Dienstag, 13. Oktober 2015

Taboule - Libanesische Themenwoche

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Heute ist Tag zwei der libanesischen Themenwoche. Gestern habe ich euch gezeigt, wie authentischer Hummus und Baba Ganoush zubereitet werden. Mir läuft beim Gedanken an diese beiden Gerichte noch immer das Wasser im Mund zusammen. Lecker geht es aber auch heute - ja die ganze Woche - weiter. Die Entscheidung, welches mein liebstes der Gerichte ist, ist unmöglich. Jedes hat etwas ganz Besonderes auf seine eigene Art und Weise und im Ganzen entsteht eine durch und durch aufeinder abgestimmte Mezze Tafel. Heute zeige ich euch das Rezept für libanesischen Taboule. Der gehört für mich einfach dazu.


Der wird übrigens nicht, wie ihr jetzt vielleicht denkt, mit Couscous zubereitet, sondern mit ganz fein gemahlenem Bulgur. Achtet darauf, dass es sich auch wirklich um feinen Bulgur handelt. Bei uns im normalen Supermarkt gibt es nur den „normalen“, groben. In Spezialitätenläden oder auch im Globus am Bellevue gibt es auch den feinen, den es für dieses Gericht braucht. Nebst Bulgur besteht der Salat aus ganz, ganz viel glatter Petersilie. In meinen Augen handelt es sich eigentlich eher um einen Petersiliensalat, der durch den Bulgur noch ein gewisses Knusperelement erhält. Ich liebe, liebe, liebe ihn. Er schmeckt so frisch, leicht und harmonisch. Einfach zum Reinlegen.


Das Rezept ist wiederum für 5 Personen. Allerdings wird natürlich davon ausgegangen, dass eine kleine Mezze Variation serviert wird. Für 5 Personen reicht diese Menge andernfalls als kleine Vorspeise.

Zutaten

100 g feiner Bulgur*
3 mittelgrosse Tomaten*
5 Bund glatte Petersilie*
1 Bund Minze*
1 Frühlingszwiebel (nur das Grün)*
3 EL frischer Zitronensaft*
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
wer es hat, aber absolut nicht zwingend etwas Granatapfelmelasse* 
Einige Lattichblätter*

Zubereitung

Den Bulgur in eine Schüssel geben, mit reichlich kochendem Wasser übergiessen und ca. ½ Stunde quellen lassen. Tomaten entkernen und anschliessend klein würfeln, das Grün der Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.


Petersilie und Minze grob zupfen oder auch mit Stiel schneiden so wie ich. Der Koch zauberte ganz wunderbare, gleichmässige, zarte Stückchen. Ich bin dazu zu grobmotorisch. Geschmacklich war es aber auch so super lecker. Seid da nicht zu streng mit euch. Ich bin kein Profikoch und meist fehlt mir die Geduld. Im Vordergrund steht für mich immer der Geschmack. Und da spielt es für dieses Gericht keine Rolle, ob die Petersilie und Minze ganz zart oder etwas gröber geschnitten werden.


Bulgur nach 30 Minuten abgiessen und abkühlen lassen. Mit den Tomatenwürfeln, dem Grün der Frühlingszwiebel und den Kräutern mischen. Kurz vor dem Servieren mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer und ev. Granatapfelmelasse abschmecken. Das Taboule mit einigen Lattichblättern anrichten.

Alles Liebe,






* die Produkte wurden mir vom Globus am Bellevue zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Montag, 12. Oktober 2015

Authentischer Hummus und Baba Ganoush - Libanesische Themenwoche

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Manchmal ist das Leben als Blogger schon toll. Meistens eigentlich, aber manchmal macht man sich halt selber Druck, ist unzufrieden mit den Fotos oder hat ein schlechtes Gewissen, weil man nicht wie gewohnt postet. Zumindest geht es mir so. Manchmal aber ist es einfach nur toll und das Bloggen bietet ungeahnte Möglichkeiten. So auch kürzlich, als ich vom Globus am Bellevue an einen libanesischen Kochkurs eingeladen wurde. Da musste ich mich natürlich nicht zwei Mal fragen lassen, ob ich daran teilnehmen will. Bisher wusste ich nämlich gar nicht, dass Globus am Bellevue regelmässig Kochkurse anbietet.


Die libanesische Küche habe ich bisher nur im Restaurant genossen, war jedes Mal schwer begeistert, habe mich aber bis auf Hummus (der aber anscheinend so nicht authentisch ist) zu Hause noch nicht daran versucht. Perfekt also, wenn man nun von einem langjährigen Restaurantbesitzer und Koch, der sein Handwerk jahrelang vor Ort erlernt hat, Tipps holen kann, so dass sich die Rezepte auch zu Hause ganz einfach umsetzen lassen. Gezeigt wurden einige der beliebtesten Mezze. Das waren insgesamt 8 an der Anzahl und meine Lieblinge waren mit dabei. Ganz alle kann ich hier auf dem Blog nun allerdings nicht mit euch teilen, so viel Geduld in der Küche habe ich dann doch nicht. Aber 5 sollen es sein und deshalb gibt es diese Woche auf Coco’s Cute Corner eine libanesische Themenwoche. Ihr kennt das ja schon von der Tapas Woche oder der Picknick Woche.


Es erwarten euch jede Menge an unglaublichen Leckereien. Von authentischem Hummus, Baba Ganoush, libanesischem Taboule, Spinattaschen und Fleischtaschen findet ihr hier alles. Gestartet wird ganz einfach mit Hummus und Baba Ganoush. Morgen folgt der Taboule. Donnerstag die Teigtaschen mit Spinat und Freitag diejenigen mit Fleisch. Mittwoch ist natürlich – wie immer – das Quote der Woche an der Reihe.


Das Rezept ist jeweils für 5 Personen. Allerdings wird natürlich davon ausgegangen, dass eine kleine Mezze Variation serviert wird. Für 5 Personen reicht diese Menge zum Apero. Serviert natürlich mit Fladenbrot.Wobei wir hatten zu 5 mit dieser Menge wirklich mehr als genug. Aber lieber zu viel als zu wenig, so dass Mr. C. und ich am Sonntag gleich noch ein libanesisches Abendessen geniessen konnten.

Hummus

Zutaten

350 g Kichererbsen, gekocht*
1 Knoblauchzehe, gepresst*
1 TL Zitronensalz (ich habe dafür etwas Salz und 2 EL Zitronensaft* genommen)
100 g Tahini (Sesampaste)*
1 - 2 EL Olivenöl
etwas Wasser bei Bedarf

Zubereitung

Damit der Hummus richtig gut wird, soll man keine Kichererbsen aus der Dose verwenden, hiess es am Kochkurs. Ja, der Aufwand ist bedeutend grösser, aber man kann auch 1 kg vorbereiten, portionenweise einfrieren und bei Bedarf im heissen Wasser kurz auftauen. Die Kichererbsen in der 3-fachen Menge Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag werden sie in demselben Wasser gekocht, bis sie weich sind. Das dauert ca. 3.5 Stunden. Der Schaum muss abgeschöpft werden und wenn das Wasser aufgebraucht ist, einfach nachschütten. Damit sich die Schale von den Kichererbsen löst, wird nach dem Kochen so lange kaltes Wasser zugefügt und umgerührt, bis es klar ist.


Nun die Kichererbsen mit den übrigen Zutaten pürieren. Es sollte eine glatte, nicht zu feste Paste entstehen. Ist sie zu dick, etwas kaltes Wasser zugeben. Zum Anrichten etwas Olivenöl in eine Mulde geben, Kichererbsen und ev. glatte Petersilie dazu und wer will noch mit Kreuzkümmel und Paprika für etwas Farbe sorgen. Wer es zitroniger mag, einfach etwas mehr frischen Zitronensaft zufügen. Der Hummus wird so schon zarter, wie mit Kichererbsen aus der Dose. Soll es aber mal schnell gehen, werde ich sicherlich wieder auf Dosenkichererbsen zurückgreifen und diese vor dem Pürieren einfach ganz gründlich abspülen.

Baba Ganoush

Zutaten

350 g Auberginen, grilliert, geschält*
1 Knoblauchzehe, gepresst*
1 TL Zitronensalz (ich habe dafür etwas Salz und 2 EL Zitronensaft* genommen)
100 g Tahini (Sesampaste)*
1 - 2 EL Olivenöl Olivenöl
Granatapfelkerne*

Zubereitung

Den Ofen auf 200° C vorheizen (Grillfunktion). Die Auberginen waschen und an verschiedenen Stellen mit der Gabel anpicken. So gelangt das rauchige Aroma in die Aubergine. Auf einem Backblech ca. 30 Minuten backen, bis die Aubergine weich wird und anfängt einzufallen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.


Nachdem die Aubergine genügend abgekühlt ist, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen oder die Haut einfach abziehen. Giesst man nämlich kaltes Wasser über die Aubergine, so löst sich diese von alleine ab. Im Mixer mit den übrigen Zutaten zu einer weichen Masse pürieren. Das Mousse mit etwas Olivenöl und Granatapfelkernen anrichten.Wer es zitroniger mag, einfach etwas mehr frischen Zitronensaft zufügen.


Wem der Aufwand für zu Hause dann doch zu gross ist, geht am besten gleich direkt ins Restaurant Noon in Zürich. Der Besitzer ist super nett und der Koch kann wirklich zaubern.

Kennt ihr die libanesische Küche?

Alles Liebe,






* die Produkte wurden mir von Globus am Bellevue zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Freitag, 9. Oktober 2015

Schoggi S - Schweizer Schokoladen Baiser

Liebe Coco’s Cute Corner Leser

Gewisse Dinge erinnern einfach sofort an die Kindheit. Sei es ein Ort, ein Geruch, ein Lied oder aber natürlich auch etwas zum Naschen. In Arosa, wo ich die ersten Jahre meiner Kindheit verbrachte, gab es in der Nähe von unserem zu Hause eine ganz wunderbare Bäckerei / Konditorei, von welcher uns unsere Mama ab und an eine kleine Nascherei mitbrachte.


Als Belohnung z.B. wenn ich im Eislauftraining auf Höchstform lief oder wenn ich meine Skilehrerin nicht in den Wahnsinn trieb, indem ich mitten auf der Skipiste bewusst einfach stehen blieb, weil ich lieber bei meiner Mama geblieben wäre und so „verloren“ ging. Damals so ohne Handy war das gar nicht so einfach. Heute tragen die Winzlinge über dem Skianzug ein Trikot mit einer Nummer, wo man sich melden kann, wenn man so ein Kind verlassen auf der Skipiste schreiend findet. Damals gab es das natürlich nicht. Zum Glück war ich aber als einheimisches Kind auch den anderen Skilehrern bekannt und man wusste, bei wem man sich melden muss, wenn man mich schreiend auf der Piste aufgelesen hatte. Mein Plan ging nämlich nur soweit auf, als dass ich meinen Kopf durchsetzte, nicht mit der Skischule mitzufahren. Aber da ich dann irgendwo alleine auf der Piste war, wusste ich natürlich nicht mehr wohin. Ich war damals übrigens vier und ihr könnt auch vorstellen, dass das Geschrei gross war, als ich realisierte, dass ich nicht mehr weiter wusste.


Dafür gab es zu Hause natürlich keine Belohnung, sondern ein grosses Donnerwetter. Die Skischule meinte dann irgendwann, dass es wahrscheinlich noch zu früh für mich sei und ich noch nicht bereit für die Skischule. Ziel erreicht, ich musste nicht mehr hin. Beim Eislaufen war ich übrigens immer ganz brav. Aber ich hatte auch einen ganz wunderbaren Trainer.


Meine Mama beklagt sich heute noch, dass ich ein wahnsinnig anhängliches Kind war und immer an ihrem Rockzipfel hing. Das sei sehr anstrengend gewesen und sie wünscht mir genau eine solche Tochter. Ich sag dann immer, dass es doch süss sei, wenn man merkt, wie fest das Kind an einem hängt. Heute hat sie dafür den Hund, der täppelt ihr auch den ganzen Tag hinterher und lässt sie keine Sekunde aus den Augen. :-) Ich bin mittlerweile selbstständig. ;-)


Wie ihr seht, gab es also nicht allzu oft eine Belohnung, da es noch einige weitere solcher Szenen meinerseits gab. Auf die erste Schülerreise im Kindergarten z.B. habe ich auch verzichtet, weil ich wollte nur hin, wenn meine Mama mitkommt. Bei der zweiten musste ich dann hin, da gab es keine Diskussion und hab bis zum Bahnhof bitterlich geweint. Im Nachhinein war es dann aber ganz toll. ;-) Falls ich aber doch mal brav war und eine Belohnung bekam, ging für mich nichts über Schoggi S mit einem noch ganz weichen Kern. Mein Bruder, der übrigens laut meiner Mama viel weniger anstrengend war, liebte die Punschkugeln und noch heute holt er sich in dieser Konditorei regelmässig welche. Letztes Wochenende hatte ich dann solch eine Lust auf Schoggi S, aber keine Konditorei mehr in der Nähe, dass ich mich selber daran versucht habe. Kindheit pur. Geschmacklich super gelungen, auch wenn ich am weichen Kern (und der perfekten Form) noch etwas arbeiten muss. Leider gab es auch die hübschen und typischen Füsschen nicht. Dafür braucht es anscheinend flüssigen Zucker, das ist aber weitaus komplizierter und ich mag es simpel so wie dieses Rezept. Dem Geschmack macht dies schliesslich keinen Abbruch.



Das Rezept habe ich von Betty Bossi. Für ca. 8 Schoggi S braucht ihr (bei mir lagen 8 S plus noch ca. 8 kleine Schoggi Schümli drin, aber die S sollten noch etwas breiter sein als meine).

Zutaten

2 Eiweisse
1 Prise Salz
100 g Zucker
2 EL Schokoladenpulver
1 EL Maizena (Maisstärke)

Zubereitung

2-mal 2 Linien von je ca. 10 cm Abstand längs auf ein Backpapier zeichnen. Blechrücken befeuchten, Papier mit der bezeichneten Seite nach unten darauflegen. So rutscht das Backpapier nicht, und alle Schoggi-S werden gleich gross. Das ist mal ein super Tipp von der Betty. Ich hab sonst überhaupt kein Auge dafür, dass die S gleich gross werden.


Eiweisse mit dem Salz sehr steif schlagen. Die Hälfte des Zuckers beigeben, kurz weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt.Schokoladepulver sieben, mit dem Maizena mischen, mit restlichem Zucker sorgfältig unter den Eischnee ziehen. Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle (ca. 1 cm Durchmesser) geben. Auf das vorbereitete Blech zwischen die Linien ca. 8 S spritzen. Habt ihr noch Masse übrig, so spritzt ihr einfach noch ein paar Schäumchen mit aufs Blech. Etwas Abstand halten, da die Masse beim Backen etwas aufgeht.


Nun die S für ca. 65 Min. in der unteren Hälfte des auf ca. 100°C vorgeheizten Ofens trocknen. Dabei die Ofentüre mit einer Holzkelle leicht offen halten. Schoggi S herausnehmen, mit dem Backpapier auf ein Gitter ziehen und auskühlen lassen. In einer Dose gut verschlossen, halten die S ca. 2 Wochen.


Ich bin übrigens noch immer ein kleiner Sturkopf, aber bei Weitem nicht so unausstehlich wie es jetzt vielleicht anhand dieser Geschichte klingen mag. :-) Was habt ihr für Anekdoten aus eurer Kindheit zu erzählen?

Alles Liebe,

Dienstag, 6. Oktober 2015

Sauser Maronen Brot - meine Sonntagsbeschäftigung

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ein kleiner Tip von meiner Seite: Manchmal sollte man ein Rezept – bevor man loslegt – ganz in Ruhe und vor allem GANZ GENAU durchlesen. Mitdenken würde zudem auch nicht schaden oder bei Unsicherheiten doch noch einmal das Rezept ganz genau anschauen. Hier folgt also eine weitere Episode aus der Reihe „die Tollpatschigkeit von Frau Coco“. Immerhin weiss ich, dass euch das auch ab und an passiert (klick).


Es ist Sonntagmorgen. Das Rezept zur Vorbereitung ist ausgesucht, alles dafür eingekauft. So weit so gut. Frau Coco macht sich im Trainer, ähm chicer Homewear an die Arbeit. Die Maronen werden aufgetaut und karamellisiert, das Mehl wird abgewogen, Hefe in die Mulde gebröselt und diese mit der Flüssigkeit für den Vorteig vermischt. Hm, 5 dl sind zwar etwas fiel, aber es steht ja so im Rezept (hatte ich zumindest so im Kopf).

Nach 30 Minuten werden die übrigen Zutaten beigefügt. Huch, noch mehr Flüssigkeit, aber steht ja da und die Kitchenaid wird angeworfen. Hm, sieht schon etwas breiig aus das Ganze, aber hab ja alles nach Rezept gemacht (dachte ich noch immer), also schaben wir das Mehl noch von den Rändern der Schüssel, das wird schon noch. 1 Minute später noch immer ein Brei. Hm….


Dann werfe ich doch mal einen Blick ins Rezept. Alles richtig gemacht. Der Brei rührt noch vor sich hin und ich sehe, das wird nix. Ein weiterer und diesmal GENAUER Blick in das Rezept, zeigt wo der Hund begraben ist. Ähm ja, 0.5 dl sind nun mal keine 5 dl. Huch, habe ich mich doch glatt verlesen. Ups... Ich rufe verzweifelt nach Mr. C. Der Hund meiner Eltern, der von Samstag auf Sonntag zu Besuch war, schreckt auf und schaut mich irritiert mit seinen grossen, braunen Rehaugen an. „Was mach ich denn jetzt. Die karamellisierten Maronen liegen schon bereit. Aber Sauser habe ich nun keinen mehr“. Mr. C. schüttelt nur den Kopf und meint, dass er sich schon manchmal frage, weshalb ich so schusselig sei. Im Job müsse ich schliesslich auch sehr exakt arbeiten und vor allem genau lesen. Ja, da hat er schon recht. Aber Freizeit ist nicht gleich Beruf. Und da ich meine chaotische Ader eben genau nicht im Beruf ausleben kann, verlagert sich das in das Private und wird dort kumuliert, wenn ihr versteht.

Ich mach mich also leicht konsterniert auf den Weg in den glücklicherweise am Sonntag offenen Dorfladen (in dem wir schon am Morgen waren, Hackfleisch für den Hund besorgen. Eine ganz andere Geschichte. Fragt nicht. Wäre aber auch einen Blogpost wert. ;-)), in der Hoffnung, dass sie dort Sauser führen. Von den übrigen Zutaten hatte ich noch ausreichend. Immerhin. Ich hatte Glück und ging freudig mit einer undichten Flasche nach Hause. Das Leck habe ich natürlich erst bemerkt, als ich eine kleine Sauerei auf dem Beifahrersitz entdeckte. Zum Glück war es nicht soo schlimm und die Flasche praktisch noch voll. Also schnell diese Sauerei aufwischen und ab an die Arbeit.


Der Liebste hatte dann aber doch etwas Erbarmen mit mir und meiner Dummheit und so war der Brei bereits entsorgt, die Schüssel frisch geputzt und ich konnte sogleich mit dem 2. Versuch starten. Hach, er ist einfach toll! Der 2. Versuch ist dann geglückt, auf einen 3. hätte ich ohnehin verzichtet.

An sich ist das Rezept einfach. Ich habe es hier entdeckt. Das Brot schmeckt ganz, ganz lecker zu Käse oder jetzt im Herbst auch zu Wild.

Zutaten

3 EL Zucker
2 EL Wasser
200 g tiefgekühlte Maronen, aufgetaut und grob gehackt
400 g Ruchmehl
100 g Kastanienmehl
½ Würfel Hefe (ca. 20 g), zerbröselt
0.5 dl (!!!) roter Sauser (Federroten)
2 TL Salz
2.5 dl roter Sauser (Federroten)
3 EL Rapsöl

Zubereitung

Zucker und Wasser in einer weiten Pfanne ohne Rühren aufkochen. Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Hin-und-her-Bewegen der Pfanne köcheln, bis ein hellbrauner Caramel entsteht. Das kann etwas dauern. Maronen beigeben, mischen und anschliessend auf einem Backpapier verteilen, auskühlen lassen und beiseite stellen.


Mehl und Kastanienmehl in eine Schüssel geben, mischen, eine Mulde eindrücken. Hefe und Sauser in der Mulde zu einem dünnen Brei anrühren, mit wenig Mehl bestäuben. Stehen lassen, bis der Brei schäumt (ca. 30 Min.).


Salz, Sauser und Öl beigeben und mischen. Ca. 10 Min. zu einem weichen, glatten Teig kneten. Mit der Küchenmaschine geht das schneller und ich habe nur ca. 5 Minuten geknetet. Knetet man einen Hefeteig zu lange, kann er zäh werden. Beiseite gestellte Maronen darunterkneten und Teig zu einer Kugel formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 2 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen.


Brot mit wenig Wasser bestreichen, mit wenig Mehl bestäuben. Anschliessend in der unteren Hälfte des auf 240°C vorgeheizten Ofens 10 Minuten backen. Hitze auf 200 Grad reduzieren, dabei die Ofentür geschlossen halten, und das Brot ca. 25 Min. fertig backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen. Wenn ihr alles GENAU nach Rezept macht, ist es wirklich einfach. ;-)

Wie sah eure Sonntagsbeschäftigung aus?

Alles Liebe,

Freitag, 2. Oktober 2015

Instagram Rückblick - September

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Schon wieder ein Monat rum. Ich glaube es nicht! Auf unserem Monatskalender im Schlafzimmer habe ich es noch nicht einmal geschafft, den September einzuläuten. Ginge es nach diesem, so wären wir noch mitten im August. Ähm ja...Ich wechsle also einfach mal direkt auf Oktober. Dieses Jahr zieht irgendwie im Eiltempo an mir vorbei.

Neuer Monat heisst hier auf dem Blog Rückblick. Und zwar zeige ich euch jeweils einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, in mein Leben, mit einer Zusammenfassung von einigen Instargram Impressionen.


  1. Im September verbrachten wir einige Tage in Barcelona. Hier habe ich euch bereits davon berichtet. Ich mag die Atmosphäre am Flughafen, vielleicht auch, weil ich nach der Matur (Abitur) bis die Uni anfing, bei der damaligen Swissair als Flugbegleiterin tätig war. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls geniessen wir vor dem Abflug immer noch einen Kaffee. Herrlich.
  2. Eine meiner liebsten Freundinnen ist "unter der Haube". Natürlich haben wir diesen einmaligen Tag mit ihr und ihrem Mann ausgiebig gefeiert und uns sichtlich mitgefreut. Die Sonne strahlte mit uns um die Wette.
  3. Herbst pur.Unser Ausflug auf den Bächlihof (mehr dazu hier) war von vielen Kürbissen begleitet. Ich hätte am liebsten von jeder Sorte einen mitgenommen. Dann gäbe es bei uns aber ab sofort nur noch Kürbis.
  4. Ganz widerstehen konnte ich dann allerdings nicht. So habe ich drei Baby Boos für unser Wohnzimmer gekauft und dezent herbstlich dekoriert. Mehr Herbst mag ich allerdings noch nicht in der Wohnung.
  5. Ich schüre jetzt hier den Neid. Denn das ist meine tägliche Aussicht auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück. Den grössten Teil fahre ich mit dem Zug am See entlang und geniesse die Aussicht. Bei strahlendem Sonnenschein, einfach nur traumhaft schön und ich werde immer wieder daran erinnert, weshalb ich nicht weg vom See ziehen könnte.
  6. Doch noch etwas mehr Herbst im Hause Coco, aber noch immer dezent. Mein liebster Stuhl in unserem zu Hause hat ebenfalls sein Herbstgewand bekommen. Der Hund im Hintergrund ist übrigens unser Dog-Guard. Nein, Spass bei Seite. Es handelt sich dabei um einen Türstopper. Als Mr. C. ihn entdeckte, musste er ihn einfach haben. Ich muss zugeben, süss ist er, der Kleine.

Wer mehr von mir auf Instagram sehen will, findet mich hier.

Was habt ihr im Monat September alles erlebt?

Alles Liebe,