Freitag, 4. November 2016

Instagram Rückblick - Oktober

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Die Monate verfliegen und es sind nur 2 an der Zahl übrig bis wir ins Jahr 2017 starten. Wahnsinn! So langsam sollte ich mir Gedanken über unseren diesjährigen Adventskranz und allenfalls ein Adventskalender für Mr. C. machen. Mal schauen, was ich dieses Jahr schaffe und was auf der Strecke bleibt….

Ein neuer Monat heisst auch immer, dass ich euch an dieser Stelle zeige, was ich alles so erlebt habe. Zumindest gemäss Instagram. Was ich nicht auf Instagram resp. nur in den Stories gezeigt habe und somit schon lange wieder weg ist, war unser Besuch an den Halbfinals der Swiss Indoors (Tennis) in der ersten Reihe. Ein absolut sagenhaftes Erlebnis praktisch auf dem Center Court zu sitzen und das Können der Spieler aus solch kleiner Distanz zu bestaunen. Zudem bekommt man viel mehr mit, wie wenn man das Ganze im TV verfolgt. Die ganze Arbeit der Ballkinder z.B. oder auch wie viele Linienrichter es hat. Ich war schwer beeindruckt.

Kommen wir nun aber dazu, was ich auf Instagram gezeigt habe. Es stand mal wieder im Zeichen des Wohnens und des Umdekorierens. Soviel sei hier verraten und es gibt bestimmt auch noch einen eigenen Blogpost darüber. Aber ich habe den perfekten Teppich für unser Wohnzimmer gefunden:


  1. Mein liebstes Café mit dem für mich einfach leckersten Kaffee der Stadt. Wenn immer möglich gönne ich mir am Wochenende eine Tasse. Meist mit einem frisch gepressten Osaft und einem Gipfeli. Die Rede ist vom Grande in Zürich.
  2. Der erste Lebkuchen in diesem Jahr und dann erst noch mit meinem Namen drauf. Zu schade zum Essen, leider irgendwie. Bekommen habe ich ihn von Mr. C.
  3. Hier seht ihr das Wohnzimmer wie gewohnt. Also fast. Die rosa Kissen waren mit schon immer etwas viel Farbe und jetzt im Herbst zu viel, weshalb ich sie mit zwei in Schwarz und Weiss ersetzt habe. Nun ist meine monochrome Welt wieder in Ordnung. :-) Auf alle Fälle ist auf diesem Bild noch kein Teppich zu sehen.
  4. Im Gegensatz zu hier. Wieso bin ich darauf nicht schon viel eher gekommen?! Im Schlafzimmer haben wir die kleinere und mehrfarbige Version in Weiss, Grau, Schwarz von diesem Teppich von Molekule. Da hätte ich doch eher drauf kommen können, denn ich liebe diese Art von Teppich. Es gibt ihn offensichtlich grösser und in Weiss. Perfekt! Lange habe ich gehadert, weil ich einfach falsch gesucht habe. Nach einem grauen und grossen Teppich. Aber da war es extrem schwierig die perfekte Fabre zu finden, ohne dass es zu dunkel wird mit dem Sofa und ausserdem war mir ein grosser Teppich zu wuchtig. Nun bin ich rundum zufrieden und ich wollte auch nur etwas, damit die Tische besser zur Geltung kommen. Auf dem nackten Parkett war ich nie rundum zufrieden. Irgendetwas störte mich.
  5. Einen neuen Mitbewohner haben wir auch bekommen. Einen tierischen noch dazu. Das Zebra von Kay Bojesen. Natürlich wieder passend monochrom.
  6. Wenn es draussen kälter wird und die Morgen neblig beginnen, dann geht man irgendwie alles ruhiger an und nimmt sich mehr Zeit. So wird nun jeweils am Sonntag wieder ausgiebig gebruncht am liebsten auf schönem Geschirr.
Wer wissen will, was ich im November alles so erlebe, der folgt mit am besten auf Instagram.

Was habt ihr im Oktober alles so erlebt?

Alles Liebe,

Dienstag, 1. November 2016

Passionsfrucht-Zitronen-Tarte - ich lade zu Tee und Kuchen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Herbst, die Jahreszeit in der man wieder mehr zu Hause in den eigenen 4 Wänden verbringt. In der man umdekoriert und in der man es sich am Sonntagnachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich macht. Nur Tee ist aber etwas arg langweilig und spartanisch. Dazu braucht es schon etwas Süsses. Deshalb packt mich im Herbst auch jeweils wieder die Backlust. Da rackert man sich im Frühling ab für die Bikini Figur und im Herbst sind jegliche Vorsätze vergessen und man schlemmt wieder vermehrt Süsses. Egal. Das gehört irgendwie zum Jahresende dazu. Das leichte Anfressen von Winterspeck. Dafür hat man dann aber gleich wieder gute Vorsätze für das nächste Jahr und eine Aufgabe für den Frühling. Was wäre das Leben ohne Konstante, ohne das sich ständig Wiederholende. ;-) Und täglich grüsst das Murmeltier oder in diesem Zusammenhang und jährlich grüsst der Winterspeck.


Auch ich möchte eine „gute“ Figur. Und ja, ich motze immer mal wieder über das ein oder andere Speckröllchen. Grundsätzlich bin ich aber mit meinen mittlerweile doch gut 35 Jahren zufrieden mit meiner Figur. Ich bin halt nicht mehr 20 und mein Stoffwechsel nicht mehr gleich schnell wie früher, auch wenn ich mich wirklich nicht beklagen kann. Ich kann wirklich genug essen und man sieht es mir nicht sofort an, auch wenn ich nicht mehr das Sixpack habe, das ich mit Mitte 20 noch hatte. Aber ganz ehrlich. Ich habe lieber 2 – 3 kg mehr auf den Rippen, als dass ich mir alles Leckere verbieten lassen oder verzichten würde. Und für oft Sport, bin ich meist zu faul und erschlagen vom Alltag. Es gibt zudem einfach viel zu viele Köstlichkeiten, die einige zusätzliche Gramm mehr als wert sind.


Ich bin diejenige, die an einem Buffet ALLES probieren will, egal ob es fettig ist oder gesund. Egal, ob es Zucker hat oder nicht. Egal, ob es ein kleines Bömbchen ist oder nicht. Ich liebe das Essen, schon von klein auf war es eine wichtige Komponente und der Innbegriff für gemütliches Beisammensein mit der Familie. Sei es zu Hause oder aber auch oft auswärts im Restaurant. Mein Grossvater konnte noch während dem üppigen Frühstück fragen, wohin wir den zum Mittagessen gehen wollen. Schon als Kind habe ich gerne von den Erwachsenen probiert und mochte Fischstäbchen oder Würstchen so gar nicht. Dafür habe ich Crevetten, Spargeln oder auch Rindfleischtatar geliebt. Das Essen war für mich schon immer etwas Schönes und Vielseitiges, ohne Einschränkung oder Verzicht. Ich habe mich schon als Kind immer auf das leckere Essen im Restaurant oder die hausgemachten Crêpes meiner Grossmutter gefreut.


Und so gibt es halt im Herbst zu meinem Tee auch das ein oder andere Törtchen. Das eine geht kaum ohne das andere. Heute serviere ich eine super leckere und auch hübsche Tarte mit Passionsfrucht und Zitrone. Hat also noch Vitamine mit drin. Ist also gar nicht soooo schlimm. ;-) Lecker, saftig, frisch. Und solltet ihr zu viel Mürbeteig übrig haben, so könnt ihr gleich noch ein paar Plätzchen ausstechen. Hab ich auch gemacht, wie ihr seht. Der Teig ist so leicht und zart, dass die Plätzchen fast auf der Zunge zergehen. Wegwerfen ist definitiv zu schade und einfrieren bei dieser kleinen Menge auch nicht wirklich sinnvoll.

Das Rezept habe ich via Pinterest hier gefunden. Ihr könnt auch eine reine Zitronentarte zubereiten, wenn ihr den Passionsfrucht- durch Zitronensaft ersetzt. Für 2 Tartes à 35 x 11 cm oder eine runde Form braucht ihr:

Zutaten

Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Puderzucker (plus etwas mehr zum Bestäuben)
3 Eigelb
3 EL Wasser

Füllung
5 Eier
150 g Zucker
70 ml Passionsfruchtsaft (ca. 3 Passionsfrüchte)
25 ml Zitronensaft (frisch)
1 EL Zitronen Zeste
150 ml Halbfett Sahne

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Butter und Puderzucker vermischen, so dass grobe „Brotkrumen“ entstehen. Eigelbe einzeln zugeben und jeweils gut vermengen (bei mir hat die Arbeit die Kitchenaid übernommen). Anschliessend 1 – 3 EL (ich habe 3 genommen) Wasser zugeben, bis sich der Teig schön verbindet. Für 30 Sekunden kneten. In Plastikfolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Anschliessend Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen und in die Form geben. Überschüssigen Teig abschneiden. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals 30 Minuten kühl stellen.


Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig mit Backpapier belegen und getrockneten Bohnen o.ä. zum Blindbacken belegen. Für 10 Minuten backen. Anschliessend Backpapier entfernen und weitere 15 Minuten backen bis der Teig goldgelb ist.


Für den Passionsfruchtsaft das Fruchtfleisch in einen Zerhacker geben und den Saft durch ein Sieb passieren. Nun für die Füllung die Eier, den Zucker, den Passionsfrucht- und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen. Anschliessend Sahne unterrühren. Die Füllung nun bei mittlerer Hitze für 5 Minuten oder bis die Masse warm ist unter Rühren auf dem Herd aufwärmen. Anschliessend in die vorgebackenen Formen füllen und für 25 Minuten ebenfalls bei 160°C backen. Tartes für 1 Stunde abkühlen lassen, aus der Form lösen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Das nächste Törtchen oder besser der nächste Kuchen ist schon fest eingeplant und wird euch an dieser Stelle auch gezeigt.

Kennt ihr diese Herbstbacklust?

Alles Liebe,

Dienstag, 25. Oktober 2016

Schinkengipfeli aka Schinken Hörnchen - typisch auf dem Schweizer Party Buffet

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Seit dem ich den Blog betreibe, bin ich lustiger weise fasziniert von den Statistiken. Es geht mir nicht darum, möglichst viele Seitenzahlen oder Besucher zu haben. Diese Zahl interessiert mich nicht primär und da bin ich entspannt, weil das Ganze für mich einfach ein schönes Hobby und ein toller Austausch ist. Aber sowohl beim Blogger Tool selber als auch bei Google Analytics lässt sich so einiges herauslesen. Natürlich auch die Seitenaufrufe und woher die Besucher kommen, aber auch wie sie den Weg zur Seite gefunden haben und mit welchem Stichwort gesucht wurde. Und so kann ich über die Jahre durchaus Tendenzen beobachten. Welche Blogposts „ziehen“ das ganze Jahr über und welche werden regelmässig, aber immer zu einer bestimmten Zeit aufgerufen.


Zu den alltime favorites zählen ganz klar der Bericht über das Gästezimmer und meist wird der Weg zum Blogpost via die Google Bildersuche aufgerufen. Auch der no Bake Cheesecake ist ein Dauerbrenner. Dort allerdings finden die meisten über Pinterest den Weg zu mir. Ebenso beim finalen Update zum Wohnzimmer, obwohl das wahrscheinlich nicht absolut final war. Egal.


Ganz aktuell sind die Zuckersterne wieder sehr beliebt. Das lässt sich bestimmt mit der nahenden Adventszeit und Gedanken zu kleinen Präsenten erklären. Auch in der Vergangenheit wurde dieser Beitrag vermehrt im Herbst bis Weihnachten aufgerufen. Auch wieder hoch im Kurs ist momentan der Chai Tee à la Starbucks. Das lässt sich mit der Jahreszeit erklären. Ich muss jedes Jahr wieder aufs Neue schmunzeln, wenn ich solche Tendenzen herauslesen kann. Und natürlich ist es schön, wenn auch alte Beiträge regelmässig Beachtung finden. Schliesslich steckt hinter jedem Beitrag – trotz Hobby – auch immer etwas Arbeit.


Mal schauen, wie sich der heutige Blogpost in der Welt der Statistiken schlagen wird. Durch die Suche werden wahrscheinlich keine Leser von Deutschland den Weg zu mir finden. Der Begriff „Gipfeli“ ist bei meinen Deutschen Lesern bestimmt eher unbekannt. Ich glaube, die Dinger werden bei euch Hörnchen genannt und sind in der Regel süss. In der Schweiz weiss aber praktisch jeder, was ein Schinkengipfeli ist und bestimmt haben es auch 99% der hier lebenden Personen schon gegessen. Schinkengipfeli gibt es bei uns typischerweise jeweils an einem Apero / an einer Feier. Sei es ein Geburtstag, eine Bürofeier oder, oder, oder.


Damit die Gipfeli oder Hörnchen so schön regelmässig werden und ich auch nicht zu viel Füllung reinpappe, verwende ich übrigens jeweils den Gipfeler. Hier und hier habe ich schon Rezepte mit der Schablone gezeigt (einmal den grossen und einmal den kleinen Gipfeler). Beichten muss ich noch, dass es sich an sich gar nicht im klassische Schinkengipfeli handelt, da gar kein richtiger Schicken drin ist, sondern Bauern- oder Schweinebratwurst. Aber diese Masse lässt sich einfach besser verstreichen. Schmecken tun sie auch so wie die „richtigen“ Schinkengipfeli. Wenn nicht sogar noch besser. Das Rezept habe übrigens von meiner ganz lieben Freundin K. Kürzlich waren wir bei ihr, ihrem Mann und ihren zwei süssen Kindern zum Apero eingeladen und es gab natürlich – wie es sich in der Schweiz gehört – Schinkengipfeli. Ich konnte mich so in die Dinger reinlegen, dass ich das Rezept haben und es natürlich auch sofort auf dem Blog verewigt sein musste. Ehre wem Ehre gebührt und ich hoffe für dieses Rezept, dass es sich auch ganz wunderbar als Dauerbrenner in der Blogstatistik finden wird. Ich bin gespannt, ob sich meine Vermutung bewahrheiten und das Rezept hauptsächlich von Schweizern gesucht wird.

Für 16 kleine Gipfeli braucht ihr:


Zutaten

1 runder Blätter- oder Kuchenteig
1 Bauernbratwurst resp. Schweinebratwurst
1 EL geschnittener Schnittlauch
1 EL gehackte Petersilie
2 EL Halbrahm / halbfett Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Knoblauchpulver
1 Ei
wenig Milch


Zubereitung

Masse der Bauern- oder Schweinebratwurst aus der Haut lösen und in eine Schüssel geben. Mit den übrigen Zutaten zu einer streichfähigen Masse verrühren. Ist die Masse noch zu dick, etwas mehr Sahne zugeben.


Entweder den fertig und rund ausgewallten Teig in 16 Stücke teilen oder den Gipfeler fest auf den Teig drücken. Füllung gleichmässig auf dem Teigverteilen. Entweder in die Aussparung des Gipfelers oder sonst je einen Kleks Fülling auf das hintere Drittel geben und links sowie rechts einen Rand belassen.


Ei aufschlagen und trennen. Das Eigelb mit einem kleinen Schuss Milch vermengen. Bevor ihr die Gipfeli aufrollt, den Teig mit Eiweiss bestreichen. So klebt alles schön zusammen. Nun die Hörnchen von der breiten Seite her aufrollen und Enden leicht zusammendrücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen. Für 35 – 40 Minuten im auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen backen.


Die Gipfeli schmecken lauwarm oder auch kalt. Gibt es sie bei uns als Abendessen, so serviere ich jeweils noch Salat dazu.

Kennt ihr Schinekgipfeli?

Alles Liebe,

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Pulled Lachs Burger - Gedanken zum Essen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

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Am Morgen aufstehen, duschen, anziehen. Mit einem Coffee to Go ab zum Bus, die Arbeit ruft. Am Mittag ein Sandwich oder Salat, womöglich noch am Schreibtisch. Nach der Arbeit in den Sport oder es muss noch etwas erledigt werden in der Stadt oder Zuhause. Auch keine Zeit. Also wieder ein Sandwich oder falls zu Hause irgendetwas, was der Kühlschrank halt so hergibt. Couch, TV, Bett. Am nächsten Tag alles wieder von vorne.

 
In so einen Trott kann man in stressigen Zeiten schnell verfallen und auch mir passiert das hin und wieder. Man fokussiert sich nur auf die Arbeit und blendet alles rundherum aus. Bis auf vielleicht etwas Sport – wenn überhaupt – tut man sich nichts Gutes. Man nimmt sich keine Zeit. Keine Zeit für sich, keine Zeit für die Liebsten und keine Zeit zum Geniessen. Dabei kann man sich auch in einem stressigen Alltag kleine Auszeiten schaffen. Gerade in solchen Momenten sind diese aber besonders wichtig. Am besten man kombiniert die Auszeit mit etwas, das man ohnehin jedem Tag macht. Machen muss. Dann fühlt man sich nicht dazu genötigt und es lässt sich besser in den stressigen Alltag integrieren. Die Rede ist vom Essen.


Mahlzeiten lassen einen den Stress des Alltages für einen kurzen Moment vergessen. Man setzt sich hin, nimmt sich bewusst etwas Zeit, geniesst. Essen nährt und stärkt den Körper, Energie, die wir brauchen. Ganz besonders in anstrengenden Zeiten. Leckeres Essen füttert aber nicht nur den Körper, sondern auch das Herz. Man spricht nicht umsonst von Soul Food. Essen tut der Seele gut. Ist man zu zweit kann man sich an den ruhigen Minuten am Tisch über den Alltag austauschen. Manchmal der einzige Moment des Tages, wo man dazu wirklich Zeit hat.


Selbst in Zeiten als ich Single war, habe ich für mich ganz alleine gekocht. Bewusst. Im Wohnzimmer gegessen entweder halt mit dem Fernseher im Hintergrund oder Musik gegen die Stille. Alleinsein gilt somit nicht als Ausrede. Natürlich habe ich jeweils mehrere Portionen gekocht und was übrig war, wurde eingefroren. Das klappt mit ganz vielem. So hatte ich an gewissen Abenden gar keine Arbeit, ausser das Ganze aufzuwärmen. Und wisst ihr was? Dieses bewusste „ich kümmere mich um mich, tue mir etwas Gutes, koche das, worauf ich jetzt genau Lust habe“ hat mir wirklich gut getan. Jeden Tag. Ich genoss das Essen sehr, auch alleine. Deshalb geht für mich nichts über einen gemütlichen Essenplatz an einem grossen Tisch.


Dabei geht es überhaupt nicht darum, dass man jeden Abend ein perfektes Dinner für den Liebsten oder eine Freundin hinzaubern muss und dafür Stunden in der Küche steht. Ihr kennt mich. Ich mag es unkompliziert und so sind auch meist meine Rezepte. Es geht ja nur darum, dass man sich für sich oder füreinander etwas Zeit nimmt. Es kann auch Take Away Sushi sein. Aber es geht darum, dass man nicht immer schnell zwischendurch und auf dem Weg isst. Hinsetzten, durchatmen, entspannen und bewusst geniessen. Ihr werdet merken, wie der Stress vom Alltag von euren Schultern fällt. Wie ihr am nächsten Morgen motivierter aufsteht. Mit der schönen Erinnerung im Hinterkopf an das gemütliche Essen vom Vorabend. Lecker ist vieles. Genauso gerne wie mal Haute Cuisine in einem Restaurant liebe ich einen ganz einfachen Teller Spaghetti, der wirklich schnell gemacht ist (z.B. Pasta à la Coco).




Und wie komme ich jetzt ausgerechnet bei diesem Thema zu einem Rezept für einen Lachsburger und zeige kein Spaghetti Bolognese Rezept?! Das kann ich euch erklären. Ich wurde nämlich von Ikea* angefragt, ob ich einen Blogpost zum Thema Essen verfassen möchte. Im neuen Ikea Katalog ist das nämlich das Hauptthema. Klar, Essen und ich, das passt wie die Faust aufs Auge. Auch mir hat es übrigens im Rahmen dieses Posts gut getan, mir mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass man sich die Zeit für ein gemütliches Essen nehmen muss. Es lohnt sich, denn es tut so gut und gibt so viel. Und da es seit September in den Ikea Filialen (zumindest in der Schweiz) den neuen (und ich kann euch sagen oberleckeren) Pulled LAX Burger* gibt, habe ich mich davon inspirieren lassen und meine (sehr ähnliche) Version davon kredenzt. Falls ihr doch mal meine Bolognese Version erfahren möchtet, dann lasst es mich wissen. Alles, was ihr übrigens auf den Fotos seht, das man nicht essen kann, ist von Ikea. Wie z.B. dieses praktische Geschirr*, das die perfekte Grösse hat, kleine Sachen anzurichten oder ich auch gerne jedem Gast bei einem Aperitif in die Hand gebe. Für 2 Personen braucht ihr:

Zutaten

Lachs
200 g Lachsfilet
2 EL BBQ Sauce (z.B. nach diesem Rezept oder auch gekaufte)
2 EL Schnittlauch
½ EL Zitronensaft

Blaukraut
1/4 Rotkohl
100 ml Wasser
3 EL Balsamico Essig
1/2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
1 Prise Zimt
kleines Stück Butter (ca. 2 g)

Burgersauce
2 EL Honig-Dill-Senf
2 EL Joghurt
1 Spritzer Zitronensaft

Sonst noch
2 - 4 Vollkornbrötchen (je nach Grösse)
1 Handvoll Rucola oder Schnittsalat


Zubereitung

Als erstes das Blaukraut zubereiten. Dieses ist bewusst essiglastig, aber das macht sich im Burger hervorragend. Zum pur essen ist es leicht zu säuerlich. Also, Rotkohl ca. 2 mm dünn raspeln. Mit Wasser in einem Topf kochen, bis dieses weich ist. Das dauert ca. 30 Minuten. Überschüssiges Wasser abschütten. Essig und Zitronensaft zugeben und einkochen. Mit Salz und wenig Pfeffer sowie einer Prise Zimt abschmecken sowie Butter unterrühren. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Wer will kann auch fertiges Rotkraut nehmen und allenfalls mit etwas Essig ein wenig mehr Säure zugeben.


Lachs in heissem Wasser 10 - 15 Minuten ziehen lassen. Je nachdem wie dick eure Lachsscheibe ist. Abgiessen und in Stücke zupfen. Mit BBQ Sauce, Zitronesaft und klein geschnittenem Schnittlauch vermischen. Fertig.


Für die "Burgersauce" Honig-Dill-Senf, Joghurt und Zitronensaft verrühren. Brötchen aufschneiden und kurz mit der Schnittfläche nach unten in einer heissen Bratpfanne antoasten. Boden mit ca. einem Esslöffel Burgersauce bestreichen. Rucola drauflegen. Ordentlich Lachs draufgeben und etwas Rotkraut obendrüber, Deckel drauf und sofort geniessen. Fertig sind die pulled Lachs Burger à la Ikea. Dazu passt Salat oder auch Süsskartoffel Fries.

Habt ihr den neuen Pulled Lax Burger schon entdeckt und probiert?

Alles Liebe,


Freitag, 14. Oktober 2016

Apfelkuchen - Einstimmung auf den Herbst

Liebe Coco's Cute Corner Leser

So langsam freunde ich mich nach unserem Urlaub, den ich immer noch ganz präsent im Herzen trage, noch immer rege auf Instagram teile und gerne verlängert hätte, mit dem Herbst an. Von Meer, Sonne und weit über 20 Grad in die Kälte und den Herbst. Ein kleiner Schock für mich, ehrlich gesagt. Mittlerweile sind alle Strand- und Sommerkleider gewaschen und auch schon im Keller verstaut. Wie auch die Sandalen. Sie haben den dicken Jacken und den Stiefeln Platz gemacht und warten jetzt auf ihren Einsatz im nächsten Jahr. Da kommt bei mir immer ein wenig Wehmut auf.



Was mir den Übergang vom Sommer zum Herbst leichter macht, sind herbstliche Gerichte. Bei mir geht halt so einiges übers Essen. Ist auch nicht wirklich erstaunlich bei einem Foodblogger. Aber auch ganz objektiv betrachtet sind Kürbis, Zwetschgen, Pflaumen und Co. einfach nur wunderbar. Und auch wenn es mir immer schwer fällt, mich von den langen Sommertagen zu verabschieden, so ist die Freude immer gross, wenn ich z.B. den ersten Kürbis im Supermarkt entdecke. Meist schlage ich dann auch relativ schnell das erste Mal zu.


Heute kommt aber keine der oben aufgezählten Zutaten zum Zuge und ja, Äpfel, der Hauptakteur heute, die gibt es das ganze Jahr. Aber geerntet werden sie typischerweise im Herbst und somit sind sie jetzt am frischesten. Auch wenn es so genannte Sommer- und Wintersorten gibt, werden alle von Anfang August bis Oktober geerntet und das fällt im weitesten Sinne in den Herbst und so passen auch Äpfel als herbstliches Gericht. Insbesondere passt es, wenn das Ganze zum Kuchen verarbeitet wird. Denn was passt besser zum Herbst, als sich zu Hause auf dem Sofa in die Kuscheldecke zu hüllen mit einem Stück Kuchen und einer wärmenden Tasse Tee? Zudem „an Apple a day keeps the doctor away“ oder so und ich hoffe, das gilt auch, wenn man den Apfel in Form von Apfelkuchen verdrückt. Zumindest macht so ein Stück lauwarmer Apfelkuchen super glücklich. Aber ich denke auch er nützt. Rund um mich wird schon geschnieft und gehustet. Ich hingegen bin super fit. Liegt bestimmt am Kuchen. ;-)


Wer hier schon länger mitliest, der weiss, dass die meisten meiner Rezepte wirklich geling sicher sind und auch schnell gemacht. Bei diesem Kuchen gibt es keine Ausnahme. Das Rezept ist super einfach, aber der Kuchen wird lecker, luftig und er schmeckt. Alles, was ein Kuchen sein muss. Am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser. Und da die Äpfel einfach auf den Teig gelegt werden, kann der Kuchen auch mit anderen Früchten, je nach Geschmack und Saison, zubereitet werden. Die Zutaten sind so einfach, dass ihr das Rezept bald im Schlaf auswendig könnt. Es wird auch "Gleichschwer" genannt, da es von allen Zutaten die gleiche Menge im Teig hat.

Für eine Springform braucht ihr:

Zutaten

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 Zitrone (Saft und Abrieb der Schale)
1 TL Backpulver
250 g Mehl
3 Äpfel (oder andere Früchte)

Zubereitung

Butter in einer Schüssel weich rühren, so dass dich Spitzchen bilden. Zucker und Salz unterrühren. Anschliessend ein Ei nach dem anderen darunter rühren und weiterrühren, bis die Masse hell ist.


Den Saft und Abrieb der halben Zitrone zugeben. Mehl und Backpulver mischen und unter die Masse rühren. In die gefettete Springform füllen. Ofen auf 180°C vorheizen.



Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Schnitze schneiden. Ziegelartig auf der Kuchenmasse verteilen (bei mir haben 2.5 Äpfel ausgereicht, aber sie waren ziemlich gross). Den Kuchen nun für 70 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Er schmeckt lauwarm, aber auch am nächsten Tag ist er wunderbar saftig.

Wie stimmt ihr euch auf den Herbst ein?

Alles Liebe,