomaten waschen und je nach Grösse halbieren oder vierteln. Einige Korianderblättchen klein hacken. Wer keinen Koriander mag, kann den auch weglassen und stattdessen etwas glattbrättrige Petersilie nehmen.


Limette auspressen und mit Ajvar sowie dem restlichen Olivenöl zu einer Sauce mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bulgur, das Gemüse, Cherrytomaten, Chashewkerne, Koriander und Sauce alles gut miteinander vermischen. Voilà. Fertig ist ein leckerer Picknicksalat.

Wie verbringt ihr eure Sommerabende?

Alles Liebe,

Dienstag, 10. Juni 2014

Oreo-Cheesecake Popsicles - eine Erfrischung für warme Tage

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Habt ihr das lange Wochenende auch so genossen? Wie herrlich drei Tage Sonne pur und Hitze satt. Ich liebe ja den Sommer. Wir waren sogar schon das erste Mal im See schwimmen und es war einfach nur wunderbar erfrischend. Eine richtige Wohltat.

Ansonsten waren wir sehr produktiv. Der Balkon ist mit Blumen bepflanzt und geschrubbt, die Loungekissen sind frisch gewaschen, der Grill entfettet und geputzt, die Fackeln montiert und mit Brennöl gefüllt und neue Essstuhlkissen für draussen sind auch besorgt. Alles also bereit für wunderbare Sommerabende draussen auf dem Balkon. Toll, toll, toll. Ich freu mich schon und das wird bestimmt ein wunderschöner Sommer. Ich spür's. :-)


Ich mag das warme Wetter, aber zwischendurch braucht es bei diesen Temperaturen eine Abkühlung. Als alternative Erfrischung zu einem Sprung ins kühle Nass habe ich für euch heute deshalb Oreo Cheesecake Popsicles. Die sind fast genauso kühlend, zumindest sind sie um einiges schmackhafter und leckerer als das Seewasser oder chloriges Poolwasser ;-).

Das Rezept habe ich via Pinterest auf dem Blog Honey & Figs hier gefunden. Für 8 Stück braucht ihr:

Zutaten

250g Griechischer Joghurt
250g Frischkäse light
16g Vanillezucker
1 TL Zitronensaft
einige Tropfen flüssiges Stevia (je nach Geschmack)
5 Oreos, zerbröselt

Zubereitung

Alle Zutaten (ausser Oreos) mixen bis der Frischkäse schön weich ist. Die Oreos in einen Frischhaltebeutel geben und mit dem Nudelholz draufhauen, so dass sie schön zerbröseln. Unter die Frischkäse-Joghurt-Masse heben.


Masse mit dem Löffel in die Förmchen füllen. Deckel drauf und Holzstäbchen rein. Nun das Ganze ins Eisfach geben, bis die Masse durchgefroren ist. Das dauert so ca. 3 Stunden. Vor dem Servieren kurz in heisses Wasser stellen, so dass sich die Popsicles aus den Förmchen lösen lassen.


Die Fotos waren übrigens kein Problem. Ich hatte ja Angst, dass mir das Eis nur so wegschwimmt bei der Hitze. Aber dank der im Eisfach vorgekühlten Schieferplatte blieb das Eis wunderbar gefroren und ich konnte ich Ruhe einige Fotos schiessen. Ein kleiner Tipp an alle Blogger, die sich ebenfalls überlegen, Eisrezepte abzulichten.

Wie habt ihr eures langes Wochenende verbracht?

Alles Liebe,

Freitag, 6. Juni 2014

Salat mit Erdbeeren, Roquefort und Baumnüssen - ich könnt mich reinlegen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich liebe diese Jahreszeit, wo man im Supermarkt wieder viele Sommerfrüchte und v.a. Beeren bekommt. Ich mag so ziemlich alle Beeren, aber Erdbeeren gehören schon zu meinen Lieblingen. Schon die rote, satte Farbe ist einfach nur schön und sie sind soooo lecker. Erdbeeren gehen nicht nur süss. Wie ihr wisst, habe ich dieses Jahr schon mit Erdbeeren gebacken (hier), letztes Jahr aus ihnen Marmelade gemacht (hier) oder Gazpacho (hier) und jetzt habe ich sie auf einem Salat serviert. Wunderbar, sag ich euch.


Damit ein Salat als vollwertiges Abendessen ausreicht (zumindest mir kleinem Fressmonster, da genügen nicht einfach nur ein paar grüne Blätter), müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Die aber sind dann leicht variabel. Ich mache jetzt aber kein Geheimnis daraus, sondern sage euch einfach, was ich genau meine.

1. grüner Salat als Basis, gerne noch mit einigen Blättern Rucola für einen etwas intensiveren Geschmack
2. etwas Fruchtiges wie eben Beeren oder Mango (hier) oder auch Pfirsiche und Aprikosen und natürlich Garantapfel oder normaler Apfel. Da gibt es praktisch keine Grenzen der Fantasie.
3. Käse wie Feta, Ziegenfrischkäse, Büffelmozzarella oder ein Blauschimmelkäse
4. etwas Kerniges wie diverse Nüsse, Pinienkerne, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Immer ohne Fett geröstet für mehr Geschmack

Das sind die Komponenten aus denen man wunderbar einen Salat zaubern kann, der auch wirklich sättigt und anhält. Als kleine Portion serviert, auch toll als Vorspeise geeignet und man serviert nicht nur einen gewöhnlichen Salat. Durch die Früchte entsteht zudem eine leicht exotische Note und der Käse gibt noch den besonderen Kick. Die Früchte tragen meist auch zu einem wunderschönen Farbspiel bei. Der heutige Salat besteht ebenfalls aus allen 4 oben aufgezählten Komponenten und ich kann euch sagen, er ist einfach nur oberlecker. Den wird es bei uns diesen Sommer bestimmt öfter geben. Für 2 braucht ihr:

Zutaten

100g Jungsalat (Jungspinat alleine mit etwas Rucola ginge auch)
250g Erdbeeren
100g Roquefort (wem das zu intensiv ist, kann auch Gorgonzola nehmen)
1 handvoll Baumnüsse
1 Zitrone
2 EL Olivenöl
2 TL Honigsenf


Zubereitung

Salat waschen und trocken schleudern. Erdbeeren waschen, Strunk entfernen und in Stücke schneiden. Salat auf 2 Tellern verteilen und die Erdbeeren drüber geben. Roquefort drüber brösmeln.


Baumnüsse etwas klein hacken oder mit den Händen in Stücke brechen und ohne fett leicht rösten. Zur Seite stellen. Zitrone heiss abwaschen und auspressen. Mit dem Olivenöl und dem Honig Senf zu einer Vinaigrette mischen. Leicht salzen und mit ganz wenig Pfeffer abschmecken.


Vinaigrette und geröstete Baumnüsse über den Salat geben. Fertig! So schnell hat man ein wunderbar leckeres und zudem sehr gesundes Gericht gezaubert. Gut, will man es super gesund, so müsste man den Käse weglassen. Aber er gibt diesem Salat eine ganz besondere Note und Würze, die es braucht.

Mögt ihr solche etwas "exotischen" Salate oder mögt ihr es lieber ganz klassisch?

Alles Liebe,

Dienstag, 3. Juni 2014

Überbackener Spargel - Spargeln mal anders, aber umso leckerer

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ich muss mich beeilen, die Spargelsaison dauert schliesslich nur noch ganz, ganz kurz. Aber dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten oder erst nächstes Jahr posten. Das wäre einfach zu schade darum. Nach dem Spargelsalat mit Mango von hier, heute für euch überbackener Spargel mit meiner Lieblingszutat: Ziegenfrischkäse :-). Der passt wirklich zu fast allem und gibt vielen Gerichten einen ganz besonderen geschmacklichen Touch, ohne zu dominant zu sein. Also, falls ihr noch Spargel bei euch findet, unbedingt zuschlagen und nachkochen.

Und somit rede ich heute nicht um den heissen Brei, es gibt kein bla bla, sondern nur das Rezept. Schliesslich müsst ihr sofort los und noch einen Bund Spargeln ergattern. :-) Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

500g (1 Bund) grüne Spargeln
8 Scheiben Rohschinken / Parmaschinken
100g Ziegenfrischkäse
2 EL Pinienkerne
1.5 EL Balsamico
1.5 EL Olivenöl
etwas Öl für die Form
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die grünen Spargeln waschen und den holzigen Teil des Stiels abschneiden. Eine Gratinform mit etwas Öl einpinseln und die Hälfte der Spargeln darauf verteilen. Die Spargeln mit 4 Scheiben Rohschinken belegen. Die Spitzen habe ich freigelassen. Die restlichen Spargeln darauf geben, wieder mit Rohschinken belegen und den Ziegenfrischkäse darüberbröseln. Nun kommt das Ganze für 30-35 Minuten in den Ofen.


In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett rösten und bei Seite stellen. Aus dem Olivenöl und dem Balsamico eine Vinaigrette mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sind die Spargeln gar, aber noch bissfest, diese aus dem Ofen nehmen. Mit der Vinaigrette beträufeln und Pinienkerne drüberstreuen. Das ist es schon. Ein herrliches Spargelgericht und Spargeln mal etwas anders serviert.


Unsere Portion war ruck zuck aufgeputzt, aber 1kg Spargeln für 2 Personen fand ich dann selbst für uns Verfressene (wobei eigentlich hauptsächlich ich von uns zwei der Vielfrass bin) etwas viel. Wir waren beide satt (es war aber so lecker, dass wir bestimmt auch mehr hätten essen können ;-)).

Los, los, los! Besorgt euch noch einen der letzten Spargelbunde!

Was ist euer liebstes Spargelrezept?

Alles Liebe,

Montag, 2. Juni 2014

Veggieburger mit Patato Wedges - let's schlemm

Liebe Coco's Cute Corner Leser

War das schön, ein langes Wochenende zu haben. Ganze 4 Tage frei. Daran könnte ich mich gewöhnen ;-). Ausschlafen, mal wieder die Wohnung so richtig auf Vordermann bringen, Freunde bekochen, einkaufen, einfach gemütlich in den Tag leben... 2 Tage Wochenende sind echt kurz, um alles hinein zu packen, was man machen möchte.

Was jetzt einzig noch aussteht, ist den Balkon richtig sommerfrisch zu gestalten. Einige Kräuter haben den Winter überlebt, das meiste steht noch verdorrt in den Blumenkisten, räusper. Kein schöner Anblick...Das ist das Projekt für das nächte - und letzte - lange Wochenende, Pfingsten. Dann kann auch endlich die Grillsaison wieder beginnen. Hach, was freu ich mich. Sommerliches Essen gab es aber trotzdem schon auf dem Balkon, Veggie Burger mit Pommes. Lecker, lecker, lecker. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Lecker Veggie Special 2014. Eigentlich wollte ich auch noch die Buns selber machen. Aber irgendwie war der Hunger zu gross oder ich zu faul. Beim nächsten Mal dann ;-). Für 4 Burger braucht ihr.

Zutaten

1 Dose (425ml) Kidneybohnen
1 Bund glatte Petersilie
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
50g Vollkornmehl
1 TL Sambal Oelek
2 TL Senf
Salz und Pfeffer
6 EL Joghurt
1 Spritzer Sriracha
4 Blätter Salat (wer es würziger mag kann auch etwas Rucola nehmen)
4 grosse geröstete Paprika / Peperoni aus dem Glas (gibt es bei uns z.B. bei Aldi)
1 Avocado
4 Hamburger Brötchen mit Sesam
750g Kartoffeln
1-2 EL Öl
1 TL Knoblauchpulver
1-2 TL Paprikapulver
3 TL Baked Patatoe Gewürz

Zubereitung

Bohnen in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen. Petersilie wachen und trocken schütteln. Blätter hacken. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Mit Bohnen, Petersilie, Mehl, Sambal Oelek und Senf verrühren. Mit den Händen zu einer Masse kneten (sie ist ziemlich klebrig), so dass die Bohnen leicht zerdrückt sind. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und ca. 1 Stunde quellen lassen. Ich war ungeduldig und hab nur eine gute halbe Stunde gewartet warten können. ;-)


Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kartoffeln gründlich waschen und in Wedges schneiden. In einer Schüssel mit Öl, Knoblauch- und Paprikapulver sowie Baked Patatoe Gewürz gut mischen, so dass alle Wedges schön mit der Marinade bedeckt sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im heissen Ofen für 30 Minuten backen. In der Halbzeit vorsichtig wenden.


Die zweite Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Mit Joghurt, Sriracha und Gewürzen nach Geschmack eine Sauce anrühren. Übrige Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Salatblätter waschen und trocken schleudern. Paprika abtropfen lassen. Avocado halbieren, entkernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in Spalten schneiden.


Aus der Bohnenmasse 4 Burger in Brötchengrösse formen. Das geht am besten, wenn man die Hände leicht bemehlt. 1 EL Öl in einer Bratpfanne erhitzen und die Burger darin pro Seite 3 Minuten braten.


Brötchen halbieren und toasten. Untere Hälften mit der Joghurtsauce, Salat, Paprika, Burger, Avocado und Zwiebelringen belegen. Obere Brötchenhälfte drauf geben. Fertig. Die Paptato Wedges dazureichen.

Das klingt doch lecker und die Bilder machen Hunger. Oder etwas nicht?

Alles Liebe,